Kolmanskop ist eine namibische Siedlung, welche Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Diamantenboom entstand. Mit damals knapp 400 Einwohnern galt sie als die reichste Stadt Afrikas. Obwohl die Umgebung extrem lebensfeindlich war, entstand aus dem Diamanten-Camp eine kleine Stadt. Herrschaftliche Steinvillen nach deutschem Vorbild wurden gebaut, so wie Verwaltungs- und Dienstgebäude. Doch der Luxus verflog schnell, denn die Diamantenfelder waren bald abgetragen und der Abbau der Edelsteine verlagerte sich immer mehr in den Süden. Nach und nach verließen immer mehr Bewohner die Wüstenstadt und überließen diese sich selbst. Im Laufe der Jahre holte sich die Wüste das Gebiet zurück und machte aus der einst so reichen Stadt eine Geisterstadt.
BERG DER KREUZE
Der Berg der Kreuze ist ein katholischer Wallfahrtsort in Litauen. Die Pilger, welche den Berg besuchen, stellen ein Kreuz auf und wünschen sich oder danken für etwas. Besonders an Hochzeiten, Ostern oder Geburten besuchen Menschen diesen besonderen Ort. Aufgrund der vielen Kreuze herrscht auf dem Berg eine außergewöhnliche, wenn nicht sogar unheimliche Stimmung.
CENTRALIA GEISTERSTADT
Centralia – oder auch der “Vorhof zur Hölle” – ist eine Stadt im Bundesstaat Pennsylvania in den USA. 1981 brach dort ein unterirdischer Schwellbrand aus, der dafür sorgte, dass die Stadt 20 Jahre lang unterirdisch vor sich hin schmorte, ohne dass die Bewohner es als eine große Gefahr betrachteten. Erst als die Konzentration des Kohlenmonoxids gefährlich hoch anstieg, wurde die Stadt schließlich evakuiert. Bis heute leben dort nur acht Bewohner, welche sich die Berechtigung dafür von der Regierung erkämpfen mussten. Ansonsten ist die Stadt komplett ausgestorben.
DIE KATAKOMBEN VON PARIS
Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Paris ein immer größer werdendes Problem: die wachsende Bevölkerung so wie viele Krankheiten und Seuchen erzeugten eine Überfüllung der Friedhöfe. Die Stadt erstickte fast an Leichen und suchte verzweifelt nach Möglichkeiten, die vielen Leichen irgendwo unterzubringen. Schließlich begannen Totengräber damit, die Leichen in den unterirdischen Katakomben aufzustapeln, um das Problem zu lösen und verliehen diesen durch bestimmte Anordnungen etwas Dekoratives. Dieser Gegensatz macht die Katakomben von Paris zu einem der unheimlichsten Orte weltweit
TUOL SLENG GENOZID MUSEUM
Das Genozid-Museum in Tuol Sleng (Kambodscha) dokumentiert den Massenmord der maoistisch-nationalistischen Guerillabewegung „Rote Khmer“, die 1975 in Kambodscha an die Macht kam. In dem Gebäudekomplex, einer ehemaligen Schule, waren über drei Jahre (1975-1979) hinweg um die 14.000 – 20.000 Menschen inhaftiert. Bei der Befreiung waren nur noch 14 Gefangene am Leben, wovon sieben kurze Zeit später starben. Heute gehört das Archiv des Toul-Sleng-Genozid-Museum zum Weltdokumenterbe.
In New Jersey in den USA liegt die ehemalige Psychiatrische Klinik der Gemeinde Marlboro. Seit das Krankenhaus 1931 seinen Betrieb aufnahm, kam es immer wieder zu merkwürdigen Zwischenfällen im Zusammenhang mit Patienten. Oft waren es unerklärliche Tode oder auch schlichtweg das Verschwinden von Patienten. 1993 wurde das Krankenhaus undercover inspiziert und neben verschwenderischen Ausgaben und illegalen Praktiken auch der Missbrauch an Patienten nachgewiesen. Erst fünf Jahre später, 1998, lies man das Marlboro Psychiatric Hospital endgültig schließen und 2014 abreißen, um Platz für Wohnhäuser zu schaffen.
Aokigahara Forest ist ein Wald in Japan, welcher auch unter dem Namen „Selbstmordwald“ bekannt ist. Seit der Autor Matsumoto Seichō in seinem Bestseller “Der Wellenturm” die Protagonistin in diesen Wald Suizid begehen lässt, kommen Menschen aus ganz Japan angereist, um es ihr gleich zu tun. Doch auch manche Gruselgeschichte kursiert über den Wald. So soll er zum Beispiel über ein mysteriöses Magnetfeld verfügen, welches jedoch nie nachgewiesen werden konnte und sein Bewuchs so dicht sein, dass man sofort die Orientierung verliert.
GEISTERSTADT PRYPJAT
Die Stadt Prypjat befindet sich in der Ukraine und wurde 1970 im Zusammenhang mit dem Bau des Kernkraftwerks Tschernobyl gegründet. Aufgrund ihrer Lage war sie im April 1986 schwer von dem Reaktorunglück betroffen. Erst 36 Stunden nach dem Katastrophe lies man die knapp 50.000 Bewohner Prypjats in weniger als drei Stunden evakuieren. Viele Bewohner rechneten damit, in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren zu können und ließen deshalb alles stehen und liegen, was der heutigen Geisterstadt eine gruselige Atmosphäre verleiht.
BEELITZ-HEILSTÄTTEN BERLIN
Die Beelitz-Heilstätten umfassen ein riesiges Areal mit ca. 60 Gebäuden. Von 1898 bis 1930 war die Lungenheilanstalt in der Nähe von Berlin ein mustergültiger Betrieb, sogar ein regelrechtes Vorzeigekrankenhaus. Seit 1944 liegt jedoch ein Großteil des Geländes Brach und die Gebäude wurden sich selbst überlassen, deren Verfall bis heute weiter voran schreitet. Die großen, leeren Gänge und die Behandlungsräume der ehemaligen Heilstätte strahlen eine unheimliche Atmosphäre aus. Zu der ohnehin schon gruseligen Umgebung kommen mehrere Morde und ein Unfalltod hinzu, welche sich auf dem Geländer der Beelitz-Heilstätten ereignet haben. Seitdem meinen viele Besucher, in den Gebäuden unheimliche Sachen gesehen oder gehört zu haben, wie Schritte auf den Gängen oder Schreie.
GREYFRIARS KIRKYARD
Der Friedhof in Edinburgh zählt mit zu den gruseligsten der Welt. Die düstere Darstellung des Todes durch viele Totenköpfe und anderen Symbolen des Todes erschaffen eine unheimliche Atmosphäre. Angeblich soll der Friedhof auch Schauplatz von mehreren gespenstischen Vorfällen gewesen sein, wie das Erscheinen von Gestalten oder gespenstische Stimmen. Einige Besucher berichten sogar von mysteriösen physischen Übergriffen.
Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.
2 thoughts on “unheimliche Orte auf der ganzen Welt”
I have created this site to help people have fun in the kitchen. I write about enjoying life both in and out of my kitchen. Life is short! Make the most of it and enjoy!
02/01/2016 at 01:51
Wunderbare Bilder, schöne Fotos.
Häng eventuell noch Penhurst dran. Das war eine Heilanstalt in den USA – Bilder davon sind überwältigend.
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02/01/2016 at 12:23
ja tatsächlich diese Bilder sind überwältigend und aus verschieden quelle unter andren aus penhurst
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