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Afrika Kongo: Ein seltsames Virus in Afrika hat in nur zwei Monaten 165 Kinder das Leben gekostet

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Aus Berichten der kongolesischen Gesundheitsbehörden geht hervor, dass diese Krankheit im August aufgetreten ist und besonders Kinder unter fünf Jahren davon betroffen sind.

Aus Berichten der kongolesischen Gesundheitsbehörden geht hervor, dass diese Krankheit im August aufgetreten ist und besonders Kinder unter fünf Jahren davon betroffen sind.

Ein seltsames Virus in Afrika hat in nur zwei Monaten 165 Kinder das Leben gekostet

KONGO,-Die Gesundheitsbehörden der Demokratischen Republik Kongo (DRK) befinden sich in Alarmbereitschaft, da sie festgestellt haben, dass in den letzten zwei Monaten in der Region Gungu im Südwesten dieser Nation mindestens 165 Kinder an einer unbekannten Krankheit gestorben sind Lokale Nachrichtenagentur Actualite unter Berufung auf regionale Behörden.

Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass die Ende August erstmals aufgetretene Krankheit vor allem Kinder unter fünf Jahren betrifft. Der Leiter der Gesundheitsabteilung der Provinz wies darauf hin, dass die Opfer auch Anzeichen von Malaria aufwiesen.

“Neben Malaria kann jemand an einer anderen Krankheit leiden, von der wir nichts wissen, die aber Anämie verursacht”, sagte der Arzt Jean-Pierre Basake den oben genannten Medien.

Nach Angaben des Bürgermeisters der ländlichen Gemeinde Mukedi, Alain Nzamba, werden in seiner Gerichtsbarkeit, zu der auch die Städte Lozo Munene und Kinzamba gehören, durchschnittlich vier Todesfälle pro Tag registriert.

Kongo: Forschung in der Region

In der Zwischenzeit wurde ein Team von Spezialisten des Gesundheitsministeriums in das Gebiet entsandt, um zu versuchen, den Ursprung der Infektion zu ermitteln und Schutzmaßnahmen gegen die Krankheit zu entwickeln.

Aufgrund des Zusammenhangs, den diese neue Erkrankung mit Malaria zu haben scheint, sei daran erinnert, dass der erste Impfstoff gegen diese Krankheit zur Verabreichung im pädiatrischen Alter Anfang Oktober mit einer Piloteinführung in mehreren ausgewählten Gebieten begann des afrikanischen Kontinents. .

Was ist Krim-Kongo-Fieber?

Obwohl nicht bekannt ist, worum es bei dieser seltsamen Krankheit geht, die 165 Kinder das Leben kostete. Einige Experten gehen davon aus, dass es sich um das sogenannte Krim-Kongo-Fiebervirus (CCHF) handeln könnte, das durch Zeckenstiche oder durch Kontakt mit Blut oder Gewebe infizierter Tiere auf den Menschen übertragen wird.

Ixodid (harte) Zecken, insbesondere solche der Gattung Hyalomma, sind sowohl ein Reservoir als auch ein Vektor für das CCHF-Virus. Viele Wild- und Haustiere wie Rinder, Ziegen, Schafe und Hasen dienen als Vermehrungswirte für das Virus.

Während eine Übertragung von Mensch zu Mensch durch engen Kontakt mit Blut, Sekreten, Organen oder anderen Körperflüssigkeiten infizierter Personen erfolgen kann.

Quelle/Agenturen

Jennifer Gates heiratet die Ägypter Nayel Nassar in einer muslimischen Zeremonie, 2 Millionen Dollar Hochzeit

Hochzeitsfotos von Jennifer Gates.  (Twittern)

Hochzeitsfotos von Jennifer Gates. (Twittern)Tala Michel Issa, Al Arabiya EnglischVeröffentlicht: 17. Oktober 2021: 12:15 Uhr GSTA ktualisiert: 17. Oktober 2021: 13:59 GST

Jennifer Gates heiratet Ägypter Nayel Nassar in einer muslimischen Zeremonie, 2 Millionen Dollar Hochzeit

NY,-Die Microsoft-Erbin und älteste Tochter von Bill Gates , Jennifer Gates, heiratete den ägyptischen Reiter Nayel Nassar in einer geheimen muslimischen Zeremonie, gefolgt von einer standesamtlichen Trauung am vorigen Samstag in New York, berichtete die New York Post.

Landstraßen wurden am Samstag von den Behörden für die Hochzeit im Wert von 2 Millionen US-Dollar gesperrt und Hunderte von Gästen wurden in SUVs auf ihrer 16 Millionen US-Dollar teuren Westchester-Pferdefarm zur Zeremonie gefahren.

Jennifer und Bill Gates posieren für ein Fotoshooting auf ihrem Anwesen in Westchester in New York.  (Twittern)

Jennifer und Bill Gates posieren für ein Fotoshooting auf ihrem Anwesen in Westchester in New York. (Twittern)

Die Hochzeitspläne des Paares wurden enthüllt, nachdem die Online-Nachrichtenmedien Daily Mail berichteten, dass das Paar die Zeremonie am Mittwoch plante. Nach dem Bericht tauchten in den sozialen Medien Fotos von Zelten auf, die auf dem Anwesen aufgebaut wurden.

Jennifer, Melinda French und Bill Gates posieren für ein Fotoshooting auf ihrem Anwesen in Westchester in New York.  (Twittern)

Jennifer, Melinda French und Bill Gates posieren für ein Fotoshooting auf ihrem Anwesen in Westchester in New York. (Twittern)

Massen von Hortensien und anderen Pflanzen wurden hereingefahren und Konditoren des französischen Ladens Laduree trugen eine riesige zweistöckige weiße Hochzeitstorte in das Anwesen, als sich das Paar am Samstag auf eine zweite standesamtliche Trauung vorbereitete, berichtete die Daily Mail.

Coldplay und der Volksmusiker Harry Hudson sollten bei der Hochzeitsfeier auftreten.

Gates teilte im Januar 2020 erstmals die Nachricht von ihrer Verlobung mit Nassar (30) mit.

„ Nayel Nassar , du bist einzigartig “, sagte sie in einem Social-Media-Beitrag neben einem Foto, das ihren Verlobungsring zeigte.

„Ich habe mich am vergangenen Wochenende absolut von den Füßen gerissen und mich an einem unserer vielen gemeinsamen Leidenschaften an einem der bedeutendsten Orte überrascht. Ich kann es kaum erwarten, den Rest unseres Lebens damit zu verbringen, gemeinsam zu lernen, zu wachsen, zu lachen und zu lieben. Ja, millionenfach.“

Die Hochzeit findet einen Monat statt, nachdem Melinda French Gates für ihre Tochter eine intime Party im Freien veranstaltet hat, an der die Menschen, die Jennifer am nächsten standen, teilnahmen.

„Danke für diese unglaublich besondere Feier, @melindafrenchgates“, twitterte Jennifer am 14. September zusammen mit einer Reihe von Fotos von der Outdoor-Party, darunter ein lächelnder Schnappschuss von Melinda , 57.

„So zutiefst dankbar für all die großartigen Frauen in meinem Leben, die mich beraten, unterstützen und erheben. [Prost] auf dieses neue Kapitel!“ Sie hat hinzugefügt.

Quelle/alarbeia/Medienagenturen/Twitter/dailymail

UN-Migrationsagentur verurteilt Tötung illegaler Einwanderer in libyscher Haftanstalt

Flag of Libya

UN-Migrationsagentur verurteilt Tötung illegaler Einwanderer in libyscher Haftanstalt

TRIPOLI,- Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat am Samstag die Tötung illegaler Einwanderer in einem Internierungslager in der libyschen Hauptstadt Tripolis verurteilt.

“IOM verurteilt die sinnlose Tötung am Freitag und den Einsatz von Live-Geschossen gegen Migranten, die gegen die entsetzlichen Haftbedingungen protestieren”, heißt es in einer Erklärung der IOM.

Im Internierungslager Mabani in Tripolis wurden sechs getötet und mindestens 24 weitere verletzt, als bewaffnete Wachen nach einem Aufstand und einem Fluchtversuch das Feuer eröffneten, teilte die IOM mit.

Der libysche Innenminister bestritt jedoch die sechs Toten und bestätigte, dass nur eine Person “versehentlich beim Verlassen des Zentrums” getötet wurde.

Libyen leidet seit dem Sturz des verstorbenen Staatschefs Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 unter Unsicherheit und Chaos, was das nordafrikanische Land zu einem bevorzugten Ausgangspunkt für illegale Einwanderer macht, die das Mittelmeer an die europäische Küste überqueren wollen.

Die Geretteten und Festgenommenen leben in überfüllten Aufnahmezentren in ganz Libyen, trotz wiederholter internationaler Aufrufe, die Zentren zu schließen. 

Quelle/Medienagenturen/iom.int/Twitter

Westafrika Sierra Leone: Diamanten sind für alle da

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Strenger Blick: Samuel Koroma ist Mitarbeiter der National Minerals Agency in Sierra Leone und bewertet die Diamanten.TEXT: ANDRZEJ RYBAK, FOTOS: CASPER HEDBERG

Sierra Leone: Diamanten sind für alle da, Reichtum für alle

Der Boden der westafrikanischen Republik Sierra Leone ist seit jeher reich an wertvollen Diamanten ein Schatz, der lange wie ein Fluch über dem Land lag. Nun soll der Reichtum gerecht verteilt werden.

Kai Sa Thomas steht bis zu den Knien im schlammigen Wasser und lächelt. Er trägt eine Strickmütze, um sich vor der brennenden Sonne zu schützen. Der Schweiß klebt sein rosa Shirt an den Körper. Immer wieder greift der Alte nach einem Sieb, das von seinem Sohn mit steindurchsetzter Erde gefüllt wird. Mit sicheren, über Jahrzehnte eingeübten Bewegungen schwingt er das Sieb hin und her, bis der feine Lehmausgewaschen ist und nur Kiesel im Gitter zurückbleiben. Thomas begutachtet sie kurz, dann wirft er sie resignierend auf einen Haufen am Ufer. Wieder kein Diamant.

Seit über einer Woche hat er keinen Edelstein mehr gefunden, obwohl er täglich – außer sonntags – von morgens bis abends schuftet. „Ich muss weitermachen und auf Gottes Beistand hoffen“, sagt der 80-jährige Schürfer, der zwar einen weißen Bart trägt, aber mit seinen muskulösen Armen erstaunlich jung aussieht. Andere Jobs gebe es nicht, und „der Staat zahlt keine Renten“.Anzeige

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Wo verstecken sich die Diamanten?

Seit 40 Jahren sucht Thomas nach Diamanten. Er ist dabei nicht allein: Am selben Wasserloch durchsiebt gut ein Dutzend Männer die Erde nach funkelnden Preziosen. In Sierra Leone, wo es kaum feste Jobs gibt, ist der Kleinstbergbau neben der Landwirtschaft die wichtigste Einkommensquelle. Allein hier in der Provinz Kono, gut 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Freetown, durchwühlen 100.000 Menschen den Boden.

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Im ganzen Land graben – nach Schätzungen der Weltbank – bis zu 400.000 Menschen nach Gold und Diamanten. Insgesamt leben sieben Millionen Menschen im Land. Da jeder Schürfer im Schnitt fünf weitere Personen im Haushalt ernährt, ist praktisch jeder dritte Einwohner von Sierra Leone vom Kleinstbergbau abhängig.

Reich geworden sind mit der Sucherei nur wenige. Wer die Geschichte von Sierra Leone studiert, muss sogar zu dem Schluss kommen, dass der wertvolle Bodenschatz vor allem Not und Elend gebracht hat. Floss der Gewinn zunächst an die britischen Kolonialherren, waren es später Kleptokraten, die profitierten, und ab 1991 rivalisierende Bürgerkriegsparteien, die den Handel mit den Diamanten kontrollierten. Den Gewinn investierten die Krieger in Waffenkäufe. „Blutdiamanten“ hießen die Steine aus Sierra Leone lange Zeit, und das nicht, weil sie so schön rot funkeln.

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Doch seit 2002 herrscht Frieden in dem Land an der Küste Westafrikas. Die Regierung in der Hauptstadt Freetown versucht nun, die Ressourcen besser zu nutzen. Endlich soll der Reichtum auch den Bewohnern des Landes zugutekommen. „In Sierra Leone gibt es heute keine Blutdiamanten mehr“, behauptet der Minister für Bergbau, Morie Manyeh, in Freetown. „Diamanten werden nicht mehr aus dem Land geschmuggelt, sie werden offiziell exportiert. Jeder verkaufte Stein trägt zur Entwicklung unseres Landes bei.“ Endlich: Die Diamanten-Devisen sollen einen funktionierenden Staatsapparat, Schulen und Infrastruktur finanzieren.

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Besser noch einmal nachschauen: Selbst in dieser Abraumhalde könnten sich noch Edelsteine verstecken.

Zeitwende

Ein wenig ist davon schon zu sehen und zu spüren. 250 Kilometer östlich vom Regierungssitz entfernt liegt Koidu, mit 130.000 Einwohnern die Hauptstadt des Diamantendistrikts Kono. 2002 fanden Kundschafter der UNO-Entwicklungsorganisation hier praktisch keine Wasser-oder Stromversorgung vor. Viele Häuser waren niedergebrannt, die meisten Straßen durch planloses Schürfen zerstört. Heute herrscht reges Treiben entlang der frisch geteerten Hauptstraße.

Diamanten, Sierra Leone, Blutdiamanten, Ein buntes Geschäftsleben erblüht in den Seitengassen der Stadt.

Händler preisen an ihren Ständen gebrauchte Schuhe und Kleider, Obst und Gemüse an; aus den Garküchen riecht es nach gebratenen Hühnern, Suppe und frischem Brot. In einfachen Werkstätten zimmern und polstern junge Handwerker Möbel, schweißen Zäune und Pforten zusammen, reparieren alte Autos und Motorräder. Immer wieder laufen Schulkinder in Uniformen vorbei; die Geburtenrate von 4,5 Kindern pro Frau gehört zu den höchsten der Welt.

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Straßen- und Markplatzleben in Koidu, Sierra Leone

Heute muss ich alle Steine, die ich den Schürfern abkaufe, genau registrieren.Alhaji Kahba Ceesay, Diamantenhändler

Auslöser dieser Entwicklung ist – ausgerechnet – die wachsende Bürokratie des Landes. Die Mitarbeiter der neuen National Minerals Agency sind dabei, den Diamantenraubbau Schritt für Schritt unter staatliche Kontrolle zu bekommen. Das Mantra der Behörde ist auf jedes Formular gedruckt, auf jede Genehmigung und jede Bestätigung: „Transforming Sierra Leone’s Minerals Sector for a Better Sierra Leone“.

In der Praxis funktioniert das so: In einer Seitenstraße haben sich mehrere Diamantenhändler niedergelassen. Ihre Kontore sind schon von weitem an ihren farbenfrohen Schildern und Wandmalereien zu erkennen, die Diamantenschürfer bei der Arbeit zeigen. Hierher bringen Schürfer wie Kai Sa Thomas ihre Fundstücke. „Das Geschäft wird streng reglementiert“, erklärt Alhaji Kahba Ceesay, der seit den 1960er-Jahren in Koidu mit Diamanten handelt. „Heute muss ich alle Steine, die ich den Schürfern abkaufe, genau registrieren.“ Sobald er genügend der oft nicht einmal stecknadelgroßen Steine gekauft hat, verkauft er sie weiter an einen – ebenfalls zertifizierten – Händler. Ziel der Zettelwirtschaft ist es, auch noch den kleinsten Diamantensplitter gewinnbringend exportieren zu können.

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Stein auf Stein: Ebrahim Conteh ist 68 Jahre alt und Diamantenhändler in Koidu.

Auf dem Weltmarkt gelten seit 2003 die Regeln des Kimberley Process (KP). Dieser Pakt war die Antwort der Diamantenbranche auf die afrikanischen Bürgerkriege, die durch Blutdiamanten befeuert worden waren. Er soll verhindern, dass Diamantengeld in die Kassen von Kriegstreibern gerät. 110 Staaten haben sich diesen Regeln unterworfen, auch Sierra Leone ist Mitglied.

„Diamanten machen immer noch etwa ein Viertel unserer Exporte aus“, sagt Bergbau-Minister Manyeh. Steine ohne KP-Zertifikat finden auf dem Weltmarkt kaum noch Abnehmer. Die Nacfrage nach zertifizierten Steinen steigt jedoch kontinuierlich, für 2018 erwartet das Land einen Rekorderlös von mehr als 250 Millionen US-Dollar.

Während Handel und Export der Diamanten schon weitgehend transparent abläuft, gibt es bei der Förderung immer noch Verbesserungsbedarf. Laut Bergbaugesetz müssen sich die Schürfer ebenfalls registrieren und Lizenzen beantragen. Doch in einem Land, in dem zwei Drittel der Bevölkerung weder schreiben noch lesen können, kommt dieser Prozess nur langsam voran. Erst rund ein Fünftel aller Schürfer in der RegionKoidu würden über eine solche Lizenz verfügen, schätzt Mohamed Gaimba, Chef der National Minerals Agency in Koidu.

Wir brauchen Zeit, um den Übergang geschmeidig zu gestalten und niemandem die Existenzgrundlage zu rauben.Mohamed Gaimba, Chef der National Minerals Agency in Koidu

Auch wenn Gaimba jeden Tag sechs Kontrolleure ausschickt, schreckt die Regierung vor einem allzu strengen Vorgehen gegenüber den Schürfern zurück. „Wir brauchen Zeit, um den Übergang geschmeidig zu gestalten und niemandem die Existenzgrundlage zu rauben“, sagt der Beamte. Wenn ein Subsistenz-Schürfer von den Kontrolleuren erwischt wird, kommt er meistens mit einer Verwarnung davon.

An unbedenklichen Diamanten ist nicht zuletzt auch der Konzern De-Beers interessiert, der etwa ein Drittel des weltweiten Diamantenhandels kontrolliert. Im März 2018 startete der Konzern ein Pilotprogramm, das die Transparenz der Versorgungskette weiter verbessern soll und nebenbei ein paar kostspielige Zwischenhändler eliminiert.

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Abbaustelle für Diamanten: Wie ein Gewinde schraubt sich das Loch in die Erde.

Digitalisierte Diamanten

Programmleiter Christian Richmond hat dazu Gem-Fair entwickelt. Mithilfe einer App wird jeder gefundene Diamant gleich an der Fundstelle registriert, mit seinen GPS-Datenregistriert, fotografiert und gewogen. Der Finder markiert auch Farbe, Reinheit und Form des gefundenen Steins. Dann packt er ihn in einen versiegelbaren Plastikbeutel, der mit einem Strichcode versehen ist. Der Schürfer hat nun das Recht, den Diamanten an jeden Händler zu verkaufen.

„Wenn er aber damit zu uns kommt, werden wir ihm den bestmöglichen Preis zahlen“,sagt Richmond. Das Team von DeBeers sitzt in einer pompösen Villa am Rande von Koidu. Zwei erfahrene Aufkäufer warten hier auf die Schürfer, um die Diamanten zu bewerten. Sie scannen die Rohsteine ein, dann kalkuliert der Rechner, nach welchem Muster der Stein geschliffen werden sollte, um den höchsten Preis zu erzielen. „Niemand sonst in Koidu verfügt über diese Ausrüstung“, sagt Richmond. „Da wir die Diamanten selbst exportieren, können wir ohne die Margen der Zwischenhändler kalkulieren und wirklich faire Preise anbieten.“

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Noch am Fundort werden die Rohdiamanten vermessen, ihre GPS-Koordinaten dokumentiert und der jeweilige Finder fotografiert. Das Verfahren soll den legalen Handel stärken.

Wir müssen keine Schikanen der Regierung befürchten und können die Diamanten verkaufen, an wen wir wollen. Das ist ein gutes Gefühl.Mohamed Gaimba, Chef der National Minerals Agency in Koidu

Neubeginn

Zu Richmonds Lieferanten gehören seit kurzem die Brüder Ellie und Mohamed Safia. Vor einem Jahr haben sie eine Lizenz für einen 200 mal 200 Meter großen Claim bekommen. Inzwischen haben 40 Arbeiter die obere Bodenschicht abgetragen: Jetzt klafft eine rotbraune Wunde in der sattgrünen tropischen Vegetation, die ringsum wie ein Teppich die hügelige Landschaft bedeckt.

Sierra Leone – UCC Orphanage e.V.

„In diesen Schichten könnten Diamanten vorkommen“, sagt der 58-jährige Ellie, der jüngere der beiden Brüder. Während des Bürgerkriegs flohen die Safias nach Guinea – und verloren ihr gesamtes Hab und Gut. Nach der Rückkehr mussten sie wieder ganz unten anfangen, schürften 15 Jahre ohne Lizenz. Nun sind sie offizielle Claim-Besitzer. „Wir müssen keine Schikanen der Regierung befürchten und können die Diamanten verkaufen, an wen wir wollen“, sagt Mohamed. „Das ist ein gutes Gefühl.“

Ihre Arbeiter werden in der Früh und am Abend verpflegt: Es gibt Reis und Gemüse. Und sonst? Geld wird erst ausgezahlt, wenn die Arbeiter einen Edelstein finden. Ihr Anteil am Gewinn beträgt rund 30 Prozent. „Wir haben einfach nicht genug Kapital, um die Arbeiter regelmäßig und im Voraus zu entlohnen“, erklärt Ellie. Und obwohl in den letzten drei Monaten wegen heftigen Regens nicht gearbeitet werden konnte, sind die Brüder zuversichtlich, was die Entwicklung ihres Unternehmens betrifft. Das liegt auch an Gem-Fair.

„Die Registrierung der Diamanten per App ist zwar etwas kompliziert“, sagt Mohamed, „aber wenn wir einen guten Preis für die Steine bekommen, werden wir alles lernen.“ Insgesamt jedoch sinkt die Bedeutung der händisch schuftenden Schürfer in Sierra Leone. Noch vor zehn Jahren holten sie rund 80 Prozent aller im Land gefundenen Edelsteine aus dem Boden. Heute liegt ihr Anteil bei 20 Prozent.

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Die andere Seite der Suche

Das Herz der moderne Diamantenindustrie schlägt neuerdings am südlichen Rand von Koidu, verborgen hinter den „Koidu-Bergen“, wie Anrainer die grauen Abraumhalden sarkastisch nennen. Hier gräbt seit 2003 ein internationales Team der Firma Octéa mit hochmodernen Fördermethoden nach Diamanten; die Anlage kann bis zu 180 Tonnen Material pro Stunde verarbeiten. Zuerst buddelten die Diamantenjäger dafür im Tagbauverfahren einen aktuell 256 Meter tiefen Krater in den Boden. Dann sprengten sie einen 6,5 Kilometer langen Stollen in den Fels, der die Mineure direkt zu einem Schatz führt: einem erkalteten Vulkanschlot. Vor 100 Millionen Jahren ist hier Magma zu Kimberlit erstarrt – und mitten in diesem Gestein: Diamanten.

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Seit Anfang 2018 karren riesige Lkws Tag und Nacht das abgebaute Kimberlit an die Oberfläche, 40 Tonnen pro Fahrt. „Aus jeder Tonne Kimberlit gewinnen wir im Schnitt 0,45 Karat an Diamanten“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Miles van Eeden, ein Geologe. „Das ist ein sehr guter Wert. In vielen südafrikanischen Minen beträgt er nur 0,2 bis 0,3 Karat.“

Seit die Bergleute unter Tage arbeiten, stieg die Ausbeute auf 30.000 bis 40.000 Karat pro Monat; diese Menge hat einen Marktwert von 7,5 bis 12 Millionen Dollar. Außerdem muss die Mine nicht mehr bei jeder Sprengung die benachbarten Häuser räumen, wie das zu Zeiten des Tagbaus noch notwendig war. „Damals mussten alle Menschen im Umkreis von 500 Metern jedes Mal ihre Häuser verlassen – und das drei-bis viermal pro Woche“, erinnert sich van Eeden. „Klar, dass die Leute ziemlich verärgert waren.“ Etwa 600 Familien mussten permanent umgesiedelt werden, das sorgte für noch mehr Unmut.

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So winzig ist das Glück: Geschürft wird für kleinste Erträge.

Wissenstransfer

Heute arbeiten rund 1.000 Menschen für die Koidu Mine, nur rund 800 sind einheimische Bergarbeiter. „Wir brauchen ausländisches Know-how, denn in Sierra Leone gibt es keine Spezialisten für unterirdischen Bergbau“, sagt van Eeden. „Jetzt bilden wir lokale Fachkräfte aus, die nach und nach diese Jobs übernehmen werden.“ Schon heute gehören die von der Mine gezahlten Löhne zu den höchsten in Koidu. Die meisten Arbeiter ernähren davon ihre Großfamilien und stärken die Kaufkraft in der Minenstadt.

Komba Sam, der im Frühjahr 2018 gewählte Bürgermeister von Koidu, weiß über die Bedeutung von Arbeitsplätzen, ist aber dennoch nicht zufrieden. „Die Mine bringt der Stadt mehr Nachteile als Vorteile“, schimpft der 32-jährige Politiker, der schon als Student gegen die Mine demonstriert hat. Viele Familien seien aus ihren Häusern vertrieben worden, der Grundwasserspiegel sinke, die Umwelt werde zerstört, wettert Sam. Vor allem aber: „Die Mine zahlt keine Grundsteuer.“

Schon sein Vorgänger im Amt hatte die Mine auf Nachzahlung von Grundsteuer verklagt, aber er hat vor Gericht verloren. Man erfülle minutiös alle Verpflichtungen, die dem Unternehmen vom Staat auferlegt wurden, ließ Octéa damals verlauten. Insgesamt überwies die Holding 2015 rund acht Millionen Dollar an Lizenzabgaben, drei Millionen Dollar an anderen Steuern und zahlte 600.000 Dollar in den staatlichen Gemeindefonds. Zudem habe die Holding in den Jahren 2013 bis 2015 fast 20 Millionen Dollar für das Umsiedlungsprogramm gezahlt.

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Eine Schule in der Diamanten-Region: Die Edelsteine bringen Bildung, wenn ihr Erlös gerecht verteilt wird.

„Die Klagen des Bürgermeisters sind nicht in Ordnung“, wehrt sich Phillip Sorboeh, der für die Zusammenarbeit der Mine mit den Gemeinden zuständig ist. Die Firma habe ja außerdem noch eine Klinik eingerichtet, in der die Minenarbeiter und deren Familien kostenlos versorgt werden. Noch dazu habe sie sechs Schulen gebaut – fünf Grundschulen und eine Highschool –, eine Polizeistation und ein Gesundheitszentrum. Die neuen Häuser für die umgesiedelten Familien seien ohne Ausnahme größer und besser als die alten. Sorboeh: „Es gibt Leute, die in einer Lehmhütte gewohnt haben und nun schimpfen, weil es in ihrem neuen Ziegelhaus kein Bad mit Spülklosett gibt.“

Abgesehen von solchen eher lokalen Scharmützeln bringt die Professionalisierung des Diamantenabbaus noch ein weiteres Risiko mit sich und zwar, dass das Land weiterhin völlig abhängig bleibt vom Abbau und Export seiner Rohstoffe – und dadurch auch in den kommenden Jahrzehnten die Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftszweige verpasst.

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Ein Diamant unter der Lupe:Die Reinheit entscheidet den Wert des Steins.

Die Gier hat schon bei vielen Menschen die niedrigsten Instinkte geweckt.Kai Sa Thomas, Diamantenschürfer

Denn trotz aller neuen Regularien bleibt das Geschäft mit Diamanten anfällig für Korruption, diese Lektion hat im Vorjahr das ganze Land gelernt. Damals fanden Schürfer im Dorf Kordyardu einen 709 Karat schweren Diamanten. Sie übergaben ihn ihrem Pastor Emmanuel Momoh, der den Edelbrocken bei der Regierung ablieferte. Diese ließ den Diamanten auf einer Auktion in New York für 6,5 Millionen Dollar versteigern und zahlte dem Pastor 2,6 Millionen Dollar Finderlohn – eine zu verführerische Summe: Emmanuel Momoh kehrte nicht nach Kordyardu zurück. Manche wollen ihn in einem teuren Wagen in Freetown gesehen haben, andere behaupten, er hätte sich ins Ausland abgesetzt.

Auch Kai Sa Thomas kennt diese Geschichte. „Die Gier hat schon bei vielen Menschen die niedrigsten Instinkte geweckt“, sagt der Schürfer. Es ist Nachmittag, er hockt vor seinem Haus, das er selbst nach dem Krieg am Stadtrand gebaut hat. Seine Frau Kumba entfacht gerade das Herdfeuer, um auf der Veranda Reis für das Abendessen zu kochen.

Fünf Kinder und ein Enkel wohnen noch im Haus. Ihre einzigen Möbel sind zwei selbst gezimmerte Betten mit Schaumstoffmatratzen. Der Stolz der Familie Thomas liegt anderswo: Drei der Kinder gehen in Freetown zu Schule. „Ich will, dass sie einen guten Beruf erlernen und ihr Leben nicht mit der Suche nach Diamanten vergeuden“, sagt Thomas. „Denn das Schürfen, wie ich es mein Leben lang betrieben habe, hat keine Zukunft.“

Das kleine Diamanten-ABC

Ein Brillant ist auch nur ein Diamant, allerdings in eine spezielle Form geschliffen. Diese geht auf den belgischen Mathematiker Marcel Tolkowsky zurück: Er hatte den Schliff zur Maximierung der Wirkung von Diamanten entwickelt.

  • Himmlische Herkunft: Diamanten entstehen in 150 bis 660 Kilometer Tiefe bei Temperaturen von rund 1.200 Grad Celsius. Der Rohstoff dafür, Kohlenstoff, stammt meist aus der Zeit, als sich die Erde aus den im All herumschwirrenden Elementen zusammenballte.
  • Preisentwicklung: Noch im frühen Mittelalter waren Diamanten fast wertlos, weil es keine Methoden gab, sie zu schleifen. Im Vorjahr wurde ein 180 Gramm schwerer Stein um 40 Millionen Dollar verkauft.
  • Voll die Härte: Diamant ist die härteste natürliche Substanz. Bearbeiten lässt sie sich nur mit diamant-besetzten Werkzeugen und unter besonderer Berücksichtigung ihrer Kristallstruktur.

Diamanten in Sierra Leone

  • Ein Drittel der Bevölkerung von Sierra Leone ist direkt oder indirekt vom Diamantenabbau abbhängig.
  • Vier der größten je entdeckten 20 Diamanten der Welt stammen aus Sierra Leone.
  • 4,9 Prozent beträgt das durchschnittliche jährliche Wirtschaftswachstum in Sierra Leone seit 2009.
  • Fünf Länder sich schlechter gereiht im UN Human Develoment Index – Sierra Leone belegt Platz 184.
  • 104 Millionen Dollar beträgt der Wert, der im Jahr 2017 aus Sierra Leone exportierten Diamanten.
  • 968,9 Karat hatte der viertgrößte Diamant der Welt, der „Star of Sierra Leone“.

Quelle/Terra Mater Magazin.


Macron wartet auf die Identität seines Gegners

Afghanistan: Zusammenfassung der Rede von Emmanuel Macron - Nachrichten.fr

Macron wartet auf die Identität seines Gegners

Paris, – Der französische Präsident Emmanuel Macron bleibt der Favorit auf den Wahlsieg im nächsten Jahr, befindet sich jedoch in der unangenehmen Situation, sechs Monate vor den Wahlen die Identität seines Hauptrivalen nicht zu kennen.
Da der Countdown zur ersten Runde am 10 , die er leicht gewann. Stattdessen sieht sich Macron mit Szenarien der Unsicherheit und offenen Einsätzen in einer Kampagne konfrontiert, die bereits plötzliche Wendungen erfährt.

Éric Zemmour le 24 septembre 2021 à Budapest. ATTILA KISBENEDEK / AFP

Die Erwartungen wurden in den letzten Wochen durch den Anstieg der Unterstützung für den rechtspopulistischen TV-Analysten Eric Zemmour, der als die französische Version von Donald Trump gilt und der, wenn er sich für die Kandidatur entscheidet, wahrscheinlich schlagen wird, auf den Kopf gestellt spalten die Stimmen der populistischen Rechten.
Die traditionelle Rechte hat sich in einem Prozess, der zu Reibungen geführt hat, noch nicht auf einen Namen geeinigt, wobei einflussreiche Persönlichkeiten wie der ehemalige Minister Xavier Bertrand, die Präsidentin der Region Paris, Valerie Pecres, und der ehemalige Brexit-Unterhändler Michel Barnier konkurrieren.

Quelle/AFP

Umweltschutz: Hoffnung, auf Sand gebaut

MENSCH & GESELLSCHAFT & NATURSCHUTZ

Mit Sand aus dem Meer Geld verdienen.Hoffnung, auf Sand gebaut wie Gefährlich wird den Sandgräberinnen das Meer

Auf den Kapverdischen Inseln sammeln Einheimische den Sand vom Strand und verkaufen ihn an die Bauwirtschaft. Dieser Raubbau ist illegal, und die Folgen schaden der Umwelt. Doch es geht ums Überleben.Text Fotos: Terramatermagazin A ndrzej Ryback,PHILIPP HORAK

Hoffnung, auf Sand gebaut wie Gefährlich wird den Sandgräberinnen das Meer

Kapverden,-Als die Ebbe die Brandung ein wenig glatter bügelt und das Meer sich für wenige Stunden zurückzieht, strömen ein Dutzend Frauen aus Ribeira da Barca hinaus auf den steinigen Strand. Respektvoll betrachten sie die Wellen, die immer noch mit Wucht ans Ufer donnern. Ihre Gesichter sind ernst. „Das Meer ist seit Monaten sehr unruhig“, murmelt Maria de Fatima Baros Monteiro in das Tosen der Brandung.

Die stämmige Frau trägt ein buntes Kopftuch, ein hellblaues T-Shirt und Shorts, die über ihren muskulösen Oberschenkeln spannen. Kein Zweifel, sie ist harte Arbeit gewohnt. Maria bekreuzigt sich, dann marschiert sie in das schäumende Meer. Die anderen Frauen folgen. Jede trägt einen großen Plastikeimer mit sich.

Im brusttiefen Wasser wartet bereits ihr Helfer. Francisco de Veiga Rocha, genannt Chiquinho, ein Baum von einem Mann, treibt immer wieder eine Schaufel in den Meeresboden und holt Sand und Kies an die Oberfläche. Bevor die nächste Welle anrollt, kippt er die Ladung in den Eimer der Frau, die ihm am nächsten steht.

40 kg Sand auf dem Kopf

Irgendwann ist auch Maria an der Reihe: Kaum ist ihr Eimer voll, geht sie in die Knie und stemmt die 40 Kilogramm schwere Last auf ihren Kopf, beißt die Zähne zusammen und watet, so schnell sie kann, in Richtung Ufer. Eine Welle rollt über sie hinweg, die Strömung zerrt an ihren Beinen. Maria taumelt, taucht unter und schnell wieder auf, watet weiter – und erreicht das Land. Sie kippt den Sand ab, verschnauft kurz und kehrt ins Meer zurück, wo Chiquinho schon mit der nächsten Ladung wartet.

Die Arbeit im Meer ist hart und gefährlich. Immer wieder werden die Frauen von Wellen fortgerissen, die wenigsten von ihnen können schwimmen. „Wir beten jedes Mal, dass uns das Meer nicht verschluckt“, sagt die 34-jährige Maria. „Doch uns bleibt nichts anderes übrig, als nach Sand zu graben.“ Sand ist ihr Leben: Die Menge, die Maria und die anderen Frauen im Verlauf des Tages anhäufen, verkaufen sie vom Strand weg an Bauunternehmer.Anzeige

Gefährlich wird den Sandgräberinnen das Meer.Hoffnung, auf Sand gebaut wie Gefährlich wird den Sandgräberinnen das Meer

Gefährlich wird den Sandgräberinnen das Meer.

So wie auf den Kapverden ist Sand vom Strand auch weltweit zur begehrten und umkämpften Handelsware geworden. Abgebaut wird händisch, wie hier auf den Kapverden, oder mit gigantischen Baggerschiffen. Der Raubbau führt zu dramatischen ökologischen Schäden und längst auch zu internationalen Spannungen. Gary Griggs, Experte an der Universität Santa Cruz in Kalifornien, schätzt, dass weltweit 75 bis 90 Prozent aller Sandstrände schrumpfen. Geht die Entwicklung weiter wie bisher, wird es bis Ende des Jahrhunderts keinen einzigen Sandstrand mehr geben. Doch die Frauen in der Brandung können mit ihrer Arbeit nicht aufhören – Sandschürfen ist für sie die einzige Möglichkeit, zu Geld zu kommen.

Wir beten jedes Mal, dass uns das Meer nicht verschluckt. Doch uns bleibt nichts anderes übrig, als nach Sand zu graben.Maria de Fatima Baros Monteiro, Sandgräberin

Ribeira da Barca: Das Dorf an der Westküste der Insel Santiago.Hoffnung, auf Sand gebaut wie Gefährlich wird den Sandgräberinnen das Meer

Ribeira da Barca: Das Dorf an der Westküste der Insel Santiago.

Ribeira da Barca ist ein Dorf mit rund 4.000 Einwohnern an der Westküste von Santiago, der größten Insel des Kapverden-Archipels. Es liegt an einem Hang, der sanft zum Meer hin abfällt. Auf den ersten Blick eine Idylle, jedoch eine mit Schattenseiten: In Ribeira gibt es keine Arbeit. Viele Männer sind deshalb in die Hauptstadt Praia gezogen oder sogar ausgewandert nach Portugal oder in die USA. Die meisten jungen Frauen sind alleinerziehende Mütter – wie Maria Monteiro. „Ich muss genug Geld verdienen, um die Ausbildung meiner Kinder zu bezahlen“, erzählt sie.

Die Schule kostet pro Kind etwa 10 Euro im Monat. Für Maria, die mit dem Sandschürfen etwa 50 Euro im Monat verdient, eine Menge Geld. „Früher war die Arbeit viel einfacher, da war der ganze Strand noch voll Sand“, erzählt Maria. „Doch nach und nach haben wir alles abgetragen. Deswegen müssen wir jetzt ins Wasser.“

Sie machen Sand zu Geld

Das Leben auf den Kapverden, 600 Kilometer westlich vor Senegal im Atlantik gelegen, war nie einfach. In den 1940er­ und 1950er­-Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Inseln mehrmals von Hungersnöten heimgesucht. Bis heute gibt der Atlantik nicht genug Fisch und das karge Land nicht genug Mais zum Überleben. Bodenschätze bergen die vulkanischen Inseln keine.

Sand ist für die Armen von Santiago eines der wenigen Dinge, die sich zu Geld machen lassen. Die Bauindustrie benötigt ihn in großen Mengen, sie kommt angesichts des Bevölkerungswachstums mit der Fertigstellung von Häusern und Wohnungen kaum nach: Santiagos Einwohneranzahl hat sich in den vergangenen 30 Jahren auf rund 300.000 Menschen fast verdoppelt. Hier zeigt sich auch deutlich die Kluft zwischen Reich und Arm: Die Menschen mit Geld kaufen Sand, um sich Häuser zu bauen; die andere Hälfte, die kein Geld hat, baut ihn ab.

Früher war die Arbeit viel einfacher, da war der ganze Strand noch voll Sand. Doch nach und nach haben wir alles abgetragen. Deswegen müssen wir jetzt ins Wasser.Maria de Fatima Baros Monteiro, Sandgräberin

Kübelweise tragen die Sandgräberinnen den Sand vom Strand.Hoffnung, auf Sand gebaut wie Gefährlich wird den Sandgräberinnen das Meer

Kübelweise tragen die Sandgräberinnen den Sand vom Strand.

Wohin man auf Santiago auch kommt: Überall finden sich die Spuren des Sandabbaus. Manchmal sieht es aus, als hätten Riesenmaulwürfe die Küsten durchwühlt: Meterhoch türmen sich hunderte Haufen von vulkanisch schwarzem Sand und Kies, dazwischen klaffen Gräben und Löcher, oft zwei Meter tief. Selbst in ausgetrockneten Flussbetten wird gegraben.

Als er jung war, habe es auf Santiago überall Sandstrände gegeben, erzählt der 52­jährige José Maria Semedo, Direktor des Forschungszentrums für regionale Entwicklung und Landplanung an der Universität von Kap Verde in der Hauptstadt Praia. „Heute ist vielleicht noch ein halbes Dutzend übrig.“ Früher kamen deshalb auch Tausende von Meeresschildkröten zur Eiablage auf die Insel. Heute findet man nur noch wenige Exemplare. Auch die Krabben sind beinahe verschwunden.

Der Sandabbau ist auf Santiago Frauensache. Jeden Morgen sieben Frauen, junge wie alte, das Erdreich, um Kieselsteine und Sand zu trennen, hunderte Tonnen pro Tag. „Wir schätzen, dass mehr als zehntausend Frauen Sand schürfen“, sagt Semedo. Offiziell verbietet die Regierung den Sandabbau schon seit 2002, beim Durchsetzen des Verbots ist sie jedoch lax – wohl absichtlich, kann sie doch den Sandschürferinnen keine alternativen Jobs bieten.

Gemeinsam gegen die Urkraft des Meeres.

Gemeinsam gegen die Urkraft des Meeres.

Nicht nur auf den Kapverden plündern sie die Strände dermaßen, sondern auch in Marokko und Sierra Leone, auf Jamaika und in Indien, Vietnam und Indonesien. Obwohl Wind und Regen, Hitze und Kälte in jeder Sekunde Millionen von Sandkörnern entstehen lassen, wie Geologen errechnet haben, geht der Welt der Sand aus. Die Menschheit verbraucht nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) 59 Milliarden Tonnen Sand und Kiesel pro Jahr – doppelt so viel, wie die Natur produzieren kann. Rund die Hälfte davon wird mit Zement zu Beton verarbeitet; allein China hat in den vergangenen fünf Jahren mehr Sand verbaut als Amerika im gesamten 20. Jahrhundert.

Nun stockt der Nachschub. Fast ein Drittel der Sedimente, die früher von Flüssen ins Meer gespült wurde, bleibt heute in Staubecken liegen. Doch der Bedarf steigt: Viele Küstenstaaten brauchen Sand, um ihre Landfläche durch Neuaufschüttungen zu vergrößern. Singapur ist auf diese Weise in den vergangenen 50 Jahren um mehr als 135 Quadratkilometer gewachsen; gleichzeitig verschwanden mehrere kleine Inseln in Indonesien, wo der Sand, teilweise illegal, mit Pumpschiffen abgesaugt wurde. Jakarta verhängte daraufhin ein Exportverbot, was den Sandpreis in Singapur von drei Dollar pro Tonne auf zwischenzeitlich bis zu 190 Dollar steigen ließ.

Der schwere Sand wird am Kopf transportiert.

Die Sandreserven erschöpfen sich

Solche Entwicklungen sorgen dafür, dass sich in Marokko, Indien, Vietnam und Kambodscha eine Sand-­Mafia gebildet hat, die den Rohstoff von Stränden und aus Flüssen stiehlt und verkauft. Allein in Indien werden etwa 500 Millionen Tonnen Sand pro Jahr illegal abgebaut. Wer sich Sandräubern in den Weg stellt, riskiert sein Leben – mehrere Umweltaktivisten wurden bereits ermordet.

Sogar der Wüstenstaat Dubai leidet unter Sandmangel. Zwar liegen Millionen Tonnen gratis vor der Haustür, doch die feinen Körner aus der Wüste sind zu rund und zu glatt geschliffen. Sie eignen sich weder für die Aufschüttung von Neuland noch für die Herstellung von Beton. Für ihre künstlichen Inseln Palm 1The World und Palm 2 saugten die Araber rund eine Milliarde Kubikmeter Sand vom Meeresboden ab – und erschöpften so ihre Sandreserven. Der Sand für das höchste Gebäude der Welt, das Burj Khalifa, musste bereits aus Australien importiert werden.

Von der Anstrengung gezeichnet.

Sandgraben als letzte Hoffnung auf ein Einkommen

Auf den Kapverden kann sich niemand teure Sandimporte leisten. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Santiago lebt unter dem Existenzminimum von zwei Dollar pro Tag. Also ernten die Frauen weiter den Sand vom Strand – und sichern damit ihre Existenz, genauso wie sie sie gefährden. Denn wo der Sandstrand fehlt, peitschen Stürme das Meer weit in die Dörfer, reißt Erosion ganze Landstücke weg, werden Häuser unterspült und Grundwasser und Felder versalzen.

Ohne Sand verschwinden Fauna und Flora, komplette Lebensräume gingen bereits verloren. Dadurch, so klagen die Fischer, gebe es in den Gewässern um die Inseln auch immer weniger zu fangen und damit immer weniger zu essen.

Die letzten Sandkörner werden ausgewaschen.

Die letzten Sandkörner werden ausgewaschen.

In Ribeira da Barca hat sich das Meer bereits die ersten Häuser geholt, deren Grundmauern ragen als Mahnung aus der Gischt. Zum Schutz des Kirchengebäudes gleich daneben ließ die Stadtverwaltung eine Schutzmauer errichten. Sie besteht aus groben Steinen. Und aus Beton. „All das sind die Folgen des Sandabbaus“, sagt Jeronimo Silva de Oliveira, der Delegierte der Provinzregierung. Er sucht die Schuld aber nicht bei der armen Bevölkerung.

Er selbst hat einige Jahre Sand geschöpft, bevor er einen Job fand. Er versteht die Notlage der Menschen. „Gut 80 Prozent aller Familien leben hier von Fischfang und Sandabbau“, sagt der Beamte. „Gehen die Fischfangmengen weiter zurück, wird der Sand zur wichtigsten Einnahmequelle.“ Das einzige Angebot der Behörden: Gemeinsam mit ausländischen NGOs bieten sie Kunsthandwerkskurse an. Hier lernen Sandschürferinnen, Souvenirs herzustellen. Doch die Nachfrage danach ist schwächer als die nach Sand, entsprechend gering ist das Interesse an den Kursen.

Trotz der schweren Arbeit ein Lächeln im Gesicht.

Trotz der schweren Arbeit ein Lächeln im Gesicht.

Es ist früh am Morgen. Dutzende Frauen arbeiten bereits am Strand von Águas Belas. „Das ist einer der letzten Strände in der Umgebung, an dem es noch Sand gibt“, sagt Valdira Monteiro Goncalves, genannt Fofa. Das Material ist fein, es muss nicht einmal gesiebt werden. Schnell schaufeln die Frauen mehrere Sandhügel zusammen. Danach beginnt der Abtransport.

Der Strand liegt in der Mündung eines Canyons, der sich trichterförmig zum Meer hin öffnet. Vom Ufer bis zur Steilwand des Canyons sind es etwa 150 Meter, dann führt ein Pfad 50 Meter bergauf. „Wir müssen den Sand Eimer für Eimer hinauftragen“, beschreibt Fofa. Nur die jungen Frauen schaffen die Steigung mit der schweren Last auf dem Kopf.

„Für mich ist der Anstieg inzwischen zu mühsam“, sagt Domingas Pereira, genannt Minga. Die zierliche Frau mit leicht angegrautem Haar ist 61. „Als mein Mann vor 20 Jahren starb, fing ich mit dem Sandschürfen an, um die Kinder durchzubringen. Jetzt bin ich aber ziemlich fertig, meine Knie schmerzen.“ Daher arbeitet Minga mit einem Helfer zusammen, Ulisses Semedo Gomes. Der schleppt ihre Kübel die Klippe hinauf. „Ich schaffe zehn bis zwölf Kübel pro Stunde“, sagt Ulisses stolz, aber auch ein wenig schüchtern. Was ihm das einbringt? „Wenn ich 80 Kübel hochschleppe, bekomme ich 1.000 Escudos (9 Euro).“

Im Canyon herrscht Idylle. Die Bäume sind grün, sie können während der Regenzeit genug Wasser speichern. Vögel zwitschern in den Baumkronen, wo sie sich mit Samen satt fressen. Wird alles so bleiben, wenn der Sand erst ganz weg ist? „Ich weiß, dass ich der Natur Schaden zufüge“, sagt Fofa. „Aber was soll ich tun? Soll meine Familie hungern und sterben?“

Hoch hinauf müssen die Sandkübel zur Sammelstelle getragen werden.

Hoch hinauf müssen die Sandkübel zur Sammelstelle getragen werden.

Ich weiß, dass ich der Natur Schaden zufüge. Aber was soll ich tun? Soll meine Familie hungern und sterben?Valdira Monteiro Goncalves, genannt Fofa

Ulisses Semedo Gomes hat fast sechs Jahre als Lehrer an einer Grundschule gearbeitet. Nach einem Wechsel der Provinzregierung wurde er entlassen. Seither hat er keine andere Arbeit gefunden. „Niemand schürft freiwillig Sand“, erklärt er. „Die Arbeit ist mörderisch. Aber meine Mutter ist krank, ich brauche Geld.“

Nach zwei Stunden wird die Schinderei für eine Pause unterbrochen, ehe es weitergeht. In kleinen Grüppchen bereiten die Frauen ihr Frühstück. Sie frittieren Fische in der Pfanne und wärmen dazu das traditionelle Mais-Bohnen-Gericht Cachupa. Hin und wieder kommt ein Kleinlaster vorbei, ein Galucho. Er parkt oben am Canyonrand, um den Sand abzuholen, rund drei Kubikmeter pro Fuhre kann er transportieren.

„Der Sand, den die Frauen verkaufen, ist billiger als der Industriesand aus dem Kieswerk“, sagt Tony Monteiro Moreira, Co-Inhaber einer Baufirma, die von kleinen Privataufträgen lebt. Inzwischen gibt es auf Santiago sieben kleine Kiesel- und Sandfabriken, in denen Basaltgestein zertrümmert wird. Eine Galucho-Ladung kostet hier mindestens 8.500 Escudos. Die Sandschürferinnen bieten die gleiche Menge für 5.000 Escudos. Also kauft Bauunternehmer Moreira den Sand vom Strand: „Wer baut, sucht immer nach der billigsten Quelle.“

Ein Kieswerk zertrümmert Stein um daraus Sand zu machen.

Ein Kieswerk zertrümmert Stein um daraus Sand zu machen.

Der Sand, den die Frauen verkaufen, ist billiger als der Industriesand aus dem Kieswerk.Tony Monteiro Moreira, Co-Inhaber einer Baufirma

Dabei wissen er und seine Kunden, dass der salzige Sand aus dem Meer die Armierungen im Beton korrodieren lässt. „Das nehmen die Bauherren in Kauf“, sagt Ingenieur Moreira. „Für gutes Material fehlt das Geld.“

Gesetz zum Schutz des Sands

Im Februar hat die Regierung angekündigt, das Gesetz zum Schutz des Sands rigoroser durchzusetzen. Auf anderen Inseln des Archipels ist das bereits passiert. Seither kommt es dort immer wieder zu Protesten. Auch am Strand bei Ribeira da Barca tauchten zuletzt verstärkt Polizeipatrouillen auf. Die Sandschürferinnen lassen dann ihre Kübel fallen und laufen davon. Manchmal können die Beamten zwar die eine oder andere festhalten. Doch sie lassen die Frauen nach wenigen Stunden und der Aufnahme der Personalien wieder frei. Auch die Polizisten wissen: Zu Hause warten hungrige Kinder auf ihre Mütter.

„Wenn die Regierung uns den Zugang zum Strand blockiert, droht Hunger in Ribeira da Barca“, klagt Genoveva Gomes Correira. Die junge Frau, die alle nur Gini rufen, hat nie etwas anderes gemacht als Sandschürfen, so wie ihre Mutter zuvor. Nun lebt sie mit zwei Kindern in einem winzigen Haus am Rande der Stadt, das sie für 1.500 Escudos in Monat mietet. Die Decke bröckelt, der Stahlbeton trägt Rostflecken.

Gini ist stolz auf ihre 14-jährige Tochter. Die geht auf ein Gymnasium in der Provinzhauptstadt und gehört dort zu den besten Schülern. „Sie lernt Fremdsprachen und will in Zukunft als Flugbegleiterin arbeiten“, sagt Gini. „Ich werde weiter Sand abbauen, damit sie es schafft. Auch wenn ich dafür ins Gefängnis muss.“

Diese Geschichte erschien erstmals im Terra Mater Magazin, Mai 2018.

WM Qualification: Omar Marmoushs Ein Traum wurde wahr führte Ägypten an die Spitze der Gruppe in der WM-Qualifikation

Omar Marmoush

Omar Marmoushs tor gegen Libyen/ Mahmoud Abdel Wareth8. Oktober 2021 – 23:25 Uhr

Stationen in Omar Marmoushs Karriere: dankbarkeit an Carteron und Mido .. Shawky Gharib hat seinen Traum in Tokio verloren

Kairo,- „Ich bin zuversichtlich, dass ich jederzeit in die erste Nationalmannschaft einsteigen kann . Ich glaube, ich bin bereit, mich zu beweisen. Ich trainiere jeden Tag und konzentriere mich weiterhin auf die Hoffnung, bei den kommenden Gelegenheiten dabei zu sein.“ Mit diesen Aussagen drückte der Stuttgarter Spieler Omar Marmoush vor mehr als einem Jahr seine Hoffnung aus, die Pharaonen zu vertreten, was nach langer Zeit erreicht wurde warten, und führte sein Land an die Spitze der Gruppe in der WM-Qualifikation.

Als Marmoush von dieser Hoffnung sprach, war er weit entfernt von der ersten und olympischen Mannschaft Ägyptens , da er keine Vorladung vom ehemaligen Trainer Hossam El-Badri erhielt, und Shawky Gharib hatte die gleiche Position zu ihm, indem er ihn nicht in die Olympische Spiele in Tokio.

Trotzdem ist der Spieler Omar Marmoush in aller Munde, wie kann er nicht den Sieg der Nationalmannschaft auf Kosten seines libyschen Amtskollegen bei seinem ersten Länderspielauftritt in einem offiziellen Spiel erzielen und dann die Fans die genauesten Details seiner schwierigen Reise und das Geheimnis seines Abschieds von der Vertretung seines Landes in den letzten Jahren wissen wollen.In Verbindung stehende Artikel

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Nur wenige Stunden, bevor Ägypten in der WM-Qualifikation eine sensationelle WM-Rakete erzielte, wurde er zum Bundesliga-Rookie des Monats gekürt!

Im Februar letzten Jahres öffnete Marmoush KingFut sein Herz, sprach über seine Anfänge, Ambitionen und Hoffnungen, enthüllte seine Ideale und diejenigen, die ihm bis zu seinem Weg in die Deutsche Liga beistanden.

Ausgehend vom Tigris-Tal

Die Anfänge von “Marmoush” liegen innerhalb der Mauern des Wadi Degla Club, und er wurde in die Juniorenteams aufgenommen und bewies sich vor allem in der Saison 2016/2017, in der er 44 Tore in 28 Spielen erzielte, als er vertrat die U19-Mannschaft.

In dieser Zeit gelang es Marmoush, 3 Tore gegen den Al-Ahly Club zu erzielen, und von hier aus beschloss der damalige Trainer der ersten Mannschaft des Tigris-Tals, der Franzose Patrice Carteron, ihn anzurufen: “Ich bin tatsächlich nach oben gegangen und habe getroffen”. zwei Tore in der ägyptischen Premier League. Danach zeigten andere Vereine ihr Interesse an mir.“

Ausfahrt nach Europa

Mit diesen starken Anfängen kontaktierte er Marmoush, einen Spielervermittler aus England, der eine Reihe von Spielen verfolgte, an denen er teilnahm, bis er sich für einen Transfer nach Europa interessierte.

Und hier erzählt Marmoush: „Damals arbeitete der Partner dieses Agenten in Deutschland, um mich in Wolfsburg aufzunehmen, der damals einen Angreifer suchte, bis die Beamten mich nach dem Anschauen meiner Videos kaufen wollten, also bin ich gereist.“ dort und unterschrieb mit ihnen.“

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kraftvollen Schuss von außerhalb des Strafraums macht Ägypter Stolz

Omar Marmoushs Tor gegen Libyen kam mit einem kraftvollen Schuss von außerhalb des Strafraums, auf den er seit seiner Kindheit trainiert, und verriet es im Gespräch.

Dazu sagte der ägyptische Nationalspieler: “Am Anfang meiner Karriere habe ich auf dem Flügel gespielt, weil ich schnell war und auch außerhalb des Strafraums gut schießen konnte.”

Midos Rolle in Marmoushs Leben

Als Ahmed Hossam Mido die technische Leitung von Wadi Degla übernahm, beschloss er, Marmoushs Spielposition als offener Stürmer zu ändern, und brachte ihm einige Dinge bei, die sein Fußballleben veränderten: „Er hat mich als Nr. 9 spielen lassen hat mir die Schlüssel zum Spielen in dieser Position beigebracht und mir geholfen, meine Fähigkeiten und Vorteile zu nutzen, um besser zu spielen.

Und er fügte hinzu: „Er hat mir geholfen, mich anzupassen und meine Position zu ändern. Es hat mir auch geholfen zu erkennen, dass ich als Stürmer spielen musste, mit Blick auf Schnelligkeit und Stärke. Er hat mir auch beigebracht, wie ich mich in den Strafraum begeben kann, um meiner Mannschaft zu helfen und mehr Tore zu erzielen, und hat mir einige seiner Erfahrungen aus seiner Karriere geschenkt.“

Olympia: Wann sind die Olympischen Spiele in Tokio 2021?

verlorener Traum

Während dieses Gesprächs drückte Marmoush seine Hoffnung aus, sein Land unter 23 Jahren zu vertreten und bei den Olympischen Spielen in Tokio zu spielen, erwartete jedoch, nicht einberufen zu werden: „Ich habe bereits zwei Freundschaftsspiele für mein Land gespielt, aber ich war es nicht im letzten Trainingslager. Es war klar, dass es nicht geprüft werden würde.“

Marmoush erläuterte seinen Traum, bei den Olympischen Spielen zu spielen: „Bei den Olympischen Spielen zu spielen ist eine Ehre für jeden Spieler. Ich trainiere jeden Tag mit dem Ziel, bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio mitzumachen, wenn die Möglichkeit besteht. Am Ende kommt es auf die Wahl des Trainers an, aber ich werde mein Bestes geben, um dabei zu sein.“

Trotzdem verlor der Trainer der Olympiamannschaft, Shawky Gharib, seinen Traum und rief ihn nicht auf die Liste der Mannschaft, die in die japanische Hauptstadt reiste, um am Turnier teilzunehmen.

Ein Ziel zu erreichen

Marmoush will Profi in der englischen Premier League werden und möchte speziell die „Red Devils“ Manchester United vertreten, die sein Trikot tragen möchten: „Ich träume davon, in der Premier League zu spielen, Manchester United wird einer der Besten sein Mannschaften, für die ich spiele.

WM-Qualifikation: ein großes Feuer im Stadion vor dem Spiel zwischen England und Andorra

Das Stadion von Andorra ist gerade live auf Sky Sports in Flammen aufgegangen… peinlich.8. OKTOBER 2021

WM-Qualifikation ..Einen Tag vor dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Andorra und England ist im Stadion ein Feuer ausgebrochen

Andorra,- Schock WM-Qualifikation .. ein großes Feuer im Stadion vor dem Spiel zwischen England und Andorra Sky Sports veröffentlichte Videos, die die Fernsehkabine an der Seite des Stadions in der Mitte der Sitze der beiden Mannschaften zeigen, in der Flammen mit dicken schwarzen Rauchsäulen wüten.Es gab keine Berichte über Verletzte, aber das Feuer lässt Befürchtungen aufkommen, dass das Spiel beeinträchtigt werden könnte (Kommunikationsorte)

Einen Tag vor dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Andorra und England ist im Stadion ein Feuer ausgebrochen.

Das Stadion von Andorra ist gerade live auf Sky Sports in Flammen aufgegangen… peinlich.

Sky Sports berichtete am Freitag, dass im Nationalstadion in Andorra (zwischen Frankreich und Spanien) am Vorabend eines Spiels gegen England in der WM-Qualifikation ein Feuer ausgebrochen sei.

Und Sky Sports veröffentlichte Videos, die die Fernsehkabine an der Seite des Stadions in der Mitte der Sitze der beiden Mannschaften zeigten, in denen Feuer mit dichtem schwarzem Rauch brannten.

Am Vorabend eines Spiels gegen England in der WM-Qualifikation brach im Nationalstadion in Andorra ein Feuer aus, bevor die Feuerwehr es löschen konnte.

Es gab keine Berichte über Verletzte, aber das Feuer ließ Befürchtungen aufkommen, dass das Spiel beeinträchtigt werden könnte, da das Feuer neben dem mit Kunstrasen bedeckten Spielfeld lag.

Laut Sky kamen Feuerwehrleute im Stadion an, um die Flammen zu löschen, aber die Kabine war schwer beschädigt und könnte die Fernsehübertragung des Spiels beeinträchtigen.

Nur drei Stunden vor Ausbruch des Feuers trainierten englische Spieler in dem 3.300 Zuschauer fassenden Stadion.

Die Brandursache war zunächst nicht klar.

Quelle/TRT/Twitter/Agenturen

Humor Funny Facebook: Facebook can take a long vacation, I am only here on twitter or wordpress, and Trotzdem wishes Zuckerberg all the best here. And you should use twitter.

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Facebook can take a long vacation, I am only here on twitter or wordpress, and trotzdem wishes Zuckerberg all the best here. And you should use twitter.(se/nz)

Afrika Menschenrechte: Südsudan von Gewalt und Korruption geplagt, hört der Menschenrechtsrat. 

Viele Menschen im Südsudan leben nach Jahren der Unterentwicklung, Korruption und Konflikte in Armut.

UNMISS\Nektarios MarkogiannisViele Menschen im Südsudan leben nach Jahren der Unterentwicklung, Korruption und Konflikte in Armut.    23. September 2021Menschenrechte

Südsudan von Gewalt und Korruption geplagt, hört der Menschenrechtsrat. 

Südsudan,- Der Südsudan sei weiterhin von Gewalt und Korruption „geplagt“, hörte der Menschenrechtsrat am Donnerstag, was die Bemühungen der jungen Nation um dauerhaften Frieden und eine nachhaltige Entwicklung gefährdet. 

Die stellvertretende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Nada Al-Nashif, stellte dem Forum in Genf ein Update vor und betonte „erschütternde Ausmaße lokaler Gewalt“. 

Sie führte dies auf gemeindenahe Milizen zurück, die zwischen April und Juni dieses Jahres für fast alle Morde, Verletzungen, Entführungen und sexuellen Gewalt verantwortlich waren. 

Kampf gegen Straflosigkeit „minimal“ 

Nach Angaben der UN-Mission im Südsudan ( UNMISS ) wurden in den drei Monaten im ganzen Land 585 Menschen getötet, 305 verletzt und Tausende gewaltsam vertrieben – insbesondere in Jonglei und im Großraum Pibor. 

Trotz der vielen Vorwürfe schwerer Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts seien die Fortschritte bei der Bekämpfung der Straflosigkeit nur minimal, sagte Frau Al-Nashif, bevor sie die Regierung „nachdrücklich“ ermutigte, eng mit lokalen Führern zusammenzuarbeiten, um friedliche Konfliktlösungen zu erreichen. 

„Epische“ Menschenrechtskrise 

Die Vorsitzende der Menschenrechtskommission im Südsudan, Yasmin Sooka, berichtete auch an den Menschenrechtsrat in Genf und betonte, dass sich die Menschenrechtslage im Land seit letztem März erheblich verschlechtert habe und dass eine Menschenrechtskrise von “epische” Proportionen entfalten sich auf dramatische Weise. 

Sie stellte fest, dass außergerichtliche Tötungen und gewaltsames Verschwindenlassen und Folter sowie Vergewaltigungen und konfliktbezogene sexuelle Gewalt zugenommen haben. 

Die Intoleranz der Regierung gegenüber Kritik habe auch zu einem brutalen Angriff auf die Grundfreiheiten und zur Unterdrückung abweichender Meinungen geführt, wobei übermäßige Gewalt gegen Zivilisten angewandt werde, sagte sie. 

Nach Angaben von Frau Sooka wurden zwischen Juni und August dieses Jahres bei einem ethnischen Konflikt in Tambura in Westäquatoria mehr als 100 Zivilisten getötet. Zwischen 80.000 und 120.000 Menschen wurden Berichten zufolge durch den Konflikt vertrieben, Tausende flohen in den benachbarten Bundesstaat Bahr el Ghazal und in den Landkreis Ezo.  

Humanitäre Helfer unter Beschuss 

Der Vorsitzende warnte auch davor, dass die humanitäre Gemeinschaft im Land zunehmend angegriffen werde, was zur Einstellung ihrer Aktivitäten und zur Umsiedlung von Helfern führt. 

Mehr als 4,3 Millionen Menschen seien vertrieben worden, wobei fast 80 % der Bevölkerung in extremer Armut leben und mehr als 7,2 Millionen Menschen unter Ernährungsunsicherheit leiden, fuhr sie fort. 

Frau Sooka wies auch darauf hin, dass sich der humanitäre Appell der Vereinten Nationen für den Südsudan auf etwa 1,7 Milliarden US-Dollar beläuft, von denen weniger als die Hälfte von der internationalen Gemeinschaft zugesagt wurde. Der Südsudan rangiert auf Platz sieben von acht Ländern der Welt mit den schlimmsten humanitären Krisen, sagte sie. 

73 Millionen Dollar eingenommen  

Frau Sooka behauptete auch, dass die Staats- und Regierungschefs des Landes weiterhin „erstaunliche Geldsummen … aus den öffentlichen Kassen des Landes“ abzweigten.  

Das Ergebnis war, die Menschenrechte zu untergraben und die Sicherheit der Menschen im Land zu gefährden. 

Nach Untersuchungen der Kommission in den letzten zwei Jahren wurden seit 2018 mehr als 73 Millionen US-Dollar abgeschöpft. Sie stellte auch fest, dass diese Zahl nur ein Bruchteil der insgesamt geplünderten Menge sei, da die herrschenden Eliten des Südsudan mehr als 4 Milliarden US-Dollar seit 2012 – dem Jahr nach der Unabhängigkeit. 

Quelle/unnews

Archiv : funny Architectures Köche, Chili Huhn Rezept : aus dem Indo Chinesischen Küche!

Die Indische Chinesische Trockenes Chili-Huhn.

Die indische chinesische Küche ist die Anpassung der chinesischen Gewürz- und Kochtechniken an den indischen Geschmack durch ein größeres Angebot an vegetarischen und nicht-vegetarischen Gerichten. Zutaten für die Zubereitung der indochinesischen Küche sind scharfe Chilis, Ingwer, Knoblauch, Sesam, trockene rote Chilis, schwarze Pfefferkörner, Sojasauce, rote Chilisauce usw. Die meisten Gerichte werden mit Soße serviert, trocken, frittiert und ohne Soße gebraten.

Indische Gewürze

Die indische Küche erlebte in den vergangenen Jahrhunderten zahllose Renaissancen. So brachten die Portugiesen Pflanzen mit ins Land, ohne die die indischen Gerichte heute undenkbar wären. Chilis, Tomaten und Kartoffeln fanden dank Vasco da Gama den Weg nach Indien. Die Moguln, muslimische Eroberer, und die britischen Kolonialherren veränderten die Küche vom Himalaja bis zur Südspitze des Subkontinents. Eines haben Currys, Kebabs und Süßspeisen jedoch immer gemeinsam: Gewürze dominieren den Geschmack. wie Garam Masala, (Bild justeth)Mutter aller Gewürzmischungen

Überprüfen Sie mein leckeres  indochinesischeres  Rezept.

Zutaten

  • Zwiebel
  • Indochinesisch
  • Knoblauch
  • Paprika
  • Ei

Ich teile meine Version von trockenem Chili-Hühnchen In seiner zweistufigen Zubereitung wird das Hühnchen ohne Knochen in der ersten Stufe mariniert und frittiert. In der zweiten Phase werden die frittierten Hühnchen mit gehackten Zwiebeln, Knoblauch, Paprika und Sauce gebraten.

Zutaten II

Zum Marinieren Ingwer Knoblauch Paste 2-3 TL

Ingwer Knoblauch Paste 2-3 TL

Essig 1 TL

Ei 1

Sojasauce 2 TL

Salz nach Geschmack (Marinade & Soße)

Schwarzer Pfeffer nach Geschmack

Maismehl 2 EL

für Soße Zwiebel klein (gewürfelt) 1

Zwiebel klein (gewürfelt) 1

Grüner Paprika (gewürfelt) 1

Essig 1/2 TL

Rote Chilisauce 1 TL

Knoblauch gehackt 2-3

Sojasauce 1 TL

Rote Chiliflocken 1 TL (optional)

Tomatensauce 1/2 EL

Salz nach Geschmack

Maisstärke 1 TL (mit Wasser auflösen)

Öl zum Frittieren

Öl 1 TL zum Braten

Methode

Hühnerbrust waschen und reinigen. Mit einem Papiertuch, das in die gewünschte Form geschnitten wurde, trocken tupfen. In eine große Schüssel Hühnchen und marinierte Zutaten geben. 30 Minuten beiseite stellen. Eine Pfanne mit Öl frittieren, mariniertes Hühnchen frittieren und auf einem Papiertuch abtropfen lassen Um überschüssiges Öl zu entfernen. Öl in einer anderen Pfanne erhitzen. Knoblauch, Chili und Braten hinzufügen. Zwiebel und Paprika anbraten. Jetzt Saucenmischung und Maisstärkemischung hinzufügen. Ein gebratenes Hühnchen hinzufügen. Richtig mischen Hitze abstellen und rote Chiliflocken darüber streuen. Heiß servieren !!Mein Tipp: Passen Sie Gewürze und Sauce nach Ihren eigenen Geschmacksknospen an

Quelle/aayushimanish.