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Sachsen Flughafen Halle-Leipzig: Zoll beschlagnahmt gefälschte Luxusuhren im wert mehr als 16 Millionen Euro 

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Symbolbild /Dresden, 23. August 2021

Zoll am Flughafen Leipzig entdeckt Fälschungen, 540 Luxusuhren im Wert von über 16 Millionen Euro beschlagnahmt

Am 30. Juli 2021 beschlagnahmte der Zoll am Flughafen Leipzig Luxusuhren eines namhaften Herstellers im Wert von 16,2 Millionen Euro.

Die Ware wurde in Hongkong aufgegeben und sollte über das Luftfrachtdrehkreuz Leipzig einen Empfänger in Großbritannien erreichen. Die Sendung bestand aus vier Packstücken, die insgesamt 540 verschiedene Uhren enthielten.

Der Rechteinhaber hat bestätigt, dass es sich um gefälschte Waren handelt. Zusatzinformation

Zoll (Standort Leipzig) - Stadt Leipzig

Zoll (Standort Leipzig) – Stadt Leipzig

Seit Mai 2009 setzt die deutsche Zollverwaltung für den Gewerblichen Rechtsschutz ein IT-Verfahren ein. Hinter dem Kurznamen ZGR-online steht ein umfassendes Datenverarbeitungssystem, über das Unternehmen Anträge auf ein Tätigwerden der Zollbehörden stellen können.

Allein in der Warenkategorie Uhren und Schmuck liegen der zuständigen Zentralstelle Gewerblicher Rechtsschutz des Zolls derzeit rund 100 Anträge vor.

Ermitteln die Zollbehörden Waren, die im Verdacht stehen, ein Recht geistigen Eigentums zu verletzen (Markenrecht, Urheberrecht, Geschmacksmusterrecht, Patentrecht, ergänzendes Schutzzertifikat, Sortenschutzrecht, geografische Angabe, Halbleitertopographierecht, Gebrauchsmuster oder Handelsname), das Gegenstand eines bewilligten Antrags ist, so setzen sie die Überlassung der Waren aus oder halten diese bis zur Entscheidungsfindung zurück.

Quelle/zoll.de

BKA :Mehr als 2.250 Ermittlungsverfahren schwächen Strukturen der organisierten Rauschgiftkriminalität—-

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/Datum:06. Juli 2021BKA PR Ausgabejahr:2021 //Mehr als 2.250 Ermittlungsverfahren schwächen Strukturen der organisierten Rauschgiftkriminalität

Bun­des­wei­te Er­mitt­lun­gen nach der Aus­wer­tung von En­cro­chat-Da­ten er­folg­reich.

Berlin,-Mehr als 2.250 Ermittlungsverfahren eingeleitet, mehr als 750 Haftbefehle vollstreckt und beachtliche Drogenmengen sichergestellt: Ein nachhaltiger Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität ist deutschen Strafverfolgungsbehörden durch die Auswertung von kryptierten Handys gelungen.

InVerbindungBundeslagebild#Falschgeldkriminalität 2020

Das Bundeskriminalamt (BKA) führt seit März 2020 im Auftrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) ein Ermittlungsverfahren gegen die Nutzer von kryptierten Mobiltelefonen des Providers Encrochat insbesondere wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und der Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Grundlage waren Ermittlungen eines Joint-Investigation-Teams (JIT) aus französischen, und niederländischen Ermittlerinnen und Ermittlern, Europol und Eurojust, in deren Verlauf die kryptierten Smartphones des Anbieters Encrochat überwacht werden konnten. Im April 2020 erhielt das BKA über Europol Encrochat-Daten, die einen Bezug zu Deutschland aufwiesen.

Die Verwendung der Daten wurde durch die französischen Behörden aufgrund einer Europäischen Ermittlungsanordnung der ZIT genehmigt.

Das BKA zog Expertinnen und Experten aus den eigenen Reihen zusammen und richtete eine so genannte Besondere Aufbauorganisation (BAO) ein. Diese koordiniert die eigenen Ermittlungen und übermittelte zudem Sachverhalte an zuständige Strafverfolgungsbehörden im Inland weiter, beispielsweise an Polizeien der Bundesländer, den Zoll oder an die Bundespolizei.

BKA-Expertinnen und Experten für IT-Forensik bereiteten die Daten technisch auf. Dabei kamen automatisierte Verfahren sowie die Expertise von Kriminalisten aus verschiedenen Fachbereichen zum Einsatz.

Ergebnis: die Chats bestanden nahezu ausschließlich aus strafrechtlich relevanten Inhalten. Die Ermittlerinnen und Ermittler des BKA konzentrierten sich deshalb zunächst auf die Identifizierung der Personen hinter den Nutzernamen in den Chats.

Aus mehreren hunderttausend Chatverläufen von in Deutschland eingebuchten Encrochat-Nutzern konnten so tausende Nutzer identifiziert werden.

Labor zur Herstellung von synthetischen Drogen

Quelle: Polizei Niedersachsen

Insgesamt wurden durch die Encrochat-Daten nahezu im ganzen Bundesgebiet bisher mehr als 2.250 Ermittlungsverfahren eingeleitet und rund 360 bereits bestehende Ermittlungsverfahren wesentlich unterstützt.

In über 520 Ermittlungsverfahren wurden bisher polizeiliche Einsatzmaßnahmen, wie Festnahmen, Sicherstellungen und Durchsuchungen durchgeführt. Dabei wurden rund 750 Haftbefehle vollstreckt. Fast 3,2 Tonnen Cannabis, etwa 320 Kilogramm synthetische Drogen, über 125.500 Ecstasy-Tabletten, fast 400 Kilogramm Kokain und 10 Kilogramm Heroin wurden sichergestellt. Darüber hinaus konnten rund 310 Schusswaffen und über 12.200 Schuss Munition aus dem Verkehr gezogen werden. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen wurden Vermögensarreste in Höhe von etwa 168 Millionen Euro sowie vorläufige Vermögenssicherungen von rund 28 Millionen Euro erzielt.
Im BKA werden Ermittlungsverfahren mit den Schwerpunkten organisierte Rauschgiftkriminalität und Waffenhandel geführt, mit den Begleitdelikten Korruption, Geldwäsche und Gewaltdelikte.

Indoor-Plantage mit Cannabispflanzen

Bild Quelle: Polizei Niedersachsen

Die Auswertung der Encrochat-Daten ermöglichte den deutschen Strafverfolgungsbehörden einen tiefen Einblick in die Vorgehensweise und Zusammenarbeit von Tätergruppierungen der organisierten Rauschgiftkriminalität in Deutschland. Die bundesweiten Ermittlungen werden die Strukturen der Tätergruppierungen empfindlich schwächen.

Christian Hoppe, Leiter der BAO im BKA: “Vor allem für die Rauschgift-Handelsdelikte und den Rauschgiftschmuggel haben die Informationen das Bild zur Situation in Deutschland vervollständigt. Von den Rauschgiftlieferanten über die Logistiker der Einfuhr und der Verteilung in Deutschland bis hin zu deren Abnehmern konnten wir mit einem Schlag alle Tatbeteiligten ausmachen. Erkenntnisse über die Struktur der Tätergruppierungen, ihre Vorgehensweise und ihre Vernetzung wurden in das polizeiliche Hellfeld überführt. Insbesondere die Feststellung, dass jeder vierte Tatverdächtige bewaffnet war, unterstreicht das hohe Gefährdungspotential der Tätergruppierungen der organisierten Rauschgiftkriminalität für unsere Gesellschaft.

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II Beispielsweise konnten aufgrund der durch das BKA aufbereiteten und ausgewerteten Daten in einem Verfahren der ZIT, welches gemeinsam mit der BAO des BKA geführt wird, vier Tatverdächtige identifiziert werden, die im Verdacht stehen, seit März 2020 unerlaubt Betäubungsmittel (Marihuana) von Spanien nach Deutschland einzuführen, um diese gewinnbringend zu veräußern. Daneben besteht der Verdacht, dass Mitglieder der Gruppierung auch mit Kokain Handel getrieben haben sollen. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen sollen die eingeführten und gehandelten Betäubungsmittel einen Marktwert von mindestens 5 Millionen Euro haben.

Aufgrund dieses Tatverdachts fanden Mitte März Durchsuchungen in insgesamt acht Objekten in Frankfurt am Main, Dietzenbach, Neu-Isenburg, Groß-Umstadt, Troisdorf und Bonn statt. Dabei konnten vier Kurierfahrzeuge und etwa 800.000 Euro Bargeld beschlagnahmt werden. Im Zuge der Maßnahmen konnten drei der vier Beschuldigten festgenommen werden und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Der vierte Beschuldigte, der sich zum Zeitpunkt der Maßnahmen in Spanien aufgehalten haben soll, befindet sich noch auf der Flucht. Nach ihm wird mit Europäischem Haftbefehl gefahndet.
Den Beschuldigten droht im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige Gesamtfreiheitsstrafe. Das Gesetz sieht für Taten des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Strafrahmen von fünf bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe vor.

Das BKA und die ZIT bedanken sich bei allen an den operativen Maßnahmen beteiligten Strafverfolgungsbehörden in den Bundesländern, beim Zoll und der Bundespolizei sowie bei den internationalen Partnern für die bisherige hervorragende Zusammenarbeit.

Quelle/bka.de

Polizei Hamburg, Warnt bei Barzahlungen auf die Echtheit von Banknoten zu achten.

POL-HH: 210614-3. Achtung Falschgeld - Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses in Hamburg-Fuhlsbüttel

Hamburg (ots) am 11.06.2021, 06:30 Uhr; Tatort: Hamburg-Fuhlsbüttel, Alsterkrugchaussee

POL-HH: Achtung Falschgeld – Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses in Hamburg-Fuhlsbüttel.

Hamburg,-Am Freitagmorgen der vergangenen Woche durchsuchten Beamte des Dezernats für Falschgelddelikte (LKA 64) die Wohnung eines 57-jährigen Deutschen, der im Verdacht steht, mit Falschgeld bezahlt und gehandelt zu haben. Die Durchsuchung führte zum Auffinden größerer Mengen “Blüten”, die beschlagnahmt wurden.

Durch intensive Ermittlungen der Spezialisten für Falschgelddelikte und Erkenntnisse des Bundeskriminalamts (BKA) geriet der 57-Jährige in den Fokus der Polizei.

Der Mann wird verdächtigt, über eine Online-Plattform als Imitationen gekennzeichnete Geldscheine legal erworben zu haben, um diese anschließend bei Barkäufen rechtswidrig in den Zahlungsverkehr zu bringen.

Daraufhin erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg bei einem Ermittlungsrichter einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes, der am vergangen Freitagmorgen vollstreckt wurde.

Dabei stellten die Beamten falsche Banknoten mit dem fiktiven Wert von 120.000 Euro, mehr als 3.000 britische Pfund und fast 8.000 US-Dollar sicher.

Neben dem Fehlen allgemeiner Sicherheitsmerkmale ist ein Großteil der unechten Banknoten mit dem Aufdruck “Prop Copy” versehen und dient unter anderem als Spielgeld oder auch als Film-Requisite unter dem Namen “Movie Money”.

Nach Abschluss der Durchsuchung verblieb der Mann in seiner Wohnung, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Ermittlungen dauern an.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei Hamburg, bei Barzahlungen auf die Echtheit von Banknoten zu achten.

Die durch die Täter am häufigsten verwendeten Banknoten sind die 10 Euro-,20 Euro- und 50 Euro-Scheine.

Vielfache Tatbegehungsweise ist, dass die Betrüger Waren von eher geringem Wert mit einer höherwertigen gefälschten Banknote bezahlen, um so einen möglichst hohen Betrag an echtem Bargeld durch den Geldwechsel zurückbekommen.

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Dabei nutzen sie häufig Situationen mit einem erhöhten Besucheraufkommen, wie zum Beispiel auf Wochenmärkten, Straßenfesten oder auch den Hamburger Dom, aus. Aber auch lange Warteschlangen in Supermärkten werden durch die Täter gezielt ausgewählt, um eine mögliche Unachtsamkeit der Kassierer durch den zeitlichen Druck auszunutzen.

Aber auch das Ausnutzen dunklerer Tageszeiten oder Örtlichkeiten gehört zu den Methoden der Täter, um Fälschungsmerkmale zu verschleiern.

Sollten Sie in den Besitz von Falschgeld geraten sein und dieses erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerken, bringen Sie es nicht wieder in den Zahlungsverkehr. Wenden Sie sich unbedingt zeitnah an eine Polizeidienststelle und erstatten dort Anzeige. Nur so lassen sich Hinweise auf die Personen erlangen, die Falschgeld in Umlauf bringen. Einer Strafverfolgung setzen Sie sich damit nicht aus.

Sollte im Einzelhandel ein Geldschein entgegengenommen worden sein, der nach erstem Eindruck nach einem Falsifikat sein könnte, beachten Sie folgende Vorgehensweise:

Geben Sie den Geldschein nicht an den Bezahler zurück! Teilen Sie ihm deutlich Ihren Verdacht mit! Verständigen Sie sofort die Polizei! Fassen Sie den Geldschein nach Möglichkeit nur an den Ecken an! Sollte der Kunde fliehen, hindern Sie ihn nicht an der Flucht! Vielmehr prägen Sie sich sein Aussehen gut ein, achten Sie auf den Fluchtweg und gegebenenfalls das Fluchtfahrzeug und dessen Kennzeichen!

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Polizei Hamburg www.polizei.hamburg und der Kriminalprävention des Bundes und der Länder unter www.polizei-beratung.de.

Zu den Sicherheitsmerkmalen bei den Euro-Scheinen bietet zusätzlich die Bundesbank weiterführende Informationen an. www.bundesbank.de/falschgeld www.ecb.europa.eu/euro/banknotes/security/html/index.de.html

Quelle/presseportal.de