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IT-Sicherheit: Bundesinnenministerin Nancy Faeser und BSI-Chef Arne Schönbohm sprechen sich für Hackbacks aus

Der BSI-Chef Arne Schönbohm

Der BSI-Chef Arne Schönbohm(Bild: BSI)

veröffentlicht am25. April 2022, 13:02 Uhr, golem.deMoritz Tremmel

IT-SICHERHEIT:BSI-Präsident spricht sich für Hackbacks aus

Berlin,-Innenministerin und BSI-Präsident fordern Hackbacks, der Ampel-Koalitionsvertrag schließt sie jedoch aus. In der Diskussion um sogenannte Hackbacks bei Cyberangriffen hat sich Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für offensive Attacken auf die IT der Angreifer ausgesprochen. Zuvor hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) eine Hackback-Erlaubnis befürwortet. Grüne und FDP kritisierten den Vorstoß deutlich.

Nun erklärte der BSI-Präsident in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), dass es im Falle eines Angriffes auch darum gehe, Datenströme zu unterbinden und den Zugriff der Angreifer zu beenden. “Es gibt bestimmte Formen von Gegenmaßnahmen, die dazu beitragen können, zum Beispiel die Abschaltung von Kontrollservern von Bot-Netzen”, erklärte Schönbohm.

“Aktive Gegenmaßnahmen können auch hilfreich sein, um zu verhindern, dass auf Servern gespeicherte, erbeutete Datensätze weiter abfließen”, sagte der BSI-Präsident. Diese Maßnahmen müssten fein austariert und wohlüberlegt sein. Für das BSI stehe das bestmögliche IT-Sicherheitsniveau im Mittelpunkt – mit dem es erst gar nicht zu erfolgreichen Cyberangriffen kommen solle.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser

Faeser will umstrittene Hackbacks

Zuvor hatte Faeser eine gesetzliche Erlaubnis für Hackbacks gefordert. Man müsse über aktive Maßnahmen nachdenken, die über eine Aufklärung eines Angriffes hinausgehen, erklärte Faeser. Noch in diesem Jahr will Faeser einen Vorschlag für eine entsprechenden Grundgesetzänderung unterbreiten.

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz entgegnete darauf: “Jeder, der versteht, worum es technisch bei diesem Instrument geht, weiß, wie kompliziert und verfassungsrechtlich problematisch es wäre, wenn der Staat mit Militär oder Polizei im Internet die Integrität IT-technischer Systeme angreifen würde.” Auch die FDP kritisierte die Forderung von Faeser und verwies auf den Koalitionsvertrag, in dem es heißt: “Hackbacks lehnen wir als Mittel der Cyberabwehr grundsätzlich ab.”

Bereits im Jahr 2019 hatte ein Gutachten des Bundestags vor Gefahren bei Hackbacks gewarnt. Bei einem Einsatz digitaler Waffen könne das anvisierte Ziel grundsätzlich nicht so ausgeschaltet werden, dass unbeabsichtigte Schäden ausgeschlossen werden könnten, hieß es in dem damaligen Gutachten. 

Quelle/golem.de

Justiz: Kinderpornografische Darknet-Plattform „BOYSTOWN“ ist abgeschaltet

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Durchsuchungen und Festnahmen durch GStA FFM ZIT und BKA

Bild © picture-alliance/dpa/

Die mutmaßlichen Verantwortlichen vor dem Landgericht Frankfurt am Main angeklagt

Hessen,-Auf der Darknet-Plattform “BoysTown” tauschten über 400.000 Menschen weltweit Aufnahmen von sexuellem Kindesmissbrauch aus. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat jetzt die Betreiber der Seite angeklagt.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen vier Männer erhoben, die hinter der Darknet-Plattform “BoysTown” stehen sollen. Auf der international ausgerichteten Plattform mit über 400.000 Mitgliedern waren Aufnahmen schwersten sexuellen Missbrauchs von Kindern verbreitet worden.

Wie die Ermittlungsbehörde am Freitag mitteilte, geht es um den Verdacht der bandenmäßigen Verbreitung kinder- und jugendpornografischer Inhalte, des Herstellens von Kinderpornografie sowie zum Teil des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern.

Über eine Million Forenbeiträge

Die vier Männer im Alter zwischen 41 bis 65 Jahren sollen die Plattform “BoysTown” betrieben oder sich am Betrieb der Seite beteiligt haben. Auf der Seite gab es Chatbereiche in verschiedenen Sprachen, über die weltweit Abbildungen von sexuellem Missbrauch, hauptsächlich von Jungen, ausgetauscht wurden – die Ermittler zählten weit über eine Million Forenbeiträge.

Im April 2021 war die Seite durch das Bundeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt abgeschaltet worden. Bei der Behörde in Frankfurt ist die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität angesiedelt, die bundesweit für diese Fälle zuständig ist.

Bei den Angeschuldigten handelt es sich nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft um Männer aus Oberbayern, Norddeutschland, Paderborn in Nordrhein-Westfalen und Hamburg. Alle vier Beschuldigten sitzen derzeit aufgrund von Haftbefehlen des Amtsgerichts Frankfurt in Untersuchungshaft. Das Landgericht Frankfurt muss nun über die Eröffnung eines Hauptverfahrens entscheiden.

Festnahme am Frankfurter Flughafen

Der 59 Jahre alte Angeschuldigte aus Norddeutschland habe zuletzt in Paraguay gelebt und sei nach seiner Auslieferung im Oktober 2021 am Frankfurter Flughafen festgenommen worden.

Er soll “BoysTown” zusammen mit dem 49-Jährigen aus Oberbayern im Jahr 2019 federführend aufgebaut und der kinderpornografischen Szene zur Verfügung gestellt haben. Dem 49-Jährigen wird zudem vorgeworfen, zwei Kinder in 17 Fällen zum Teil schwer sexuell missbraucht zu haben. Er soll Bilder und Videos von seinen mutmaßlichen Taten aufgenommen und verschickt haben.

Schwerer sexueller Missbrauch in 25 Fällen

Der 41 Jahre alte Mann aus Nordrhein-Westfalen soll ebenfalls zwei Kinder in 25 Fällen zum Teil schwer sexuell missbraucht haben. Wie auch der Mann aus Oberbayern soll er Inhalte auf “BoysTown” moderiert und administriert haben.

Der vierte Angeklagte, ein 65-Jähriger aus Hamburg, soll einer der aktivsten Nutzer auf der Plattform gewesen sein – damit hat er laut Anklage “maßgeblich an der inhaltlichen Ausgestaltung sowie Aufrechterhaltung des Betriebes des Forums mitgewirkt”. Gegen weitere Mitglieder der Plattform werde noch ermittelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Quelle/ Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt@GStA_FFM_ZIT und @bka.

Quelle: hessenschau.de

⚠!!!!!!! Achtung  Achtung Nilzeitung hat Wartungsmodus Nicht aktiviert !!!!!!!

Vielen Dank für Ihrer Hinweise

⚠ Achtung  Achtung Nilzeitung hat Wartungsmodus Nicht aktiviert !!!!!!

Was ist der Unterschied zwischen Achtung und Ehrfurcht?

Schließlich deutet er einen Fall aus der Praxis an. Kants Ausführungen können also wie folgt zusammengefasst werden: Achtung ist ein durch ein Vernunftwesen selbstständig aufgebrachtes, bewusst und subjektiv erlebtes Gefühl, das Ehrfurcht vor einem moralischen Prinzip bewirkt und in der Konsequenz seinen sittlichen Willen bestimmt.(grin.con)

Europol: Kriminelles Netzwerk, das gefälschte Dark-Web-Dokumente verbreitet, gesprengt

DATUM DER VERÖFFENTLICHUNG28. FEBRUAR 2022Teil des EU-Politikzyklus – Empact

Kriminelles Netzwerk, das gefälschte Dark-Web-Dokumente verbreitet, gesprengt

Die Verdächtigen verteilten gefälschte Dokumente an Schleuser, die in der gesamten EU aktiv waren

EUROPOL,- Eine Untersuchung der französischen Grenzpolizei (Police aux Frontières/Police Judiciaire, die Teil der Nationalpolizei ist) und der spanischen Nationalpolizei (Policía Nacional), die von Europol unterstützt wurde, führte Beamte zur Zerschlagung einer an der Beschaffung beteiligten organisierten kriminellen Gruppe und Verteilung gefälschter Ausweisdokumente und Reisedokumente in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien. Auch die georgischen Behörden unterstützten die Untersuchung durch Informationsaustausch.   

Ergebnisse der Aktionstage “Razzien” in Frankreich und Spanien (zwischen 31. Januar und 16. Februar 2022)

  • 6 Häuser durchsucht (3 in Frankreich und 3 in Spanien);
  • 17 Festnahmen (3 Hauptverdächtige in Frankreich und 14 Verdächtige in Spanien);
  • Beschlagnahmt werden elektronische Geräte (Computer, Smartphones und Speichergeräte), gefälschte und echte Ausweisdokumente sowie Fotokopien von Ausweisdokumenten, Arbeitszeugnisse, Verwaltungsdokumente, Zahlungskarten und Bargeld.

Das kriminelle Netzwerk verteilte gefälschte Ausweise und Reisedokumente in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien. Die Dokumente wurden von anderen Kriminellen verwendet, die an der Schleusung von Migranten in die USA, nach Großbritannien und Irland und anderen kriminellen Aktivitäten (wie Eigentumsdelikten, Menschenhandel, Drogenhandel) beteiligt waren. Das kriminelle Netzwerk war gegen Zahlungen ab 8 000 EUR pro Person direkt an Aktivitäten der Migrantenschleusung und an logistischen Vorkehrungen beteiligt. 

Die Mitglieder des kriminellen Netzwerks, die hauptsächlich aus osteuropäischen Ländern stammten, waren in mehreren Ländern tätig, darunter Frankreich, Deutschland, Georgien, Italien, Litauen und Spanien. Das kriminelle Netzwerk verbreitete die gefälschten Dokumente größtenteils im Darknet, aber auch über Instant-Messaging-Anwendungen und Postdienste. Sie fälschten hauptsächlich französische, rumänische, georgische, litauische und polnische Ausweise. Sie fälschten auch Aufenthaltstitel, Führerscheine, Fahrzeugscheine und Reisedokumente. Die Verdächtigen nutzten Messaging-Anwendungen, um zu kommunizieren und Bilder von Dokumenten, Fahrzeugen und Überweisungsträgern auszutauschen. Analysten von Europol konnten die Informationen aus diesem Fall nutzen, um viele Verbindungen zu anderen laufenden Ermittlungen aufzudecken, basierend auf Informationen, die sie bereits hatten.

Europol hat den Fall in einem frühen Stadium priorisiert und einen engagierten Analysten und einen Spezialisten zur Unterstützung der nationalen Ermittlungen abgestellt. Europol erleichterte den sicheren Informationsaustausch und die Organisation operativer Treffen zwischen den Ermittlern und versorgte die Strafverfolgungspartner auch regelmäßig mit Paketen zur nachrichtendienstlichen Analyse. Am Aktionstag entsandte Europol einen Experten nach Spanien, um beim Abgleich operativer Informationen mit den Datenbanken von Europol zu helfen und technische Unterstützung bei der Datenextraktion und Analyse digitaler Beweismittel zu leisten. 

Mit Hauptsitz in Den Haag, Niederlande, unterstützen wir die 27 EU-Mitgliedstaaten bei ihrem Kampf gegen Terrorismus, Cyberkriminalität und andere schwere und organisierte Formen der Kriminalität. Wir arbeiten auch mit vielen Nicht-EU-Partnerstaaten und internationalen Organisationen zusammen. Von seinen verschiedenen Bedrohungsanalysen bis hin zu seinen nachrichtendienstlichen und operativen Aktivitäten verfügt Europol über die Instrumente und Ressourcen, die es benötigt, um seinen Teil dazu beizutragen, Europa sicherer zu machen.
 

Quelle/europol.europa.eu

Das Bundes­kriminal­amt warnt: Be­trü­ge­ri­sche Mails mit dem Na­men von BKA-Prä­si­dent Hol­ger Münch im Um­lauf

Falsche Polizei-Mails mit Schadsoftware im Umlauf.miss.at

Das Bundes­kriminal­amt warnt: Be­trü­ge­ri­sche Mails mit dem Na­men von BKA-Prä­si­dent Hol­ger Münch im Um­lauf

Wiesbaden-Berlin,-Betrug im Netz hat viele Gesichter. Dazu gehören unter anderem immer wieder kursierende E-Mails vermeintlicher Polizeibehörden, in denen argloseren Bürgerinnen und Bürgern angeblich begangene Straftaten vorgeworfen werden. Gegen die Zahlung eines Geldbetrages etwa könne der Adressierte eine weitere Strafverfolgung abwenden oder seine Stellungnahme zu dem Vorwurf an eine genannte E-Mail-Adresse richten. Nicht selten sind vermeintliche Beweise als Datei der Mail beigefügt.

Ähnlich ist die Vorgehensweise unbekannter Verfasser, die sich aktuell als BKA-Präsident Holger Münch an E-Mail-Empfänger wenden. Diesen wird vorgeworfen, kinderpornografisches Material im Internet abgerufen zu haben. Ein Gerichtsverfahren sei bereits eingeleitet worden, die adressierte Person müsse mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Um diese abzuwenden, habe die angeschriebene Person die Möglichkeit, ihre Stellungnahme zu dem Tatvorwurf an eine Mailadresse mit der Endung „@europamel.net“ zu übermitteln.

Dateibild-BKA/quelle/bka.de veröffentlicht am01. Dezember 2021

Wir stellen klar: Bei diesen E-Mails handelt es sich um Fake-Mails, die nicht vom Bundeskriminalamt oder von BKA-Präsident Holger Münch stammen. In keinem Fall würden wir Bürgerinnen und Bürger auf diesem Wege kontaktieren. Deshalb appellieren wir: Kommen Sie dieser Aufforderung nicht nach. Hier handelt es sich vermutlich um den Versuch, Ihre Daten für die Begehung weiterer Straftaten auszuspähen. Öffnen Sie auf keinen Fall das in der E-Mail anhängige PDF-Dokument. Dieses könnte Schadsoftware enthalten und so Ihr Endgerät infizieren, um sodann weitere Straftaten zu begehen.

Schützen Sie sich, indem Sie die E-Mail-Adresse des Absenders prüfen. Aktuell werden Fake-Mails mit der Endung „@tnpf.fr“ verschickt, der übrige Adressteil kann Wörter wie „police“ enthalten. Außerdem sollten Sie nie auf E-Mails von unbekannten Absendern reagieren. Öffnen Sie keine Dateien unbekannter Herkunft oder Links in E-Mails von Ihnen unbekannten Absendern. Und seien Sie grundsätzlich wachsam im Umgang mit persönlichen Daten.

Sollten Sie Opfer einer Straftat geworden sein, erstatten Sie unbedingt Anzeige bei Ihrer Polizei.

Ein Beispiel für eine Fake-E-Mail sehen Sie hier:

Betrügerische Mails mit dem Namen von BKA-Präsident Holger Münch im Umlauf

Quelle/bka.de

USA NY Justiz: New Yorker Anwalt wird unter Verstoß gegen des Cyberstalking verhaftet

Former Law Firm Partner Arrested For Cyberstalking Multiple Victims

Ehemaliger Partner einer Anwaltskanzlei wegen Cyberstalking mehrerer Opfer verhaftet

New York,- Damian Williams, der US-Staatsanwalt für den Südbezirk von New York, und Michael J. Driscoll, stellvertretender Direktor der New Yorker Außenstelle des Federal Bureau of Investigation („FBI“), gaben heute die Entsiegelung von eine Anklageschrift, die WILLIE DENNIS mit Cyberstalking-Partnern der ehemaligen Anwaltskanzlei DENNIS beschuldigt. DENNIS, ein US-Bürger, wurde diese Woche in der Dominikanischen Republik festgenommen und wird heute dem Bundesgericht in Manhattan der US-Richterin Ona T. Wang vorgeführt. Der Fall wird der Richterin des US-Bezirksgerichts Lorna G. Schofield zugewiesen.

Wie in der Anklageschrift behauptet, die heute vor dem Bundesgericht in Manhattan entsiegelt wurde [1] : Mindestens ab 2018 bis einschließlich November 2020 war WILLIE DENNIS, ein ehemaliger Partner einer bekannten nationalen Anwaltskanzlei (die „Kanzlei“), an einer Kampagne zur Belästigung, Einschüchterung und Drohung gegen mehrere . beteiligt Einzelpersonen, einschließlich anderer Partner, die in der Kanzlei gearbeitet haben. Als Teil dieser Kampagne schickte DENNIS den Opfern Tausende von belästigenden, bedrohlichen und einschüchternden E-Mails und Textnachrichten. 

DENNIS, 59, aus New York, New York, wird unter Verstoß gegen des Cyberstalking in vier Fällen angeklagt. Jeder Anklagepunkt trägt eine Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis. Die möglichen Höchststrafen in diesem Fall werden vom Kongress vorgeschrieben und dienen hier nur zu Informationszwecken, da jede Verurteilung des Angeklagten vom Richter festgelegt würde.

Mr. Williams lobte die herausragende Ermittlungsarbeit des FBI. 

Die Strafverfolgung in diesem Fall wird von der Abteilung für allgemeine Kriminalität des Büros durchgeführt. Die stellvertretende US-Staatsanwältin Sarah L. Kushner leitet die Anklage.

Die in der Anklageschrift enthaltenen Anschuldigungen sind lediglich Anschuldigungen, und der Angeklagte gilt bis zum Beweis seiner Schuld als unschuldig.             

[1] Wie der einleitende Satz bedeutet, stellen der gesamte Text der Anklageschrift und die Beschreibung der Anklageschrift, die unten aufgeführt sind, nur Anschuldigungen dar, und jede beschriebene Tatsache sollte als Anschuldigung behandelt werden.

Quelle/justice.gov

Europol-INTERPOL Kommen zusammen um Innovation zur Bekämpfung der Beschleunigung der Cyberkriminalität —

Innovation zur Bekämpfung der Beschleunigung der Cyberkriminalität – Thema der Europol-INTERPOL-Konferenz zur Cyberkriminalität 2021

Cybersecurity-Innovation das Rückgrat der digitalen Transformation!

DEN HAAG, Niederlande – Eine gemeinsame Europol-INTERPOL-Konferenz zur Cyberkriminalität endete mit einem Aufruf zur Entwicklung innovativer polizeilicher Lösungen, um Ermittlungen im Bereich der Cyberkriminalität zu fördern und Ländern bei der Verwertung digitaler Beweise zu helfen.

Die 9. Europol-INTERPOL-Konferenz zur Cyberkriminalität (11. November) fand am Hauptsitz von Europol in Den Haag statt und brachte Strafverfolgungsbeamte und ausgewählte Partner des öffentlichen Sektors aus 47 Ländern sowie wichtige Institutionen der Europäischen Union wie den Europäischen Rat, Eurojust und die Agentur der Europäischen Union für die Ausbildung von Strafverfolgungsbehörden (CEPOL).

Die gemeinsame Konferenz, die am 11. November am Hauptsitz von Europol veranstaltet wurde, brachte Strafverfolgungsbeamte und ausgewählte Partner des öffentlichen Sektors aus 47 Ländern sowie eine Auswahl von Institutionen der Europäischen Union zusammen

„Cyberkriminalität ist ein dringendes globales Sicherheitsrisiko, das jedes Jahr Billionen von Dollar kostet. Um dieser parallelen Kriminalitätspandemie entgegenzuwirken, müssen die Strafverfolgungsbehörden und der Privatsektor starke gemeinsame Maßnahmen ergreifen“, sagte INTERPOL-Generalsekretär Jürgen Stock in seiner Eröffnungsrede.

Die jährliche Europol-INTERPOL-Konferenz zur Cyberkriminalität endete mit einem Aufruf zur Entwicklung innovativer polizeilicher Lösungen, um Ermittlungen im Bereich der Cyberkriminalität zu fördern und Länder bei der Verwertung digitaler Beweise zu unterstützen.

Delegiert gemeinsame Erfahrungen und neueste Cyber-Bedrohungsbewertungen, die finanzielle Aspekte der Cyberkriminalität, aktuelle und aufkommende Herausforderungen und polizeiliche Innovationen, die die Zukunft gestalten, behandeln.

Die Diskussionen gaben Einblicke in operative Highlights bei der Bekämpfung wichtiger Cyber-Bedrohungen, wie zum Beispiel das astronomische Wachstum von Ransomware-Bedrohungen.

Koordinierte Ansätze gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und die Bedeutung von Hash-Datenbanken für die Identifizierung von Opfern von Kindern standen ebenfalls ganz oben auf der Tagesordnung.

Die Diskussionen gaben Einblicke in operative Highlights bei der Bekämpfung wichtiger Cyber-Bedrohungen wie das astronomische Wachstum von Ransomware-Bedrohungen und wie neue technologische Entwicklungen, die von Kriminellen ausgenutzt werden, auch zum Nutzen der Polizei genutzt werden können.
 
„Cyberkriminalität ist ein dringendes globales Sicherheitsrisiko, das jedes Jahr Billionen von Dollar kostet. Um einer parallelen Kriminalitätspandemie entgegenzuwirken, müssen Strafverfolgungsbehörden und der Privatsektor starke gemeinsame Maßnahmen ergreifen“, sagte INTERPOL-Generalsekretär Jürgen Stock.

„Durch die Nutzung von Innovationen schließt INTERPOL die Lücken, mit denen unsere Mitglieder bei der weltweiten Bekämpfung der Cyberkriminalität konfrontiert sind. Die Cyber-Fähigkeiten von INTERPOL werden immer zur Verfügung stehen, um die nationalen Strafverfolgungsbehörden und unsere regionalen Partner wie Europol zu unterstützen – dies ist das Herzstück der Mission von INTERPOL“, fügte Herr Stock hinzu.

Cyber- und innovationsfähige Zukunft

Die Delegierten hörten, wie die Strafverfolgungsbehörden, um mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten, über die richtigen Fähigkeiten zur Bekämpfung der digitalen Kriminalität auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene sowie einen gezielten und maßgeschneiderten Kapazitätsaufbau mit Schwerpunkt auf polizeilicher Innovation verfügen müssen.

Die Diskussionen zeigten, wie der gesellschaftliche und technologische Fortschritt die Polizei in die Lage versetzen kann, Cyberkriminalität mit innovativen Lösungen zu bekämpfen, wie der Entschlüsselung von Beweismitteln, die rechtmäßig durch strafrechtliche Ermittlungen erlangt wurden, und die Rolle von Labors bei der Innovation der Strafverfolgung.Innovation ist von entscheidender Bedeutung, um in der sich schnell verändernden Welt von heute, in der Kriminelle Technologien und Gelegenheiten schnell ausnutzen, den Überblick über polizeiliche Probleme zu behalten.

Das Forum wurde herausgefordert, neue globale Modelle in Zusammenarbeit und Partnerschaft zu entwickeln, da Cyberkriminalität eine globale Bedrohung ist, die eine globale Reaktion erfordert.

Der Direktor für Cyberkriminalität von INTERPOL sprach aktuelle und aufkommende Cyberbedrohungen an und unterstrich die Bedeutung öffentlich-privater Partnerschaften für effektive und maßgeschneiderte polizeiliche Innovationen.

Langfristige Zusammenarbeit

Die Europol-INTERPOL-Konferenz zur Cyberkriminalität ist eine gemeinsame Initiative, die 2013 als Teil einer starken gemeinsamen Verpflichtung zur Förderung der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität ins Leben gerufen wurde.

Die Konferenz findet jährlich statt und wechselt zwischen dem Europäischen Zentrum für Cyberkriminalität (EC3) von Europol in Den Haag und dem INTERPOL Global Complex for Innovation in Singapur.

Die Konferenz findet nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der Ergebnisse einer vierjährigen globalen Operation von INTERPOL statt, die zur Auflösung einer Ransomware-Cyberkriminalität und sieben Festnahmen führte. Die Verdächtigen, die während der mit Europol koordinierten Operation festgenommen wurden, stehen im Verdacht, Zehntausende von Ransomware-Infektionen begangen zu haben und mehr als 200 Millionen Euro Lösegeld zu verlangen.

Quelle/Europol-INTERPOL

Europol: Netzwerk von organisierten Kriminalität aufgelöst

Europol warnt vor gefälschten Nachweisen zu negativen Corona-Tests

Erfolg 106 BEI EINEM STICH GEGEN ONLINE-BETRÜGER FESTGENOMMEN

Europol,-Die spanische Nationalpolizei (Policía Nacional), unterstützt von der italienischen Nationalpolizei (Polizia di Stato), Europol und Eurojust, hat eine mit der italienischen Mafia in Verbindung stehende Gruppe der organisierten Kriminalität aufgelöst, die an Online-Betrug, Geldwäsche, Drogenhandel und Eigentumskriminalität beteiligt ist. Die Verdächtigen haben Hunderte von Opfern durch Phishing-Angriffe und andere Arten von Online-Betrug wie SIM-Tausch und Kompromittierung von geschäftlichen E-Mails betrogen, bevor sie das Geld durch ein breites Netzwerk von Geldmules und Briefkastenfirmen gewaschen haben. Allein im vergangenen Jahr wird der illegale Gewinn auf etwa 10 Millionen Euro geschätzt.

Gesamtergebnis:

  • 106 Festnahmen, hauptsächlich in Spanien und einige in Italien 
  • 16 Hausdurchsuchungen
  • 118 Bankkonten eingefroren
  • Beschlagnahmt wurden viele elektronische Geräte, 224 Kreditkarten, SIM-Karten und Point-of-Sale-Terminals, eine Marihuana-Plantage und Ausrüstung für den Anbau und Vertrieb.

Dieses große kriminelle Netzwerk war sehr gut in einer Pyramidenstruktur organisiert, die verschiedene Fachgebiete und Rollen umfasste. Unter den Mitgliedern der kriminellen Gruppe befanden sich Computerexperten, die die Phishing-Domänen erstellt und den Cyberbetrug durchgeführt haben; Anwerber und Organisatoren des Money Muling; und Geldwäscheexperten, einschließlich Experten für Kryptowährungen. Die meisten der mutmaßlichen Mitglieder sind italienische Staatsangehörige, von denen einige Verbindungen zu Mafia-Organisationen haben. 

Die auf Teneriffa (Kanarische Inseln, Spanien) ansässigen Verdächtigen haben ihre Opfer, hauptsächlich italienische Staatsangehörige, dazu gebracht, große Summen auf Bankkonten zu überweisen, die vom kriminellen Netzwerk kontrolliert werden. Anschließend wusch sie die kriminellen Erträge durch ein weites Netz von Geldmules und Briefkastenfirmen.

Europol-Experten zur Unterstützung der Feldaktivitäten

Europol erleichterte den Informationsaustausch, die operative Koordinierung und leistete analytische Unterstützung für diese über ein Jahr dauernde Untersuchung. Während der operativen Tätigkeiten entsandte Europol zwei Analysten und einen forensischen Experten nach Teneriffa, Spanien, und einen Analysten nach Italien. Darüber hinaus finanzierte Europol die Entsendung von drei italienischen Ermittlern nach Teneriffa, um die spanischen Behörden während des Aktionstages zu unterstützen.

Die Joint Cybercrime Action Taskforce (J-CAT) bei Europol unterstützte die Operation. Dieses ständige operative Team besteht aus Cyber-Verbindungsbeamten aus verschiedenen Ländern, die von demselben Büro aus an hochkarätigen Untersuchungen zur Cyberkriminalität arbeiten.

Quelle/europol.eu


Euren IT Sicherheit Tipp Kurz und knapp : Halt. Denken. 

Verbinden – Verbinden Sie sich mit Sorgfalt und seien Sie web weise.

Cyber-Sicherheitsbewusstsein-Cartoon

Halt. Denken. Verbinden – Verbinden Sie sich mit Sorgfalt und seien Sie web weise

Verbinden Sie sich mit Sorgfalt.

  • Wenn Sie Zweifel haben, werfen Sie es weg : Links in E-Mails, Tweets, Posts und Online-Werbung sind oft die Art und Weise, wie Cyberkriminelle Ihren Computer kompromittieren. Wenn sie verdächtig aussieht, ist es am besten, sie zu löschen oder gegebenenfalls als Junk-E-Mail zu markieren, selbst wenn Sie die Quelle kennen.
  • Machen Sie sich mit Wi-Fi-Hotspots vertraut : Begrenzen Sie die Art Ihrer Geschäfte und passen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Geräts an, um den Zugriff auf Ihren Computer zu beschränken.
  • Schützen Sie Ihre $$ : Überprüfen Sie beim Banking und Einkaufen, ob die Sites sicherheitsaktiviert sind. Suchen Sie nach Webadressen mit „https://“ oder „shttp://“, was bedeutet, dass die Website zusätzliche Maßnahmen ergreift, um Ihre Daten zu schützen.

Seien Sie Web-klug.

  • Bleiben Sie aktuell. Halten Sie Schritt mit den neuen Möglichkeiten, online sicher zu bleiben. Suchen Sie auf vertrauenswürdigen Websites nach den neuesten Informationen und teilen Sie sie mit Freunden, Familie und Kollegen und ermutigen Sie sie, sich mit dem Internet zu befassen.
  • Denken Sie nach, bevor Sie handeln : Seien Sie vorsichtig bei Mitteilungen, die Sie zum sofortigen Handeln auffordern, etwas anbieten, das zu gut klingt, um wahr zu sein, oder nach persönlichen Informationen fragen.
  • Sichern : Schützen Sie Ihre wertvolle Arbeit, Musik, Fotos und andere digitale Informationen, indem Sie eine elektronische Kopie erstellen und diese sicher aufbewahren.


Deutschland Innere Sicherheit : Seehofer, “Extremismus in all seinen Formen bleibt Bedrohung für unsere Gesellschaft”

Bundesinnenminister Horst Seehofer sitzt auf dem Podium in der Bundespressekonferenz und hält die PMK in die Kamera. Im Hintergrund sitzt der Präsident des BKA Holger Münch

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat heute gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes Holger Münch in Berlin die Fallzahlen der Politisch Motivierten Kriminalität für das Jahr 2020 vorgestellt.  Quelle: Henning Schacht / PRESSEMITTEILUNG   04.05.2021

Politisch motivierte Straftaten nehmen 2020 deutlich zu.

Berlin,-Die Zahl der politisch motivierten Straftaten ist im Jahr 2020 um 8,5 Prozent auf insgesamt 44.692 Delikte angestiegen. Damit befindet sich die politisch motivierte Kriminalität auf dem höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Jahr 2001. Die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten hat im Vergleich zum Vorjahr um 18,8 Prozent auf 3.365 zugenommen.  

Die rechtsmotivierten Straftaten erreichen mit rund 24.000 Straftaten einen neuen Höchststand.  Jedes zweite politisch motivierte Delikt in Deutschland im Jahr 2020 wurde im Phänomenbereich PMK -rechts- begangen. Die Zahl der rechtsmotivierten Gewalttaten stieg um 10,8 Prozent auf 1.092. 

Im Jahr 2020 wurden unter dem Begriff “Corona” in den Sachverhaltsbeschreibungen aller PMK-Meldungen insgesamt 3.569 Straftaten erfasst, darunter 478 Gewalttaten. Insbesondere Veranstaltungen gegen die Corona-Maßnahmen waren von einer geringen Akzeptanz der polizeilichen Maßnahmen, erheblichen Verstößen gegen die Hygiene- und Abstandsregeln sowie teilweise erheblichen Ausschreitungen geprägt. Dabei kam es auch zu Angriffen und Bedrohungen gegen die Polizei sowie Medienvertreter. Von den 260 gemeldeten Straftaten gegen Journalisten wurden 112 im Zusammenhang mit „Corona“ begangen; bei den entsprechenden Gewalttaten sogar knapp die Hälfte (14 von 32). 

Bundesinnenminister Horst Seehofer: “Der Extremismus in all seinen Formen bleibt eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es gibt klare Verrohungstendenzen in unserem Lande. Wir werden daher weiterhin mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen jede Form politisch motivierter Kriminalität vorgehen. Der Rechtsstaat ist und bleibt handlungsfähig. Es ist daher richtig, dass sich die Verfassungsschutzbehörden insbesondere auch die neuen Protestgruppen sehr genau in den Blick nehmen. Der Rechtsextremismus ist weiterhin die größte Bedrohung für die Sicherheit in unserem Land.”

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Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes: “Im Jahr 2020 haben die Fallzahlen der Politisch motivierten Kriminalität einen neuen Höchststand erreicht. In der Statistik spiegelt sich das Ausmaß der gesellschaftlichen Spannungen und die zunehmende Radikalisierung von Teilen der Bevölkerung wider. Auch für das Jahr 2021 ist keine Entspannung zu erwarten. Insbesondere in den Bereichen der Politisch motivierten Kriminalität -rechts- und der Bekämpfung der Hasskriminalität bauen wir deshalb unsere Maßnahmen und Kapazitäten aus. Der zeitnahe Beginn einer intensiven Pilotphase der Zentralen Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) ist ein wichtiger Baustein. Wir werden aber die anderen Phänomenbereiche nicht aus dem Blick verlieren.”

Im vergangenen Jahr wurden 16 politisch motivierte Tötungsdelikte registriert – bei 13 Taten blieb es bei Versuchen, drei Taten wurden vollendet, darunter der rassistisch motivierte Terroranschlag von Hanau am 19. Februar 2020. Insgesamt kamen bei politisch motivierten Tötungsdelikten im Jahr 2020 elf Menschen ums Leben. 

Im Phänomenbereich PMK -links- ist die Zahl der Delikte um 11,4 Prozent auf etwa 11.000 Straftaten gestiegen. Hier sind insbesondere die linksmotivierten Gewalttaten zu nennen, bei denen die Polizeibehörden einen Anstieg um 45,1 Prozent auf 1.500 Delikte registriert haben. 

Die Angriffe auf Amtsträger haben sich im Jahr 2020 mit 2.200 Straftaten etwa verdoppelt. Bei den Angriffen auf Mandatsträger wurde ein Anstieg um 87,9 Prozent festgestellt. Demgegenüber sind die Angriffe auf Parteien um 72,6 Prozent zurückgegangen. 

Im Themenfeld Hasskriminalität hat sich ein deutlicher Anstieg der Hassstraftaten um 19,2 Prozent auf 10.240 gezeigt. Etwa neun von zehn Delikten wurden dem Phänomenbereich PMK -rechts- zugeordnet. Die Gewalttaten bewegen sich mit 1.014 Meldungen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zahl der antisemitischen Straftaten ist um 15,7 Prozent angestiegen auf 2.351 Straftaten angestiegen. Hiervon wurden 94,6 Prozent als rechtsmotiviert eingestuft. Die antisemitischen Gewalttaten sind dagegen um 21,9 Prozent zurückgegangen. Bei den fremdenfeindlichen Straftaten wurde ein Anstieg um 19,1 Prozent registriert.  Dem Themenbereich “Reichsbürger/Selbstverwalter” wurden insgesamt 772 politisch motivierte Straftaten zugeordnet. Dies entspricht einem Anstieg um 15 Prozent. Der Anteil der Gewalttaten blieb mit 125 Gewalttaten etwa auf dem Vorjahresniveau. 

In dem im Jahr 2020 neu eingeführten Themenfeld “Geschlecht/Sexuelle Identität” wurden 204 Straftatengemeldet, davon 40 Gewalttaten. Rund die Hälfte hiervon sind dem Phänomenbereich PMK -rechts- zuzuordnen. Politisch motivierte Straftaten gegen die sexuelle Orientierung sind mit 578 Delikten etwa auf dem gleichen Stand wie im Vorjahr. Bei den Gewalttaten wurde ein Rückgang um rund 24 Prozent auf 114 Gewalttaten festgestellt. 

Im Phänomenbereich PMK -ausländische Ideologie- hat sich das Gesamtstraftatenaufkommen im Vorjahresvergleich nahezu halbiert. Auch die Gewaltdelikte gingen um mehr als zwei Drittel auf 113 Straftaten zurück. Dagegen zeigte sich für den Phänomenbereich PMK -religiöse Ideologie- mit 477 Straftaten ein Zuwachs um 12,2 Prozent. Der Anteil der Gewalttaten reduzierte sich hingegen mit 43 Fällen um zehn Prozent. Durch die Polizeien der Länder wurden mit Stand vom 1. April 2021 579 Personen als Gefährder und 533 als sog. Relevante Personen eingestuft. Zudem wurden mehr als 1.200 Ermittlungsverfahren gegen 1.300 Beschuldigte im Bereich des islamistischen Terrorismus geführt. 

Quelle/PKA


TOP Meldung: Fantastischer Erfolg Festnahmen, als Deutschland eine der weltweit größten Plattformen für Kinderpornografie schließt.

Bundespolizei

Bundespolizei Quelle: EPA Die deutsche Polizei hat mit mehr als 400.000 Nutzern eine der weltweit größten Untergrundwebsites für Kinderpornografie aufgedeckt.AKTUALISIERTVOR 1 STUNDE AKTUALISIERTTEILEN

Festnahmen, als Deutschland eine der weltweit größten Plattformen für Kinderpornografie schließt!

Deutschland,-Die deutsche Polizei sagte am Montag, sie habe “eine der größten Darknet-Plattformen für Kinderpornografie der Welt” geschlossen und Mitte April vier ihrer Mitglieder bei einer Reihe von Razzien festgenommen.

Die Plattform mit dem Namen “Boystown” bestand seit 2019, zählte über 400.000 Mitglieder und wurde “für den weltweiten Austausch von Kinderpornografie eingerichtet, insbesondere für Bilder des Missbrauchs von Jungen”, heißt es in einer Erklärung der Bundespolizei. 

Das Darknet-Forum ermöglichte es Benutzern, mit anderen zu kommunizieren und Grafik- und Videoinhalte zu teilen, die “schwerwiegenden sexuellen Missbrauch von Kleinkindern” beinhalteten, heißt es in der Erklärung. 

Drei Männer zwischen 40 und 64 Jahren wurden bei sieben Überfällen in Deutschland festgenommen, während ein weiterer Verdächtiger auf Ersuchen der deutschen Behörden in Paraguay festgenommen wurde.

Ein von der deutschen Kriminalpolizei zur Verfügung gestelltes Handzettelfoto zeigt Serverkomponenten eines illegalen Rechenzentrums

Ein von der deutschen Kriminalpolizei zur Verfügung gestelltes Handzettelfoto zeigt Serverkomponenten eines illegalen RechenzentrumsSTAATLICHE KRIMINELLE POLIZEI RLP

Der Verdächtige in der Region Concepcion in Paraguay, ebenfalls deutscher Staatsbürger, soll auf der Grundlage eines von einem Frankfurter Gericht erlassenen internationalen Haftbefehls nach Deutschland zurückgeliefert werden.

Den drei Hauptverdächtigen im Alter von 40, 49 und 58 Jahren wird vorgeworfen, die Plattform als Administratoren verwaltet zu haben und den Mitgliedern technische Unterstützung und Ratschläge zu geben, wie sie vermeiden können, von den Behörden entdeckt zu werden.

Ein weiterer Verdächtiger, ein 64-jähriger Mann aus Hamburg, war “einer der aktivsten Nutzer der Plattform”, der seit seiner Anmeldung im Jahr 2019 “mehr als 3.500” Mal auf der Plattform gepostet hatte, teilte die Polizei mit.

“Dies ist eine klare Botschaft: Wenn Sie Straftaten gegen die Schwächsten begehen, sind Sie nirgendwo sicher”, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer in einer Erklärung. 

“Wir bringen die Täter zur Rechenschaft und tun alles, was menschlich möglich ist, um Kinder vor solchen abstoßenden Verbrechen zu schützen”, fügte er hinzu.

“Fantastischer Erfolg”

Die Ermittler fügten hinzu, dass die monatelange, von Deutschland initiierte Operation von Europol koordiniert und von den Strafverfolgungsbehörden in den Niederlanden, Schweden, den Vereinigten Staaten und Kanada unterstützt worden sei. 

Unter der Führung der Bundespolizei und der Staatsanwaltschaft in Frankfurt wurden insgesamt sieben Razzien in den deutschen Regionen Nordrhein-Westfalen und Bayern sowie in der Stadt Hamburg durchgeführt.

Sowohl “Boystown” als auch andere Chat-Plattformen wurden nach den Überfällen offline geschaltet. 

Die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hoermann begrüßte das, was sie als “einen fantastischen Erfolg im Kampf gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder” bezeichnete.

“Die Ermittler haben erneut gezeigt, dass die Strafverfolgung im Dunkelnetz funktioniert und dass sich Kriminelle dort nicht sicher fühlen können”, fügte sie hinzu.

Experten sagen, NSW sollte sich an die Papierabstimmung halten.

In Deutschland festgenommener Australier, der beschuldigt wird, den weltweit größten Darknet-Marktplatz betrieben zu haben

Darknet-Sites sind für die meisten Internetnutzer unsichtbar und können nur mithilfe der Verschlüsselungstechnologie aufgerufen werden.

Sie wurden wiederholt von Kriminellen verwendet, um mit Drogen, Waffen und Kinderpornografie zu handeln.

2019 verurteilte ein hessisches Gericht vier Männer wegen Gründung und Leitung eines Darknet-Kinderpornografie-Forums.

Das Forum mit rund 110.000 Mitgliedern dauerte rund sechs Monate, bevor es im Juni 2017 bei Polizeirazzien entdeckt und geschlossen wurde.

Die Angeklagten wurden des Besitzes und der Veröffentlichung von Kinderpornografie für schuldig befunden und zu Haftstrafen zwischen drei Jahren und zehn Monaten sowie neun Jahren und neun Monaten verurteilt.

In einem anderen Fall wurde der frühere Verteidiger von Real Madrid und Deutschland, Christoph Metzelder, letzte Woche zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt, nachdem er bei einem Gerichtsverfahren in Deutschland wegen Kinderpornografie angeklagt worden war. 

Der genau beobachtete Prozess sollte bis zum 10. Mai laufen, wurde jedoch innerhalb eines Tages abgeschlossen, nachdem Metzelder bestätigt hatte, dass er über WhatsApp grafische Bilder von Minderjährigen geteilt hatte. 

QUELLE AFP/SBS/ EPA