NZ

Online Zeitung

MDR Sachsen: Gohrischheide, Feuerwehr hat Großbrand in Sachsen unter Kontrolle

Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sachsen und Brandenburg fordern Hubschrauber der Bundespolizei an

Sachsen-Brandenburg,-Nach den verheerenden Bränden in Treuenbrietzen und Beelitz am vergangenen Wochenende hat die Feuerwehr wieder alle Hände voll zu tun. In der Gohrischheide an der Landesgrenze von Sachsen zu Brandenburg ist ein Feuer in einem Wald ausgebrochen. Es dehnte sich auf einer Fläche von bis zu 800 Hektar aus. In Sachsen ist es inzwischen unter Kontrolle.

Der Großbrand an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg ist unter Kontrolle. Das teilte Einsatzleiter Matthias Heydel von der Feuerwehr Zeithain mit. Es gebe keine großflächigen Flammen mehr, der Einsatz werde aber noch viele Stunden dauern. Dazu sind den Angaben zufolge rund 160 Einsatzkräfte auf sächsischer Seite unterwegs ebenso wie ein Hubschrauber.

Sachsen und Brandenburg fordern Hubschrauber der Bundespolizei an

Ihren Beitrag leisten sollen auch zwei Transporthubschrauber der Bundespolizei, die jeweils über einen Feuerlöschbehälter verfügen. Das teilte das Bundespolizeipräsidium in Postdam am Freitagabend mit. Sachsen und Brandenburg hätten ein entsprechendes Amtshilfeersuchen gestellt.

800 Hektar vom Waldbrand betroffen

Zuvor hatte sich der Brand an der Landesgrenze spürbar ausgedehnt. Nachdem zunächst von 450 Hektar die Rede war, sprachen die Verantwortlichen später von bis zu 800 Hektar, die brannten. Die Feuerwehr versuchte mit einem Löschhubschrauber, Wärmebildkameras und einem Großaufgebot an Einsatzkräften die Lage in den Griff zu bekommen, sagte der Kreisbrandmeister von Elbe-Elster, Steffen Ludewig.

Brand wird zur Großschadenslage

Vor allem der Wind bereitete den Einsatzkräften Probleme. Einen ähnlich großen Waldbrand habe es in der Gegend bislang nicht gegeben, sagte die Sprecherin der Feuerwehr Zeithain, Dorit Riedel. “So etwas hatten wir hier in den letzten Jahren noch nie.” Auf Brandenburger Seite wurde am Freitag die Großschadenslage ausgerufen.

Feuerwehrleute sind in einem Waldbrandgebiet in der Gohrischheide im Einsatz.

Auf sächsischer Seite sind nach Angaben der Feuerwehr Zeithain rund 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk vor Ort, um das Feuer einzudämmen.Bildrechte: dpa

Wind facht Feuer wieder an

Das Feuer war bereits am Donnerstag ausgebrochen. Zwischenzeitlich sei der Brand unter Kontrolle gewesen, doch dann habe der Wind die Flammen wieder angefacht. Das Areal sei früher militärisch genutzt worden. Die Gohrischheide im Landkreis Meißen ist ein Naturschutzgebiet, das auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Zeithain eingerichtet worden war. Einsatzkräfte berichteten demnach von kleineren Explosionen.

Das ist ein alter Truppenübungsplatz. Einsatzkräfte, die vorne vor Ort waren, haben berichtet, dass es immer wieder zu kleineren Explosionen gekommen ist.Dorit Riedel Sprecherin der Feuerwehr Zeithain

Die Einsatzkräfte hatten sich zwischenzeitlich aus der Heide zurückgezogen. Es sei dort zu gefährlich geworden, sagte Riedel am Freitagnachmittag. Die Wege dort seien so schmal, dass nur ein Fahrzeug durchpasse. Wenn das Feuer dann von vorne komme, könnte der Rückzug zu gefährlich werden.

Blick über ein Feld. In der Ferne sind Rauchschwaden zu sehen.

Auch im Landkreis Nordsachsen ist der Waldbrand zu sehen.Bildrechte: Sören Müller – Medienportal Grimma

Getreidefeld in Brandenburg in Flammen

Am Freitagnachmittag hatte sich das Feuer über die Landesgrenze nach Brandenburg ausgedehnt. Angefacht durch starke Winde aus dem Süden liefen die Flammen auf das Dorf Neuburxdorf im Landkreis Elbe-Elster zu, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle Lausitz. “Da steht jetzt ein Getreidefeld in Flammen”, berichtete er. Die Feuerwehr sei dort mit rund 100 Kräften im Einsatz.

Das sagt der Wetterdienst zum Regen im Brandgebiet- Kein länger anhaltender Regen für Brandgebiet in Sicht: Im Kampf gegen die Flammen in der Gohrischheide kann die Feuerwehr auf keine größere Entlastung durch Regen setzen.
– Zwar könne es in dieser Region am Freitagabend und tagsüber am Sonnabend vereinzelt Schauer geben, sagte Peter Zedler vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Aber es soll nicht viel regnen.
– Ein länger andauerndes Regengebiet sei nicht in Sicht

Ein Polizeiauto sperrt eine Straße in einem Waldbrandgebiet ab

Wegen des Brandes in der Gohrischheide bei Zeithain sperrt die Polizei die Zufahrt in diesen Bereich ab.Bildrechte: dpa

Zwei Orte im Elbe-Elster-Kreis evakuiert

Wegen des Waldbrands an der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze mussten die Ortschaften Kosilenzien und Kröbeln im Landkreis Elbe-Elster evakuiert werden. Das teilte der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes Brandenburg, Raimund Engel, mit. Beide Orte gehören zur Stadt Bad Liebenwerda. Gegen 21 Uhr wurde die Evakuierung laut Landratsamt wieder aufgehoben.

Mehrere Brände mussten die Feuerwehren auch im Großraum Dresden löschen, unter anderem in der Königsbrücker Heide.

Quelle/mdr.de

Sachsen: Leipzig Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Gil Ofarim

dpaDo., 31. März 2022, 6:50 PM·Lesedauer: 3 Min.

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Gil Ofarim

Leipzig, – Ein halbes Jahr nach den Antisemitismus-Vorwürfen des Musikers Gil Ofarim hat die Staatsanwaltschaft Leipzig Anklage erhoben – gegen den Künstler selbst.

Nach umfangreichen Ermittlungen wirft sie Ofarim falsche Verdächtigung und Verleumdung vor, wie sie am Donnerstag mitteilte. Demnach habe sich der angebliche Antisemitismus-Vorfall in dem Leipziger Hotel «The Westin» nicht so zugetragen, wie Ofarim es in einem Video geschildert hatte. Das Ermittlungsverfahren gegen einen Hotelmitarbeiter wurde eingestellt.

Ofarims Management teilte auf Anfrage mit, dass derzeit keine Auskünfte gegeben werden könnten und bat dafür um Verständnis. Die Betreiber des Hotels reagierten erleichtert auf das Ergebnis der Ermittlungen. Der Zentralrat der Juden warnte vor einer Vorverurteilung. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hält eine Entschuldigung für angebracht.

Der Musiker hatte das Video am Abend des 4. Oktober 2021 vor dem Hotel aufgenommen und darin gesagt, dass ihn ein Mitarbeiter des Hotels aufgefordert habe, seine Kette mit Davidstern abzunehmen. Am nächsten Morgen veröffentlichte er es auf Instagram. Das Video ging viral und löste zahlreiche Solidaritätsbekundungen aus. Ofarim erstattete später Anzeige, aber auch der betroffene Hotelmitarbeiter wehrte sich und zeigte seinerseits den Musiker wegen Verleumdung an. Ofarims Instagram-Account war am Donnerstag nicht mehr zu finden.

Hat Ofarim die Unwahrheit gesagt?

Die Staatsanwaltschaft hat in den vergangenen Monaten einen großen Aufwand betrieben, um aufzuklären, was in der Hotellobby vorgefallen ist. Es wurden zahlreiche Zeugen befragt, ein Digitalforensiker wertete Aufnahmen von Überwachungskameras aus dem Hotelbereich aus. «Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat sich in der Gesamtschau der hieraus gewonnenen Erkenntnisse das Geschehen, wie es von Gil Ofarim in seinem veröffentlichten Video geschildert worden ist, tatsächlich so nicht ereignet», teilte die Anklagebehörde mit.

Stattdessen gebe es einen hinreichenden Tatverdacht dafür, dass Ofarim das Video «mit dem Wissen um die Unwahrheit seiner Aussagen» aufgenommen und gepostet habe. «Dies begründet den Tatvorwurf der Verleumdung und der falschen Verdächtigung», so die Ermittlungsbehörde. Später habe er seine Behauptungen bei der Polizei wiederholt. Wegen der besonderen Bedeutung des Falles habe die Staatsanwaltschaft die Anklage nicht zum Amtsgericht, sondern zum Landgericht Leipzig erhoben. Dieses muss nun entscheiden, ob es die Anklage gegen den Musiker zulässt. Ofarim ist der Sohn des israelischen Musikers Abi Ofarim (1937-2018) und in Deutschland aufgewachsen.

Kretschmer kritisiert Ofarim

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer kritisierte Gil Ofarim. Dieser habe «nicht nur den Mitarbeiter, das Hotel, die Stadt und Sachsen in Misskredit gebracht, sondern auch Schaden an der jüdischen Gemeinschaft angerichtet», sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. «Das Mindeste, was man nun erwarten kann, ist eine Entschuldigung – auch von denen, die vorschnell ihre Schlüsse gezogen und vorverurteilt haben.»

Sachsens Justizministerin Katja Meier (Grüne) twitterte, dass die Bekämpfung von Antisemitismus ein enorm wichtiges gesellschaftliches Thema bleibe, «gerade auch hier in Sachsen». Im Oktober hatte Meier geschrieben, dass der «offene Antisemitismus im Hotel Westin» unsäglich und unerträglich sei. Nun schrieb sie zur «Einordnung» dieses Tweets, dass vorschnelle öffentliche politische Bewertungen in einer so schwierigen Angelegenheit fehl am Platze seien. Sie habe damals auf die Notwendigkeit einer breiten gesellschaftlichen Debatte zur Bekämpfung des Antisemitismus hinweisen wollen.

Der Zentralrat der Juden erklärte am Donnerstag, man habe die Anklageerhebung zur Kenntnis genommen. «Im Vertrauen auf unseren Rechtsstaat gilt es, keine Vorverurteilungen vorzunehmen», erklärte Präsident Josef Schuster. Der Zentralrat werde das weitere Verfahren am Landgericht Leipzig mit Interesse verfolgen.

Nach Angaben des Hotels «The Westin» wurde der in dem Video beschuldigte Mitarbeiter persönlich und in den sozialen Medien massiv bedroht.

Das gesamte Hotel-Team sei nun «nach langen Wochen und Monaten über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft äußerst erleichtert». Manager Andreas Hachmeister erklärte: «Ich bin sehr froh und optimistisch, nun wieder in die Zukunft blicken zu können.»

Ofarim äußert sich derzeit nicht zu der Sache

Das Landgericht Leipzig muss nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Und was Ofarim selbst zu der Sache? Sein Management teilte mit, dass derzeit keine Auskünfte gegeben werden könnten und bat dafür um Verständnis.

Die Betreiber des Hotels reagierten erleichtert auf das Ergebnis der Ermittlungen. Der Zentralrat der Juden warnte vor einer Vorverurteilung.

Quelle/dpa/@twitter/mdr.de

Polizei Sachsen: Erneuert in Chemnitz Razzia gegen Kinderporno-Szene-Ring !!

Erneute kinderpornografische- Razzia gegen Kinderporno-Szene in Chemnitz (Symbol Bild rtl)

Mittelsachsen,-Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat in den vergangenen drei Wochen an drei Einsatztagen insgesamt 20 Durchsuchungsbeschlüsse wegen des Verdachts des Besitzes, des Erwerbes oder der Verbreitung kinderpornografischen Inhaltes umgesetzt. Die Kriminalisten wurden dabei durch Einsatzkräfte der Sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Den Durchsuchungsbeschlüssen liegen jeweils entsprechende Ermittlungsverfahren gegen tatverdächtige Männer im Alter von 15 bis 66 Jahren zu Grunde.

Symbol Bild Details nach Razzia gegen Kinderporno-Ring bekanntZuletzt aktualisiert: 14.10.2021 | 13:06 Uhr(radio Chemnitz)

Die Durchsuchungen erfolgten in Chemnitz sowie in drei Orten im Landkreis Mittelsachsen und acht Orten im Erzgebirgskreis. Bei den jeweiligen Durchsuchungen konnten umfangreiche Beweismittel in Form von Handys, Computern und Speichermedien sichergestellt werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen müssen diese Beweismittel jetzt ausgewertet werden. (ju)

⚠!!!!!!! Achtung  Achtung Nilzeitung hat Wartungsmodus Nicht aktiviert !!!!!!!

Vielen Dank für Ihrer Hinweise

⚠ Achtung  Achtung Nilzeitung hat Wartungsmodus Nicht aktiviert !!!!!!

Was ist der Unterschied zwischen Achtung und Ehrfurcht?

Schließlich deutet er einen Fall aus der Praxis an. Kants Ausführungen können also wie folgt zusammengefasst werden: Achtung ist ein durch ein Vernunftwesen selbstständig aufgebrachtes, bewusst und subjektiv erlebtes Gefühl, das Ehrfurcht vor einem moralischen Prinzip bewirkt und in der Konsequenz seinen sittlichen Willen bestimmt.(grin.con)

Sachsen- Leipzig Polizei: Polizei fahndet nach unbekanntem Tatverdächtigen “Bild” wegen Internetkriminalität

Bildergebnis für polizei sachsen bilder

Der bislang unbekannte männliche Tatverdächtige hat im Oktober 2020 auf einer Internet-Chatplattform strafrechtlich relevanten Kontakt zu einer anderen Person aufgenommen. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnten bisher keine weiteren Erkenntnisse zu dem unbekannten Tatverdächtigen gewonnen werden.

Die Leipziger Polizei wendet sich nunmehr aufgrund eines richterlichen Beschlusses zur Suche nach dem Tatverdächtigen an die Öffentlichkeit. Wer erkennt den Mann auf den Bildern? Wer weiß, wo er sich regelmäßig aufhält? Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Sie finden Abbildungen des Tatverdächtigen unter dem folgenden Link: https://www.polizei.sachsen.de/de/87004.htm

Sachsen: Polizei suchte nach 13-jährigem Mädchen aus Zwenkau und findet sie in Leipzig

Bilddatei Flickr

Sachen Polizei berichtet Vermisstenfahndung beendet Jugendliche wieder da

Fandungbeendet ,-In der vergangenen Nacht bat die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einer vermissten 13-Jährigen. Die Jugendliche wurde in Leipzig festgestellt und kehrte mithilfe der Polizei wohlbehalten zu den Eltern zurück teilt Sächsische Polizei mit.

Sachsen-Laußniz :Lagerhallen in Brand Feuerwehreinsatz in Laußnitz dauert an – Bahnstrecke erneut gesperrt.

Feuerwehr löscht Lagerhalle

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot in Laußnitz vor Ort.Bildrechte: xcitepress  von MDR SACHSEN Stand: 02. Juni 2021, 10:15 Uhr

Lagerhallen in BrandFeuerwehreinsatz in Laußnitz dauert an – Bahnstrecke erneut gesperrt

Sachsen,-Die Löscharbeiten nach dem Großbrand von zwei Lagerhallen in Laußnitz im Landkreis Bautzen dauern noch an. Das Feuer sei aber mittlerweile unter Kontrolle, teite die Polizei am frühen Mittwochmorgen mit. Aktuell seien noch 40 Kameraden vor Ort. Ob im Laufe des Vormittags weitere Rettungskräfte notwendig werden, ist noch unklar.Aus der Luft wird das Ausmaß des Brandes sichtbar.

Inwieweit dann frische Einsatzkräfte der Feuerwehr herangeführt oder Spezialtechnik zum Auseinanderziehen von Glutnestern zum Einsatz gelangt, wird eine Tatsachenentscheidung des verantwortlichen Einsatzleiters bleiben. Polizeidirektion Görlitz

Drohnenaufnahme eines Feuers in einer Halle

Drohnenaufnahme eines Feuers in einer Halle./ Bildrechte: Lausitznews

Die Bahnstrecke Dresden – Königsbrück ist zwischen Ottendorf-Okrilla Nord und Königsbrück am Mittwoch erneut gesperrt worden. Laut Verkehrsverbund Oberelbe hat Feuerwehr wieder Schläuche über die Gleis legen müssen. Wie lange die Eisenbahnstrecke blockiert ist, stehe noch nicht fest, hieß es.

Das Großaufgebot an Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Einfamilienhäuser verhindern. Etwa zehn Familien aus der Siedlung seien in Sicherheit gebracht worden und teilweise in einem Hotel untergekommen. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten.

Ein Gebäude brennt.

Bildrechte: xcitepress

Bahnstrecke zeitweise gesperrt

Den Angaben zufolge wurden bisher drei Lagerhallen komplett zertört. Die Feuerwehr war zeitweise mit 200 Einsatzkräften und 46 Fahrzeugen vor Ort. Eine komplette Straße wurde evakuiert. Wegen starken Rauchs waren Bewohner im Umkreis von bis zu 50 Kilometern aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache in der Lagerhalle einer Sanitärfirma ausgebrochen und hatte sich von dort ausgebreitet. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere Hunderttausend Euro. Sobald das Gelände begehbar ist, werden die Brandursachenermittler ihre Arbeit aufnehmen.

Quelle: MDR/al/lam


Sachsen Dresden; Frau Verstoßt gegen Maskenpflicht, Die Maskenverweigerin wurde gefesselt zur Polizei Wache gebracht.

Maskenverweigerin bedroht Polizei mit Messer: “Wissen Sie, was gegen Corona schützt?”.

Bei einer Kontrolle im Dresdner Hauptbahnhof hat eine Frau am Donnerstag Bundespolizisten mit einem Messer bedroht.Die Beamten wiesen die 37-Jährige, die keine Mund-Nase-Bedeckung trug, zuvor auf die Maskenpflicht hin. Die Maskenverweigerin wurde gefesselt zur Wache gebracht.

Dresden,-Bei einer Kontrolle der geltenden Corona- Schutzmaßnahmen im Dresdner Hauptbahnhof hat eine Frau am Donnerstag Bundespolizisten mit einem Messer bedroht. Die Beamten wiesen die 37-Jährige, die keine Mund-Nase-Bedeckung trug, zuvor auf die Maskenpflicht an Haltepunkten, Bahnhöfen und in Zügen hin und belehrten sie, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte.

Sie lehne alle Maßnahmen kategorisch ab, sagte demnach die aus dem Erzgebirgskreis stammende Deutsche, machte keine Angaben zu ihrer Identität und versuchte mehrfach weiterzugehen. Als die Polizisten androhten, sie auf die Wache mitzunehmen, zog sie mit den Worten “Wissen Sie, was gegen Corona schützt?” ein zwölf Zentimeter langes Küchenmesser, wie in der Mitteilung steht.

Erst als die Beamten mit Schusswaffeneinsatz drohten, gab sie auf. Die Maskenverweigerin wurde dann gefesselt zur Wache gebracht, dabei beschimpfte sie die Beamten, trat nach ihnen und blieb weiter “unkooperativ“.

Ihr werden Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung vorgeworfen, zudem ergingen Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz und das Infektionsschutzgesetz. Letzteres war für die Frau nicht neu. Die Deutsche Bahn AG sprach ein einjähriges Hausverbot aus. Der Atemalkoholtest war negativ. Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Quelle/dpa/ari/web-Magazin


Sachsen Dresden; Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und bandenmäßiges Verbreiten von Kinderpornografie verhaftet.

Bild

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und bandenmäßiges Verbreiten von Kinderpornografie – Beschuldigter in Untersuchungshaft

Schwe­rer se­xu­el­ler Miss­brauch von Kin­dern und banden mäßiges Ver­brei­ten von Kinder Pornografie – Be­schul­dig­ter in Un­ter­su­chungs­haft.

Sachsen- Dresden,– Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage beim Landgericht Dresden – Jugendkammer als Jugendschutzgericht . Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 38-jährigen Deutschen Anklage beim Landgericht Dresden – Jugendkammer als Jugendschutzgericht – u.a. wegen bandenmäßigen Verbreitens kinderpornografischer Schriften und schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 18 Fällen erhoben.

Dem Beschuldigten liegt zur Last, von 2010 bis Ende 2014 mit weiteren Bandenmitgliedern ein eigenes kinderpornografisches Forum im Darknet betrieben zu haben. Ziel des Forums war die Schaffung einer globalen Plattform für den intensiven und längerfristigen Austausch von kinder- und jugendpornografischen Inhalten, wobei diese über das Darknet dem Zugriff der Ermittler entzogen sein sollte.

Dem Beschuldigten liegt weiterhin zur Last, zwischen April 2013 und April 2020 in 18 Fällen in einem Ort bei Meißen und auf der Insel Usedom an zwei zu den Tatzeiten sieben und acht Jahre alten Mädchen und zwei weiblichen Babys aus seinem Bekannten- und Freundeskreis sexuelle Handlungen vorgenommen, diese gefilmt und sodann auf verschiedenen Plattformen im Darknet verbreitet zu haben.

Der Beschuldigte, der im Darknet verschiedene Nicknames verwendete, konnte nach jahrelangen Ermittlungen im April 2020 identifiziert und in der Folge am 19. Mai 2020 festgenommen werden. In die umfangreichen und sehr aufwändigen Ermittlungen des Bundeskriminalamtes war auch die europäische Polizeibehörde Europol eingebunden.

Diese hat insbesondere den europaweiten polizeilichen Informationsaustausch intensiv unterstützt und maßgeblich zur Identifizierung des Beschuldigten beigetragen. Durch die Festnahme ist es gelungen, eine bis dahin unbekannte, seit Februar 2020 laufende Missbrauchsserie zum Nachteil eines 8-jährigen Mädchens zu beenden.

Der Beschuldigte hat sich zu den Tatvorwürfen vollumfänglich geständig eingelassen.

Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.

Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Quelle/BKA

Gewalt-Eskalation; Leipzig Zweite Krawall Nacht in Folge.

Polizei (Foto: dpa/Rolf Vennenbernd)

Zweite Krawallnacht in Folge//05.09.202014:30

Gewalt-Eskalation in Leipzig: Vermummte werfen Steine – Polizisten „Freiwild für Linksextreme”?

Ausschreitungen in Leipzig: Demonstrierende blockieren eine Straße und Trambahnschienen im Stadtteil Connewitz.

Ausschreitungen in Leipzig: Demonstrierende blockieren eine Straße im Stadtteil Connewitz.© Jan Woitas/dpa

“”””In der sächsischen Metropole Leipzig ist es am Donnerstag und Freitag zu Ausschreitungen gekommen.,,,,, Vermummte warfen Steine und entzündeten Barrikaden auf den Straßen.,,,CDU-Politiker fordern nun erneut Konsequenzen. Doch die Krawalle in Leipzig könnten noch eine Fortsetzung finden.”””

Leipzig hat zwei Nächte in Folge Ausschreitungen erlebt. Steine flogen in Richtung Polizei, Feuer wurde gelegt. Weitere Gewalt könnte am Samstag folgen.

Leipzig -In Leipzig hat es die zweite Nacht in Folge Ausschreitungen gegeben. In der sächsischen Großstadt ist am Freitagabend (4. September) eine Spontandemo im linksalternativ geprägten Stadtteil Connewitz eskaliert. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verurteilte die Krawalle „aufs Schärfste“.

Auch eine erneute politische Debatte bahnt sich an. CDU-Fraktionsvize Thorsten Frei forderte erneut ein höheres Strafmaß für Angriffe auf Widerstand gegen Polizisten. „Es kann nicht sein, dass unsere Polizisten für Linksextremisten Freiwild sind”, betonte er am Samstag in einer Reaktion auf die Vorfälle. Die Gesellschaft müsse sich schützend vor die Sicherheitskräfte stellen.

Auch Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) kündigte an, sich für schärfere Strafen einzusetzen. Insbesondere „gezielte Angriffe auf Polizeibeamte“ hätten ein „unerträgliches Ausmaß erreicht“, betonte er. Aus Leipzig gab es aber auch anderslautende Meinungen.

Leipzig: Demonstration im Stadt Connewitz läuft aus dem Ruder – „massiver Steinbewurf“ auf Polizei

Vermummte hatten am Freitag laut Polizei Pflaster- und Ziegelsteine auf einen Polizeiposten und eintreffende Einsatzkräfte, Mülltonnen wurden angezündet und brennende Barrikaden auf die Schienen der Straßenbahn gelegt. „Es gab einen massiven Steinbewurf auf unsere Einsatzkräfte und Fahrzeuge“, berichtete Polizeisprecherin Dorothea Benndorf.

Die dpa berichtete von rund 100 Demo-Teilnehmer, die Leipziger Volkszeitung von „200 bis 300″. Ersten Erkenntnissen nach wurden acht Beamte leicht verletzt. Sechs Polizeifahrzeuge wurden beschädigt. Festnahmen gab es zunächst keine. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Leipzig: Streit um Hausbetzungen und Wohnraum – Linke und Grüne geraten auf Twitter in Streit

Hintergrund der nicht angemeldeten Demo waren Hausbesetzungen. In der Woche war eine Besetzung eines leerstehenden Hauses im Leipziger Osten durch die Polizei beendet worden. Am Freitagnachmittag meldeten Aktivisten über Twitter eine weitere Besetzung in Connewitz. Auch dort war die Polizei am Nachmittag im Einsatz. Bereits am Donnerstag hatte es eine Demo gegeben, aus der heraus Polizisten attackiert wurden.

Die Debatte um bezahlbaren Wohnraum habe mit den Besetzungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen einen schweren
Rückschlag erlitten, erklärte Leipzigs Bürgermeister Jung am Samstag. „Man schafft keinen Wohnraum, indem man Polizisten angreift und Barrikaden anzündet.“ Die wichtige Wohnraumdebatte werde nun deutlich schwerer, denn jetzt müsse erst verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden.

Auf Twitter gerieten Leipziger Stadträte über die Vorfälle in Streit. Die Linke-Politikerin Jule Nagel verteidigte die Hausbesetzungen als „soziale Praxis“, über die sie sich „freue“ – allerdings noch vor den zweiten Krawallen. Grüne-Stadträtin und Bundestagsabgeordnete Monika Lazar betonte hingegen, Gewalt sei keine Lösung. „Wo soll denn die berechtigte Wut über fehlende grundsätzliche Änderungen hin?”, erwiderte Nagel.

Eskalation in Leipzig: Hubschrauber im Einsatz – Polizeiautos fahren aufeinander auf

Bei der Demo flogen Böller und Raketen, dann setzte sich der Aufzug in schnellem Schritt in Richtung einer Polizeistation in Bewegung. Dabei wurden Anti-Polizei-Parolen gerufen. Gegen die Scheiben des Polizeipostens flogen Steine.

Die Polizei verstärkte daraufhin die Zahl ihrer Einsatzkräfte. Die Beamten wurden in mehreren Straßen mit Steinen und Flaschen beworfen. Zwei Polizeiwagen fuhren aufeinander auf, was von den Steinewerfern mit höhnischem Gejohle quittiert wurde. Der heftige Gewaltausbruch dauerte etwa eine Dreiviertelstunde. Danach beruhigte sich die Lage. Die Polizei setzte auch einen Hubschrauber ein.

Polizei (Foto: dpa/Rolf Vennenbernd)

Leipzig: Nach Gewaltausbruch folgt wohl weitere Demo am Samstag

Die Feuerwehr musste mehrere kleinere Brände löschen. Anwohner halfen zum Teil dabei, die Barrikaden aus Verkehrsschildern und brennenden Mülltonnen von den Straßen zu räumen. Einige riefen den Randalierern zu, dass sie aus Connewitz verschwinden sollen. In dem Stadtteil gibt es immer wieder Ausschreitungen. Über das gesamte Wochenende könnte es weitere Unruhe geben. Für Samstagabend war eine weitere Demonstration angemeldet worden. Laut einem Bericht des MDR sind dafür unter dem Motto „Kämpfe verbinden -Für eine solidarische Nachbarschaft“ 100 Teilnehmer angekündigt.https://866fcce7070343adb84e2c6c7af5f2ec.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-37/html/container.html

Die Polizei hat unterdessen mit der Spurensicherung begonnen. Beamte sammelten nach der Demonstration Steine ein, mit denen Demonstranten Polizeifahrzeuge beworfen hatten. Die Steine wurden in Plastiktüten verpackt und zur Auswertung mitgenommen.

Zuletzt hatten Ausschreitungen in Stuttgart in Deutschland größere Schlagzeilen gemacht. Innenminister Horst Seehofer (CSU) brachte danach eine Studie zum Thema Gewalt gegen die Polizei ins Gespräch. (dpa/fn)

Quelle/Agenturen- sauerlandkurier.de/politik/horst-seehofer-frankfurt-krawalle-polizei-gewalt-studie-innenminister-zr-13838855.html(opens in a new tab)