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Sachsen-Laußniz :Lagerhallen in Brand Feuerwehreinsatz in Laußnitz dauert an – Bahnstrecke erneut gesperrt.

Feuerwehr löscht Lagerhalle

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot in Laußnitz vor Ort.Bildrechte: xcitepress  von MDR SACHSEN Stand: 02. Juni 2021, 10:15 Uhr

Lagerhallen in BrandFeuerwehreinsatz in Laußnitz dauert an – Bahnstrecke erneut gesperrt

Sachsen,-Die Löscharbeiten nach dem Großbrand von zwei Lagerhallen in Laußnitz im Landkreis Bautzen dauern noch an. Das Feuer sei aber mittlerweile unter Kontrolle, teite die Polizei am frühen Mittwochmorgen mit. Aktuell seien noch 40 Kameraden vor Ort. Ob im Laufe des Vormittags weitere Rettungskräfte notwendig werden, ist noch unklar.Aus der Luft wird das Ausmaß des Brandes sichtbar.

Inwieweit dann frische Einsatzkräfte der Feuerwehr herangeführt oder Spezialtechnik zum Auseinanderziehen von Glutnestern zum Einsatz gelangt, wird eine Tatsachenentscheidung des verantwortlichen Einsatzleiters bleiben. Polizeidirektion Görlitz

Drohnenaufnahme eines Feuers in einer Halle

Drohnenaufnahme eines Feuers in einer Halle./ Bildrechte: Lausitznews

Die Bahnstrecke Dresden – Königsbrück ist zwischen Ottendorf-Okrilla Nord und Königsbrück am Mittwoch erneut gesperrt worden. Laut Verkehrsverbund Oberelbe hat Feuerwehr wieder Schläuche über die Gleis legen müssen. Wie lange die Eisenbahnstrecke blockiert ist, stehe noch nicht fest, hieß es.

Das Großaufgebot an Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Einfamilienhäuser verhindern. Etwa zehn Familien aus der Siedlung seien in Sicherheit gebracht worden und teilweise in einem Hotel untergekommen. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten.

Ein Gebäude brennt.

Bildrechte: xcitepress

Bahnstrecke zeitweise gesperrt

Den Angaben zufolge wurden bisher drei Lagerhallen komplett zertört. Die Feuerwehr war zeitweise mit 200 Einsatzkräften und 46 Fahrzeugen vor Ort. Eine komplette Straße wurde evakuiert. Wegen starken Rauchs waren Bewohner im Umkreis von bis zu 50 Kilometern aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache in der Lagerhalle einer Sanitärfirma ausgebrochen und hatte sich von dort ausgebreitet. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere Hunderttausend Euro. Sobald das Gelände begehbar ist, werden die Brandursachenermittler ihre Arbeit aufnehmen.

Quelle: MDR/al/lam


Sachsen Dresden; Frau Verstoßt gegen Maskenpflicht, Die Maskenverweigerin wurde gefesselt zur Polizei Wache gebracht.

Maskenverweigerin bedroht Polizei mit Messer: “Wissen Sie, was gegen Corona schützt?”.

Bei einer Kontrolle im Dresdner Hauptbahnhof hat eine Frau am Donnerstag Bundespolizisten mit einem Messer bedroht.Die Beamten wiesen die 37-Jährige, die keine Mund-Nase-Bedeckung trug, zuvor auf die Maskenpflicht hin. Die Maskenverweigerin wurde gefesselt zur Wache gebracht.

Dresden,-Bei einer Kontrolle der geltenden Corona- Schutzmaßnahmen im Dresdner Hauptbahnhof hat eine Frau am Donnerstag Bundespolizisten mit einem Messer bedroht. Die Beamten wiesen die 37-Jährige, die keine Mund-Nase-Bedeckung trug, zuvor auf die Maskenpflicht an Haltepunkten, Bahnhöfen und in Zügen hin und belehrten sie, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte.

Sie lehne alle Maßnahmen kategorisch ab, sagte demnach die aus dem Erzgebirgskreis stammende Deutsche, machte keine Angaben zu ihrer Identität und versuchte mehrfach weiterzugehen. Als die Polizisten androhten, sie auf die Wache mitzunehmen, zog sie mit den Worten “Wissen Sie, was gegen Corona schützt?” ein zwölf Zentimeter langes Küchenmesser, wie in der Mitteilung steht.

Erst als die Beamten mit Schusswaffeneinsatz drohten, gab sie auf. Die Maskenverweigerin wurde dann gefesselt zur Wache gebracht, dabei beschimpfte sie die Beamten, trat nach ihnen und blieb weiter “unkooperativ“.

Ihr werden Beleidigung, Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung vorgeworfen, zudem ergingen Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz und das Infektionsschutzgesetz. Letzteres war für die Frau nicht neu. Die Deutsche Bahn AG sprach ein einjähriges Hausverbot aus. Der Atemalkoholtest war negativ. Die Frau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Quelle/dpa/ari/web-Magazin


Sachsen Dresden; Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und bandenmäßiges Verbreiten von Kinderpornografie verhaftet.

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Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und bandenmäßiges Verbreiten von Kinderpornografie – Beschuldigter in Untersuchungshaft

Schwe­rer se­xu­el­ler Miss­brauch von Kin­dern und banden mäßiges Ver­brei­ten von Kinder Pornografie – Be­schul­dig­ter in Un­ter­su­chungs­haft.

Sachsen- Dresden,– Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage beim Landgericht Dresden – Jugendkammer als Jugendschutzgericht . Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 38-jährigen Deutschen Anklage beim Landgericht Dresden – Jugendkammer als Jugendschutzgericht – u.a. wegen bandenmäßigen Verbreitens kinderpornografischer Schriften und schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 18 Fällen erhoben.

Dem Beschuldigten liegt zur Last, von 2010 bis Ende 2014 mit weiteren Bandenmitgliedern ein eigenes kinderpornografisches Forum im Darknet betrieben zu haben. Ziel des Forums war die Schaffung einer globalen Plattform für den intensiven und längerfristigen Austausch von kinder- und jugendpornografischen Inhalten, wobei diese über das Darknet dem Zugriff der Ermittler entzogen sein sollte.

Dem Beschuldigten liegt weiterhin zur Last, zwischen April 2013 und April 2020 in 18 Fällen in einem Ort bei Meißen und auf der Insel Usedom an zwei zu den Tatzeiten sieben und acht Jahre alten Mädchen und zwei weiblichen Babys aus seinem Bekannten- und Freundeskreis sexuelle Handlungen vorgenommen, diese gefilmt und sodann auf verschiedenen Plattformen im Darknet verbreitet zu haben.

Der Beschuldigte, der im Darknet verschiedene Nicknames verwendete, konnte nach jahrelangen Ermittlungen im April 2020 identifiziert und in der Folge am 19. Mai 2020 festgenommen werden. In die umfangreichen und sehr aufwändigen Ermittlungen des Bundeskriminalamtes war auch die europäische Polizeibehörde Europol eingebunden.

Diese hat insbesondere den europaweiten polizeilichen Informationsaustausch intensiv unterstützt und maßgeblich zur Identifizierung des Beschuldigten beigetragen. Durch die Festnahme ist es gelungen, eine bis dahin unbekannte, seit Februar 2020 laufende Missbrauchsserie zum Nachteil eines 8-jährigen Mädchens zu beenden.

Der Beschuldigte hat sich zu den Tatvorwürfen vollumfänglich geständig eingelassen.

Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.

Der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Quelle/BKA

Gewalt-Eskalation; Leipzig Zweite Krawall Nacht in Folge.

Polizei (Foto: dpa/Rolf Vennenbernd)

Zweite Krawallnacht in Folge//05.09.202014:30

Gewalt-Eskalation in Leipzig: Vermummte werfen Steine – Polizisten „Freiwild für Linksextreme”?

Ausschreitungen in Leipzig: Demonstrierende blockieren eine Straße und Trambahnschienen im Stadtteil Connewitz.

Ausschreitungen in Leipzig: Demonstrierende blockieren eine Straße im Stadtteil Connewitz.© Jan Woitas/dpa

“”””In der sächsischen Metropole Leipzig ist es am Donnerstag und Freitag zu Ausschreitungen gekommen.,,,,, Vermummte warfen Steine und entzündeten Barrikaden auf den Straßen.,,,CDU-Politiker fordern nun erneut Konsequenzen. Doch die Krawalle in Leipzig könnten noch eine Fortsetzung finden.”””

Leipzig hat zwei Nächte in Folge Ausschreitungen erlebt. Steine flogen in Richtung Polizei, Feuer wurde gelegt. Weitere Gewalt könnte am Samstag folgen.

Leipzig -In Leipzig hat es die zweite Nacht in Folge Ausschreitungen gegeben. In der sächsischen Großstadt ist am Freitagabend (4. September) eine Spontandemo im linksalternativ geprägten Stadtteil Connewitz eskaliert. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) verurteilte die Krawalle „aufs Schärfste“.

Auch eine erneute politische Debatte bahnt sich an. CDU-Fraktionsvize Thorsten Frei forderte erneut ein höheres Strafmaß für Angriffe auf Widerstand gegen Polizisten. „Es kann nicht sein, dass unsere Polizisten für Linksextremisten Freiwild sind”, betonte er am Samstag in einer Reaktion auf die Vorfälle. Die Gesellschaft müsse sich schützend vor die Sicherheitskräfte stellen.

Auch Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) kündigte an, sich für schärfere Strafen einzusetzen. Insbesondere „gezielte Angriffe auf Polizeibeamte“ hätten ein „unerträgliches Ausmaß erreicht“, betonte er. Aus Leipzig gab es aber auch anderslautende Meinungen.

Leipzig: Demonstration im Stadt Connewitz läuft aus dem Ruder – „massiver Steinbewurf“ auf Polizei

Vermummte hatten am Freitag laut Polizei Pflaster- und Ziegelsteine auf einen Polizeiposten und eintreffende Einsatzkräfte, Mülltonnen wurden angezündet und brennende Barrikaden auf die Schienen der Straßenbahn gelegt. „Es gab einen massiven Steinbewurf auf unsere Einsatzkräfte und Fahrzeuge“, berichtete Polizeisprecherin Dorothea Benndorf.

Die dpa berichtete von rund 100 Demo-Teilnehmer, die Leipziger Volkszeitung von „200 bis 300″. Ersten Erkenntnissen nach wurden acht Beamte leicht verletzt. Sechs Polizeifahrzeuge wurden beschädigt. Festnahmen gab es zunächst keine. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Leipzig: Streit um Hausbetzungen und Wohnraum – Linke und Grüne geraten auf Twitter in Streit

Hintergrund der nicht angemeldeten Demo waren Hausbesetzungen. In der Woche war eine Besetzung eines leerstehenden Hauses im Leipziger Osten durch die Polizei beendet worden. Am Freitagnachmittag meldeten Aktivisten über Twitter eine weitere Besetzung in Connewitz. Auch dort war die Polizei am Nachmittag im Einsatz. Bereits am Donnerstag hatte es eine Demo gegeben, aus der heraus Polizisten attackiert wurden.

Die Debatte um bezahlbaren Wohnraum habe mit den Besetzungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen einen schweren
Rückschlag erlitten, erklärte Leipzigs Bürgermeister Jung am Samstag. „Man schafft keinen Wohnraum, indem man Polizisten angreift und Barrikaden anzündet.“ Die wichtige Wohnraumdebatte werde nun deutlich schwerer, denn jetzt müsse erst verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden.

Auf Twitter gerieten Leipziger Stadträte über die Vorfälle in Streit. Die Linke-Politikerin Jule Nagel verteidigte die Hausbesetzungen als „soziale Praxis“, über die sie sich „freue“ – allerdings noch vor den zweiten Krawallen. Grüne-Stadträtin und Bundestagsabgeordnete Monika Lazar betonte hingegen, Gewalt sei keine Lösung. „Wo soll denn die berechtigte Wut über fehlende grundsätzliche Änderungen hin?”, erwiderte Nagel.

Eskalation in Leipzig: Hubschrauber im Einsatz – Polizeiautos fahren aufeinander auf

Bei der Demo flogen Böller und Raketen, dann setzte sich der Aufzug in schnellem Schritt in Richtung einer Polizeistation in Bewegung. Dabei wurden Anti-Polizei-Parolen gerufen. Gegen die Scheiben des Polizeipostens flogen Steine.

Die Polizei verstärkte daraufhin die Zahl ihrer Einsatzkräfte. Die Beamten wurden in mehreren Straßen mit Steinen und Flaschen beworfen. Zwei Polizeiwagen fuhren aufeinander auf, was von den Steinewerfern mit höhnischem Gejohle quittiert wurde. Der heftige Gewaltausbruch dauerte etwa eine Dreiviertelstunde. Danach beruhigte sich die Lage. Die Polizei setzte auch einen Hubschrauber ein.

Polizei (Foto: dpa/Rolf Vennenbernd)

Leipzig: Nach Gewaltausbruch folgt wohl weitere Demo am Samstag

Die Feuerwehr musste mehrere kleinere Brände löschen. Anwohner halfen zum Teil dabei, die Barrikaden aus Verkehrsschildern und brennenden Mülltonnen von den Straßen zu räumen. Einige riefen den Randalierern zu, dass sie aus Connewitz verschwinden sollen. In dem Stadtteil gibt es immer wieder Ausschreitungen. Über das gesamte Wochenende könnte es weitere Unruhe geben. Für Samstagabend war eine weitere Demonstration angemeldet worden. Laut einem Bericht des MDR sind dafür unter dem Motto „Kämpfe verbinden -Für eine solidarische Nachbarschaft“ 100 Teilnehmer angekündigt.https://866fcce7070343adb84e2c6c7af5f2ec.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-37/html/container.html

Die Polizei hat unterdessen mit der Spurensicherung begonnen. Beamte sammelten nach der Demonstration Steine ein, mit denen Demonstranten Polizeifahrzeuge beworfen hatten. Die Steine wurden in Plastiktüten verpackt und zur Auswertung mitgenommen.

Zuletzt hatten Ausschreitungen in Stuttgart in Deutschland größere Schlagzeilen gemacht. Innenminister Horst Seehofer (CSU) brachte danach eine Studie zum Thema Gewalt gegen die Polizei ins Gespräch. (dpa/fn)

Quelle/Agenturen- sauerlandkurier.de/politik/horst-seehofer-frankfurt-krawalle-polizei-gewalt-studie-innenminister-zr-13838855.html(opens in a new tab)