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Spitze das Eisberg weltweit Interpol greift zu .

Hunderte wurden in Interpol wegen Menschenhandel gerettet

by:se/nz Heute                   in./. Menschenhandel Interpol Welt von verbreche, Sklaverei

Fast 350 Opfer von Menschenhandels Netzwerken wurden freigelassen, nachdem eine gemeinsame Operation mit Polizei aus 13 Ländern zu 22 Festnahmen in der Karibik und in Südamerika führte. Interpol sagte, dass die geretteten Kinder und Erwachsenen in Nachtclubs, Goldminen, Fabriken, Freiluft märkten und auf Farmen arbeiteten.

Einige wurden gezwungen, ohne Bezahlung zu arbeiten, oder in Räumen, die nicht größer als Särge waren, nachdem die Schmuggler gefährdete Menschen ausnutzten, die Jobs über Grenzen hinweg suchten.

Ungefähr 500 Polizisten waren in diesem Monat in Brasilien, Venezuela, Jamaika und anderen Orten in der Karibik an koordinierten Razzien beteiligt. Sie beschlagnahmten Computerausrüstung, Mobiltelefone und Bargeld. Es war Teil der weltweiten Bemühungen Frankreichs, den Menschenhandel zu bekämpfen. Soziale Dienste und Wohltätigkeitsgruppen arbeiten jetzt daran, die Opfer zu unterstützen.

Auch in Siegen/FRANKFURT am Mein . Mit ihrer bisher größten Razzia hat die Bundespolizei ein Bordell-Netzwerk zerschlagen, dessen Drahtzieher Hunderte Menschen aus Thailand nach Deutschland geholt haben sollen. Etwa 1500 Beamte durchsuchten am Mittwoch 62 Bordelle und Wohnungen in zwölf Bundesländern.

Mehr als 100 Personen wurden vorläufig festgenommen und sieben Haftbefehle vollstreckt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Siegen (Nordrhein-Westfalen). Unter Beteiligung der Spezialeinheit GSG 9 nahmen Polizisten die Hauptverdächtigen fest, eine 59-jährige thailändische Staatsangehörige und ihren 62-jährigen deutschen Lebensgefährten.

G7-Sicherheit und Außenminister Toronto 2018 nach Hause

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nannte die Großrazzia einen beispiellosen Schlag gegen „ein bundesweit verzweigtes Netzwerk”. Viele hundert Menschen seien der menschenverachtenden grenzenlosen Profitgier von Schleusern über Jahre und Landesgrenzen hinweg ausgeliefert gewesen. „Diesem skrupellosen Vorgehen und der sexuellen Ausbeutung in einem abscheulichen Ausmaß konnte heute ein Ende gesetzt werden.”

Die Bande soll von Siegen aus vor allem Menschen aus Thailand in das bundesweite Bordell-Netzwerk geschickt haben. Im Fokus der Kriminellen standen nach Erkenntnissen der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main bevorzugt Transsexuelle, die mit hohen Verdienstmöglichkeiten als Prostituierte nach Deutschland gelockt worden seien. Die Betroffenen hätten dann zumeist in Wohnungsbordellen – beispielsweise in Gewerbegebieten oder auch im ländlichen Raum – gearbeitet. Die mutmaßlichen Täter hätten so ein spezielles Segment im Rotlichtmilieu in Deutschland besetzen wollen.

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Erschlichenen Touristen-Visa

Die Generalstaatsanwaltschaft geht davon aus, dass die 59-jährige Hauptbeschuldigte mit Helfern in Thailand Prostituierte angeworben und mit erschlichenen Touristen-Visa ausgestattet hat. In Deutschland angekommen, sollen die Angeworbenen zunächst überwiegend in drei Bordellen in Siegen der Prostitution nachgegangen sein, die seit 2006 von der 59-Jährigen und ihrem deutschen Lebensgefährten betrieben wurden. Die Einnahmen sollen von der Hauptbeschuldigten zunächst vollständig einbehalten worden sein – zur Begleichung der angeblichen Schleusungskosten von bis zu 36.000 Euro, für Miete und Verpflegung.

„Nach einer gewissen Verweildauer in den Siegener Bordellbetrieben sollen die Prostituierten in einer Art Rotationsprinzip in andere Bordellbetriebe des Netzwerks im gesamten Bundesgebiet verbracht worden sein”, erläuterte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft.

Bundespolizei NRW

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+++Aktuell+++
Größte Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahme seit Bestehen der !

Seit den frühen Morgenstunden bundesweiter Schlag gegen Netzwerk der organisierten Kriminalität.

Weitere Infos folgen…

Auch später soll die Hauptbeschuldigte dann einen Großteil der Einnahmen der Prostituierten über die örtlichen Bordellbetreiber erhalten haben. „Das ist wie so eine Art Schneeballsystem”, sagte der Behördensprecher. Den Prostituierten seien bei einer Tätigkeit in Deutschland Gewinnversprechen gemacht worden, profitiert hätten dann aber vor allem die Drahtzieher. „Den Zweck hat man nicht verheimlicht, sie sind aber über die Konditionen getäuscht worden.”

Das Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wird wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern, der gewerbs- und bandenmäßigen Zwangsprostitution, der Zuhälterei, des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt sowie der Steuerhinterziehung geführt. Es richtet sich gegen insgesamt 56 Beschuldigte im Alter zwischen 26 und 66 Jahren, davon 41 Frauen und 15 Männer.

Laut Bundespolizei werden 15 bis 20 Personen deutscher und thailändischer Nationalität zum Kern der Bande gezahlt, die der Organisierten Kriminalität zugerechnet wird. Viele der Festgenommenen wurden in den durchsuchten Bordellen und Massagesalons angetroffen. In zahlreichen Fällen bestehe zumindest der Verdacht des illegalen Aufenthaltes.

Regionale Schwerpunkte der Razzia waren Nordrhein-Westfalen mit 17 durchsuchten Einrichtungen, Hessen (10), Niedersachsen und Baden- Württemberg (je 9), teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt mit. Ausgangspunkt der monatelangen Ermittlungen im Rotlichtmilieu war ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Hanau in Hessen.

Laut Pressesprecher der Polizeidirektion Koblenz, Christian Altenhofen fanden in Aachen, Düren und Heinsberg keine Razzien statt. Die nächsten betroffenen Städte sind Düsseldorf, Gelsenkirchen, Bonn, Dortmund und Siegen. Federführend für die Ermittlungen ist die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main. Laut Bundespolzei ermittelt die Staatsanwaltschaft bereits seit Februar 2017 gegen die Menschenhändler-Bande.

Bundespolizei Koblenz

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Der Einsatz richtet sich gegen , Zwangsprostitution und Ausbeutung. Auch die ist beteiligt.

 

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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