Trockenheit und Niedrigwasser im Ost: Pegel der Elbe nur noch bei einem Meter
Deutschland ist derzeit in mehrerlei Hinsicht zweigeteilt: Nicht nur ist es im Norden viel wärmer als im Süden, es ist auch im Osten wesentlich trockener als im Westen und Süden. Das hat zurfolge, dass der Pegel der Elbe bei Dresden nur noch bei etwa einem Meter liegt. Das Elbflorenz droht trockenzufallen.
Sehnsüchtiges Warten auf Regen
Während es im Westen und der Mitte über Vatertag und Muttertag zu teils heftigen Überschwemmungen kam, wartet man im Osten sehnsüchtig auf Regen. Die Böden sind ausgetrocknet.
In Dresden genießen die Touristen zwar das feine Wetter, aber der Blick auf die schmal gewordene Elbe löst doch bei vielen Urlaubern und Einheimischen Stinrunzeln aus. Fakt ist: Die Natur braucht dringend Wasser. Teilweise ist der Pegelstand der Elbe sogar unter 80 Zentimeter gefallen.

Nicht nur in Dresden herrscht Niedrigwasser. Auch in Magdeburg ist der Stand der Elbe 1,20 Meter unter Normal. Es kommt nicht oft vor, dass Passanten auf die sogenannten Domfelsen (siehe Bild) laufen können.
Es sind zwar einige Schauer angekündigt, aber ob die ausreichen, den Fluss wieder auf normale Größe zu verwandeln, ist zweifelhaft. Was die Sachsen brauchen ist schöner Landregen. Und der ist erstmal nicht in Sicht.
Quelle: wetter.de

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