Weil ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde, sperrte die Bundespolizei den Dresdner Hauptbahnhof. Quelle: Roland Halkasch
Sachsen Dresden
Der Dresdner Hauptbahnhof war am Donnerstagvormittag für etwa anderthalb Stunden gesperrt, weil ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden war. Gegen 8 Uhr hatten Reisende beim Servicepunkt der Deutschen Bahn AG auf dem Querbahnsteig eine größere Gürteltasche abgegeben, sagte Holger Uhlitzsch, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Dresden auf DNN-Anfrage. Als die Mitarbeiter in die Tasche hineinschauten, seien sie sehr erschrocken gewesen: Zum Vorschein kam nicht wie erwartet ein Musikplayer oder ein anderes technisches Gerät, sondern eine Art Kofferradio ohne Plastikhülle, dafür mit Drähten und einem Timer, beschrieb Uhlitzsch. Die Bahn-Mitarbeiter informierten die Bundespolizei, die nach einer Inspektion des verdächtigen Objekts zunächst den Querbahnsteig und die Bahnsteige 3 und 17 evakuierte.
Die Entschärfergruppe der Bundespolizei röntgte den Apparat und kam zu dem Schluss, dass es sich wohl um eine „unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung“ handele. Aus diesem Grund wurde schließlich der gesamte Hauptbahnhof gesperrt.
Weil der verdächtige Gegenstand nicht wegtransportiert werden konnte, mussten ihn die Beamten vor Ort entschärfen. Mit einem Wassergewehr zerschossen sie den vermeintlichen Sprengsatz. Gegen 9.45 Uhr gab die Bundespolizei die Hochbahnsteige wieder frei. Der Querbahnsteig blieb zur Spurensicherung bis gegen 10.30 Uhr gesperrt.
HAUTBAHNHOF DRESDEN WEGEN VERDÄCHTIGEN GEGENSTANDS GESPERRT
Die Züge rollen langsam wieder, es ist allerdings mit Verspätungen zu rechnen. Die Gleise sechs bis 14 waren etwas länger gesperrt, sind aber Stand 10.20 Uhr auch wieder frei.




quelle/Von ttr/tag24//Sachsischpolziei/


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