
Acht-Fakten über den Jemen
Republik der Arabischen Halbinsel mit schätzungsweise 29 Millionen Einwohnern.
Eine regionale Koalition, die im März 2015 von Saudi-Arabien angeführt wurde, ging gegen die örtliche Houthi-Bewegung, die im September 2014 die Kontrolle über die Hauptstadt Sana (Jemen) übernahm, in den Krieg.
Die Vereinigten Arabischen Emirate nehmen an der Koalition teil und haben Soldaten auf dem Hügel im südlichen Jemen.
Saudi-Arabien erklärt, im Jemen Tausende Luftangriffe durchgeführt zu haben, und alle Konfliktparteien werden von Menschenrechtsorganisationen wegen Kriegsverbrechen angeklagt.
Die Weltgesundheitsorganisation behauptet, dass die Zahl der Getöteten über 10.000 ist.
55.000 werden verletzt, und die meisten Opfer sind Zivilisten.
Seit dem Ausbruch des Konflikts sind mehr als 3 Millionen Menschen geflüchtet.
Die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen fürchten eine massive Hungerkatastrophe im Jemen, wo über 22 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Über 8 Millionen Menschen leben von einer Hungersnot.
Mit Spezialnahrung gegen den Hunger im Jemen
Wir sind als Hilfsorganisation an der Seite der Kinder. Unsere Helfer behandeln die unterernährten Mädchen und Jungen mit Hilfsgütern wie therapeutischer Spezialnahrung in Form von zum Beispiel Erdnusspaste oder Spezialmilch. Beide sind besonders nährstoff- und kalorienreich. Sie stillen den Hunger und geben den Kindern schnell neue Kraft. In diesem Jahr wurden bereits 170.000 Kinder, die an akuter Mangelernährung leiden, auf diese Weise behandelt.
Eines von ihnen ist Yahya (unten im Bild auf dem Arm seines Vaters). Täglich kämpft er gegen den Hunger und um sein Überleben. Lesen Sie seine Geschichte in unserer Fotostrecke!

Für wie lange dieses eine Brot wohl reichen muss? Yahya Hamoud (auf dem Arm seines Vaters) ist erst wenige Monate alt. Schon seit Langem hat sein Vater nicht genug zu essen für ihn. Der kleine Junge lebt mit seiner Familie in der Hauptstadt Sanaa und leidet an Unterernährung.© UNICEF/UN0253365/Huwais

Die Eltern machen sich große Sorgen um ihr Baby. Sie suchen deshalb mit ihm ein Gesundheitszentrum am Stadtrand von Sanaa auf. Dort wird Yahya als Erstes gewogen.© UNICEF/UN0253364/Huwais

Danach wird mit Hilfe eines Maßbands der Oberarm von Yahya gemessen. Das Ergebnis ist eindeutig: Der rote Bereich bedeutet, dass Yahya schwer mangelernährt ist. Er braucht jetzt ganz schnell spezielle Nahrung, um nicht zu verhungern.© UNICEF/UN0253358/Huwais

Es gibt im Bürgerkriegsland Jemen momentan über 400.000 Kinder, die stark unterernährt sind. Sie alle brauchen dringend lebensrettende Hilfe. Es droht eine Hungersnot.© UNICEF/UN0253363/HuwaisRightLeft
Quellen: WHO / UN/UNICEF
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