
Bauarbeiten in einem Nationalpark in der chinenischen Provinz Hubei haben offenbar tausenden Baby-Stören das Leben gekostet.
Wie China Daily berichtet, sind die Bauarbeiten an einer Brücke vorerst gestoppt worden. Die Brücke liegt in unmittelbarer Nähe einer Aufzuchtstation für Störe am Jangtse. 6.000 Baby-Störe verendet und 36 erwachsene Störe. Teilweise die Fische aus den Wasser gesprungen, weil sie die Geräusche und Eruptionen durch den Brückenbau nicht ausgehalten haben. Die chinesischen Behörden untersuchen den Fall. Es hieß bereits, dass die Brücke in den Nationalpark.

Der chinesische Stör ist eine uralte Fischart, die es seit 140 Millionen Jahren gibt. Wegen seiner Fischeier, die als Kaviar verkauft werden, ist er sehr beliebt. Überfischung, Umweltverschmutzung und die chinesischen Staudämme, die ihm den Weg zu seinen Laichplätzen versperren, haben ihn schnell aussterben lassen. Die chinesischen Behörden versuchen mit Aufzuchtprogrammen gegenzusteuern. Heute gibt es schätzungsweise 1.000 wilde chinesische Störe. (Q) (dlf) Chinadaily.
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