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Historie 1972:Das Ende der Königin der Meere

1972: Das Ende der Königin der Meere

Wenig ist von ihrem einstigen Glanz geblieben, ausgebrannt und halb versunken liegt die “Queen Elizabeth” seit einem verhängnisvollen Brand 1972 vor Hongkong. Am 27. September 1938 war das Schiff hingegen der Stolz des Vereinigten Königreichs.

An diesem Tag erfolgte im schottischen Glasgow die Taufe der “Queen Elizabeth”, Hunderttausende Menschen wohnten dem Schauspiel bei, darunter die heutige Königin Elizabeth II. Benannt ist der Ozeanriese allerdings nach Elizabeth Bowes-Lyon, der damaligen Königin, besser bekannt als Queen Mum. Eigentlich sollte die “Queen Elizabeth” bald die Route nach New York bedienen, stattdessen wird das luxuriöse Schiff 1940 im Zweiten Weltkrieg zum Truppentransporter umfunktioniert.

Anstelle vermögender Passagiere befördert die “Queen Elizabeth” nun GIs nach Europa zum Kampf gegen Hitler-Deutschland. Erst nach Kriegsende dient der Ozeanriese ihrem eigentlichen Zweck. Ende der Fünfzigerjahre machen ihm allerdings Passagierflugzeuge allmählich heftige Konkurrenz. Stattdessen soll die “Queen Elizabeth” in der Südsee kreuzen, aber dieser Plan scheitert.

Letzten Endes fährt sie nach Hongkong, wo sie ein Milliardär zur sogenannten “Seawise University”, einer Bildungseinrichtung, umbauen lassen will. Am 9. Januar 1972 kommt es zur Katastrophe, die “Queen Elizabeth” brennt aus. Bis heute ist die Brandursache unbekannt, ein absichtliches Feuer wird für möglich gehalten.

quelle//tonline&Anderenagenturen

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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