Die japanische Polizei durchsucht die Wohnung des Brandstiftungs-verdächtigen
Veröffentlicht vor 1 Stunde am 26 Juli 2019

Die Polizei umstellt den Verdächtigen bei dem Brandanschlag auf das Studio von Kyoto Animation in einem roten Hemd (Mitte), als er am 18. Juli 2019 in Kyoto, Japan, verletzt am Boden liegt. – Rui Yamaguchi Handout via Reuters
Tokio Die japanische Polizei hat heute das Haus des Hauptverdächtigen in einem tödlichen Brandanschlag durchsucht, bei dem 34 Menschen in einer Anime-Firma in Kyoto getötet wurden.
Der Verdächtige, der in einem seltenen Umzug von der Polizei öffentlich als Shinji Aoba identifiziert wurde, befindet sich Berichten zufolge in einem schweren Zustand mit Verbrennungen durch das Feuer, das er angeblich ausgelöst hat.
Das schreckliche Inferno am 18. Juli tötete 34 Menschen, von denen die meisten in den Zwanzigern und Dreißigern lebten. Nach Angaben der Polizei wird der Fall als Brandstiftung und Mord behandelt.
Heute berichtete der öffentlich-rechtliche Sender NHK, die Polizei von Kyoto habe Aobas Wohnung in Saitama nördlich von Tokio durchsucht. Das Bild zeigt eine Handvoll Polizisten mit weißen Handschuhen, die mit großen Plastikboxen in der Wohnung ankommen.
Trotz der Behauptung des Verdächtigen, dass Kyoto Animation, das Ziel des Unternehmens, eine Idee aus seinem Roman gestohlen habe, sei keine Verbindung zwischen der Firma und Aoba gefunden worden, hieß es in den lokalen Medien.
Aoba, der am ganzen Körper Verbrennungen davongetragen hat, befindet sich immer noch in einem kritischen Zustand und wird in einem Krankenhaus in Osaka medizinisch behandelt.
Berichten zufolge sucht die Polizei nach Hinweisen auf ein Motiv und die Art und Weise, wie das Verbrechen begangen wurde.
Ein von AFP kontaktierter Polizeisprecher aus Kyoto konnte weder die Razzia noch den Zustand von Aoba sofort bestätigen.
Kyoto Animation ist unter Anime-Fans bekannt für seine Rolle bei der Produktion von beliebten TV-Anime-Serien wie The Melancholy of Haruhi Suzumiya und K-ON!
Es wird angenommen, dass die meisten der 34 getöteten Menschen Angestellte des Anime-Studios sind, und die Menschen sind weiterhin vor Ort, um Blumen zu legen und Gebete zu sprechen. – AFP/ (ots / PRNewswire) –
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