NZ

Online Zeitung

Wetter in Tirol: Manche lernen es nie …

WINTEREINBRUCH in Ost Tirol. Manche lernen es nie …

Die großen Neuschneemengen in Osttirol (hier Obertilliach) halten die Einsatzkräfte auf Trab.

Die großen Neuschneemengen in Osttirol (hier Obertilliach) halten die Einsatzkräfte auf Trab.Foto: Hans Ebner.

TIROL. Am Donnerstag beruhigt sich das Wetter in Tirol. Jedoch ist diese Wetterberuhigung nur von kurzer Dauer. Ab Freitag sorgen Italientiefs für weiteren Regen und Schneefall.

Alle Jahre wieder scheint der erste Schnee – trotz entsprechender Prognosen – einige Verkehrsteilnehmer zu überraschen. So auch gestern Abend auf der Brennerautobahn, als wieder einmal so mancher mit suboptimaler Ausrüstung versuchte, die Nord-Süd-Achse zu passieren.

Ein echtes Chaos oder gar Unfälle blieben bisher zum Glück aus, Staus allerdings nicht. In Teilen des Wipp- und Stubaitals kam es aufgrund der Schneefälle außerdem zu teilweisen Unterbrechungen der Stromversorgung.

Italientief sorgt für Niederschlag

Bereits seit Dienstag sorgt ein Italientief für Kälte und große Niederschlagsmengen. Die Schneefallgrenze ist entlang der Alpennordseite bis 300 Meter abgesunken. Dies führte zum ersten Schnee in Innsbruck. „Die größten Neuschneemengen gab es mit rund 1 Meter in den Hohen Tauern“, analysiert Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. Knapp 50 cm Neuschnee sind aber auch in höheren Tallagen des Alpenhauptkamms”, so Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale.
Den meisten Neuschnee innerhalb von 24 Stunden gab es in:

  • 50 cm Ginzling
  • 49 cm Mittewald an der Drau
  • 48 cm Obergurgl
  • 37 cm St. Jakob in Defereggen
  • 36 cm Sillian

Föhnsturm am Donnerstag

Der Donnerstag beginnt kalt und trocken. Im Laufe des Tages kommt entlang des Alpenhauptkamms Südföhn auf. Dieser verstärkt sich gegen Abend und greift mit stürmischen Böen auch bis in höhere Tallagen. „In der Nacht herrscht auf den Bergen ein schwerer Föhnsturm mit Orkanböen über 130 km/h“, so Manfred Spatzierer.

Wenn nichts mehr geht, muss angepackt werden.

Wenn nichts mehr geht, muss angepackt werden.Foto: zeitungsfoto.athochgeladen von Tamara Kainz

Italientief ab Freitag

Der Freitag beginnt in Nordtirol trocken, teilweise ist immer wieder die Sonne zu sehen. Entlang des Alpenhauptkamms und in Osttirol beginnt der Tag bereits wieder mit kräftigem Regen und Schneefall. Die Schneefallgrenze liegt zunächst bei 1200 Metern, sinkt aber am Abend bis in höhere Tallagen auf 800 Meter. Der Samstag beginnt regnerisch und mit teilweise heftigem Schneefall. Die Schneefallgrenze steigt wieder auf 1400 Meter.

Voraussichtlich beeinflusst ein weiteres Italientief in der Nacht auf Sonntag das Wettergeschehen in Tirol. Dieses bringt voraussichtlich wieder starken Regen und oberhalb von 1000 Meter Schneefall. Eine Wetterberuhigung ist erst kommende Woche in Sicht.

Schneebeladene Bäume stellen eine große Gefahr für Fußgänger und Autofahrer dar.

Lawinengefahr, Gefahr von Hangrutschen und kleinräumigen Überschwemmungen.

Aufgrund der starken Niederschläge der vergangenen Tage nimmt in den Tallagen die Gefahr von Hangrutschungen und kleinräumigen Überschwemmungen zu.
Der Föhnsturm auf den Bergen sorgt in der Nacht auf Freitag für massive Schneeverfrachtungen.

Daher besteht in den kommenden Tagen im Hochgebirge große Lawinengefahr. Der Neuschnee am Wochenende sorgt für weitere Verschärfung der Lawinengefahr. Derzeit liegen noch keine offiziellen Lawinenberichte vor.

quelle//internet Agenturen/meinbezirk.at

Unknown's avatar

Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

Comments are closed.