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Sturm Sabine trifft Frankfurter Flughafen,
Rund 150 Flüge vom und zum Frankfurter Flughafen, Deutschlands größtem Drehkreuz, wurden heute abgesagt, als Sturm Sabine Europas größte Volkswirtschaft erreichte,
Sonntag, 09. Februar 2020, 21:33 Uhr.
Ein Auto ist im Hafen zu sehen, als der Sturm “Sabine” die Küste von Dagebüll an der Nordsee, Deutschland, am 9. Februar 2020, trifft. – Reuters pic.
FRANKFURT, 9. Februar – Rund 150 Flüge vom und zum Frankfurter Flughafen, Deutschlands größtem Drehkreuz, wurden heute abgesagt, als Sturm Sabine Europas größte Volkswirtschaft erreichte, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport.
Die Zahl entspräche rund 13 Prozent der rund 1.200 geplanten Abflüge und Ankünfte in Frankfurt, sagte die Sprecherin. Weitere Stornierungen würden am späten Nachmittag zunehmen, wenn Sturmwinde in der Stadt erwartet würden.
Sie sagte, dass rund 130 Linienflüge morgen bereits gestrichen wurden, ein Zehntel der Gesamtzahl. Auch in den Niederlanden und in Großbritannien, wo der Sturm den Namen Ciara trägt, wurde die Reise unterbrochen.
Lufthansa, die größte Fluggesellschaft des Landes, kündigte an, dass sie morgen Kurz- und Langstreckenflüge vom Münchner Flughafen bis 1200 GMT bzw. 1300 GMT stornieren werde.
Langstreckenflüge nach Frankfurt seien bislang nicht zu erwarten, teilte die Fluggesellschaft mit.
In einer separaten Erklärung teilte die Lufthansa-Budgeteinheit Eurowings mit, dass der Flugbetrieb auf den Flughäfen Hamburg, Berlin, Hannover, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Stuttgart eingestellt worden sei.

Auch die Deutsche Bahn warnte vor schweren Störungen im Norden des Landes: Dort hätten Fernzüge den Betrieb eingestellt.
Der Deutsche Wetterdienst hat für fast alle Regionen die zweithöchste Unwetterwarnstufe ausgerufen. Für einige Regionen in Baden-Württemberg und Bayern sowie für den Harz gilt sogar die höchste Warnstufe.

Im Nordwesten werden in der Nacht Orkanböen der Windstärke 11 und 12 erwartet, die bis zum Morgen auch den Süden Deutschlands erreichen werden. Bereits am Abend wurden vielerorts Bäume entwurzelt. Zahlreiche Straßen und Autobahnen mussten gesperrt werden.

Auf dem Brocken und auch im Flachland werden in ab Sonntag Sturmböen erwartet. (Archivbild)Bildrechte: MDR/Matthias Strauss
Morgen fällt in vielen Schulen der Unterricht aus, betroffen sind zahlreiche Städte in Nordrhein-Westfalen, Teile von Bayern, Hessen, Niedersachsen und Bremen.
Quelle//Agentur-Reuters/mdr
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