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Deutschland soll Schutzmasken selbst produzieren.

Live-Updates: Aktuelles über die Corona-Krise in Deutschland und der Welt.

30>31.03.2020 • 10:00 Uhr.

Live-Updates: Aktuelles über die Corona-Krise in Deutschland und der Welt

Quelle: AFP © Heikki SaukkomaaDie Bar “Loose” in der finnischen Hauptstadt Helsinki hat klare Worte für den Grund der Schließung gefunden (Bild vom 27. März).

USA,-US-Präsident Donald Trump bereitet die Bevölkerung auf eine hohe Zahl von Todesopfern durch die COVID-19 Krankheit vor. Am Montag sagte er, sollte es gelingen, die Opferzahlen bis höchstens 100.000 zu begrenzen, “dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht”.Folge uns auf

  • 31.03.202014:30 Uhr Deutschland soll Schutzmasken selbst produzieren
  • Der Bund will Unternehmen in Deutschland, die wegen der Corona-Krise kurzfristig in die Produktion von Schutzmasken einsteigen, vor finanziellen Risiken schützen. “Wir brauchen hierzulande eigene Produktionen, die wir jedenfalls für diese Zeit auf den Weg bringen müssen”, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Dienstag in München. Es gebe bereits eine ganze Reihe von Herstellern, die zur Maskenproduktion bereit seien.Das kann jetzt ganz schnell geschehen, und wir sind dabei, das mit großem Nachdruck umzusetzen.Im Gegenzug gebe der Bund “Finanzzusagen, die erforderlich sind, damit Unternehmen jetzt gewissermaßen in das Risiko gehen, ihre Produktion umstellen und Dinge herstellen, die sie vielleicht nicht ewig herstellen werden”, erklärte Scholz. Er habe dies bereits mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) besprochen.Darüber hinaus kooperiere die Bundesregierung beim Einkauf von Schutzausrüstungen inzwischen auch mit weltweit agierenden Unternehmen, damit die Beschaffung verbessert werde. (dpa)
  • 14:15 Uhr
  • Polen verschärft die Maßnahmen weiter
  • In Polen dürfen ab sofort Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nur noch in Begleitung eines Erwachsenen das Haus oder die Wohnung verlassen. Und in Einkaufläden dürfen zwischen 10 und 12 Uhr nur noch Senioren ab 65 einkaufen gehen. Außerdem dürfen pro Kasse nur noch drei Kunden anstehen und alle müssen vor Eintritt in das Geschäft Schutzhandschuhe tragen. Zudem müssen jetzt ebenfalls Friseure, Tattoo-Studios, Beauty-Salons oder Fahrradverleihe schließen. Damit verschärfte die Regierung von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki die seit 13. März geltenden Maßnahmen weiter, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Bislang wurden laut dem polnischen Gesundheitsministerium 2.132 Menschen positiv auf das Virus getestet. 31 vorwiegend ältere Personen starben an den Folgen der Infektion. 
  • 13:00 UhrBMW beantragt für fast 20.000 Mitarbeiter Kurzarbeit
  • Der deutsche Autobauer BMW hat bereits vor zwei Wochen die Bänder angehalten und damit die Produktion gestoppt. Jetzt ist bekannt geworden, dass der Konzern bei der Agentur für Arbeit für fast 20.000 Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragt hat. Davon betroffen sind die Standorte Dingolfing, München, Regensburg und Leipzig, wie eine Sprecherin auf Nachfrage am Dienstag mitteilte. Die Bundesregierung rechnet mit weit über zwei Millionen Anträgen für Kurzarbeitergeld in dieser Krise. Zum Vergleich: Bei der Finanzkrise 2008/2009 waren etwa 1,4 Millionen Menschen in Kurzarbeit.  
  • 12:58 Uhr Kommt jetzt eine Corona-Tracking-App?
  • In Asien ist sie eine Selbstverständlichkeit und eines der wichtigsten Instrumente. Länder wie China, Taiwan, Südkorea oder Singapur nutzten sie bereits, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen: die Tracking-App. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Befürworter für eine solche Lösung, darunter Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Vergangenen Donnerstag sagte er, dass er nach Ostern eine Debatte darüber führen wolle. Bei der Bundespressekonferenz am Freitag sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer dazu: Grundvoraussetzung für uns wäre sicherlich die Freiwilligkeit.Am Montag legte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums nochmal nach und meinte, dass “eine konsequente Nachverfolgung von Neuinfektionen und Kontaktpersonen ein wesentlicher Baustein sein” werde, wenn man über Exit-Strategien nachdenkt. Was offensichtlich im Raum steht, ist eine App nach dem Vorbild von Singapur einzusetzen. Dort interagieren die Handys mittels der installierten App via Bluetooth, ohne dass persönliche Daten gesammelt oder gespeichert werden. Wird dann eine Person als “infiziert” gemeldet, schickt die App der betroffenen Person eine Push-Nachricht an alle anderen Handys, mit denen sie in Kontakt war. Singapur hat sich sogar bereit erklärt, den Quellcode der App “TraceTogether” zur Verfügung zu stellen, damit die Entwickler in Deutschland nicht von Anfang an beginnen müssten. Selbst der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber unterstützt diese Lösung, solange sie eben auf der Freiwilligkeit beruht und personenbezogene Daten nicht gespeichert werden. athome-it.de@athome_it#Corona-App erhält immer mehr Zuspruch: Die Bundesregierung hat noch keine Entscheidung zur #Corona-App getroffen. Es melden sich immer mehr Befürworter. Sogar der Bundesdatenschutzbeauftragte spricht sich für eine Nutzung von Handy-Daten aus. http://ow.ly/poFk50z0CSy 
  • 12:32 Uhr In Spanien fast 10.000 neue nachgewiesene Fälle in 24 StundenDas spanische Gesundheitsministerium veröffentlichte am Dienstagmorgen neue Zahlen zur Pandemiekrise in dem Land. Demnach wurden von Montag auf Dienstag fast 10.000 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet (von 85.195 bestätigten Fällen am Montag auf 94.417 Fälle am Dienstag). Ebenso stieg die Zahl der Verstorbenen um 849 auf 8.198, bei denen das Virus nachgewiesen wurde.Quelle: AFP © AFP PHOTO / COMUNIDAD DE MADRIDDie Mitarbeiter im provisorisch umgebauten Corona-Aufnahmezentrum im Messezentrum Ifema in Madrid machen eine kleine Pause (Bild vom 31. März).
  • 12:10 UhrRusslands Duma stimmt im Eilverfahren für härtere GesetzeDas russische Parlament, die Staatsduma, stimmte am Dienstag einer ganzen Reihe von schärferen Gesetzen im Kampf gegen die Corona-Pandemie zu. So wurden hohe Geld- und Haftstrafen beispielsweise wegen fahrlässiger Infektion von Mitmenschen beschlossen. Je nach Schwere des Vergehens, wenn eine Infektion etwa zum Tod von Menschen führt, sind Strafen bis zu sieben Jahren Haft möglich. Außerdem sind Geldstrafen von bis zu zwei Millionen Rubel (23.300 Euro) bei Verstößen gegen die Quarantäne vorgesehen. Bei einer Verbreitung folgenreicher Falschnachrichten, etwa in den Medien, können bis zu fünf Millionen Rubel Strafe verhängt werden, im Wiederholungsfall das Doppelte.Außerdem wurde Ministerpräsident Michail Mischustin die Vollmacht erteilt, in der gesamten Russischen Föderation den Ausnahmezustand zu verhängen, sollte die Pandemie nicht durch lokale Maßnahmen eingedämmt werden können. In Moskau, aber auch in anderen Gebieten gelten bereits strenge Ausgangseinschränkungen. Menschen dürfen ihre Wohnungen oder Häuser nur noch verlassen, wenn sie zur Arbeit, zum Arzt oder einkaufen fahren. Hundebesitzer dürfen sich demnach nur einhundert Meter vom Haus entfernen, um die Notdurft der Haustiere zu ermöglichen. 
  • 11:42 UhrMit großer Verspätung nutzen Europäer zum ersten Mal INSTEX
  • Nach dem völkerrechtswidrigen Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran im Mai 2018 versprachen die verbliebenen europäischen Vertragspartner einen unabhängigen Zahlungskanal, über welchen die Geschäfte mit dem Iran abgewickelt werden können. Dafür gründeten sie die Zweckgesellschaft INSTEX, während auf der iranischen Seite das Gegenstück STFI aufgebaut wurde. Seit fast einem Jahr wartete Teheran darauf, dass die Europäer das erste Geschäft über diesen Kanal abwickeln, was Deutschland, Frankreich und Großbritannien aufgrund des Drucks aus Washington aber nicht umsetzen konnten oder wollten. Nachdem der Iran wochenlang gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie angekämpft und um Sanktionsauflockerungen gebeten hatte, ist nun die erste Lieferung von “medizinischen Gütern” durchgeführt worden, wie das Auswärtige Amt mitteilte. Auswärtiges Amt✔@AuswaertigesAermöglicht hat. INSTEX wird mit der 🇮🇷 Spiegelorganisation STFI an weiteren Transaktionen arbeiten & den Mechanismus weiterentwickeln.69Twitter Ads Info und Datenschutz31 Nutzer sprechen darüber
  • 11:15 UhrBritischer Premier Boris Johnson unter Druck Großbritanniens Premierminister Johnson ist erneut aufgrund der Corona-Pandemie unter Druck geraten, nachdem die Ärztegewerkschaft British Medical Association über die Zustände in den Krankenhäusern berichtet hat. Demnach fehle es den Hausärzten und Kliniken im ganzen Königreich an einfachster Schutzausrüstung wie Einmalhandschuhe oder Mundschutzmasken. Krankenschwestern berichten, dass sie teilweise ohne jeglichen Schutz die Corona-Patienten behandeln müssten.Laut der Ärzteorganisation Royal College of Physicians ist jeder vierte Mediziner des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS inzwischen “krank oder in Isolation”. Die schlimmsten Zuständen seien in London und Birmingham zu verzeichnen, heißt es weiter. Insgesamt sind bisher über 1.400 Menschen an den Folgen der COVID-19 Krankheit gestorben, darunter auch viele Ärzte. Der Regierung von Boris Johnson wird vorgeworfen, zu spät und falsch auf die Krise reagiert zu haben, nachdem man anfänglich auf eine Herdenimmunität gesetzt hatte. Ein weiteres Problem, das die Situation noch weiter verschärft, ist die Unterfinanzierung des Gesundheitssystems; eine Folge der rigiden Sparpläne der vergangenen Jahre.  
  • 10:50 UhrDie Reaktionen der US-Präsidenten offenbaren schonungslos das marode GesundheitssystemPräsident Donald Trump stimmte die Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika am Montag darauf ein, dass die Corona-Pandemie zehntausende Todesopfer fordern wird. In New York City wurden sogar zahlreiche Kühlauflieger mobilisiert, um die erwartete große Zahl an Verstorbenen aufzunehmen und wegzubringen. Nachdem Trumps medizinischer Chefberater in dieser Krise, Dr. Anthony Fauci, davor gewarnt hat, dass 100.000 bis 200.000 Menschen an der COVID-19 Krankheit sterben könnten, meinte der Präsident am Montag, dass wenn man es durch die Maßnahmen schaffe, die Zahl auf höchstens 100.000 einzudämmen, “dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht”. Dass man in den USA offensichtlich bereit ist, eine so große Opferzahl hinzunehmen, sagt viel über das marode Gesundheitssystem aus. Viele Menschen können sich eine Corona-Untersuchung gar nicht leisten und noch viel weniger eine viel teurere Behandlung. Wie in anderen Ländern auch, fehlt es dem Pflegepersonal und Ärzten in den Kliniken an Schutzausrüstung in ausreichender Anzahl, um sich vor einer Infektion zu schützen. Das gilt ganz besonders für den Hotspot der Corona-Pandemie in New York City.Rita J. King@RitaJKingThe @EmpireStateBldg reminding us that the city is in the middle of an emergency.Eingebettetes Video129.000Twitter Ads Info und Datenschutz38.400 Nutzer sprechen darüberTrumps Vorgänger Barack Obama, dessen Gesundheitsreform “Obamacare” teilweise wieder zurückgedrängt wurde, versuchte gute Miene zum bösen Spiel zu machen und bezeichnete die Hilfe eines 7-jährigen Jungen als “inspirierend”, weil er das örtliche Krankenhaus in Ashburn/Virginia mit Schutzausrüstung versorgte. Berichten zufolge solle er diese von örtlichen Hotels organisiert haben, nachdem er erfahren hatte, dass sie Mangelware sind. Barack Obama✔@BarackObama So many Americans right now are stepping up to help their communities. Zohaib Begg, a 7-year-old from VA, is one of them. This inspiring kid has been gathering supplies from hotels to donate to the medical professionals at his local hospital.
  • https://patch.com/virginia/ashburn/second-grade-boy-collects-6-000-masks-caps-hospital-workers …2nd-Grader Gives 6K Masks, Caps To Hospital Staff: CoronavirusSeven-year-old Zohaib Begg hit the jackpot when he visited hotels in Ashburn to see if they had protective gear to donate to hospitals.patch.com140.000Twitter Ads Info und Datenschutz26.600 Nutzer sprechen darüber
  • Die Reaktionen auf diesen Tweet, der Zuversicht und solidarische Einigkeit demonstrieren soll, fielen gemischt aus. Während die einen Obama für seine “Führung” in dieser Krise danken, gibt es andere die darauf hinweisen, dass ein 7-jähriges krankes Kind sich nicht dieser Gefahr aussetzen sollte, wenn das Gesundheitssystem funktionieren würde. Barack Obama✔@BarackObama · So many Americans right now are stepping up to help their communities. Zohaib Begg, a 7-year-old from VA, is one of them. This inspiring kid has been gathering supplies from hotels to donate to the medical professionals at his local hospital. https://patch.com/virginia/ashburn/second-grade-boy-collects-6-000-masks-caps-hospital-workers …2nd-Grader Gives 6K Masks, Caps To Hospital Staff: CoronavirusSeven-year-old Zohaib Begg hit the jackpot when he visited hotels in Ashburn to see if they had protective gear to donate to hospitals.patch.comi bless the rains down in castamere@Chinchillazllla
  • maybe a previous administration should have built a system where seven-year-olds didn’t have to fill the gaps left by the government1.464Twitter Ads Info und Datenschutz136 Nutzer sprechen darüber
  • 09:46 Uhrifo Institut: Die Ausfälle aufgrund der Corona-Krise kosten Bayern MilliardenDie von der Landesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie treffen die bayerische Wirtschaft mit voller Wucht. Nach Berechnungen des ifo Instituts kostet eine zweimonatige Schließung der Firmen je nach Annahmen zwischen 49 und 94 Milliarden Euro. Das entspräche einem Rückgang von 7,7 bis 15 Prozent der Wirtschaftsleistung.Sollten die Maßnahmen auf drei Monate verlängert werden, würde sich der Verlust auf 68 bis 138 Milliarden Euro erhöhen, sagte ifo-Präsident Clemens Fuest. Das entspräche einem Rückgang von 10,8 bis 22,1 Prozent.Das ifo Institut berechnete in seinem Modell entfallende Wertschöpfung während der Zeit der Produktionsunterbrechung, Folgekosten in Form verzögerter Rückkehr zu normaler wirtschaftlicher Tätigkeit oder dauerhafte Beeinträchtigungen in Folge von Pleiten oder durch den Verlust von Geschäftsbeziehungen während der Krisenzeit, heißt es in der Presseerklärung.”Die hohen Kosten des Shutdown zeigen: Es lohnt sich, auch extrem teure zusätzliche Investitionen in Gesundheitsschutz zu tätigen, die es ermöglichen, eine schrittweise Aufhebung des Shutdown mit einer Eindämmung der Epidemie zu verbinden”, sagt Fuest weiter.

Quellen//Medienagenturen./de.rt.com weiterlesen besuchen sie de.rt.com

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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