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Was macht diese höchst ungewöhnliche Situation Silvesteraben

 

Ein Angriff auf die deutschen Frauen – und Rechte

Justin Huggler in Köln

Der Bereich außerhalb Kölner Hauptbahnhof und der Kathedrale am Silvesterabend und frühzeitig Neujahrstag wurde unsicher für Frauen.  Foto / AP
Der Bereich außerhalb Kölner Hauptbahnhof und der Kathedrale am Silvesterabend und frühzeitig Neujahrstag wurde unsicher für Frauen. Foto / AP

Für die deutschen Frauen wurde 2016 aus, um eine schockierende laufen. Dutzende von Frauen, die versuchen, um in das neue Jahr in der Kölner Innenstadt zu sehen fanden sich gefangen in einer Menschenmenge von rund 1000 Mann, der sie tasteten, riß ihre Unterwäsche, rief lewd Beleidigungen und warf Feuerwerkskörper auf sie.

Erschwerend kommt hinzu, ging eine Reihe von sexuellen Übergriffen, die normalerweise Schlagzeilen machen würde fast vollständig für fünf Tage nicht gemeldet – und die Waage, was passiert in dieser Nacht in der westdeutschen Stadt ist erst im Entstehen.

Frauen auf der Suche nach Bestätigung durch die Behörden daher waren schockiert, als Kölner Oberbürgermeister Henriette Reker, ein Überlebender eines rechts Attentat, sagte, dass die deutschen Frauen sollten nach einem bestimmten “Verhaltenskodex” zu verhalten.

Sie sagte, Frauen sollten in Gruppen zu reisen und übernachten Sie im “Armlänge” von Männern sie wussten nicht, um solche Angriffe geschehen, sie zu vermeiden.

“Das bedeutet, sie gehen sollten und Spaß zu haben, aber sie müssen besser vorbereitet sein, vor allem mit dem Kölner Karneval kommen. Dafür werden wir Online-Richtlinien, die diese jungen Frauen können lesen …, um sich vorzubereiten zu veröffentlichen”, sagte sie genannten.

Frauenrechtsaktivisten haben ihre Opfer-Schuld vorgeworfen.

Dann in einem offenen Brief, Stadtrat und rechtsextreme Aktivist Judith Wolter nannte die Innenstadt unsicher und ein “No-Go-Area” für Frauen.

Das ist alles sehr ungewöhnlich in einem Land, in dem Frauen fühlen sich im Allgemeinen sicher und in den letzten Jahren hat sich die Zahl der Vergewaltigungen und der damit verbundenen Straftaten, die von etwa 8 Prozent gesunken.

In Hamburg, wo eine Reihe von Angriffen auf Silvester fand auch, warnte Türsteher Frauen nicht zu Nachtclubs wegen einer zunehmend feindseligen Menge auf den Straßen zu verlassen. Aber die Warnung war so ungewöhnlich, dass mehrere Frauen ignorierte es und wurden sexuell missbraucht.

Der Grund, warum so viele Frauen in Köln wurden in der Gewalt gefangen war, weil sie glaubten, dass die Gegend um den Hauptbahnhof sicher sein würde.

Die Polizei hat nun bestätigt, dass Sex-Angriffe fanden in drei Städten: Köln, Hamburg und Stuttgart. Bisher haben sich rund 120 Frauen nach vorne kommen, die behaupten, Opfer zu sein.

Zeugen haben Zeitungen, die Männer wurden Eingabe Bars und Clubs, packte Frauen Hintern erzählt.

Eine Frau allein bei Katia L, 28 identifiziert, sagte der Kölner Boulevardzeitung Express, dass sie und drei Freunde wurden von einer Gruppe von “fremden aussehende Männer” vor dem Bahnhof gestoppt.

“Plötzlich spürte ich eine Hand auf meinen Hintern, dann auf meine Brüste, dann wurde ich überall suchte. Es war schrecklich. Obwohl wir schrie und schlug um zu haben die Jungs nicht aufhören. Ich war außer mir und denke, dass ich über berührte 100 mal. ”

Die Zeitung Bild berichtet, dass Evelyn, 24, war auch am Kölner Bahnhof. “Ich hatte einen knielangen Rock auf, und plötzlich fühlte ich eine Hand auf meinen Hintern unter meinem Kleid. Ich drehte mich um und sah, sofort ein grinsendes Gesicht.”Sie floh in die Kathedrale, wo sie wieder wurde umgeben. “Ich war ergriffen und von dem Arm gehalten und es war ein Alptraum. Wir waren in einer Masse von Menschen gefangen.”

Lea Westkamp, ​​19, fügte hinzu: “Ich war umgeben und hilflos … Diese Männer waren alle über mich.”

Michelle, eine der Frauen, die Opfer der Geschlechts Angreifer in Köln, sprach im Fernsehen von ihrem Schock, wie das Neujahrsfest Partei in gezielte Angriffe auf Frauen Photo wandte: CEN / N-tv
Michelle, eine der Frauen, die Opfer der Geschlechts Angreifer in Köln, sprach im Fernsehen von ihrem Schock, wie das Neujahrsfest Partei in gezielte Angriffe auf Frauen Photo wandte: CEN / N-tv

Eines der Opfer wurde gesagt, wie sie von einer Bande von 30 “böse” Menschen ihre Gruppe von Freundinnen zu zwingen, sich zusammen, Hand in Hand zum Schutz umgeben.

“Sie waren voller Wut, und wir hatten, um sicherzustellen, dass keiner von uns wurden von ihnen gezogen. Sie wurden tappen uns und wir versuchten, so schnell wie möglich weg”, sagte der 18-Jährige, der sie gab Namen nur als Michelle, die beschreiben, wie sie sich um 11pm gegangen war, und fand den Hauptbahnhof voll von jungen Männern.

Als die Frauen flohen, drückten sich die Männer gegen sie, stehlen Handys, Geldbörsen und andere persönliche Gegenstände aus der Tasche, als sie gingen.Officers in Köln wurden von Scharen von Männern überwältigt.

Zeugen beschrieben sie hilflos zusehen und ein ungenannter Polizist sagte Bild: “Wenn du einen Verdächtigen Sie wurden sofort von seinen Freunden umgeben, sprach Es drohte.”.

Was macht diese höchst ungewöhnliche Situation noch brennbar sind der Polizei berichtet, dass die Masse der Angreifer wurde von Menschen “aus Nordafrika oder arabische Erscheinung” gemacht.

Es gab Vorwürfe eines Polizei Vertuschung aus Angst vor der Verrechnung Rassenspannungen.

Die Regierung hat schnell zu verkünden, es gibt keinen Beweis, dass Flüchtlinge beteiligt waren.

Am Mittwoch, dem Hunderte von Demonstranten versammelten sich vor der Kathedrale in Köln, anspruchsvoll für mehr Respekt für Frauen. Unter den Gegen Demonstranten war Antonia Rabente, ein 26-jähriger Student und Gewerkschaftsaktivist, der Angst um die Angriffe zum Ausdruck gebracht.

“Auf der einen Seite gibt es ein Gefühl, dass was passiert ist, ist falsch und viele Menschen besorgt sind. Aber wo Menschen sind aufgeteilt in, wie zu reagieren”, sagte sie. “Ich denke, es ist wichtig, den Fokus auf die Frauen, die betroffen waren. Sie [darf nicht sein] für Angriffe auf das Asylrecht missbraucht zu halten.”

Antonia Rabente war unter Demonstranten fordern für Frauen mehr Respekt zeigen.  Foto / AP
Antonia Rabente war unter Demonstranten fordern für Frauen mehr Respekt zeigen. Foto / AP

Was ist passiert

Das Chaos: Mehrere hundert junge Männer aus der Hauptbahnhof der Stadt schwoll, viele schwer zu trinken. Das Gebiet ist die Haupteintrittspunkt in die Innenstadt. “Hunderte von Menschen wurden Feuerwerkskörper oder Raketen auf Gruppen von Menschen zu werfen,” ein Zeuge namens Patrick sagte Spiegel. “Ein Krankenwagen wurde hin und her und wurde auch mit Feuerwerkskörpern beworfen.”

Die Opfer: Frauen sagen, dass sie von Banden von Dutzenden von wütenden Männer, die sie tastete umgeben waren. Als die Frauen flohen, drückten sich die Männer gegen sie, stehlen Handys, Geldbörsen und andere persönliche Besitztümer. Es waren mehr als 120 Fälle.

Die Polizei: Die wenigen Polizisten waren stark in der Unterzahl und für Back-up bezeichnet. Zu der Zeit, Verstärkung eintraf, hatte das Publikum der jungen Männer auf rund 1000 angeschwollen “Wenn Sie einen Verdächtigen sprach, Sie wurden sofort von seinen Freunden umgeben ist. Das war einschüchternd”, ein ungenannter Polizist zu BILD.

Die den Bereich löschen: Am 11.30 zog die Polizei und räumte den Platz vor dem Bahnhof und der Kathedrale Schritte, so dass der die Bahn-Eingang, die von 00.45 Uhr wieder zu öffnen. Es scheint jedoch, dass die schlimmsten Angriffe fand nach, dass, wenn die Menge ging zu den Seitenstraßen. “Ab etwa 01.00 Uhr immer mehr Beschwerden von Frauen, die sexuell missbraucht wurden oder ausgeraubt kam”, sagte der Polizist.

Telegraph Group Ltd, AP


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unglaublich aber wahr

Drei-Jahres-Junge, sagen die grausigen Einzelheiten meines vergangenen Lebens

Im vergangenen Jahr dreijährigen Jungen aus den Golanhöhen an der Grenze zwischen Israel und Syrien, behauptet, sein bisheriges Leben unvollendet ax Schlag erinnern. Der Junge brachte die Eltern an den Ort des angeblichen Mordes. Dort entdeckte wirklich das Skelett eines Mannes, der neben dem lag, und die Mordwaffe, eine Axt. Natürlich keine wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen wurde zur Verfügung gestellt, wird es Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, bevor dieses Geheimnis wird geöffnet.,.,

Weltspiegel
Syrien: Die Kinder des Krieges

 

UN-Menschenrechtsrat Warum die Syrer nach Europa fliehen

Folter, Vergewaltigungen, Fassbomben: Ein neuer UN-Bericht beschreibt Kriegsverbrechen in Syrien. Keine der Konfliktparteien unterscheidet demnach konsequent zwischen Soldaten und Zivilisten. Besonders Frauen sind bedroht.

Bis zu 1100 Quellen verwendet van Linge für jede Karte. Eine Garantie, dass die Informationen auch stimmen, gibt es trotzdem nicht. Nur größtmögliche Sicherheit. Das heißt für van Linge: Quellen abgleichen, Beziehungen zu Informanten aufbauen, denen er vertraut. Und logisch denken können. Wenn eine Gruppe behauptet, ein Dorf eingenommen zu haben, fängt van Linge an zu suchen. Er schaut Youtube-Videos, die die Kämpfe dokumentieren. Im Hintergrund identifiziert er Straßen, Häuser und Sehenswürdigkeiten, die er mit Satellitenaufnahmen von Google Maps vergleicht. Ein langwieriger Prozess, der ihn jeden Tag mindestens zwei bis drei Stunden kostet. “Sonst könnte ich den neuesten Entwicklungen gar nicht mehr folgen”.

Nach einem Luftangriff in Aleppo. Ein kleiner Junge weint völlig aufgelöst. Nach Angaben von Aktivisten wurde der Luftangriff am 14. Februar 2014 von Regierungstruppen durchgeführt.

Nach einem Luftangriff in Aleppo. Ein kleiner Junge weint völlig aufgelöst. Nach Angaben von Aktivisten wurde der Luftangriff am 14. Februar 2014 von Regierungstruppen durchgeführt.

Foto: Hosam Katan/rtr

Natürlich macht er trotzdem manchmal Fehler. “Das ist auch der komplexen Situation in Syrien geschuldet”, sagt Pieter Van Ostaeyen, ein belgischer Dschihadismus-Blogger, den die Financial Times als “armchair terrorist tracker” bezeichnete, als einen, der vom Sessel aus Terroristen aufspürt. Van Ostaeyen veröffentlicht van Linges Karten auf seinem Blog. Er hält sie für besser als die großer Denkfabriken wie der amerikanischen Brookings Institution. Die Schwarmintelligenz des Internets bemerke Fehler ohnehin sofort. Beim nächsten Update bessert van Linge sie dann aus.


Arm-mut und menschlichkeit

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Ohne weiters

Reflexion der Sozialisation Gebundenheit Eigenen Verhaltens und zu sterben), Handelns Wahrnehmung und Selbstreflexion

 “Kultur” oder auch “Mentalität” als “Erklärung” herangezogen

Text Berline p Colinial

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Fünf Wünsche an die Gesellschaft 2016

NaLos_MehrBlick's avatarNaLos_MehrBlick

Foto: StreetArt Graffiti von einer Pusteblume Hoffnungsvolle StreetArt in Stralsund

Den Jahreswechsel nehmen viele Menschen als Anlass dazu, auf das vergangene Jahr zurückzublicken und Vorsätze fürs neue Jahr zu fassen. Seit mein Blog besteht, habe ich aber immer lieber nach vorne geblickt und daher auch schon Wünsche für 2014 und 2015 festgehalten. Mit dieser Tradition werde ich in diesem Jahr fortfahren.

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Archiv, Sexuelle Übergriffe bei der Bundeswehr: Angst vor der Macho-Truppe

Aus dem Archiv der TAGESSPIEGEL  28.01.2014

Sexuelle Übergriffe bei der Bundeswehr Angst vor der Macho-Truppe

28.01.2014 22:26 Uhr Von Robert Birnbaum

Sexuelle Übergriffe sind für Soldatinnen ein größeres Problem, als die Bundeswehr eingestehen möchte. Zu diesem Schluss kommt der Wehrbeauftragte, der auch insgesamt von viel Frust zu berichten weiß.

Geschlechterkampf. Viele Soldatinnen klagen dem neuen Wehrbericht zufolge über Diskriminierungen. Aus Angst vor Nachteilen gebe es allerdings häufig Hemmungen, solche Vorkommnisse zu melden.
Geschlechterkampf. Viele Soldatinnen klagen dem neuen Wehrbericht zufolge über Diskriminierungen. Aus Angst vor Nachteilen gebe es allerdings häufig Hemmungen, solche Vorkommnisse… – FOTO: DPA

 

Hellmut Königshaus ist eigentlich ein Mann mit klaren Meinungen, aber an einem Punkt ist der Wehrbeauftragte des Bundestages vorsichtig geworden. Früher habe er vermutet, dass bei sexuellen Übergriffen in der Truppe die Dunkelziffer niedriger sein könnte als im zivilen Leben, sagt Königshaus: „Das ist etwas, was ich heute so nicht mehr sagen würde.“ Zu oft sind ihm mittlerweile Soldatinnen begegnet, die sich nicht trauen, übergriffige Machos in Uniform bei Vorgesetzten anzuzeigen: Weil sie Nachteile für sich selbst und die eigene Laufbahn befürchten oder weil sie davon ausgehen, dass die Sache im Sand verläuft, „weil“, wie es im nüchternen Tonfall des Jahresberichts 2013 heißt, „häufig persönliche Freundschaften zwischen dem Täter und den mit der Aufklärung des Sachverhalts betrauten Personen bestehen“.

Anzeigen bleiben häufig folgenlos

Das ist ein massiver Vorwurf an die Truppe. Erst vor drei Tagen hatte das Verteidigungsministerium die jüngste eigene Studie zum „Truppenbild ohne Dame?“ veröffentlicht, die zu ähnlichen Ergebnissen kam: Seit die Armee sich 2001 vollständig für Frauen geöffnet hat, ist das Betriebsklima für Soldatinnen nicht immer besser, sondern eher schlechter geworden. In Königshaus’ Bericht für den Bundestag wird übrigens noch angemahnt, die 2011 angefangene Studie endlich vorzulegen – schließlich sei sie seit mehr als einem Jahr fertig. Dass die neue Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) diesen Vorwurf vorauseilend erledigt hat, findet der FDP-Mann lobenswert.

Gelöst ist das Problem damit natürlich nicht, zumal sich das Ministerium inzwischen dem Verdacht ausgesetzt sieht, beim Thema sexuelle Übergriffe dafür gesorgt zu haben, dass die eigene Studie gefälliger wirkt: Anders als in der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2005 sind in der Befragung 2011 ausgerechnet die Fragen nicht mehr gestellt worden, die auf den Umgang von Vorgesetzten mit Beschwerden von Soldatinnen zielten.

2005 zeigte sich ein ähnlich unerfreuliches Muster wie es der Wehrbeauftragte immer noch wahrnimmt: Drei Viertel der Soldatinnen gaben an, dass sie sexuelle Belästigungen gar nicht erst gemeldet haben; von denen, die es taten, musste jede fünfte miterleben, dass das völlig folgenlos blieb. Der im Jahresbericht 2013 erwähnte Vorgesetzte, der für eine heimliche Filmaufnahme von einer Soldatin im Umkleideraum nur ein Lachen übrig hatte, scheint also kein Einzelfall zu sein. Als eine Möglichkeit, die Situation zu bessern, regt Königshaus an, dass künftig die Gleichstellungsbeauftragten Soldatinnen im Beschwerdeverfahren begleiten sollten. Als „letzte Möglichkeit“ müsse man zudem die Möglichkeit ins Auge fassen, einem Vorgesetzten wegen Befangenheit die Ermittlung aus der Hand zu nehmen.

„Es sind fast immer dieselben, die belastet werden“

Was ansonsten den Zustand der Truppe angeht, bleibt Königshaus, was er immer schon war: ein, gelinde gesagt, skeptischer Beobachter der Armeereform unter Minister Thomas de Maizière. „Der bisherige Gang der Neuausrichtung gibt Anlass zu der Sorge, dass viele ihrer Ziele nicht erreicht werden“, sagt der vorläufig letzte Freidemokrat mit einem Sitz im Bundestag. Von „hohlen Strukturen“ spricht er, gar von „Potemkinschen Dörfern“, die da zu entstehen drohten. Die Probleme, die er konkret aufzählt, sind altbekannt: Es gibt viel zu wenige Ärzte und Sanitäter, auch bei anderem Fachpersonal wie Spezialpionieren – die bei jedem neuen Einsatz als erste vor Ort sind und die Grundstrukturen aufbauen – herrschen weiter chronischer Mangel und Überlastung.

„Es sind fast immer dieselben, die belastet werden“, klagt Königshaus. Und obwohl er sich zu aktuellen Fragen wie der geplanten Einsatz-Ausweitung in Afrika nicht äußern mag, rät der FDP-Mann Regierung und Parlament generell dazu, sich vor internationalen Selbstverpflichtungen vorher zu vergewissern, „was tatsächlich noch leistbar ist“.

Abhilfe ist freilich schwer zu schaffen, und bei hochspezialisierten Fähigkeiten wie der Flughafen-Feuerwehr sieht der Wehrbeauftragte sie nicht einmal theoretisch in Sicht. Dass ganze Geschwader Flugpausen einlegen mussten, weil am Boden keiner da war, der im Notfall löschen und retten konnte, wird also wohl auch in diesem Jahr wieder vorkommen.

Den Soldaten selbst liegt freilich in der Masse anderes im Magen. Die Eingaben haben einen Rekordstand erreicht gemessen am Umfang der Truppe – fast 5100 Soldaten beschwerten sich, knapp 2,8 Prozent. Der Löwenanteil der Beschwerden galt Besoldungsfragen, auch Probleme mit der eigenen Karriereplanung und mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf nahmen breiten Raum ein. Das ist auch nicht verwunderlich in einer Armee, die durch die jüngste Reform flächendeckend auf die Reise gehen muss – sei es im wörtlichen, sei es im übertragenen Sinne neuer Verwendungen.

Dabei beobachtet Königshaus auch einen neuen Trend in Sachen Familie: Dass Frau und Kinder mit dem Vater zusammen umziehen, wird seltener. Galt der ständige Ortswechsel für Soldatenfamilien lange als selbstverständliche Norm, nehmen Väter ,oder eben neuerdings Mütter, immer öfter lange Pendelwege in Kauf. Dahinter stecken nicht nur materielle Fragen – an Bundeswehr-Standorten gehen Mieten gern mal steil nach oben –, sondern gesellschaftlich gewandelte Rollenbilder. Auch Soldatenfrauen sind häufiger berufstätig. Und auch Soldatenkinder kämpfen mit einem Bildungsföderalismus, der im Ergebnis dazu führt, dass ein Umzug ins Ausland oft problemloser wäre als der Schritt über eine Bundeslandgrenze.