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Der nordirische Fahrer bekennt sich wegen 39 vietnamesischer Lkw-Todesfälle schuldig.

GB London Krimi.

Norther Irish driver pleads guilty over 39 Vietnamese truck deaths. — file pic

Der nordirische Fahrer bekennt sich wegen 39 vietnamesischer Lkw-Todesfälle schuldig. – Datei Bild.

LONDON, – Der nordirische Lkw-Fahrer Maurice Robinson hat sich schuldig bekannt, 39 Totschläge im Zusammenhang mit dem Tod von Vietnamesen begangen zu haben, die letztes Jahr in einem Schiffscontainer im Südosten Englands gefunden wurden, berichteten britische Medien am Mittwoch.

Die Opfer, 31 Männer und Jungen sowie acht Frauen im Alter zwischen 15 und 44 Jahren, wurden im Oktober in einem Container auf der Rückseite eines von Robinson zu einem Industriegebiet in Grays in Essex, etwa 32 km östlich von London, gefahrenen Lastwagens entdeckt.

Die meisten stammten aus den Provinzen Nghe An und Ha Tinh im Norden Vietnams, wo schlechte Beschäftigungsaussichten, Umweltkatastrophen und das Versprechen einer finanziellen Belohnung die Migration von Treibstoffen befeuern.

Der 25-jährige Robinson hatte sich bei einer früheren Anhörung im November wegen Verschwörung zur Unterstützung der illegalen Einwanderung und des Erwerbs von Bargeld, von dem er wusste oder vermutete, dass es aus kriminellem Verhalten stammte, schuldig bekannt.

Bei der Anhörung am Mittwoch im Old Bailey, dem Central Criminal Court in London, bekannte sich ein zweiter Mann, der ebenfalls wegen 39 Totschlags angeklagt war, der britisch-rumänische Doppelstaatsangehörige Gheorghe Nica, nicht schuldig, berichtete die BBC.

Mehrere andere wurden sowohl in Vietnam als auch im Vereinigten Königreich festgenommen und angeklagt. Weitere Gerichtsverfahren sind noch nicht abgeschlossen.

Autopsien kamen zu dem Schluss, dass die vorläufige Todesursache der 39 Vietnamesen eine Kombination aus Hypoxie oder Sauerstoffmangel und Hyperthermie oder Überhitzung in einem geschlossenen Raum war.

Quellen//Medienagenturen- Reuters

Indien Tier-offensive; Affen, Elefanten und Hunde erobern Indiens Straßen zurück

Indien

A monkey crosses a road in New Delhi on April 8, 2020. — AFP pic

Ein Affe überquert am 8. April 2020 eine Straße in Neu-Delhi. – AFP-Bild.

NEU-DELHI, – Hunderte von Affen haben die Straßen rund um den indischen Präsidentenpalast übernommen und eine Tier-offensive geführt, bei der verlassene Straßen ausgenutzt wurden, da das Land weiterhin unter einer Coronavirus-Sperre steht.

Mit Indiens 1,3 Milliarden Einwohnern und zig Millionen Autos, die durch ihre Abwesenheit auffallen, haben streunende Haustiere und wild lebende Tiere die Lücke gefüllt und leiden gleichzeitig unter den Folgen der Pandemie.

In der Finanzhauptstadt Mumbai wurden Pfauen auf geparkten Autos gesehen, die ihre spektakulären Züge zeigten.

In Delhi huschen nun Truppen von Affen über die Mauern des Präsidentengeländes von Rashtrapati Bhawan, vorbei an Militärgarden und auf das Gelände von Ministerien und anderen offiziellen Gebäuden.

“Sie stehlen viel mehr, bedrohen aber noch keine Menschen”, sagte ein diensthabender Beamter am Eingang des Palastes.

Die Rhesusaffen, die oft Lebensmittel aus den Einkaufstüten holen, sind in der Hauptstadt seit langem ein Problem, aber es wurde berichtet, dass einige während der Sperrung in Bürogebäude geraten.

Andere Tiere wurden ebenfalls durch die Coronavirus-Beschränkungen für Menschen ermutigt, die nur für Lebensmittel und wichtige Gegenstände zugelassen sind.

Ein Himalaya-Schwarzbär wanderte letzte Woche nach Gangtok, der Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaates Sikkim, betrat ein Telekommunikationsbüro und verletzte einen Ingenieur, berichteten Medien.

Hungrige Streuner

In der Zwischenzeit haben Beamte des Indian Forest Service in den sozialen Medien Videos von Elefanten geteilt, die an verlassenen Läden entlang verlassener Straßen vorbeirollen.

Aber die Sperrung war auch für einige Tiere tödlich.

Laut Tierschützern sind in den letzten Tagen vier Pferde, die normalerweise für Kutschfahrten in der Nähe von Kolkatas Wahrzeichen Victoria Memorial eingesetzt werden, an Hunger gestorben.

Etwa 115 Pferde, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, mit Blumen und Luftballons geschmückte Kutschen zu ziehen, mussten sich selbst versorgen, nachdem die Regierung die Schließung angeordnet hatte, sagte Sushmita Roy, Sprecherin der Gruppe Love and Care for Animals gegenüber AFP.

„Sie werden krank. Wir befürchten, dass in den kommenden Tagen noch viele weitere sterben werden, wenn sie kein Essen bekommen “, sagte sie.

Die Besitzer der Kutschen sagen, dass sie kein Geld für die Pferde haben, nachdem sie von der Straße bestellt wurden.

„Wir finden es schwierig, unsere Familie zu ernähren. Wie können wir unsere Pferde füttern? “ sagte ein Besitzer, Sunny.

Indiens Armee streunender Kühe und Hunde hat ebenfalls neue Freiheit gefunden, Stadtkreuzungen und Futter in Abfallbehältern zu übernehmen, aber selbst diese Abfälle sind verschwunden, als Restaurants und Geschäfte geschlossen wurden.

Aditi Badam von der Posh Foundation in Noida außerhalb von Delhi sagte, dass Tierheime wie seine Schwierigkeiten hatten, ihre Tiere und andere Streuner während der Sperrung zu füttern.

Ihre Stiftung erhielt immer mehr Anrufe wegen verlassener Hunde und Haustiere, was seiner Meinung nach zu einem „Hauptproblem“ geworden sei.

“Hier wird es von Tag zu Tag schwieriger”, sagte Badam gegenüber AFP und fügte hinzu, dass Streuner in der Nähe der Bürogebäude multinationaler Unternehmen und Outsourcing-Unternehmen in der Stadt hungerten, da alle geschlossen hatten.

Quellen/Medienagenturen/- AFP

Aufatmen !! Türkischer Forscher, Corona-Impfstoff erfolgreich an Tieren getestet.

Türkei Wissenschaft Forschung

Bild

Ates Kara@AtesAtesKara

In der Türkei ist ein Impfstoff gegen das Coronavirus erfolgreich an Tieren getestet worden. Dies teilte Professor Ates Kara von der Medizinischen Fakultät der Hacettepe-Universität in Ankara mit.

Die gute Nachricht ist, dass mit den Mikronadeln auf einem kleinen Band der Impfstoff, der den Teil des Coronovirus in die Zelle des Abwehrsystems einführte und darauf abzielte, schützende Antikörper zu entwickeln, bei Tieren eine Antikörperantwort bildete. Diese Antwort schützt sie nun vor Krankheiten, wenn man sie betrachtet.„ twitterte Kara am Sonntagabend.

Microsoft-Gründer Bill Gates (Archivbild)

Bill Gates: Staaten sollen sich zur Massenproduktion von Covid-19-Impfstoff rüsten© AFP 2020 / GETTY IMAGES / ALEX WONG

Jetzt sei es an der Zeit, zu prüfen, ob der Impfstoff Menschen schützen könne.

Das Virus Sars-CoV-2 war im Dezember in China entdeckt worden und breitete sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus aus.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO, die die Ausbreitung des Virus als Pandemie eingestuft hat, haben sich in der Türkei bis Sonntagabend 23.934 Menschen mit dem Virus angesteckt und 501 sind gestorben.

Weltweit zählt die WHO bereits mehr als 1,13 Millionen Infektionen und fast 63.000 Todesfälle.

Quellen/sputnikleo/ae

Humor Sozial; fragen über fragen, was ist mit dir los.

Stress Fragen Überfragen !!

JAhre StRESS und KEIN ENDE
stress… | Erskine College

In denn Letzten zeit, Wochen und tagen, und fragen über fragen, von keinem Antwort, was ist mit dir los. was es passiert, rundum die welt, Antwort, kommt, aber kommt-zeit, kommt rat. bis dahin kommt auch andren Viren vorbei.(se/nz)

Pornografie für Kinder frei zugänglich – Medien Aufseher wollen Jugendschutz durchsetzen.

Deutschland Familie Sozial Kinderschutzgesetz.

Ein Kleinkind vor dem Fernseher (Symbolbild)

17:59 07.04.2020(aktualisiert 18:00 07.04.2020)Zum KurzlinkVon Ilona Pfeffer

Deutschland,-Von Kika zu Pornhub – trotz Jugendschutzbestimmungen ist es in Deutschland noch immer kinderleicht, pornografische Inhalte im Internet abzurufen. So können auch Minderjährige ungefiltert mit abnormalen Sexualpraktiken konfrontiert werden. Die Landesanstalt für Medien NRW geht nun dagegen vor.

Am Negativbeispiel „Gangbang“ erklärt Medienaufseher Tobias Schmid, Chef der Landesanstalt für Medien NRW, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur die Problematik:

„Wenn bei Kindern der Eindruck entsteht, Gangbang ist eine normale Sexualpraktik, in der die Frau benutzt und gedemütigt wird, dann ist das sicherlich ein extremes Problem.“ Kinder und Jugendliche sollten mit solchen Inhalten nicht aufwachsen, das sei schließlich der Kern des Jugendschutzes.

Für einen Zehnjährigen sei der Umgang mit harter Pornografie nicht naheliegend und könne zur Verschiebung der Werte-Grenzen führen.

Die Landesanstalt für Medien NRW ist nun aktiv geworden und geht als bundesweiter Vorreiter gegen entsprechende Verstöße vor. In einer Pressemitteilung vom Dienstag heißt es:

„Die Landesanstalt für Medien NRW hat vier solcher Fälle, zu denen die reichweitenstärksten Anbieter auf dem deutschen Markt gehören, in die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) eingebracht. Weitere Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen anderer Pornoanbieter werden geprüft. Halten sich die Anbieter weiterhin nicht an die Vorgaben des deutschen Jugendschutzes, droht ihnen in letzter Konsequenz die vollständige Sperrung ihrer pornografischen Angebote in Deutschland.“

Auch an den vermutlichen Marktführer mit Sitz in Zypern sei ein Bescheid ergangen.

Den Medienaufsehern geht es um die konsequente Altersüberprüfung der Nutzer. Ein von der Kommission für Jugendschutz (KJM) positiv bewertetes Modul zur Verifikation des Alters funktioniert so:

Pornhub (Symbolbild)

© CC BY 2.0 / TRENDING TOPICS 2019 / PORNHUBOhne Text unverständlich: Gehörloser Mann verklagt Pornoseiten wegen fehlender Untertitel

Entscheidet sich ein Nutzer im Zuge einer Altersverifikation für die Verwendung von ‘IDnow AutoIdent’, werden die relevanten Daten wie Name, Geburtsdatum oder E-Mail-Adresse an IDnow übertragen. Der Identifizierungsvorgang wird in der IDnow-App gestartet, die den Nutzer im ersten Schritt dazu auffordert, die Vorderseite seines Ausweisdokuments vor die Smartphone-Kamera in das angezeigte Fenster zu halten.

Die App erkennt den Typ des Ausweisdokuments, liest die Daten aus, erstellt Fotoaufnahmen des Dokuments und speichert die Daten. Gleiches geschieht mit der Rückseite des Dokuments. ‘IDnow AutoIdent’ ermittelt, ob die Rückseite zur Vorderseite passt und überprüft die Sicherheitsmerkmale des Dokuments. Dazu muss der Nutzer das Ausweisdokument mit der Smartphone-Kamera filmen und es dabei kippen. Danach erfolgt der automatische Gesichtsvergleich zwischen dem Foto auf dem Dokument und dem Nutzer vor der Smartphone-Kamera. Zu diesem Zweck erstellt ‘IDnow AutoIdent’ Aufnahmen des Gesichts aus verschiedenen Perspektiven. Die IDnow Technologie nutzt eine KI-basierte, dynamische Bildanalyse, um die Videoaufnahmen des Ausweisdokuments analysieren. Das System funktioniert neben der App auch über einen Browser.“

Ganz schön viel Aufwand und ganz schön viel persönliche Daten, zumal für etwas so Tabubehaftetes wie den Konsum von Pornografie. Da wundert es wenig, dass die Branche die Zwänge des Jugendschutzes umgeht, indem sie neben legalen .de-Adressen mit Verifikation auch zugangsfreie .com-Adressen anbietet. 

Sollten die Anbieter nicht einlenken, werde man droht die Netzsperre. „Dann werden wir die Infrastruktur-Anbieter, also Telekommunikationsunternehmen, um Sperrung der illegalen jugendgefährdenden Inhalte bitten“, so Medienaufseher Schmid.

Quellen/Medienagenturen /Sputnik/dpa

Corona-Krise: Warum will das Robert-Koch-Institut nicht von den Toten lernen?

EU Deutschland Corona

Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident Robert Koch-Institut

Kritiker bezweifeln die Verhältnismäßigkeit – und bekommen Recht von einem Hamburger Rechtsmediziner.

Deutschland,-sputnik Geben die täglich gemeldeten Zahlen der sogenannten Corona-Toten die Gefahr wieder, die vom Virus Sars-Cov 2 ausgeht? Bleibt der Politik nichts Anderes übrig, als mit massiven Einschränkungen die Bevölkerung zu schützen? Kritiker bezweifeln die Verhältnismäßigkeit – und bekommen Recht von einem Hamburger Rechtsmediziner.

Die Zahlen der mutmaßlich im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus Sars-Cov 2 und der durch ihn laut Weltgesundheitsorganisation WHO ausgelösten Krankheit Covid-19 steigen den Berichten nach in allen Ländern. Für die Bundesrepublik meldete das tonangebende Robert-Koch-Institut am Montag 1.434 Todesfälle „in Zusammenhang mit COVID-19-Erkrankungen“, 92 mehr als am Vortag. Doch es mehren sich Zweifel an den Angaben zu den durch Sars-Cov 2 mutmaßlich Infizierten, daran Erkrankten und Verstorbenen.

Transportierung eines Corona-Infizierten ins Bundeswehrkrankenhaus in Ulm

© AFP 2020 / BUNDESWEHR / BJOERN HOSSFELD„Unsere Zahlen sind Unsinn“ – Deutscher Chef des Weltärztebundes über Corona-Krise

Dafür sorgt das RKI, das dem Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn (CDU) untersteht und von dem Tiermediziner Lothar Wieler geleitet wird, selbst. In seinen Hinweisen an die Mediziner zum Umgang mit Toten, die mutmaßlich wegen Covid-19 gestorben sind, heißt es unter anderem: „Eine innere Leichenschau, Autopsien oder andere aerosolproduzierenden Maßnahmen sollten vermieden werden. Sind diese notwendig, sollten diese auf ein Minimum beschränkt bleiben.“ Das wird mit Hygiene und dem Infektionsrisiko begründet.

Warum will das RKI nicht mehr wissen?

Doch nur Obduktionen der angeblich wegen Covid-19 Gestorbenen können Auskunft über die tatsächliche Todesursache geben. Stattdessen erklärte RKI-Chef Wieler bei der täglichen Corona-Pressekonferenz am 20. März auf Nachfrage, dass positiv getestete Verstorbene unabhängig von der wirklichen Todesursache als „Corona-Todesfälle“ gezählt werden: „Bei uns gilt als Corona-Todesfall jemand, bei dem eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde“. Das RKI spricht in seinen täglichen Berichten entsprechend immer von „Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen“ Die tatsächliche Todesursache wird aber nicht angegeben und eben nicht regulär untersucht.

Das sieht der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel deutlich anders. Er untersucht Zeitungsberichten zufolge mit seinen Mitarbeitern die sogenannten Corona-Toten in der Hafenstadt an der Elbe. Laut eines Berichts der Zeitung „Hamburger Morgenpost“ („Mopo“) vom Montag sagte er:

„Wir wollen von den Toten lernen für die Lebenden. Wir versuchen zu verstehen, woran die sogenannten Corona-Toten tatsächlich gestorben sind, um daraus Erkenntnisse zu ziehen für die klinische Behandlung der daran erkrankten Menschen. Wir schauen uns genau an: Wie hat das Virus das Herz, die Lunge, die anderen inneren Organe befallen?“

In einem am Donnerstag online veröffentlichten Beitrag des „Hamburger Abendblattes“ beschrieb Püschel, wie er und seine Mitarbeiter vorgehen: „Wir schützen uns bei der Untersuchung des Leichnams wie bei anderen Infektionskrankheiten auch. Wir tragen Schutzkleidung, Plastikschürzen, Stiefel, Mundschutz, Schutzbrillen und eine Abdeckung der Kopfbehaarung. Die Situation ist im Prinzip mit einer Intensivstation zu vergleichen.“

Den Zeitungsberichten nach hat der Rechtsmediziner herausgefunden, dass bisher in Hamburg kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus verstorben ist. „Alle, die wir bisher untersucht haben, hatten Krebs, eine chronische Lungenerkrankung, waren starke Raucher oder schwer fettleibig, litten an Diabetes oder hatten eine Herz-Kreislauf-Erkrankung“, wird Püschel von der „Mopo“ zitiert.

Das Corona-Virus als „letzter Tropfen“?

Nach seinen Worten ist das Virus nur der sprichwörtliche „letzte Tropfen“, der das Fass zum Überlaufen brachte. „Wir hatten – das weiß noch keiner – gerade auch die erste 100-Jährige, die an Covid-19 verstorben ist.“ Auf die Frage der Zeitung, ob es sich auch da um den „letzten Tropfen“ gehandelt habe, antwortete Püschel: „Der allerletzte.“

Forschungslabor für Corona-Tests in Berlin

© REUTERS / AXEL SCHMIDTKeine Infektion über Türklinken und zu viele Spekulationen – Virologe zu Corona-Krise

Ähnliches hatte der Virologe Christian Streeck einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) bereits Mitte März gesagt. Der Direktor des Institutes für Virologie an der Universitätsklinik Bonn ist Nachfolger von Christian Drosten, der im Herbst 2019 an die Berliner Charité wechselte und die Bundesregierung berät. Streeck untersucht, warum der Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen (NRW) besonders von der Ausbreitung des Virus Sars-Cov-2 betroffen ist.

Gegenüber der FAZ hatte er erklärt, dass die Todeszahlen im Zusammenhang mit dem Virus auch in Deutschland steigen werden, „aber nicht um solch apokalyptisch hohen Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind“. Bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland handele es sich vor allem um alte Menschen. „In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf.“

Sterbezahlen im normalen Bereich?

Streeck sagte gegenüber der FAZ ebenso: „Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2.“ In Deutschland würden jeden Tag etwa 2.500 Menschen sterben. „Natürlich werden noch Menschen sterben“, so der Virologe, „aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Rechtsmediziner Püschel sagte gegenüber der „Mopo“ ebenfalls, „dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird“. Die medial und politisch betonten „eher wenigen negativen Abläufe“ würden Ängste schüren, „die sehr belasten“. Dabei gebe es in der Region Hamburg keinen Grund für Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit.

„Covid-19 ist nur im Ausnahmefall eine tödliche Krankheit, in den meisten Fällen jedoch eine überwiegend harmlos verlaufende Virusinfektion.“ Damit bestätigt er Aussagen des Lungenarztes Wolfgang Wodarg, der dafür heftig angegriffen wurde und wird.

Widerlegt RKI verbreitetes Allgemeinwissen?

Püschel erklärte gegenüber der „Mopo“ zu den politischen Entscheidungen, dass er als Arzt anders entschieden hätte. Am Donnerstag hatte er gegenüber der Zeitung „Hamburger Abendblatt“ gesagt, „dass man die Situation in jedem Einzelfall sehr sorgfältig untersuchen sollte, bevor in Zusammenhang mit dem Tod über eine spezielle Gefahr durch das Coronavirus diskutiert wird.“

Nur so könnten Erkenntnisse gewonnen werden, wie die Covid-19-Krankheit verläuft, zitiert das Blatt den Rechtsmediziner.

„Ohne eine pathologische beziehungsweise rechtsmedizinische Untersuchung eines Leichnams ist nicht zu unterscheiden, ob ein Todesfall in Folge einer Coronainfektion vorliegt oder ob es sich um eine mit einer Coronainfektion zufällig assoziierte andere Todesursache handelt.“

Auch bei Covid-19 gelte „weit verbreitetes Allgemeinwissen“, wonach speziell alte Menschen und Leute mit schweren Vorerkrankungen tödlichen Abläufen zum Opfer fallen. „In nicht wenigen Fällen“ hätte er mit seinen Mitarbeitern festgestellt, dass die die aktuelle Coronainfektion überhaupt nichts mit dem tödlichen Ausgang zu tun hat, weil andere Todesursachen wie eine Hirnblutung oder ein Herzinfarkt vorgelegen hätten.

Wie gefährlich ist das neue Virus?

Wie gegenüber der „Mopo“ erklärte der Rechtsmediziner dem „Hamburger Abendblatt“, Corona sei an sich eine nicht besonders gefährliche Viruserkrankung. Ähnlich wie Lungenarzt Wodarg sagte Püschel, „dass sich immer wieder Grippeepidemien ereignet haben, die zu mehr Todesfällen geführt haben als Corona. Das Besondere ist eben, dass es gegen das Coronavirus bisher keine Immunantwort gibt, sodass das Virus sich schrankenlos ausbreiten kann, wenn nicht Quarantänemaßnahmen durchgeführt werden.“

Hausunterricht

© AP PHOTO / XABIER PARRA„Ausgangssperren sind das falsche Mittel“ – Renommierte Virologin über Corona-Krise

Die bisherigen Erfahrungen in der Hansestadt an der Elbe zeigen laut dem Rechtsmediziner, dass keine speziellen Gefahrenmomente in Folge des Virus Sars-Cov 2 erkennbar seien. „Aus meiner Sicht kann man ruhig schlafen“, sagte er der Zeitung und betonte, er sei persönlich sei „überhaupt nicht verunsichert“. Es gebe viele andere Viruserkrankungen und andere Erkrankungen allgemein, die „viel gefährlicher“ als das Coronavirus seien.

Das Berliner RKI hatte selbst in einem von den Medien weitgehend unbeachtet geblieben Bericht von einem „abrupten Rückgang der Raten an Atemwegserkrankungen in der deutschen Bevölkerung“ berichtet. Covid-19 wird laut RKI zu den „Akute respiratorische Erkrankungen“ (ARE) gezählt. Im „Epidemiologischen Bulletin“ 16/2020 des RKI, das am 3. April online veröffentlicht wurde, heißt es, dass der Rückgang bereits seit Anfang März beobachtet wird.

„Insbesondere bei den Erwachsenen ist ein so deutli­cher Abfall der ARE-Raten über mehrere Wochen ex­trem ungewöhnlich und konnte in keiner der drei Vorsaisons verzeichnet werden.“

Die Statistikgrafiken in dem Bulletin ermöglichen einen Vergleich zu den Daten der Grippesaisons 2017/18 und 2018/19. Dabei zeigt sich, dass der Anstieg dieser Erkrankungen trotz der Ausbreitung des neuen Coronavirus in diesem Jahr sich im Rahmen der Vorjahre hielt. Er liegt auch deutlich unter den Daten aus der Saison 2017/18. Die damals „tödlichste Grippewelle seit 30 Jahren“ hatte laut „Ärzteblatt“ rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das Fachblatt berief sich dabei auf das RKI.

Sind die politischen Maßnahmen unangemessen?

Laut Statistischem Bundesamt waren 2017 etwa 19.100 Menschen an Lungenentzündung in Folge verschiedener Erreger und etwa 32.100 Menschen an chronischen Lungenkrankheiten gestorben. Die amtlichen Statistiker schreiben: „Die Todesursachenstatistik ist die elementare Grundlage zur Ermittlung wichtiger Gesundheitsindikatoren wie Sterbeziffern, verlorene Lebensjahre und vermeidbare Sterbefälle.“

Gesperrte Bänke im Hauptbahnhof Köln

© REUTERS / THILO SCHMUELGENCorona-Krise: Wird reale Entwicklung falsch dargestellt und absichtlich dramatisiert?

Diesem Anspruch folgt der Rechtsmediziner Püschel. Gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“ erklärte er, aus rechtsmedizinischer Sicht könne er „nur bestätigen, was Virologen, Kliniker und Pneumologen immer wieder erklärt haben: Es besteht keine Gefahr für die allgemeine Bevölkerung. Schwerwiegende Verläufe betreffen die wiederholt genannten Risikogruppen.“ Gegenüber beiden Hamburger Blättern verwies er darauf, dass das deutsche Gesundheitssystem die gegenwärtige Pandemie gut bewältigen könne.

Laut „Hamburger Morgenpost“ sagte Püschel:

„Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen.“

Quellen/Medienagenturen /sputnik/anderen

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Slowakei;Mörder von Journalist Jan Kuciak und seiner Verlobte Urteil 23 Jahren Hinterketten.

Slowakei Justiz Mord,

Miroslav Marcek stands inside the courtroom at a preliminary hearing as he and other defendants appear on charges of ordering and carrying out the murders of investigative journalist Jan Kuciak and his fiancee Martina Kusnirova, in Pezinok, Slovakia, December 19, 2019. — Reuters pic

Miroslav Marcek steht bei einer vorläufigen Anhörung im Gerichtssaal, als er und andere Angeklagte wegen der Anordnung und Durchführung der Morde an dem investigativen Journalisten Jan Kuciak und seiner Verlobten Martina Kusnirova am 19. Dezember 2019 in Pezinok, Slowakei, erscheinen. – Reuters Bild.

Slowakei,-BRATISLAVA Ein slowakisches Gericht verurteilte heute den ehemaligen Soldaten Miroslav Marcek zu 23 Jahren Gefängnis, weil er den investigativen Journalisten Jan Kuciak und seine Verlobte Martina Kusnirova im Februar 2018 erschossen und getötet hatte.

Der 37-jährige Marcek, der bei der Verurteilung nicht anwesend war, hatte in dem Fall Schuld eingestanden, was zu landesweiten Protesten führte und schließlich die slowakische Regierung stürzte.

Vražda Jána Kuciaka a Martiny Kušnírové: Svědek promluvil o ...

„Es war kaltblütig und bösartig. Die Opfer hatten keine Chance, sich zu verteidigen “, sagte die Vorsitzende Richterin Ruzena Szabova vom Fachgerichtshof bei der Anhörung in Pezinok nördlich von Bratislava. “Sein Geständnis war ein mildernder Umstand.”

Staatsanwalt Juraj Novocky, der eine 25-jährige Haftstrafe beantragte, legte gegen das Urteil Berufung ein.

Kuciak hatte über Korruption und die Verbindungen einflussreicher Geschäftsleute zu politischen, juristischen und polizeilichen Führern berichtet.

Der Geschäftsmann Marian Kocner, der ein Ziel von Kuciaks Berichterstattung war und ihn im September 2017 verbal bedroht hatte, steht mit zwei anderen in getrennten Anhörungen wegen der Bezahlung des Mordes vor Gericht.

Korruption auf hoher Ebene und der Fall Kuciak waren zentrale Themen im Wahlkampf vor den nationalen Wahlen des EU-Landes im Februar.

Das von Igor Matovic angeführte Mitte-Rechts-Ordentliche Volk (OLANO) gewann ein Viertel der Stimmen und bildete eine Vier-Parteien-Koalitionsregierung, die den Mitte-Links-Smer, der 12 der letzten 14 Jahre regierte, von der Macht verdrängte.

Mord an Ján Kuciak: Parlament fordert EU-Ermittlungen | Aktuelles ...

Zu den anderen Angeklagten, deren Prozess am 15. April wieder aufgenommen werden soll, gehören Marceks Cousine Tomas Szabo und Alena Zsuzsova, die als Vermittlerin des Falls angeklagt sind.

Alle drei bestreiten Mordvorwürfe, aber Kocner bekannte sich schuldig, die von der Polizei in seinem Haus gefundene Munition illegal besessen zu haben.

Ein fünfter Verdächtiger, Zoltan Andrusko, gab zu, den Mord erleichtert zu haben und wurde im Dezember letzten Jahres zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Marcek gab auch zu, 2016 den Geschäftsmann Peter Molnar im Rahmen seines Geständnisses im Fall Kuciak getötet zu haben.

Quellen//Medienagenturen/M_M – Reuters

Spanien;Hoffnungen auf eine Lockerung der Sperrung steigen.

EU/Spanien.

Das medizinische Personal des Krankenhauses La Princesa reagiert, als die Nachbarn von ihren Balkonen applaudieren, um die Beschäftigten im Gesundheitswesen während des Ausbruchs der Coronavirus-Krankheit in Madrid, Spanien, am 5. April 2020 zu unterstützen. - Reuters Bild

Spanien erweitert die Coronavirus-Tests, da die Hoffnungen auf eine Lockerung der Sperrung steigen.

MADRID, – Spanien gab heute bekannt, dass es plant, die Coronavirus-Tests auf Menschen ohne Symptome auszudehnen, um die Sperrung in der Nation mit der zweithöchsten Zahl der Todesopfer aufgrund der globalen Pandemie langsam zu lockern.

Wie im am stärksten betroffenen Italien hat sich in Spanien in den letzten Tagen die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle verlangsamt, was Anlass zur Hoffnung gibt, dass der Höhepunkt überschritten wurde. Gestern wurden 674 Todesfälle in den letzten 24 Stunden gemeldet – ein Anstieg von insgesamt 6 Prozent, aber die Hälfte des Tempos einer Woche zuvor.

“Wir bereiten uns auf eine Deeskalation vor, für die es wichtig ist zu wissen, wer kontaminiert ist, um die Sperrung der spanischen Bürger schrittweise aufheben zu können”, sagte die spanische Außenministerin Arancha Gonzalez gegenüber dem Fernsehsender Antena 3.

Während bisher nur diejenigen getestet wurden, die infiziert sind oder im Verdacht stehen, an der COVID-19-Krankheit zu leiden, konzentrieren sich die Kontrollen jetzt auf die breitere Bevölkerung, um Träger zu finden, die möglicherweise keine Symptome aufweisen, sagte Gonzalez.

Spanische Unternehmen stellen 240.000 Testkits pro Woche her und erhöhen die Kapazität, sagte der Minister, während Geräte auch aus dem Ausland gekauft werden.

Spanien ist seit dem 14. März gesperrt, und Premierminister Pedro Sanchez sagte am Wochenende, dass dies bis zum 26. April in Kraft bleiben werde.

Sanchez öffnete jedoch die Tür, um einige Einschränkungen zu lockern, z. B. alle nicht wesentlichen Arbeiter nach Ostern zu Hause zu lassen, obwohl Geschäfte und Restaurants geschlossen bleiben.

Die Zahl der Todesopfer in Spanien lag gestern bei 12.418 mit 130.759 Infektionen.

Checkpoints wurden am Montag in vier schwer betroffenen Städten im Nordosten Kataloniens aufgehoben, in denen mehr als 100 Menschen ums Leben kamen, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Quellen/Mayalm/Medienagenturen – Reuters

Trump-Stimmen hoffen auf ein “Abflachen” des Coronavirus an US-Hotspots.

USA Trump.

US President Donald Trump

US-Präsident Donald Trump weist auf einen Reporter hin, der während des täglichen Briefings der Coronavirus-Task Force im Weißen Haus in Washington am 5. April 2020 eine Frage stellen soll. – Reuters Bild

WASHINGTON, – Präsident Donald Trump äußerte gestern die Hoffnung, dass die Vereinigten Staaten an einigen Hot Spots der Nation ein „Abflachen“ der Coronavirus-Krise erleben würden, und sagte, die Amerikaner würden „das Licht am Ende des Tunnels sehen . ”

New York, der am stärksten betroffene Staat, berichtete gestern, dass zum ersten Mal seit einer Woche die Todesfälle gegenüber dem Vortag leicht zurückgegangen waren, aber es gab immer noch fast 600 neue Todesfälle und mehr als 7.300 neue Fälle.

“Vielleicht ist das ein gutes Zeichen”, sagte Trump Reportern bei einem Briefing im Weißen Haus und verwies auf den Rückgang der Todesfälle in New York.

Einige Gouverneure widersetzten sich jedoch immer noch der Anordnung, zu Hause zu bleiben, und eine Handvoll Kirchen hielten große Gottesdienste am Palmsonntag ab.

Die meisten Bundesstaaten haben den Bewohnern befohlen, zu Hause zu bleiben, mit Ausnahme von wichtigen Reisen, um die Ausbreitung des Virus in den USA zu verlangsamen, wo laut einer Reuters-Bilanz über 335.000 Menschen positiv getestet wurden und über 9.500 gestorben sind.

“Wir beginnen das Licht am Ende des Tunnels zu sehen”, sagte Trump. Aber er fügte hinzu: “Man kann niemals glücklich sein, wenn so viele Menschen sterben.”

Trump sagte auch, dass die Vereinigten Staaten bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus “sehr weit unten” seien. “Wir werden sehen, was passiert”, sagte er.

Quellen//Medienagenturen.- Reuters