Schimpansen in einem Belfaster Zoo haben gezeigt, warum sie klüger sind als die meisten von uns, nachdem eine kluge Gruppe von Primaten einen genialen Weg gefunden hatte, aus ihrem Gehege auszubrechen.
Zookeeper sagen, eine Gruppe von Schimpansen verwendete Äste, die durch einen Sturm geschwächt waren, um eine Leiter zu bilden und aus ihrem Gehege im Belfast Zoo zu fliehen.
Ein Video, das am Wochenende von Besuchern des nordirischen Zoos gefilmt wurde, zeigte mehrere Primaten, die eine Mauer erklimmen und auf der Spitze hockten, von denen einer einen Pfad außerhalb des Geheges hinunterging.
Zuschauer nahmen Aufnahmen von den Schimpansen fest, die entkommen konnten. Bild:Quelle
Zookeeper Alyn Cairns sagte, die Bäume im Gehege der Schimpansen seien durch die jüngsten Stürme geschwächt worden, so dass die Tiere sie brechen und eine Leiter bilden könnten, um zu entkommen.
Er sagte der BBC: “Sie sind intelligente Primaten und wissen, dass sie nicht außerhalb ihres Geheges sein sollten, also sind sie wieder in sich selbst zurückgekommen.”
Danielle Monaghan, die mit ihren beiden Kindern, ihrem Partner und seinen jungen Nichten den Zoo besuchte, machte sich Sorgen um die Sicherheit der Besucher.
“Ich war offensichtlich versteinert, hatte die Kinder und versuchte, keine Angst zu zeigen, aber im Inneren war ich ein bisschen wie: Was passiert, wenn es uns angreift oder versucht, die Kinder mitzunehmen oder zu rennen?”, Sagte sie der BBC .
„Aber wir mussten einfach ruhig bleiben. Es könnte eine andere Geschichte gewesen sein, wenn es aggressiv gewesen wäre, aber absolut nicht. Wir fühlten uns wohl. Wir gingen einfach daran vorbei und es war absolut großartig. “
Der Stadtrat von Belfast, der den Zoo betreibt, erklärte, dass ein Schimpanse das Gehege für kurze Zeit verlassen habe. „Zookeeper waren anwesend, als der Schimpanse schnell von einer angrenzenden Wand zum Rest der Gruppe innerhalb des Geheges zurückkehrte“, sagte er.
Vor zwei Wochen flüchtete ein seltener roter Panda aus demselben Zoo, als seine elektrischen Zäune versagten. Das Tier wurde in der Einfahrt eines nahegelegenen Hauses wieder gefangen.
Es wird geschätzt, dass mehr als 90 Menschen in Nordindien gestorben sind, nachdem sie letzte Woche einen Alkohol aus illegalem Alkohol getrunken hatten. Siddhartha Kumar Deutsche Presse Agentur 11. Februar 2019 6:45 Uhr
Die illegale Alkoholmaut in Indien nähert sich nahezu 100 Tote
In Nordindien hat der giftige Alkohol fast 100 Menschen das Leben gekostet, Dutzende sind immer noch im Krankenhaus, während mehr als 200 Personen in Polizeigewahrsam genommen werden.
Es wird geschätzt, dass mehr als 90 Menschen in Saharanpur und Haridwar, angrenzenden Bezirken von Uttar Pradesh und Uttarakhand, gestorben sind, nachdem sie am Donnerstag das mit Methanol getränkte Sud getrunken hatten.
In einer anderen Tragödie wurden in Kushinagar, ebenfalls in Uttar Pradesh, acht weitere Todesfälle gemeldet, die auf verdorbenen Alkohol zurückzuführen waren.
Die Zahl der Todesopfer war am Samstag um 72 gestiegen.
In Saharanpur starben 23 weitere Opfer in einem Regierungskrankenhaus in der nahe gelegenen Stadt Meerut.
Der Chefarzt der Einrichtung Raj Kumar sagte, vorläufige Tests zeigten, dass sie an dem verfälschten Alkohol starben.
Die Polizei in beiden Staaten hat 200 Personen festgenommen, die am illegalen Handel beteiligt waren, viele von ihnen Bootleggers. Bei Razzien nahmen sie Hunderte Liter verunreinigten Alkohols mit.
Staatliche Behörden haben eine Untersuchung der Tragödie angeordnet, und viele Polizeibeamte wurden wegen Fahrlässigkeit oder Absprachen im Zusammenhang mit dem unerlaubten Handel suspendiert.
Durchschnittlich 1000 Menschen, meistens aus ärmeren Teilen der Gesellschaft, sterben jedes Jahr in Indien, nachdem sie illegal gebrauten Alkohol konsumiert haben, zeigen Regierungsdaten.
“Technisch veraltet” Microsoft warnt vor Internet Explorer
10.02.2019,
Logo des Microsoft Explorers: Der Nachfolger “Edge” konnte Nutzer nicht überzeugen (Quelle: Richard B Levine/imago)
In einem technischen Blogbeitrag klärt Chris Jackson, bei Microsoft
verantwortlich für die Cybersicherheit, schonungslos über die Gefahren
bei der Verwendung des Explorers auf. Alternativen nennt er nicht.
Der Beitrag im im offiziellen Microsoft-Blog heißt „Die Gefahren bei der Verwendung des Internet Explorer als Standardbrowser“. Darüber berichtet unter anderem die Webseite “Dr. Windows“.
Jackson schreibt, dass der Internet
Explorer technisch vollkommen veraltet sei. Und er beschreibt, dass
Microsoft jahrelang keine Rücksicht auf Internet-Standards genommen
habe. Wer heute eine neue Webseite erstellt und sie im Internet Explorer
aufruft, der laufe Gefahr, so Jackson, dass sie mit 20 Jahre alten
Implementierungen gerendert wird. Die Weiterentwicklung des Internet
Explorers, Version 11 wurde 2015 beendet.
Jackson geht noch weiter und stellt fest, dass der Internet Explorer
eigentlich gar kein Browser mehr ist, sondern nur ein
Kompatibilitäts-Werkzeug. Web-Entwickler testen und entwickeln laut
Jackson nur noch für moderne Browser und haben den Internet Explorer gar
nicht mehr auf dem Schirm. Wer ihn noch als Standardbrowser verwendet,
laufe Gefahr, die Möglichkeiten moderner Web-Apps nicht ausnutzen zu
können.
Eine Lösung gibt es nicht
Eine Lösung für das Problem bietet Jackson nicht an. Der aktuelle Browser Microsoft Edge wird mit keinem Wort erwähnt, ebenso wenig der Marktführer Chrome oder der Herausforderer Firefox
Nachdem Microsoft die Entwicklung des Internet Explorers beendet hatte, ohne mit Edge einen vollwertigen Ersatz zu liefern, sind viele Nutzer zu Google Chrome gewechselt. Microsoft kündigte 2018 an, in Zukunft die Chromium-Engine für Edge zu verwenden. Dies könnte das Chaos beendet, kommentiert “Dr. Windows”.
Am 5. Februar 2019 durchsuchte ein Großaufgebot an Polizeibeamten sowie Staatsanwälten mit Unterstützung der Steuerfahndung acht Objekte im Vogtland und im Landkreis Zwickau im Sachsen.
Fünf Männer und eine Frau stehen im Verdacht, in Klingenthal seit Anfang 2017 das öffentliche Stromnetz angezapft zu haben, um mit speziellen Computern Kryptowährungen zu schürfen.
Dieses sogenannte Mining erfordert einen hohen Energieeinsatz. Durch Manipulation der Stromanlage soll dem Energieversorger ein Schaden von mehr als 220.000 Euro entstanden sein.
Bei der gestrigen Durchsuchung in Klingenthal stellten Spezialisten eine Elektroinstallation fest, die den Stromzähler umging. Es wurde auch eine in Betrieb befindliche Computeranlage gefunden, die aus 49 Miningrechnern bestand. 30 dieser Rechner waren spezielle Miningcomputer, die nur für das Schürfen von Kryptowährungen hergestellt werden.
In der Anlage waren insgesamt 80 Grafikkarten verbaut. Die Anlage verbrauchte ungefähr soviel Energie wie 30 normale Haushalte.
Drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Ein Mann soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die gefundene Technik wurde beschlagnahmt. Das Verfahren wird von der Kriminalpolizeiinspektion Zwickau, Außenstelle Plauen geführt.
Es waren insgesamt 121 Personen im Einsatz, darunter Beamte des Mobilen Einsatzkommandos und Spezialisten des Cybercrime Competence Center Sachsen (SN4C) am Landeskriminalamt.
Kryptowährungen
werden an speziellen Börsen im Internet gehandelt. Es besteht aber auch
die Möglichkeit, damit bei manchen Händlern zu bezahlen oder sich den
Gegenwert in Euro auszahlen zu lassen.
Der Straftatbestand der Entziehung elektrischer Energie sieht Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren vor.
Kino-Überfall in Minden 71-Jähriger schlägt Räuber mit Backblech in die Flucht
10.02.2019 >> 09.02.2019, 14:24 Uhr
Polizeiwagen im Einsatz (Symbolbild): Eigentlich
hatte es der Räuber auf die Einnahmen des Kinos abgesehen. (Quelle:
C.Hardt/Future Image/imago)
Als ein Räuber seine Pistole auf den älteren Herren an der Kinokasse richtet, reagiert dieser reflexartig – und schlägt ihm mit einem herumliegenden Backblech die Schusswaffe aus der Hand.
Selbstverteidigung mit Haushaltsgerät: Ein 71 Jahre alter Kino-Angestellter hat mit Hilfe eines Backblechs einen bewaffneten Räuber in die Flucht geschlagen. Der wehrhafte Mitarbeiter nahm reflexartig das Blech vom Tresen “und schlug damit auf die vorgehaltene Schusswaffe des Täters”, wie die Polizei mitteilte.
Eigentlich hatte es der maskierte Räuber auf die Einnahmen des Kinos im nordrhein-westfälischen Minden abgesehen. Doch wegen des Widerstands des Angestellten brach der Täter seinen Versuch ab und floh ohne Beute. Der 71-Jährige war bei der Tat alleine im Foyer des Kinos. Verwendete Quellen:dpa
Sei sie Glücklich Wenn Dein Persönlichkeitstyp ist
“Entrepreneur”
The Real Robin Masters
Menschen vom Persönlichkeitstyp des Entrepreneurs hinterlassen immer einen starken Eindruck auf ihre Umgebung. Man bemerkt sie auf einer Party am leichtesten, indem man nach Menschenansammlungen sucht, denn diese bilden sich, wo auch immer sie auftauchen. Entrepreneure scherzen und unterhalten mit einem unverblümten und erdigen Humor, und lieben es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Wenn in einem Publikum jemand gebeten wird, auf die Bühne zu kommen, melden sich Entrepreneure freiwillig, oder sie schicken einen schüchternen Freund vor.
Theorien, abstrakte Konzepte und langwierige Diskussionen über globale Themen und ihre Implikationen halten das Interesse von Entrepreneuren nicht lange wach. Die Konversation von Entrepreneuren ist zielbewusst und scharfsinnig, bleibt aber dabei auf dem Boden der Tatsachen – oder führt sogar dazu, dass sie sogleich neue Tatsachen schaffen. Anstatt untätig herumzusitzen, handeln Entrepreneure spontan drauf los, beheben Fehler von Fall zu Fall, und entwerfen dabei Notfallmaßnahmen und Ausweichpläne.
Von allen Persönlichkeitstypen ist es beim Entrepreneur am wahrscheinlichsten, das riskantes Verhalten zum Lebensstil wird. Sie leben für den Augenblick und stürzen sich in die Aktion: Sie sind das Auge des Sturms. Entrepreneure genießen Drama, Leidenschaft und Vergnügen, nicht als emotionalen Nervenkitzel, sondern als Anregung für ihren logischen Verstand.
Sie müssen mit hoher Geschwindigkeit auf einen rationalen Stimulus reagieren, wenn sie gezwungen sind, auf der Grundlage zwingender Fakten in Sekundenschnelle kritische Entscheidungen zu treffen.
Entrepreneure tun sich schwer in Lehrberufen oder anderen stark reglementierten Umgebungen. Dies liegt sicher nicht an einem Mangel an Klugheit, und wenn sie sich bemühen, können Entrepreneure in diesen Bereichen erfolgreich arbeiten.
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Der reglementierte Ansatz der formalen Bildung mit Vorlesungen jedoch ist zu weit vom praktischen Lernen entfernt, das Entrepreneure bevorzugen. Es erfordert viel Reife, diesen Prozess als notwendiges Mittel zum Zweck und als eine Gelegenheit zu sehen, die weitere spannende Möglichkeiten eröffnet.
Für Entrepreneure wird es auch manchmal zum Problem, dass sie es für sinnvoller halten, ihren eigenen moralischen Kompass zu verwenden als den eines anderen. Der Zweck von Regeln ist, sie zu brechen. Eine solche Einstellung wird von wenigen Verantwortlichen im Bildungswesen oder Führungskräften in Unternehmen geteilt und kann Entrepreneuren einen fragwürdigen Ruf eintragen.
Wenn Sie jedoch ihre Neigung zum Unruhestiften zügeln, ihre Energie positiv nutzen und sich auf die Kleinarbeit konzentrieren, sind Entrepreneure eine Kraft, auf die man zählen kann.
Die meisten Menschen hören nicht gut genug zu
Unter allen Persönlichkeitstypen haben Entrepreneure wahrscheinlich die scharfsinnigste und am wenigsten gefilterte Sichtweise. Dies gibt ihnen eine einzigartige Fähigkeit, kleine Veränderungen zu bemerken. Jede Veränderung im Gesichtsausdruck, neue Bekleidungsart oder abgebrochene Gewohnheit erregt die Aufmerksamkeit der Entrepreneure. Sie bemerken versteckte Gedanken und Motive, die die meisten Menschen überhaupt nicht wahrnehmen würden.
Entrepreneure nutzen diese Beobachtungen sofort, nennen die Veränderung beim Namen und stellen Fragen, oft mit wenig Taktgefühl. Entrepreneure sollten berücksichtigen, dass nicht jeder seine Geheimnisse und Entscheidungen öffentlich bekannt gemacht haben möchte. Die schnellen Beobachtungen und Handlungen von Entrepreneuren sind manchmal genau das, was erforderlich ist, z. B. in bestimmten Unternehmensbereichen, und vor allem in Notsituationen.
Wenn jedoch Entrepreneure nicht vorsichtig sind, könnten sie zu
sehr in die Hitze des Gefechts verwickelt werden, über das Ziel hinaus
schießen und rücksichtslos mit empfindlicheren Menschen umspringen. Sie
könnten dabei auch vergessen, sich um ihre eigene Gesundheit und
Sicherheit zu kümmern. Entrepreneure machen nur vier Prozent der
Bevölkerung aus. Es gibt gerade genug von ihnen, um das Leben
wettbewerbsorientiert und aufregend zu machen, aber nicht so viele, um
ein systemimmanentes Risiko auszulösen.
Entrepreneure sind voller Leidenschaft und Energie, und diese werden ergänzt durch eine rationale, wenn auch manchmal abgelenkte, Denkweise. Entrepreneure sind inspirierend, überzeugend und vielseitig. Sie sind natürliche Führungspersönlichkeiten und motivieren andere zum Mitmachen, wenn sie ungewohnte Wege beschreiten.
Sie bringen Spannung und Abwechslung mit sich wo immer sie auftreten. Diese Talente für ein konstruktives und lohnendes Ziel nutzbar zu machen, ist die größte Herausforderung für die Entrepreneure.
Französischer Zeichner Tomi Ungerer stirbt mit 87 Jahren
09.02.2019, 14:05 Uhr
Tomi Ungerer: Der Buchillustrator war international bekannt. (Quelle: imago)
Der
französische Zeichner und Buchillustrator Tomi Ungerer ist tot. Der
international bekannte Künstler starb in der Nacht zu Samstag im Alter
von 87 Jahren.
Sein langjähriger Berater Robert Walter bestätigte der Nachrichtenagentur AFP die traurige Nachricht. Zum Zeitpunkt seines Todes sei Ungerer im Haus seiner Tochter in Irland gewesen.
Er schuf moderne Klassiker
Er hatte sich unter anderem mit Bilderbüchern für Kinder einen Namen
gemacht. Ungerer lebte abwechselnd in Irland und in Straßburg. Seine
ersten Zeichnungen zeigte er in der satirischen
Wochenzeitschrift “Simplicissimus”.
Bekannt wurde Tomi Ungerer durch seine Bilderbücher “Die drei Räuber” und “Der Mondmann”. Beide Bücher wurden zu modernen Klassikern. Auch mit Plakatkunst und erotischen Zeichnungen fand Ungerer Anerkennung. Nach Angaben seiner Internetseite veröffentlichte er mehr als 140 Bücher, die in 28 Sprachen übersetzt wurden.
Tödlicher Unfall im Zwielicht – ein Justizskandal?
Aktualisiert am 09. Februar 2019, 15:37 Uhr
Gibt es in Berlin einen Justizskandal,
weil Ermittler einen Polizisten decken wollten? Er soll vor einem Jahr
betrunken einen fatalen Blaulicht-Einsatz gefahren haben – bei seinem
Unfall starb eine junge Frau.
Der
Verdacht wiegt schwer: Ist eine junge Frau getötet worden, weil ein
Polizist mit Alkohol im Blut in ihr Auto raste? Und haben die Behörden
in Berlin nach dem Unfall vor einem Jahr versucht, bei den Ermittlungen
das Thema Trunkenheit zu vertuschen?
Der Anwalt der Eltern des 21
Jahre alten Todesopfers vermutet genau das – er spricht von einem
“furchtbaren Justizskandal”. Auch von politischer Seite werden Rufe nach
Aufklärung laut. Die Berliner Staatsanwaltschaft sieht bisher jedoch
keine Anhaltspunkte für einen Vertuschungsversuch.
Doppelte Tragödie für Eltern
Rückblick: Am 29. Januar 2018
parkt eine junge Frau ihr Auto in der Nähe des Alexanderplatzes ein. Ein
Polizeiwagen, mit Blaulicht im Einsatz, rammt ihren Wagen mit hohem
Tempo. Die 21-Jährige stirbt noch am Unfallort.
Für ihre Eltern fühlt sich der Unfall heute wie eine doppelte Tragödie an. Sie haben ihre Tochter verloren – und den Verdacht, dass ein Staatsdiener als möglicher Verursacher des Unfalls schonend davonkommen sollte. Denn lange liefen die Ermittlungen allein wegen fahrlässiger Tötung. Dem Verdacht Alkohol am Steuer geht die Staatsanwaltschaft erst seit kurzem nach – nach anonymen Hinweisen.
Eine Frage lautet heute, warum der Polizist direkt nach dem Unfall keine Blutprobe abgeben musste. Bemerkten seine Kollegen nicht, dass er betrunken gewesen sein könnte? Eine Blutprobe nahm damals erst die Berliner Charité ab, als der Polizist nach dem Crash dort eingeliefert wurde.
Der Ärztliche Direktor der Charité, Ulrich Frei, wundert sich, dass
sich mehr als ein Jahr lang kein Ermittler für die Patientenakte
interessierte. Es habe die Mediziner damals auch verblüfft, dass bei dem
Polizisten nicht schon am Unfallort der Blutalkoholwert gemessen worden
sei, sagte er dem Berliner “Tagesspiegel”.
Ein solcher Test sei
nicht zwingend, erwiderte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die
Charité sei auch nicht verpflichtet gewesen, ihre Erkenntnisse den
Ermittlungsbehörden mitzuteilen: Schweigepflicht. Mediziner hätten die
Ermittlungen nicht behindert.
Inzwischen hat die
Staatsanwaltschaft die Patientenakte aber beschlagnahmt. Das Ergebnis
des damaligen Blutalkoholtests an der Charité lautet: rund ein Promille.
Ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,1 Promille liegt laut ADAC
absolute Fahruntüchtigkeit vor. Dann am Steuer zu sitzen, ist eine
Straftat.
Die Ermittlungen laufen nun unter fahrlässiger Tötung und Gefährdung
des Strassenverkehrs durch Trunkenheit. Der Beamte ist nach Angaben der
Polizei zurzeit nicht im Dienst. Ob er suspendiert wurde und wann – all
das blieb bisher trotz vieler Nachfragen offen.
Viele Fragen unbeantwortet
Auch
Berliner Politiker wollen nun mehr über den Fall wissen. “Es darf nicht
der Anschein erweckt werden, gegen Polizisten als Tatverdächtige werde
nachlässig ermittelt und erst nach anonymen Hinweisen die erforderlichen
Schritte eingeleitet”, schreibt der Innenexperte der Grünen im
Abgeordnetenhaus, Benedikt Lux, in seinem Blog. Seine Fraktion werde in
der kommenden Innenausschuss-Sitzung am 18. Februar Fragen stellen.
Lux’
Liste ist lang. Einige Fragen lauten: Wann fand die erste Vernehmung
des Fahrers statt? War er schon vor dem Fall durch Alkohol im Dienst
auffällig? Die Vorwürfe müssten alle verantwortlichen Stellen dazu
veranlassen, hier die absolute Transparenz herzustellen, sagte auch der
Berliner CDU-Fraktionschef Burkard Dregger am Samstag dem Sender rbb.
“Damit aufgeklärt werden kann, was schief gelaufen ist.”
UN-Flüchtlingsbehörde sagt, dass die Verschiebung in ganz Myanmar “nur sehr schwer einschätzbar ist”
Menschenrechte
Die Sorge um die Eskalation der Gewalt in Chinas und Rakhine-Staaten in Myanmar nimmt weiter zu, wobei Berichten zufolge Zivilisten gezwungen wurden, sowohl nach innen als auch über die Grenze nach Bangladesch zu flüchten, wo Hunderttausende Rohingya bereits Zuflucht gesucht haben.
Gefährliche Feierei auf der A3 Türkischer Hochzeitskonvoi wegen Schüssen aufgehalten
09.02.2019, 16:45 Uhr
| dpa
Polizist mit Warnweste und Anhaltekelle
(Symbolbild): Die Fahrer müssen sich nun unter anderem wegen
gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung sowie diverser
Verstöße nach dem Waffengesetz verantworten. (Quelle: Jochen Tack/dpa)
Riskante
Bremsmanöver auf der Autobahn und Schüsse aus dem fahrenden Wagen –
dieses Brautpaar mag es gefährlich. Nur mit mehreren Streifen konnte die
Kolonne gestoppt werden.
Die Polizei hat einen Autokonvoi mit einer teilweise gefährlich feiernden Hochzeitsgesellschaft im unterfränkischen Hösbach (Landkreis Aschaffenburg) gestoppt. Unter anderem sollen aus den fahrenden Fahrzeugen auf der Autobahn 3 Schüsse aus einer Schreckschusspistole abgefeuert worden sein, berichtete die Polizei.
Zudem führten die allesamt mit der türkischen Landesflagge geschmückten Fahrzeuge mitten auf der Autobahn riskante Bremsmanöver durch und fuhren teilweise nebeneinander her.
Schüsse und riskante Bremsmanöver auf der Autobahn | BR24BR
Mit mehren Streifen gelang es der Polizei am Freitagnachmittag schließlich, den aus 15 Fahrzeugen bestehenden Konvoi – inklusive Brautpaar – anzuhalten und zu kontrollieren. In den Autos wurden unter anderem eine Schreckschusspistole samt Munition, illegale Feuerwerkskörper sowie ein Schlagring sichergestellt.
Die Fahrer müssen sich nun unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Nötigung sowie diverser Verstöße nach dem Waffengesetz verantworten. Quelle: dpa/ Media agencies
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