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Kuh wird nach Rettung von Feuerwehr überfahren

Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. (Symbolbild)

Kuh wird nach Rettung von Feuerwehr überfahren

Bei einem Stallbrand in Thüringen hat ein Landwirt am Montagabend 140 Kühe ins Freie getrieben und so vor den Flammen gerettet. Ein Tier stirbt aber dennoch

Zunächst wurden 140 Tiere vor einem Stallbrand gerettet, dennoch endete für ein Tier die Nacht tödlich: wie man ein Feuerwehrfahrzeug überfahren, wie die Polizei am frühen Dienstagmorgen mitteilte.

Am Gebäude entstand ein Sachschaden von 80.000 Euro. Warum das Feuer in dem Stall ausbrach, war zunächst unklar. © dpa


Atletico-M: sie kommen auch nach Dortmund

Bild zu Atlético Madrid - Borussia Dortmund

Enter a captionChampions League, Atlético Madrid – Borussia Dortmund: Dortmunds Axel Witsel, Manuel Akanji, Ömer Toprak, Jacob Bruun Larsen und Julian Weigl (v.l.n.r.) nach dem Spiel.© Bernd Thissen/dpa

0:2 bei Atlético erste Niederlage unter Favre

Borussia Dortmund hat vor dem mit Hochspannung erwarteten Liga-Gipfel gegen den FC Bayern München die vorzeitige Qualifikation für das Achtelfinale der Champions League verpasst.

Mit einem 0:2 bei Atlético Madrid ging die Erfolgsserie von 15 Pflichtspielen ohne Niederlage unter dem neuen Trainer Lucien Favre zu Ende.(web)


Tote nach Hauseinsturz in Marseille – Verwaltung schwer in der Kritik.

Bild zu Häuser im Zentrum von Marseille eingestürzt
Frankreich, Marseille: Feuerwehrleute sind nach dem Einsturz zweier mehrstöckiger Gebäude in der Innenstadt pausenlos im Einsatz.

Tote nach Hauseinsturz in Marseille – Verwaltung schwer in der Kritik

Was für eine Tragödie mitten in der Innenstadt. In den Ruinen der eingestürzten Häuser in Marseille haben Einsatzkräfte mehrere Tote entdeckt. Am Dienstagabend wurde eine vierte Leiche geborgen. Die Hafenstadt fragt nach den Verantwortlichen.

Warum stürzten die beiden Häuser einfach ein?

Zwei Häuser waren am Montagmorgen im Zentrum in einer engen Straße eingestürzt. Eines davon stand leer, weil es baufällig war. Das andere Gebäude, das erst im Oktober inspiziert wurde, war bewohnt, aber ebenfalls marode.

Insgesamt wurden zwischen fünf und acht Menschen in den Häusern vermutet. Das italienische Außenministerium teilte am Dienstag mit, dass auch eine Italienerin unter den Vermissten sei.

Zunächst war vermutet worden, dass auch zwei Passanten von den Trümmern erschlagen worden sein könnten. Hier konnten die Behörden jedoch Entwarnung geben: Die Straße wurde geräumt, Leichen wurden dort nicht gefunden. Dutzende Bewohner anliegender Häuser wurden am Montag in Sicherheit gebracht.


Kölner Staatsanwaltschaft: Ermittlungen bei Black Rock in München.

Bild zu BlackRock
New York: Der Schriftzug des Verögensverwalters Blackrock hängt über dem Eingang.

Umstrittene Steuergeschäfte: Ermittlungen bei Blackrock

Ermittler der Kölner Staatsanwaltschaft haben nach Informationen der “Bild”-Zeitung am Dienstag Räume des Vermögensverwalters Blackrock in München durchsucht.

Es gehe um Informationen zu umstrittenen Steuergeschäften (“Cum-Ex”). Ein Blackrock-Sprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Blackrock arbeitet in einer laufenden Untersuchung im Zusammenhang mit “Cum-Ex”-Transaktionen im Zeitraum 2007 bis 2011 uneingeschränkt mit den Ermittlungsbehörden zusammen.”

Die Ermittlungen würden somit eine Zeitspanne betreffen, lange bevor der CDU-Politiker Friedrich Merz beim Deutschlandableger des US-Vermögensverwalters Aufsichtsratschef wurde.

Merz (CDU) seit 2016 Aufsichtsratschef

Merz kandidiert für den CDU-Vorsitz. Er ist erst seit dem Frühjahr 2016 Aufsichtsratschef für den deutschen Ableger von Blackrock. Die Kölner Staatsanwaltschaft wollte den Bericht nicht kommentieren. “Ich sage nichts dazu”, sagte ein Sprecher.

Bei “Cum-Ex”-Geschäften schieben Investoren rund um den Dividendenstichtag Aktien mit (“cum”) und ohne (“ex”) Ausschüttungsanspruch zwischen mehreren Beteiligten hin und her. Am Ende ist dem Fiskus nicht mehr klar, wem sie überhaupt gehörten.

Die Folge: Finanzämter erstatten Kapitalertragsteuern mehrfach und damit mehr, als sie zuvor kassiert hatten.

Merz: “vollkommen unmoralisch”

Merz hatte zuletzt Aktien-Geschäfte wie “Cum-Ex” und “Cum-Cum” verurteilt. Derartige Geschäfte seien “vollkommen unmoralisch”, unabhängig von der juristischen Bewertung. © dpa


Unglaublich: Nahrungsergänzungsmittel oft mit Medikamenten vermischt.

. Gesundheit Ι NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL

Nahrungsergänzungsmittel oft mit Medikamenten vermischt

In Deutschland nimmt schätzungsweise jeder Dritte Nahrungsergänzungsmittel ein. Die US-Arzneimittel-Behörde warnt vor Medikamenten-Zusätzen in den angeblich harmlosen Präparaten.
Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine, Mineralstoffe, Vitaminpräparate

Nahrungsergänzungsmittel sind nicht so gesund, wie sie scheinen, warnt ein Mediziner

In den USA nimmt mehr als die Hälfte aller ErwachsenenNahrungsergänzungsmittel ein.

In Deutschland ist es nach Schätzungen jeder Dritte. Die US-Arzneimittel-Behörde FDA warnt vor unzulässigen Medikamenten-Zusätzen in den angeblich harmlosen Präparaten. Das berichtet Prof. Helmut Schatz in einer Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).

In einer aktuellen, in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlichten Untersuchung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) stellte das von der FDA betriebene Center for Drug Evaluation and Research in 776 Präparaten pharmazeutische Zusätze fest. Dies betraf am häufigsten NEM zur Steigerung der sexuellen Potenz, zur Gewichtsabnahme und zum Muskelaufbau. Jedes Fünfte der NEM enthielt mehr als einen nicht zugelassenen pharmazeutischen Wirkstoff.

Nahrungsergänzungsmittel mit Medikamenten vermischt

45,5 Prozent der Mittel zur Potenzsteigerung enthielten Sildenafil, den Wirkstoff von Viagra, auch Tadafanil (Handeslname: Cialis) und Vardenfil (Handelsname: Levitra) wies man nach. In 84,9 Prozent der NEM, die beim Abnehmen helfen sollen, war Sibutramin, der Wirkstoff des wegen ernster kardialer Nebenwirkungen vom Markt genommenen Reductil enthalten, oder das früher auch als Abführmittel verwendete, möglicherweise kanzerogene Phenolphthalein.

In 89,1 Prozent der NEM zum Muskelaufbau fanden sich nicht zugelassene Steroide und Aromatasehemmer. Diese Nahrungsergänzungsmittel waren also unzulässigerweise mit Medikamenten vermischt.

51 Prozent der Deutschen halten Nahrungsergänzungsmittel für gesund

Für solch zweifelhaften Produkte würden in Deutschland  jährlich weit mehr als 1 Milliarde Euro ausgegeben, erläutert Schatz. Nach einer von den Verbraucherzentralen in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage unter 1.001 Personen im Jahr 2016 nahmen 20 Prozent der Befragten NEM wie etwa Magnesium-Präparate ein, 51 Prozent hielten sie für gesundheitsförderlich.

“In meiner Praxis stelle ich immer wieder fest, dass Patienten bei der Medikamenten-Anamnese NEM spontan nicht angeben, und nur auf dezidierte Nachfrage berichten, NEM zusätzlich, manchmal auch anstelle der von mir verschriebenen Medikamente einzunehmen”, erzählt der Endokrinologe. Der Glaube und der Nimbus einer notwendigen Ergänzung angesichts der industriell gefertigten Nahrung mit Produkten aus “ausgelaugten Böden”, wie die Werbung Glauben mache, sei enorm.

Schwere Nebenwirkungen durch gepanschte NEM

Immer wieder treten schwere Nebenwirkungen durch unerlaubterweise mit Pharmaka verfälschten NEM auf. So stellte man in einer US-Untersuchung fest, dass 23.000 Besuche von Notfallambulanzen und 2.000 stationäre Notfallaufnahmen pro Jahr im Zusammenhang mit der Einnahme von NEM standen. Dies betraf Schlaganfälle, akute Leberschädigungen, Nierenversagen, Lungenembolien und Tod.

Das Problem der Verfälschung von NEM sei auch hierzulande bekannt. Nach vom IOC geförderten Untersuchungen der Sporthochschule Köln enthielten 15 Prozent der in 13 Ländern erworbenen NEM Prohormone, in Deutschland waren 11 Prozent der untersuchten NEM mit verbotenen Anabolika versetzt.

Nahrungsergänzungsmittel haben keine Zulassungspflicht

Nahrungsergänzungsmittel sind gesetzlich Lebensmittel und keine Heilmittel, so Prof. Schatz. Für sie besteht daher keine Zulassungspflicht, sondern nur eine Anzeigepflicht beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Anders als bei Medikamenten wird kein Wirksamkeits- und Sicherheitsnachweis gefordert. Da NEM also nicht der gleichen strengen Kontrolle wie Medikamente unterliegen, dürfte sich auf absehbare Zeit an dem gefährlichen Missstand nicht viel ändern, so der Mediziner.

Auf der Packung werde im Detail beschrieben, was die NEM enthalten – Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, essenzielle Fettsäuren und Extrakte aus zum Teil exotischen Pflanzen – der verbotenerweise zugesetzte pharmazeutische Wirkstoff werde selbstredend nicht erwähnt. Bereits vor mehr als zehn Jahren hatte Helmut Schatz nach eigenen Angaben bemängelt, dass aus Indien exportierten und hier frei verkäuflichen Ayurveda-Präparaten gegen Diabetes des öfteren Metformin oder Glibenclamid beigemischt war.

Multivitamin-Präparate zeigten keinerlei Nutzen

Dass man den Konsum der auch aus Sicht der JAMA-Autoren für fast alle Menschen in den westlichen Ländern unnötigen und zum Teil sogar schädlichen NEM einschränken oder gar verhindern kann, sei allerdings ebenso unrealistisch, wie bei den reinen Multivitaminpräparaten. Deren Verkauf ging nach negativen Ergebnissen großer Studien in den USA nicht ein bisschen zurück, obwohl diese keinerlei Nutzen gezeigt hatten.

Foto: pat_hastings/fotolia.com

Autor: bab
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Pumpkins are everywhere and the evenings have got dark and chilly. This delicious soup by Melissa Hemsley looks like sunshine and tastes warm and comforting. Don’t omit the topping as it really brings the soup to life. Ginger miso sunshine soup – serves 6 1 tbsp coconut oil or ghee 2 large onions, roughly chopped […]

via Ginger Miso Sunshine Soup — Jono & Jules


Cordyceps-Pilz ist goldwert ?

Auch von Sportlern wird der Pilz sehr gerne verzehrt, aber warum 

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Cordyceps-PilzDie Raupe, an welcher der Cordyceps parasitiert, lebt in hochgelegenen Gebieten von Tibet in bis zu 5000m Höhe.

Sie wächst sehr langsam, ernährt sich von Hochgebirgspflanzen und hält während ihrer zweijährigen Entwicklung im Boden einer langen Hungerphase, Kälte sowie Sauerstoffmangel stand. Aufgrund dessen ist ihr Körper besonders reich an Glukanen, essenziellen Aminosäuren, spezifischen Enzymen, Vitaminen und vielen weiteren Stoffen.

Cordyceps ist eines der gefragtesten Tonika des chinesischen Kräutersystems. Es ist ein sehr effektiver und leistungsfähiger Wirkstoff, der sich mit Ginseng, Reishi und Deer Antler ganz weit oben befindet. Weil es extrem selten ist, ist es sehr teuer. Die Produktqualität variiert stark zwischen den Unternehmen. Kaufen Sie nur bei einem seriösen Lieferanten, dem Sie vertrauen. Wie immer ist Bio am besten, wenn es um Heilpilze geht.

Unter seinen vielen Eigenschaften ist es ein bedeutender Lungentonikum, der den Schleim auflöst, der für die Wiederherstellung des gesamten Immunsystems am wichtigsten ist. Durch die Erweiterung der Atemwege in der Lunge wird die Sauerstoffversorgung verbessert, was zu besseren Zellfunktionen und einem höheren Energiegehalt führt. Cordyceps gilt in Asien als Allround-Stärkungsmittel für Sportler. Es verbessert die Leistung und den Muskelaufbau erheblich.

Es gibt viel Hype und Geld um diesen Pilz, also haben wir eine Menge Forschung in einer Produktionsfirma durchgeführt, bevor wir die richtige ausgewählt haben. Unser Cordyceps wird von einem kleinen Familienbetrieb kultiviert, der sich dafür Auchbegeistert. 

Sie haben ein umfangreiches Training durchlaufen, das von der Landwirtschaftsabteilung der Universität Chiang Mai organisiert wurde.

 Es wird auf organischem braunem Reisbett mit Seidenraupenraupen angebaut.

Einige Vorteile:

Cholesterinsenkung

Schleim löst sich auf; Wiederherstellung und Stimulierung des Immunsystems, Schnellere Genesung von Bronchitis und Atemwegserkrankungen,Verbesserte Sauerstoffaufnahme führt zu höheren Energieniveaus, Erhöhte Effizienz und Ausdauer des Kreislaufsystems,

auch von Sportlern wird der Pilz gerne verzehrt, da seine leistungssteigernde Wirkung beachtlich ist. Chinesische Olympiasportler nehmen den Vitalpilz seit jeher zu sich, um ihre Leistung bei den Wettkämpfen zu erhöhen.

quellen/asie //herbalhealth//anderen

 

 

 


Rein pflanzlich heißt nicht immer harmlos.

Rein pflanzlich heißt nicht immer harmlos

Stand: 

Exotische “Gesundheitsförderung” Pflanzen in Nahrungsergänzungsmitteln boomen. Doch “natürlich” heißt nicht unbedingt “sicher”! Bestimmte Pflanzen sind gefährlich.

Das Wichtigste in Kürze:
Achtung, kann Gesundheit schaden

Egal wie natürlich sie daherkommen: Pflanzen und Pflanzenextrakte können durchaus (sehr) gesundheitsschädliche Stoffe enthalten.

Lediglich 18 bedeutende Pflanzen wurden auf ihre Schädlichkeit hin wissenschaftlich bewertet.

Bisher fehlen gesetzliche Verbotslisten für solche Stoffe in Nahrungsergänzungsmitteln. Einziges Verbot: Ephedra-Kraut. Bei allen anderen ist der Hersteller/Vertreiber für die Sicherheit verantwortlich.

Rein pflanzlich heißt nicht immer harmlos

Exotische Pflanzen boomen

Besonders bei den Nahrungs­ergänzungsmitteln boomt der Markt mit exotischen Pflanzen und Pflanzen­zubereitungen (“Botanical preparation”) als Zutaten. Den Pflanzen, Algen und Pilzen(“Botanicals”) wird in der Regel irgendeine außergewöhnliche – meist gesundheitsfördernde – Wirkung zugesprochen. Häufig werben die Anbieter mit “Natürlichkeit” und lassen den Eindruck entstehen, dass die Präparate deshalb auch sicher seien. Doch das ist ein Trugschluss. Nicht immer handelt es sich um harmlose Kräutermittel, Häufig verbergen sich unerforschte und teilweise giftige Substanzen dahinter.

Das Problem: Für diese Zutaten braucht man keine amtliche Zulassung. Deshalb prüft keine Behörde, wie sie wirken und ob sie gesundheitlich unbedenklich sind, bevor sie auf den Markt kommen. Alleine der sogenannte Inverkehrbringer (Hersteller, Verpacker oder Verkäufer) ist für die Sicherheit verantwortlich. Wenn dieser aber im Ausland sitzt, ist es schwer, ihn zur Verantwortung zu ziehen.

Auch für die Lebensmittel­überwachung ist das nicht ganz einfach, da es keine rechtsverbindliche Liste der in Nahrungs­ergänzungsmitteln zugelassenen Pflanzen gibt.

Worauf kann ich achten?

Grundsätzlich vorsichtig sein sollten Sie bei der Verwendung von Pflanzen und Pflanzen­zubereitungen, wenn Sie chronisch krank sind und/oder regelmäßig Medikamente einnehmen müssen. Hier sind Wechselwirkungen möglich. Gesundheitliche Bedenken diesbezüglich hat das BfR beispielsweise bei Gojibeeren. Fragen Sie Ihren Apotheker nach möglichen Wechselwirkungen. Eine Hilfe für das Gespräch bietet unser Formular „Persönliche Gesundheitsapotheke“.

Verzichten Sie keinesfalls auf notwendige medizinische Behandlungen – auch wenn behauptet wird, eine Pflanzenzubereitung könnte diese ersetzen. Sprechen Sie zunächst mit einem / Ihrem Arzt darüber, um keine unnötigen Risiken einzugehen.

Neben Produkten mit Ephedrin (siehe unten) sollten Sie auch bei solchen mit Synephrin  (bzw. Bitterorangenextrakt / Citrus aurantium) sehr vorsichtig sein, insbesondere in Kombination mit Koffein.

Besser verzichten sollten Sie derzeit auf Produkte mit Schlafbeere (Withania somnifera), Kudzuwurzel (Pueraria lobata), Erdstachelnuss(Tribulus terrestris), Wermut (Artemisia absinthium), Geißkraut (Galega officinalis L.) und Yohimbe (Pausinystalia yohimbe), weil noch Unklarheiten bezüglich der Sicherheit bestehen (siehe unten).

Übrigens: Als “rein natürlich” angepriesene Nahrungs­ergänzungsmittel aus dem Internet, speziell solche zur Gewichtsreduktion, zur Potenzsteigerung oder zur Leistungssteigerung, enthalten häufig nicht deklarierteillegale Arzneiwirkstoffe. Vorsicht, wenn solche Erzeugnisse in Internetforen als besonders wirksam beschrieben werden.

Verbotene gesundheitsschädliche Pflanzen

Einen ersten Anhaltspunkt über die Sicherheit sowie die Eingruppierung der Pflanzen als Lebensmittel oder Arzneimittel liefert die Stoffliste für Pflanzen und Pflanzenteile  vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Diese Liste mit etwa 600 Pflanzen soll der einheitlichen Einschätzung der deutschen Lebensmittel­überwachungsbehörden dienen, ist aber bisher nicht rechtsverbindlich.

Hinzu kommt, dass Pflanzenextrakte bei Lebensmitteln nicht standardisiert sind (es gibt keine Vorgaben zur Herstellung und Zusammensetzung), sodass es letztendlich doch immer wieder zu Einzelfall­bewertungen kommen muss. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat 18 bedeutsame Pflanzen und pflanzliche Zubereitungen ausgewählt und sie auf ihre gesundheitliche Wirkung  hin überprüft.

Acht pflanzliche Stoffe wurden vom BfR als gesundheitsschädlich eingestuft! Damit sind sie nicht sicher und sollten in Nahrungsergänzungsmitteln nicht verwendet werden.  Letztendlich ist aber der Hersteller für die Sicherheit verantwortlich.

Eisenhut (Aconitum spp.): gilt als die giftigste Pflanzengattung Europas. Eine Vergiftung führt zu schweren Störungen der Nerven, des Herz-Kreislauf-Systems und des Verdauungsapparates bis hin zum Tod. Ein Gegenmittel ist bis heute nicht bekannt.

Fingerhut (Digitalis spp.): besitzt ein breites Vergiftungsspektrum mit langanhaltender Wirkung

Meerträubel (Ephedra spp.): wirkt stimulierend auf den Kreislauf mit der großen Gefahr von Übelkeit, Herzrasen, Angstzuständen, Schlaflosigkeit bis hin zu lebensbedrohlichen Folgen. Die Verwendung als Zutat in Nahrungsergänzungsmitteln ist in den USA und in der EU mittlerweile verboten.

Weißer Stechapfel (Datura stramonium): Blätter werden in der traditionellen Heilkunde bei Asthma und Bronchitis eingesetzt. Unkontrollierte Einnahmen können zu Vergiftungen mit tödlichem Ausgang führen.

Wurmfarn (Dryopteris filix-mas): Bei innerer Anwendung drohen zahlreiche Vergiftungs­erscheinungen, auch mit tödlichem Ausgang durch Krampfanfälle oder Atemlähmung.

Aztekensalbei (Salvia divinorum Epling & Jativa): halluzinogene Drogen mit hohem Missbrauchspotential

Aristolochia (Aristolochia spp.): Schon in geringer Dosis kann der Stoff die Nieren schädigen, das Erbgut verändern und Krebs erregen. In Deutschland sind Aristolochia-haltige Arzneimittel bereits seit 1981 (vom damaligen Bundesgesundheitsamt) verboten.

Schlangenwurzel (Rauvolfia serpentina): Eine Vergiftung führt zu schweren Störungen der Nerven, des Herz-Kreislauf-Systems und des Verdauungsapparates, was auch langfristige Schäden zur Folge haben kann

Khat (Catha edulis) müsste, so die Empfehlung des BfR, aufgrund von psychoaktiven Inhaltsstoffen, die unter anderem das Fahrvermögen beeinträchtigen können, als Droge eingestuft werden.

Ephedrakraut (Ephedrin, Ephedra) ist seit 2015 in der EU (VO (EU) 2015/403 ) verboten. 2013 hatte die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA festgestellt, dass Ephedra-haltige Nahrungs­ergänzungsmittel , die in der Regel zur Gewichtsreduktion oder zur Verbesserung der sportlichen Leistung eingesetzt werden, und Kräutertees mit Ephedrakraut über das Internet erhältlich sind. Die in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltenen Mengen Ephedra-Alkaloide oder Ephedrin können der therapeutischen Dosis in Arzneimitteln entsprechen oder diese sogar übersteigen. Das kann schwerwiegende nachteilige Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und das zentrale Nervensystem (wie Bluthochdruck oder Schlaganfälle) haben. Durch eine kombinierte Aufnahme mit Koffein können diese noch verstärkt werden.

Wissenschaftliche Daten fehlen

Für sechs weitere Pflanzenstoffe fehlen Informationen zur Gesundheitsgefahr, oder es existieren wissenschaftliche Unsicherheiten. Bis eindeutige Studien zur Sicherheit vorliegen, sollte diese Zutaten besser nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln verzehrt werden:

  • Schlafbeere (Withania somnifera)
  • Kudzuwurzel (Pueraria lobata)
  • Erdstachelnuss (Tribulus terrestris)
  • Wermut (Artemisia absinthium)
  • Geißkraut (Galega officinalis L.)
  • Yohimbe (Pausinystalia yohimbe)

Immerhin wurde Yohimbe 2015 mit der EU-Verordnung 2015/403 als ein Stoff eingestuft, dessen Verwendung in Lebensmitteln von der Gemeinschaft geprüft werden soll (gemäß Anhang III, Teil C, VO (EG) 1925/2006). Damit gehört Yohimbe – obwohl im Internet oft so angeboten – nicht in Nahrungsergänzungsmittel.

Wie gezeigt fehlen hinsichtlich der Pflanzenstoffe aus Sicht des vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutzes zahlreiche gesetzliche Maßnahmen. Hier finden Sie den diesbezüglichen Forderungskatalog der Verbraucherzentralen.

Quellen: Verbraucherzentrale

BVL (2014): Stoffliste des Bundes und der Bundesländer für die Kategorie “Pflanzen und Pflanzenteile”. Stand: 09.09.2014

Bundesinstitut für Risikobewertung (2013): Risikobewertung von Pflanzen und pflanzlichen Zubereitungen, BfR-Wissenschaft 12/2013), 2. ergänzte Auflage

Verordnung (EU) 2015/403 vom 11. März 2015 zur Änderung des Anhangs III der Verordnung (EG) Nr. 1925/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates in Bezug auf Ephedra-Arten und Yohimbe (Pausinystalia Yohimbe (K. Schum) Pierre ex Beille)

EFSA-Gremium für Lebensmittelzusatzstoffe und Lebensmitteln zugesetzte Nährstoffquellen (ANS-Gremium) (2013): Scientific Opinion on safety evaluation of Ephedra species for use in food. EFSA Journal 2013;11(11):3467.


Nach den Präsidentschaftswahlen 2016 gerieten die Medien in Aufruhr über das russische Hacken und die Beeinflussung des Wahlergebnisses. Seit dieser Zeit ist das Thema in den Mainstream-Medien zurückgegangen und wir haben unsere Interessen erst geweckt, wenn die Ermittlungen gegen den Sonderanwalt Robert Müller aufgenommen werden. In ihrer Folge liegt jedoch ein Misstrauen gegenüber den […]

via [11/06/18] – Die Zwischenwahl 2018: Wählerunterdrückung – SAGE Lecture Spark


Die öffentliche Verschwendung

Milliarden Euro Steuergelder werden Jahr für Jahr verschwendet, d.h. Bund, Länder und Gemeinden könnten mühelos diese Beträge einsparen, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde.

Die Beispiele der Verschwendung

Die Beispiele der Verschwendung reichen von maßlosen Baukostenüberschreitungen, Beschaffungspleiten, unnötige Politikerreisen, wertlose Gutachten, unsinnige Subventionen bis hin zu teuren Schildbürgerstreichen, unsinnigem Bürokratismus und Korruption. Der Bund der Steuerzahler veröffentlicht jedes Jahr im Herbst sein Schwarzbuch ‘Die öffentliche Verschwendung’, in dem skandalöse Beispiele von Steuergeldverschwendung dokumentiert werden.

Die Gründe der VerschwendungDie Gründe der Verschwendung sind vielfältig. Nicht nur, dass sich fremder Leute Geld leichter ausgibt als das eigene, auch ein nicht mehr zeitgemäßes Haushaltsrecht, fehlende Kosten- und Leistungsrechnung, veraltetes Dienst- und Besoldungsrecht, übertriebener Perfektionismus und ungehemmte Regelungswut tragen zur Verschwendung bei. Vor allem aber müssen Verschwender bisher so gut wie keine Sanktionen befürchten.

Dass die Verschwendung öffentlicher Mittel so selten geahndet wurde, hat mehrere Gründe. Der wesentliche ist: Steuergeld-Verschwendung ist wie Korruption eine Straftat ohne unmittelbares Opfer. Der Leidtragende der öffentlichen Verschwendung ist der anonyme Steuerzahler.

Das fehlende Unrechtsbewusstsein

Betrachtet man Verschwendung im Einzelfall, so wird von den Verantwortlichen meist geleugnet, dass der öffentlichen Hand überhaupt ein Schaden entstanden ist. Selbst wenn gegen geltendes Haushaltsrecht verstoßen oder Haushaltsansätze überzogen wurden, muss das nach derzeit geltendem Verständnis von Strafrechtlern noch längst kein Schaden sein.
Die Bandbreite der Ausreden

Die Bandbreite der Ausredenreicht von einfacher Verneinung bis zu mehrseitigen, kunstvoll gedrechselten Erklärungen. Das Haushaltsrecht wurde in der Vergangenheit auf diese Weise systematisch zum Recht zweiter Klasse degradiert. Zum anderen wird im konkreten Fall, wenn Untersuchungen eingeleitet sind und der Verdacht der Verschwendung sich allmählich zu erhärten beginnt, von den Verantwortlichen und ihren Vorgesetzten auf Zeit gespielt. Die Strafbarkeit der Veruntreuung öffentlicher Mittel verjährt nach fünf Jahren, wobei bis zum Bekanntwerden des Vergehens oft schon zwei Jahre vergangen sind. Das ist regelmäßig dann der Fall, wenn der Rechnungshof die Haushaltsführung des vorvergangenen Jahres geprüft und Verschwendung aufgedeckt hat.

Die Strafanzeigen gegen Verschwender

Der Bund der Steuerzahler hat 1997 ein vom Strafrechtler Professor Dr. Gerhard Wolf aus Frankfurt/Oder gefertigtes Gutachten über “Die Strafbarkeit der rechtswidrigen Verwendung öffentlicher Mittel” vorgestellt. Ergebnis: Die Verschwendung von Steuergeldern ist schon heute strafwürdig. Aufgrund dieses Gutachtens hat der Bund der Steuerzahler seitdem in einer Reihe von Fällen Strafanzeige wegen Untreue erstattet. Die entscheidenden Hinweise kommen dabei oft von aufmerksamen Bürgern.
Es liegt an den Steuerzahlern, sich nicht entrechten zu lassen, sondern mit Nachdruck auf ihr Recht auf einen sparsamen Umgang mit ihrem Geld zu pochen. Wenn der begründete Verdacht besteht, dass Steuergelder verschwendet werden, leitet der Bund der Steuerzahler die notwendigen Schritte ein. Es liegt dann auch an den Staatsanwaltschaften, die Sachverhalte und Verantwortlichen zu ermitteln und Anklage zu erheben.


Bund der Steuerzahler; wird Steuergeld sogar sprichwörtlich in die Luft geblasen.

06.11.2018

Bund der Steuerzahler stellt sein 46. Schwarzbuch

Ein Krankenwagen für verletzte Wölfe kostet 11.000 Euro – einsatzbereit, doch bislang ungenutzt. Eine Rasenheizung im Erfurter Stadion kostet 887.000 Euro – ebenfalls einsatzbereit, doch wegen hoher Betriebskosten ungenutzt. Und schließlich 900 Millionen Euro für einen riskanten Drohnen-Deal: Das 46. Schwarzbuch fasst Steuergeldverschwendung quer durch die Bundesrepublik zusammen.

Im niedersächsischen Celle wurde für 12.800 Euro ein Zebrastreifen eingerichtet. Was die Fußgänger freute, ärgerte die Autofahrer – der Verkehr staute sich. Daraufhin fräste die Kreisstadt den neuen Zebrastreifen einfach ab und machte den Übergang mit Metallzäunen dicht. Kosten für diese Aktion: weitere 5.700 Euro.

Mehr als 300 Autokilometer von Celle entfernt wird Steuergeld sogar sprichwörtlich in die Luft geblasen: Für 415.000 Euro will die Stadt Monheim am Rhein inmitten eines Kreisverkehrs einen Geysir errichten, der hin und wieder ausbricht. Damit Verkehrsteilnehmer vor lauter Schreck keinen Unfall bauen, sollen sie vor Einfahrt in den Kreisverkehr mit einer Ampel ausgebremst werden. Der Bund der Steuerzahler fordert die Verantwortlichen auf, diese absurden Pläne zu überdenken!

Skurrile Verschwendungen, staatliche Wirtschaftsflops und die oft teure Imagepflege der Politik stehen auf der Liste des Verbands, der insgesamt 109 exemplarische Fälle auf kommunaler, Landes-, Bundes- sowie EU-Ebene recherchiert hat. Bei der heutigen Präsentation von „Das Schwarzbuch `Die öffentliche Verschwendung 2018/19´“ verwies BdSt-Präsident Reiner Holznagel auch auf zahlreiche Erfolge: Dank konsequenter Kritik konnten wir immer wieder Steuergeld retten.

Baukostenexplosionen im Fokus

Für das neue Sonderkapitel „Explosion von Baukosten stoppen!“ befasst sich der Bund der Steuerzahler mit den Problemen öffentlicher Bauprojekte. Denn vier von zehn Hochbauten, die zwischen 2000 und 2015 fertiggestellt wurden, waren teurer als geplant.

Mit unseren „Flop 5“ weisen wir auf die schlimmsten Fehler hin – dazu gehören Stolperfallen bei Vergaben und ein chaotisches Controlling. Unsere Vorschläge für Verbesserungen liegen auf dem Tisch der Politik.

Doch was ist bisher passiert? Im neuen Schwarzbuch machen wir den Check!
Zudem zeigen unsere 15 konkreten Handlungsempfehlungen auf, wie der Staat günstiger und schneller bauen kann:Dabei spielen ergebnisoffene Wirtschaftlichkeits Untersuchungen, schlankere Planungsprozesse oder ein höheres Tempo bei Klagen gegen öffentliche Vergabeverfahren eine wesentliche Rolle.

Wichtig ist auch ein neues Denken: Für digitale Planungsmethoden bei öffentlichen Baustellen wird es höchste Zeit!

Kritik und Lösung aus einer Hand – und auf www.schwarzbuch.de 

Der Bund der Steuerzahler liefert Kritik und Lösung aus einer Hand – dies leistet nicht nur die Schwarzbuch-Publikation, sondern auch das investigative Online-Portal www.schwarzbuch.de. Anhand von Chroniken und Fotos kann sich jeder interessierte Bürger ein Bild über das Schwarzbuch hinter den Kulissen machen und interaktiv dabei sein. Wo genau wie viel Geld sorglos ausgegeben wurde, erfahren Nutzer in unserem „Verschwendungsatlas“, der permanent aktualisiert wird.

Das neue Schwarzbuch können Sie auf http://www.schwarzbuch.de kostenfrei bestellen. 

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Students hold a protest calling for an end of Israel’s occupation on Gaza at Leeds University, UK on 5 May 2018 MEMO | November 5, 2018 In the first move of its kind, a UK university has divested from companies that supply military equipment to the Israeli army following a student campaign. The University of […]

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