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Klima wandel verändert alles

by:se/nz Heute Klima USA Tierpark Schutz

Bildergebnis für Galapagos-Inseln sechs Landleguane.kosten losen foto

Wegen zu großer Konkurrenz um das knappe Futter sind auf den Galapagos-Inseln sechs Landleguane umgesiedelt worden. Die Reptilien seien von der kleinen Insel Venecia auf den sogenannten Drachenhügel auf der großen Nachbarinsel Santa Cruz gebracht worden, teilte der Galapagos-Nationalpark am Dienstag (Ortszeit) mit. “Der Mangel an Regen, wenig Nahrung und die hohe Zahl von Landleguanen” auf Venecia hätten dies notwendig gemacht.

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Die Landleguane lebten ursprünglich nur auf dem Drachenhügel. In den 70er Jahren wurden einige Exemplare nach Venecia gebracht, um sie vor verwilderten Hunden zu schützen, die den Bestand der Echsen gefährdeten. Zwanzig Jahre später begann ein Rück-Umsiedlungsprozess. Seitdem wurden besonders in Zeiten von Futterknappheit etwa hundert Landleguane zum Drachenhügel zurückgebracht.

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Die Galapagos-Inseln gehören zu Ecuador und liegen etwa tausend Kilometer vom Festland entfernt. Sie sind vulkanischen Ursprungs und beherbergen viele Tierarten, die nur dort vorkommen. Der britische Naturforscher Charles Darwin wurde durch seine Galapagos-Expedition zu seiner Evolutionstheorie inspiriert, die er in dem Werk “Die Entstehung der Arten” darlegte. 1978 erklärte die Unesco die Inseln zur Welterbestätte. 97 Prozent ihrer Fläche sind Teil des Galapagos-Nationalparks.


Kreml-kritische russische Journalist Arkadi Babtschenko lebt.

Heute kiew – tot gesagt  lebend wiederauftaucht 

Ukraine, Kiew: Der russische Journalist Arkady Babchenko wurde erschossen (picture-alliance/dpa/R. Krivobok)

Der für tot erklärte Kreml-kritische russische Journalist Arkadi Babtschenko lebt. Der 41-Jährige trat am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Kiew auf. Sein Tod sei inszeniert worden, um einen geplanten Mordanschlag auf Babtschenko zu vereiteln, teilte der ukrainische Geheimdienst mit.

Am Dienstag hatte die ukrainische Polizei erklärt, der frühere Kriegsreporter sei im Treppenhaus seines Wohngebäudes durch drei Schüsse in den Rücken getötet worden. Am Mittwoch erklärte der ukrainische Geheimdienst SBU schließlich, der inszenierte Mord sei Teil eines „Spezialeinsatzes“ gewesen, um Babtschenkos Leben zu retten.

SBU-Chef Wasyl Gryzak beschuldigte Russland

SBU-Chef Wasyl Gryzak beschuldigte Russland, hinter dem Mordkomplott zu stecken. „Uns ist es gelungen, eine zynische Provokation zu verhindern und die Vorbereitung dieses Verbrechens durch die russischen Sicherheitsdienste zu dokumentieren“, sagte Gryzak. Moskau hatte die Anschuldigungen aus Kiew zuvor bereits zurückgewiesen und die mutmaßliche Ermordung der Journalisten „scharf verurteilt“.

Babtschenko hatte in den 90er und frühen 2000er Jahren in den Tschetschenien-Kriegen gekämpft, ehe er sich als Kriegsreporter öffentliches Ansehen erwarb. In Moskau arbeitete er für die oppositionelle Zeitung „Nowaja Gaseta“ und den liberalen Radiosender Moskauer Echo. Im Februar 2017 verließ er Russland, nachdem er nach eigenen Angaben Todesdrohungen erhalten hatte.

Er lebte zunächst in Tschechien, später in Israel und schließlich in Kiew. Der scharfzüngige Kreml-Kritiker war innerhalb der russischen Opposition nicht unumstritten. Manche Oppositionelle hielten Babschenko vor, mit seiner aggressiven Rhetorik übers Ziel hinauszuschießen. Zuletzt betätigte sich Babtschenko von Kiew aus für den krimtatarischen ukrainischen Sender ATR und betrieb einen sehr aktiven Internet-Blog. (afp)

– Quelle:.ksta.


Russischer Journalist in Kiew erschossen

Ukraine vor-eintag       Politik Kriege Mord Kriegsreporter

Russischer Journalist in Kiew erschossen

Arkadi Babtschenko galt als einer der bekanntesten russischen Kriegsreporter. Nach Angaben der ukrainischen Polizei hatte die Ehefrau des Journalisten ihn blutüberströmt in ihrer Wohnung entdeckt.

Ukraine, Kiew: Der russische Journalist Arkady Babchenko wurde erschossen (picture-alliance/dpa/R. Krivobok) Arkadi Babtschenko vor einigen Jahren am Moskauer Flughafen

Der 41-jährige Babtschenko verstarb noch im Krankenwagen. Babtschenkos Kollege Osman Pschayew schrieb auf seiner Facebook-Seite, der Journalist sei im Treppenhaus durch drei Schüsse in den Rücken getötet worden. Der Mord in der ukrainischen Hauptstadt Kiew stehe vermutlich in Verbindung mit seinen beruflichen Aktivitäten, erklärte ein Polizeisprecher.

 

Ukraine Kiew Polizei vor dem Haus des ermordeten Journalisten Arkady Babchenko (Reuters/V. Ogirenko) Polizisten vor dem Haus des ermordeten Journalisten Babtschenko

Berichte über Brutalitäten im Tschetschenien-Krieg

Babtschenko hatte in den 1990er Jahren als junger russischer Soldat im Tschetschenien-Krieg gedient. Als Buchautor machte er sich einen ersten Namen mit der Schilderung von Brutalitäten in der russischen Armee und im Kampf gegen die Rebellen.

In den vergangenen Jahren arbeitete der Journalist für mehrere oppositionelle Medien in Russland und äußerte sich sehr kritisch über die Regierungsarbeit von Präsident Wladimir Putin.

Drohungen gegen die Familie 

Babtschenko verließ Russland im Februar 2017. Er begründete den Schritt mit wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie. Er befürchtete, inhaftiert zu werden. Der Reporter ging zunächst nach Prag, später nach Kiew. Dort arbeitete er zuletzt unter anderem für den krimtatarischen privaten TV-Sender ATR.

In der ukrainischen Hauptstadt ist es der dritte aufsehenerregende Mord an einem Journalisten innerhalb von vier Jahren. 2016 wurde der russische Reporter Pawel Scheremet durch eine Autobombe getötet, ebenfalls ein Kritiker des Kremls. 2015 wurde der ukrainische Journalist Oleg Busina ermordet. Beide Fälle sind ungeklärt.

se/jj (ap, rtr, afp, dpa)


Hurricane Maria was so much worse than we thought — Grist

Die Menschen in Puerto Rico haben die Verwüstung durch den Hurrikan Maria seit dem Sturm vor acht Monaten ertragen. Viele kämpfen noch immer um sauberes Wasser und medizinische Versorgung. Nun gibt es Beweise dafür, dass die Zahl der Todesopfer von Maria und ihrer Folgen viel schlimmer ist als bisher angenommen. Eine unabhängige Analyse aus der Öffentlichkeit …

via Hurricane Maria war so viel schlimmer als wir dachten – Grist


Mai Witz.

Der Witz des Monat Mai

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 von: Santa.Sam am Juni 23, 2005, 06:49:24
Ein Mann gräbt gerade seinen Vorgarten um als seine Nachbarin auffallend
hübsch, aber auch auffallend blond, zu ihrem Briefkasten gerannt kommt,
diesen öffnet und anschließend laut wieder zuknallt.
Der Mann denkt sich nichts böses und schuftet weiter, bis Sekunden später die Blondine erneut erscheint, wieder den Briefkasten öffnet und ihn ein weiteres mal laut
zuknallt. Der Mann ist leicht irritiert, arbeitet jedoch weiter.
Als dann aber die Blondine ein drittes mal zur Tür herauskommt, den Briefkasten
öffnet und lauter und wütender als je zuvor zuknallt, kann der Nachbar seine
Neugierde nicht mehr weiter zügeln und fragt: “Gnädigste, haben Sie ein
Problem?”

“Das will ich meinen”, ruft die Blondine voller Wut, “mein Computer
behauptet felsenfest, ich hätte Post!”


Urkundenfälschung und Betrug an Berliner Ausländerbehörde.

 

Berlins Ausländerbehörde ermöglichte wohl jahrelangen Betrug

Trotz Warnhinweisen soll die Ausländerbehörde jahrelang Aufenthaltstitel für Nigerianer genehmigt haben. Die Papiere waren gefälscht.

Bildergebnis für Berlins Ausländerbehörde

Trotz Warnungen soll die Berliner Ausländerbehörde den Betrug einer nigerianischen Bande jahrelang ermöglicht haben (Ar chiv)Foto: Freie Welt

Berlin. Die Berliner Ausländerbehörde soll trotz interner Hinweise ihrer Mitarbeiter Urkundenfälschung und Betrug mit sogenannten EU-Aufenthaltskarten für Nigerianer jahrelang ermöglicht haben. Ein erheblicher Teil der in Berlin gemeldeten nigerianischen Staatsbürger soll sich somit den Aufenthaltsstatus illegal erschlichen haben. Das ergaben Recherchen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb).

Mithilfe gefälschter Dokumente und fingierter Ehen soll eine sechsköpfige Bande mehr als 200 Nigerianern eine so genannte EU-Aufenthaltskarte besorgt haben. Sie bescheinigt ihnen das Recht auf Einreise und Aufenthalt. Zurzeit sind über zweieinhalb Tausend Nigerianer offiziell in Berlin gemeldet.

Nigerianische Bande wandte immer gleichen Trick an

Mehrmals sollen Mitarbeiter der Behörde ihre Vorgesetzten auf Unstimmigkeiten bei den Anträgen und der Vergabe von Aufenthaltstiteln hingewiesen haben. Ihre Mahnungen blieben nach rbb-Recherchen aber offenbar ohne Folgen.

Inzwischen hat in vor dem Berliner Landgericht der Prozess gegen fünf Frauen und einen Mann der Bande begonnen. Mit von Nigeria aus agierenden Komplizen sollen die 41- bis 65-jährigen Angeklagten immer wieder den gleichen Trick angewandt haben: Ein angeblich portugiesisch-nigerianisches Ehepaar erscheint in der Berliner Ausländerbehörde und beantragt eine “Aufenthaltskarte für Familienangehörige von Bürgern der EU”, eine so gennannte “EU-Aufenthaltskarte”. Sie bescheinigt dem Nigerianer das Recht auf Einreise und Aufenthalt in Deutschland.

Die Anklage geht davon aus, dass die Gruppierung bis zu 15.000 Euro im Einzelfall kassierte. “Insgesamt ist von Einnahmen in Höhe von mindestens einer Million Euro auszugehen”, heißt es in der Anklage.

Berliner Rechtsanwältin involviert

Doch die für den Antrag nötigen und vorgelegten Unterlagen sind allesamt gefälscht. Die Eheurkunden wurden meistens zuvor in Nigeria gefälscht. Die deutschen Arbeitsverträge und Lohnbescheinigungen der portugiesischen “Ehefrau” wurden von einer ehemaligen Bordellbesitzerin in Berlin angefertigt. Für den Termin in der Ausländerbehörde am Friedrich-Krause-Ufer wird die – in der Regel aus dem Drogenmilieu stammende – Portugiesin nach Berlin eingeflogen. Auch eine Berliner Rechtsanwältin ist involviert. Sie meldet zuvor die Portugiesin beim Bürgeramt an, ohne dass diese selbst anwesend ist. Hinter diesem raffinierten Vorgehen steht eine weltweit agierende, kriminelle Bande.

In der Berliner Ausländer Behörde spielt sich in der Zeit zwischen Januar 2015 und September 2017 dieses Szenario rund 200 Mal ab, oft mehrmals in einer Woche. Die Anträge der vorwiegend portugiesisch-nigerianischen “Eheleute” werden dabei meistens bewilligt. Mitunter war es offenbar sieben Mal ein und dieselbe Portugiesin, die jeweils unter anderem Namen einen Antrag für ihren nigerianischen Ehemann gestellt haben soll.

Mitarbeiter der Ausländerbehörde: Trotz Mahnungen ist nichts passiert

Dabei ist die Häufigkeit dieser Fälle einigen Mitarbeitern der Berliner Ausländerbehörde sehr wohl aufgefallen. Ein Mitarbeiter der beteiligten Behörden sagte dem rbb: “Intern gab es Hinweise. Der Verdacht, dass bei diesen Anträgen etwas nicht stimmen kann, wurde mehrmals geäußert und auch an Vorgesetzte weitergeleitet. Passiert ist aber nichts. Trotz der Mahnungen”. Die Zweifel und Bedenken einiger Mitarbeiter blieben in der Berliner Ausländerbehörde also offenbar ohne jegliche Folgen.

Auf rbb-Anfrage erklärt die zuständige Senatsverwaltung für Inneres, die Ausländerbehörde habe unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorgänge reagiert und Anträge von nigerianischen Staatsbürgern besonders intensiv geprüft. Der Sprecher der Innenverwaltung, Martin Pallgen, wies den Vorwurf auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) am Montagabend zurück. “Der Vorwurf, die Ausländerbehörde habe nicht auf Hinweise von Mitarbeitern reagiert, ist falsch”.

Prozess gegen Bande hat begonnen

Der Ausländerbehörde lagen demnach im Spätsommer 2016 erste belastbare Informationen auf illegale Schleusungen vor, erklärte der Sprecher. Die Behördenleitung habe daraufhin Maßnahmen ergriffen, um diese Verdachtsmomente zu erhärten. So seien zum Beispiel Anträge, die eine bestimmte Rechtsanwaltskanzlei zugunsten von nigerianischen Staatsangehörigen gestellt habe, besonders intensiv geprüft worden, so der Sprecher. “Daraufhin wurden weitere Nachweise gefordert sowie bei Zweifeln an der Echtheit von nigerianischen Unterlagen besondere Anhörungen durchgeführt.”

Unabhängig von den Prüfungen in der Behörde habe die Berliner Staatsanwaltschaft gegen eine international agierende Bande ermittelt. Gegen Mitarbeiter der Ausländerbehörde sei nicht ermittelt worden, sagte der Sprecher.

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( ots/dpa )© Berliner Morgenpost 2018 


RÄ-kritisiert Abzocke von Asylbewerbern durch Anwälte und Mediziner Recherche des SWR.

“In five Minuten zum Attest”
Wiesbadener Rechtsanwältin für Ausländerrecht kritisiert Abzocke von Asylbewerbern Durch Anwälte und Mediziner
Recherche des SWR

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Mainz / Wiesbaden (ots)  – Die Wiesbadener Rechtsanwältin für Ausländerrecht Michaela Apel ist im Interview mit der SWR Anwaltskollegen und Ärzte. Ihr Vorwurf: Medizinische Atteste teil im Schnellverfahren, nach Kurzdiagnose ohne Dolmetscher verfasst. So kritisierten sterben Anwachsen EINEN Kollege, der EINEN Asylbewerber zu Einem Hausarzt Geschickt Hut, DAMIT den ER in Einer ärztlichen Attestieren verschiedene Krankheiten bescheinigt. In DM Attestieren ist, dass der Patient unter einer porttraumatischen Belastungsstörung Leiden, unter einer Akuten Depression, ist eine suizidale Gefahr vorhanden. Der Arzt führt aus, diese Diagnose ist “gesichert”.

Allgemeinmediziner stellt Diagnosen aus unterschiedlichem Rahmen vor Die Anwältin kritisiert: Der Mediziner stellt fachmedizinische Diagnosen aus verschiedenen medizinischen Bereichen, obschon er nur allgemeinmediziner sei. Der Arzt, so stirbt Anwältin weiter, habe für diesen “Fünf-Minuten-Attest” 100 Euro bekommen, hat immer nur zu viel Attest, den Patienten Regelmäßig gesehen haben zu haben. Der Anwalt des Flüchtlings hat 300 Euro Vermittlungsprovision bekommen. Die Kosten müssen der Asylbewerber aufbringen.

Der Hintergrund für die medizinische Behandlung: Die geschilderten Erfahrungen der Asylbewerber lassen sich nicht im Detail beleuchten. Ergibt jede medizinische Untersuchung, dass ETWA posttraumatische Belastungsstörungen vor dem Hintergrund von erlernten Gewalttaten im Krieg zu vermeiden. Sachbearbeiter beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Manipulierte Diagnosen und Atteste unterstützen, asylverfahren positiv zu beeinflussen.


Warum Ivanka Trump unter Mauschel-Verdacht steht

Seit Trump US-Präsident ist, gibt es den Vorwurf, dass er Amt und Geschäft zu sehr vermische.

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 Melanie Trump Ivanka Donald in china Von Kathrin Werner, New York – SZ.de – Montag, 28. Mai 2018

Jetzt hat China der Modefirma der Präsidententochter gerade sieben neue Markenrechte zugesprochen.
Nur wenige Tage vor der Genehmigung der Rechte hatte Donald Trump verkündet, er sei bereit, chinesischen Wirtschaftsinteressen entgegenzukommen.
Die Produkte klingen nicht sehr glamourös: Steppdecken und Wickeltücher, Gardinen, Bettwäsche, Handtücher und andere Textilien. Aber zusammengenommen können sie viel Geld einbringen. Geld, das von China nach New York fließt. Aus den Portemonnaies chinesischer Konsumenten an Ivanka Trump. China hat der Modefirma der Präsidententochter gerade sieben neue Markenrechte zugesprochen – mitten in der heißen Phase des Handelsstreits zwischen der Regierung ihres Vaters und der Volksrepublik.

Nur wenige Tage vor der Genehmigung der Rechte hatte Donald Trump verkündet, er sei bereit, chinesischen Wirtschaftsinteressen entgegenzukommen: Es ging um den chinesischen Handyhersteller ZTE. Der US-Präsident erlaubt dem Unternehmen nach langem Streit nun doch, weiter Vorprodukte in den USA zu kaufen, wenn ZTE einer Strafzahlung von 1,3 Milliarden Dollar zustimmt, “umfangreiche Sicherheitsgarantien” abgibt und das Management wechselt. ZTE hatte gegen Iran- und Nordkorea-Sanktionen verstoßen.

Die US-Regierung verbot US-Zulieferern wie Qualcomm und Intel daraufhin, in den kommenden sieben Jahren Bauteile oder Software an das Unternehmen zu verkaufen, was es fast in die Pleite trieb. Mitte Mai hatte Trump dann überraschend erklärt, er arbeite mit Chinas Präsident Xi Jinping an einer Lösung. Die Regierungschefs der weltgrößten Volkswirtschaften streiten über Handelsfragen wie Patentschutz und Währungsmanipulation. Trump droht mit Zöllen, zeigte sich zuletzt aber milder. Das liege auch an den Geschäftsinteressen seiner Familie, kritisieren Trumps Gegner.
Eine Präsidentenberaterin rief in einem Interview dazu auf: “Geh und kauf Ivankas Zeug.”
Nicht nur Ivankas Modelinie, auch die Trump-Organisation selbst, die Immobilienfirma des Präsidenten, steht unter Mauschel-Verdacht. Die Trump-Firma will in einem geplanten Vergnügungspark auf der indonesischen Insel Java Hotels und Golfplätze bauen. Ein chinesischer Staatskonzern hat nun einen Vertrag zum Bau des Parks unterzeichnet und dafür gerade einmal 72 Stunden vor Trumps Deal mit ZTE einen Kredit der chinesischen Regierung über 500 Millionen Dollar bekommen. Die Trump-Organisation plant die Anlage in Indonesien schon seit 2015, also vor Trumps Präsidentschaft, trotzdem finden Beobachter das zeitliche Zusammentreffen des Staatskredits mit dem ZTE-Deal mehr als verdächtig. Trumps Anhänger halten es für puren Zufall – genauso wie die Zuteilung von Ivankas neuen Markenrechten.
Ihre Firma kann Kunden aus China jedenfalls gut gebrauchen, in den USA hat sich die Präsidentschaft des Vaters für sie eher negativ ausgewirkt. Die Nobel-Einzelhandelskette Nordstrom nahm Ivanka Trumps Schuhe und andere Produkte im Februar 2017 aus dem Programm. Grund seien sinkende Verkaufszahlen, nicht die Politik, teilte die Firma damals mit, nachdem Trump-Fans sie per Twitter attackiert hatten. Auch bei Burlington Coat Factory und Belk gibt es ihre Klamotten nicht mehr im Onlineangebot. Zwar verkaufen noch etliche Läden wie Walmart, Zappos, Macy’s und Bloomingdale’s ihre Marke, doch laut Medienberichten sinkt der Absatz. Vor gut einem Monat hat Ivankas Firma den eigenen Mode- und Lifestyle-Blog um eine eigene Verkaufswebsite für die Kleidung erweitert.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Tochter in China in Verdacht gerät, privaten Nutzen aus der Präsidentschaft ihres Vaters zu schlagen. Als Xi Jinping im April 2017 in die USA reiste, saß Ivanka Trump beim Abendessen mit am Tisch. Einen Tag später erhielt sie die Markenrechte für drei ihrer Produktlinien von den chinesischen Behörden, es ging um Schmuck, Taschen und Wellness-Dienstleistungen. Sie hatte die Rechte erst gut ein Jahr zuvor beantragt – eine Genehmigung im Eiltempo, so wie jetzt wieder. Inzwischen hat sie 34 Markenrechte in China.
Ivanka Trump war im Januar 2017, kurz vor der Amtseinführung ihres Vaters, offiziell von der Führung ihrer Firma zurückgetreten, genauso wie ihr Vater den Chefposten in der Trump-Organisation aufgab. Stattdessen übernahm Trumps Tochter eine Rolle als Beraterin im Weißen Haus. Sie blieb über ein Stiftungskonstrukt aber weiter Eigentümerin des Unternehmens. Immer wieder gibt es Vorwürfe, die Trump-Familie vermische Profit und Politik. “Als Beraterin des Weißen Hauses hat Ivanka die USA bei zahlreichen diplomatischen Veranstaltungen vertreten, trotz der potenziellen Konflikte, die ihre Geschäftsinteressen betreffen”, kritisiert die Gruppe Citizens for Responsibility and Ethics.
Gerade bei Ivanka Trump, die so sehr mit der Marke ihrer Firma verschmolzen ist, dass die Firma ohne ihr Gesicht nicht existieren würde, stellt sich die Frage, ob es überhaupt eine Bedeutung hat, wenn sie sich offiziell aus der Führung zurückzieht. Das Wall Street Journal ermittelte vor einiger Zeit, dass sie auf 68 Prozent aller Fotos, die sie in sozialen Medien veröffentlicht, ihre eigenen Sachen trägt – sie ist eine wandelnde Werbeanzeige. Trumps politisches Team gibt sich zudem keine große Mühe, die Trennung von Firma und Politik zu unterstützen. “Geh und kauf Ivankas Zeug, würde ich sagen”, sagte Trump-Beraterin Kellyanne Conway in einem Interview, gerade in einer Zeit, als es heftige Kritik an ihrer Vermischung von Geschäft und Politik gab. “Ich gebe hier einen kostenlosen Werbespot: Geht und kauft es noch heute, ihr könnt es online finden.”
Trump lässt einen großen Teil ihrer Produkte von Auftragsfertigern in China herstellen. Dort gibt es Streit um Löhne und Arbeitsbedingungen. Als ihr Vater vor Kurzem Zölle gegen etliche Waren aus China verhängte, ließ er Klamotten aus dem Land freistellen – inklusive der Klamotten der Modefirma Ivanka Trump.
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Tödliches und gefährliches falsches Essen und Trinken im globalen Betrieb beschlagnahmt.

Tödliches und gefährliches falsches Essen und Trinken im globalen Betrieb beschlagnahmt

Knapp 50 kriminelle Netzwerke wurden aufgelöst, wobei in der letzten Operation Opson, die auf gefälschte Lebensmittel und Getränke abzielte, rauschhaft befallenes Mehl und Krabbenpaste mit Pestizid versetzt wurden.

Zu den während der Operation festgestellten Delikten gehörten Methanol, das zu alkoholischen Getränken hinzugefügt wurde, abgelaufene Produkte zum Verkauf und unhygienische Lagerbedingungen.

Die Polizei in Indonesien beschlagnahmte große Mengen illegalen Alkohols nach dem Tod von mehr als 60 Menschen, die den Schnaps Alkohol getrunken hatten. Derzeit laufen Ermittlungen, um die Beteiligten in der Lieferkette zu ermitteln.

Im siebten von INTERPOL und Europol koordinierten siebten Opson-Betrieb, der zwischen dem 1. Dezember 2017 und dem 31. März 2018 stattfand, waren gefälschter Alkohol erneut die am häufigsten beschlagnahmten Waren. Betroffen waren Polizei, Zoll, nationale Lebensmittelaufsichtsbehörden und Partner aus 67 Ländern.

Opson in Zahlen

Insgesamt wurden mehr als 3.620 Tonnen und 9,7 Millionen Liter gefährlicher gefälschter Lebensmittel und Getränke im Wert von schätzungsweise 55 Millionen Euro zurückerlangt.

41.283
Durchgeführte Schecks 14.474.091 Beschlagnahmte Artikel
749 Festnahmen
705 Durchsuchungsbefehle wurden vollstreckt
49 Kriminelle Netze demontiert
66 Illegale Fabriken stillgelegt

Fallstudien

In Jordanien wurden 90 Tonnen Mehl, das durch schlechte Lagerhaltung mit Rüsselkäfern befallen war, beschlagnahmt, und in Bulgarien konfiszierten die Beamten Schweinefleisch, das Trichinose – eine durch Spulwürmer verursachte parasitäre Krankheit – trug. Untersuchungen ergaben später, dass 12 Menschen nach dem Verzehr des infizierten Fleisches positiv auf die Krankheit getestet wurden.

Die vietnamesischen Behörden beschlagnahmten fast 1,5 Tonnen Mononatriumglutamat (MSG), das entweder gefälscht oder unbekannter Herkunft war, zusammen mit Verpackungsmaschinen. Die Beamten beschlagnahmten auch mehr als 10.000 kg Nudeln mit Borax und 6,7 Tonnen Bambussprossen und Wurzeln, die mit nicht identifizierten Chemikalien getränkt worden waren, um sie frisch erscheinen zu lassen.

Zusätzlich zu 113 Festnahmen haben  Burundi- Beamte 24 kriminelle Gruppen demontiert, die hauptsächlich mit der Herstellung oder dem Vertrieb von gefälschtem Alkohol zu tun haben. Ein Kalaschnikow Gewehr, 42 Schuss Munition und eine Handgranate wurden ebenfalls beschlagnahmt.

Sudanesische Beamte beschlagnahmten 5,5 Tonnen gefälschtes Essen und Trinken einschließlich Joghurt, Tomatensoße und Speiseöl. Die Polizei entdeckte auch eine syrische Firma, die illegal im Sudan operiert und Pestizide, Lebensmittelzusatzstoffe und Kosmetika in denselben Räumlichkeiten herstellt.

In Russland haben Beamte 48 unterirdische Fabriken identifiziert und stillgelegt. Insgesamt wurden mehr als 1,6 Millionen Liter illegal produzierten Alkohol beschlagnahmt und Strafverfahren gegen 282 Personen eingeleitet. Die Beamten beschlagnahmten auch geschmuggelte Tabakerzeugnisse im Wert von schätzungsweise 7 Mio. EUR, die in neun Eisenbahnwaggons in Kleie und Sägemehl versteckt worden waren.

Eine nachrichtendienstliche Untersuchung der Polizei in Südafrika hatte zur Folge, dass eine illegale Fabrik, in der gefälschte Gewürze hergestellt und 10 Personen festgenommen wurden , zerstört und abgebaut wurde.

Abbau krimineller Netzwerke

“Der Abbau von fast 50 kriminellen Netzwerken, die an der Herstellung von gefälschten Lebensmitteln und Getränken beteiligt sind, ist ein wichtiges Ergebnis bei der Eindämmung potentiell tödlicher Produkte auf dem Markt”, sagte Daoming Zhang, Leiter der Abteilung für unerlaubte Märkte von INTERPOL.

“Die Menge der gefälschten und minderwertigen Produkte, die beschlagnahmt wurden, erinnert die Öffentlichkeit daran, dass sie vorsichtig sein müssen, was sie kaufen und von wo aus.”

“Die Ergebnisse von Opson demonstrieren, was erreicht werden kann, um die Verbraucher weltweit zu schützen, wenn die Strafverfolgungsbehörden ihre Bemühungen verstärken und koordinierte Aktionen durchführen”, sagte Jari Liukku, Leiter des europäischen Zentrums für schwere und organisierte Kriminalität von Europol. “Es ist eine Bedrohung, die eine solche grenzübergreifende Zusammenarbeit erfordert, wobei die zunehmende Integration und Globalisierung der Lieferketten zu berücksichtigen ist. Alle Länder sind mit dieser Bedrohung konfrontiert, und es ist die Pflicht der Strafverfolgungsbehörden, sicherzustellen, dass die Verbraucher, die sie auf den Teller bekommen, echt und sicher sind. ”

Organisierte kriminelle Gruppen, die an der Herstellung und dem Vertrieb von gefälschten Lebensmitteln und Getränken beteiligt sind, nutzen häufig dieselben Netzwerke für andere Arten von Straftaten. Tausende gefälschter oder abgelaufener Arzneimittel, die ein erhebliches Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen, wurden in Ruanda , Sudan und Tansania sichergestellt .

In China führte eine nachrichtendienstliche Operation, bei der minderwertige Nahrungsergänzungsmittel und gefälschte Medikamente im Internet zum Verkauf angeboten wurden, zur Festnahme von mehr als 20 Verdächtigen. Zwei Fabriken und drei Lager wurden demontiert, mehr als 20.000 Kisten mit illegalen Zulagen und Medikamenten beschlagnahmt. Zehn Computer, 30 Mobiltelefone und ein Internetserver wurden beschlagnahmt, wodurch der Gesamtwert der beschlagnahmten Gegenstände auf rund 1 Mio. EUR geschätzt wurde.

Bisher haben 58 Länder Ergebnisse vorgelegt und ein vollständiger Bericht über die Ergebnisse der Operation Opson VII wird später in diesem Jahr veröffentlicht.

Die Operation Opson VII wurde aus Mitteln der Vereinigten Arabischen Emirate über die INTERPOL-Stiftung für eine sicherere Welt finanziert.

Teilnehmende Länder

Albanien, Argentinien, Australien, Österreich, Belarus, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burundi, Kamerun, China, Kolumbien, Kroatien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Dschibuti, Ecuador, Eritrea, Äthiopien, Finnland, Frankreich, Deutschland , Griechenland, Guinea Bissau, Guyana, Ungarn, Indien, Indonesien, Irland, Italien, Jordanien, Kenia, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Malaysia, Moldawien, Montenegro, Marokko, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Ruanda, Sierra Leone, Slowenien, Südafrika, Südkorea, Südsudan, Spanien, Sudan, Schweden, Schweiz, Tansania, Thailand, Togo, Uganda, Großbritannien, USA, Vietnam und Sambia.