Essen Sie sich jung!
Viele Nahrungsmittel können den Alterungsprozess spürbar verlangsamen. Mit den richtigen Anti-Aging Lebensmitteln fühlen Sie sich nicht nur frischer und fitter, sondern sehen vor allem jünger aus.
Es sind im Wesentlichen fünf Faktoren, die dafür verantwortlich sind, dass wir altern Oxidation, Entzündungen, Überzuckerung, Übersäuerung und das Nachlassen der körpereigenen Hormonproduktion.
Ihr Zusammenspiel führt zu den bekannten Folgen: Die Haut verliert ihre Spannkraft, die Organe funktionieren schlechter, Gelenke verschleißen und die Durchblutung stockt. Natürlich ist es möglich, die biologische Uhr zurückzudrehen. Das zu erreichen bedarf der richtigen Ernährung. Das Älterwerden lässt sich so deutlich verzögern.
Sonne, Umweltgifte, Rauchen, Alkohol, Drogen, Medikamente und Stress lassen im Körper Molekülfragmente, die sogenannten freien Radikalen, entstehen, die für viele Degenerationsprozesse verantwortlich gemacht werden. Mit antioxidativen Lebensmittel lassen sich die Zellen wirksam schützen.
Rotwein und Kakao enthalten den Radikalenfänger Polyphenol. Damit die gesunde Wirkung nicht von Zusatzstoffen wie Alkohol oder Zucker zunichte gemacht wird, muss aber die Dosis stimmen. Für Frauen liegt die Höchstgrenze bei Rotwein bei maximal 0,2 Liter. Bei Schokolade greift man besser zu dunkler Schokolade. Ab einem Kakaoanteil von 70 Prozent kann man täglich eine halbe Tafel ohne Reue essen!
Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff, schützt die Zellen effektiv. Da dunkelgrünes Gemüse mehr Chlorophyll enthält als hellgrünes, empfehlen sich besonders Spinat, Lauch, Rucola, Grünkohl und Brokkoli.
Karotten enthalten Beta-Karotin, das sehr gut gegen freie Radikale hilft. Eine weitere Quelle der gesunden Carotinoiden ist gelber Paprika.
Vitamin C liefert Zellschutz in bester Form. Mit einigen Zitrusfrüchten, einer roten Paprikaschote und einer Hand voll Himbeeren decken Sie Ihren Tagesbedarf allemal.
Gesunde Fette für einen starken Organismus
Etwa ab dreißig nehmen im Körper entzündliche Prozesse zu – zum Beispiel im Zahnfleisch, in den Nasennebenhöhlen, im Verdauungstrakt und in den Gelenken. Diese oft lange unentdeckt vor sich hin schwelenden Entzündungsherde werden für Zivilisationsleiden wie Herz-Kreislauf-Probleme, Magengeschwüre, Arthrose oder Alzheimer verantwortlich gemacht.
Omega-3-Fettsäuren gelten heute als die besten Entzündungshemmer. Sie finden sich konzentriert in Kaltwasserfische wie Lachs, Kabeljau oder Dorsch, aber auch in Lein-, Raps- und Sojaöl. Wenn Sie die empfohlene Menge von 300 mg Omega-3-Säure, was etwa 150 Gramm Lachs entspricht, nicht täglich mit der Nahrung zu sich nehmen können, empfiehlt sich jeden Tag ein bis zwei Kapseln Fischölkonzentrat zu substituieren.
Weitere wichtige Entzündungshemmer im Kampf gegen das Altern sind Knoblauch, Ingwer, Weidenrinden- und Rotbuschtee, Enzyme wie Bromelain aus der Ananas oder Papain aus der Papaya.
Weißmehl und Zucker führen zu früher Hautalterung
Viele Menschen ernähren sich heute zwar fettarm, aber kohlenhydratreich. Doch Weißmehl und Zucker gehören zu den schlimmsten Altmachern. Sie regen den Körper dazu an, zu schnell zu viel Insulin zu produzieren, was auf Dauer nicht nur die Bauchspeicheldrüse schädigt, sondern auch Gefäße und Nerven. Zudem verklebt es die Kollagenfasern in der Haut. Die gefürchteten Knitterfältchen und Altersflecken sind nichts anderes als die Folge von zu viel Zucker im Blut.
Green Power gegen das Altern
Brokkoli ist das Anti-Aging-Food schlechthin. Es enthält eine Substanz, die die Haut nachhaltig vor schädlichen Einflüsse schützt.
Desweiteren soll das kalorienarme Gemüse Krebs vorbeugen und das Immunsystem stärken.
Avocados haben zwar einen Fettgehalt von etwa 30 Prozent und damit einen relativ hohen Kaloriengehalt, doch es handelt sich ausschließlich um wertvolle ungesättigte Fettsäuren.
Außerdem ist die Avocado nicht nur reich an Vitaminen der B-Gruppe, sondern auch an Vitamin E und liefert vor allem der Haut einen hervorragenden Schutz gegen Alterserscheinungen.
Darüber hinaus ist die Avocado eine gute Quelle für Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen und Kupfer.
Betacarotin, das vor allem in Karotten enthalten ist, kann die hauteigene Barriere gegen sonnenbedingte Zellschäden stärken.
Es fängt die freien Radikale ab, die durch UV-Strahlung entstehen. Diesen körpereigenen Lichtschutz können sie zudem durch die regelmäßige Aufnahme von Lycopin optimieren. Lieferant hierfür sind Tomaten. Am effektivsten sind die roten Früchte wenn sie längere Zeit gekocht werden.
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