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Darüber wird nie geredet – Der Plan Israels: Naher Osten und Afrika werden zerstückelt

 

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Wieso gibt es in fast allen Ländern des Nahen und Mittleren Osten Revolutionen? Fast zeitgleich scheinen Probleme in Staaten zu entflammen, die in der Vergangenheit nicht vorhanden waren. Die Rolle Israels sowie die Rolle der größeren Mächte wie USA, Frankreich und England sollten hinterfragt werden. Der Plan, wieso Revolutionen zur gleichen Zeit ausbrechen, ist zu erklären. Alle Ausschreitungen entstehen nicht zufällig, obwohl es auf diese Art und Weise in der Welt dargestellt wird. Der wirkliche Grund für Ausschreitungen, Revolutionen und Krieg wird jedoch  verschwiegen…

Den „Arabischen Frühling“ verstehen

Der „Arabische Frühling“ war nicht nur ein Schlagwort für kleinere Umwalzungen in arabischen Staaten, sondern zur gleichen Zeit eine gute Bezeichnung für die anfallende Umstrukturierung im Nahen Osten. In zahlreichen arabischen Ländern sind aktuell unvorteilhafte Situationen in den Staaten vorhanden, die auf erstem Blick zufällig entstanden sind, jedoch schon lange geplant waren.

Die Entwicklung der Bevölkerung somit deren Struktur hat sich in zahlreichen Ländern im Norden Afrikas sowie im Mittleren Osten komplett gewandelt. Revolutionen sind nicht direkt erfolgreich verlaufen, da eine höhere Macht ihre Hände im Spiel hatte. Die Bezeichnung „arabisches Erwachen“, welches häufig in den Medien benutzt wurde, setzt voraus, dass die Araber eine sehr lange Zeit geschlafen haben. Aufstände und Diktatoren. Absprachen mit Ländern wie Amerika, England und Frankreich, die anschließend zum Niederschlag der bösen Diktatoren führten, hatten immer den gleichen Ablauf. Die Demokratie, die in den arabischen Ländern ohne außenstehende Länder erreicht werden konnte, wurde durch das Einmischen der Großmächte der Welt wieder vernichtet. Dafür hat das Einmischen dieser Länder geführt, was zukünftig auch so bleiben wird.

 

Der Arabische Frühling war eine Inszenierung

 

Ungefähr 100 Jahre vor der direkten Umgestaltung des Nahen und Mittleren Ostens wurden die ersten Pläne erstellt, um  Länder ohne eine intakte Demokratie zu erschaffen.

In der „arabischen Revolte“, die in den Jahren 1916 bis 1918 durchgesetzt wurde, haben Engländer und Franzosen die Araber benutzt, um gegen das Osmanische Reich zu kämpfen. Die eigenen politischen Ziele wurden auf dem Rücken der Araber ausgetragen. Letztendlich war es für Araber vorteilhafter, im Dienste von England und Frankreich zu stehen, als für das eigene Land zu kämpfen. Die aktuelle Politik sieht nicht sehr anders aus. Die Manipulierung und Nutzung der Araber hatte während des Ersten Weltkriegs funktioniert und scheint noch immer erfolgreich zu den eigenen Zielen zu führen.

Im Sinne des „arabischen Frühlings“ wurde sehr viel manipuliert, was jedoch nicht öffentlich erwähnt wird. Die USA, England sowie Frankreich stehen auf einer Seite und möchten die arabische Welt sowie Afrika komplett neu strukturieren. Das ist ihnen bereits im Sudan gelungen, der seit 2011 zweigeteilt ist.

Yinon-Plan : Israel will die größte Macht werden

Der Yinon-Plan ist ein von Israel erstellter Plan, um die israelische Überhand im Nahen Osten zu erhalten. Es soll erreicht werden, dass mithilfe der Zerlegung des Mittleren und Nahen Ostens und der arabischen Staaten, zahlreiche kleine und schwache Staaten erschaffen werden. Die Überlegenheit, die Israel somit gewinnt, ist unbeschreiblich.

Der Irak war bislang die größte Herausforderung, die von den israelischen Strategieexperten erkannt wurde. Alle arabischen Staaten stellten sich nicht als großes Problem heraus, um Unruhen und Revolutionen in ihnen zu schaffen. Der Irak war das Zentrum der ersten Auseinandersetzungen. Schon Jahre zuvor sollte der Irak aufgeteilt werden. Die Konzepte des Yinon-Planes wiesen auf, dass der Staat in einen kurdischen Staat und zwei arabische Staaten zerteilt werden sollte. Der Yinon-Plan war bereits 2006 veröffentlicht worden, konnte jedoch weitgehend in nur wenigen amerikanischen Zeitschriften nachgeschlagen werden.

Die angestrebte Karte Israels

 

Die Karte des Mittleren und Nahen Ostens soll komplett neu gegliedert werden. Die Israelis haben die Hoffnung auf „das versprochene Land“, welches ihnen nach ihren Angaben zusteht. Aufgrund des Zionismus und des angeblich zugesagten Landes durch Gott, welches sehr gut als Metapher verstanden werden kann, werden Länder zerstört und Menschen getötet – für Israel. Israel möchte das Land „von dem Bach Ägyptens bis nach Euphrat“ für sich einnehmen, wie sie es mit ihrer Politik anzielen. Der Euphrat ist der größte Strom Vorderasiens. Mit dem Bach Ägyptens ist der wertvolle Nil gemeint. Mit dieser Region, in der sich mittlerweile noch Länder wie Jordanien, Saudi Arabien, Syrien, Irak und Libanon befinden, hätte Israel nicht nur viele Bodenschätze, sondern auch mit dem Sues-Kanal die Kontrolle über den kompletten Seeweg, der über das Rote Meer führt (siehe Abbildung). Der Sues-Kanal ist ein Schifffahrtskanal, der Schiffe vom Mittelmeer direkt zum Nordatlantik und zum Indischen Ozean führt. Das bedeutet, dass Schiffe nicht um ganz Afrika herumfahren müssen, um nach Asien zu gelangen. Das hohe Einkommen, welches Israel durch den Besitz des Sues-Kanals von den Schiffen erhalten würde, die den Kanal durchqueren, wäre gigantisch. Zudem könnte Israel somit die ganze Welt und dessen Ökonomie bestimmen, wie es bereits jetzt schon teilweise der Fall ist.

Rote Abgrenzung zeigt die angestrebte Landesfläche, die zu Israel zählen soll

Mit allen Mitteln soll mehr Landesfläche zu Israel gehören

 

Die kompletten Auseinandersetzungen des Nahen und Mittleren Ostens führen allein auf den Erwerb der Länder hinaus, in denen aktuelle Probleme mit der Regierung bestehen (siehe Abbildung). Diese Auseinandersetzungen sind in Zusammenhang mit dem Plan Israels zu verstehen. Das komplette Nildelta und die Sinai-Halbinsel Ägyptens sowie die auf der Abbildung eingefärbten Länder, gehören aus israelischer Sicht zu dem „versprochenen Land“. Diese sollen mit den Jahren erobert werden. Koste es, was es wolle.

Der geschichtliche Rückblick

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Ein geschichtlicher Rückblick sollte an dieser Stelle eingeblendet werden: Israel hat bereits die Sinai-Halbinsel im 20. Jahrhundert für sich erzwingen können. Durch einen feigen Angriff auf Ägypten musste die ägyptische Armee kapitulieren und die Sinai-Halbinsel an Israel abtreten. Direkt nach der Errungenschaft der Insel machten sich Geheimdienste der ägyptischen Armee an den Plan, die Halbinsel zurückzuerobern. Mit einem Überraschungsangriff konnte die ägyptische Armee den Sues-Kanal überqueren und die israelischen Streitkräfte überraschen. Die Rückeroberung der Sinai-Halbinsel war gelungen. Das zeigt, dass Israel bereits starkes Interesse gehabt habt, die Insel für sich zu beanspruchen. Aktuelle Ausschreitungen, die in den letzten zwei Jahren in Ägypten stattgefunden haben, zeigten, dass Israel die Insel Sinai für sich erneut einnehmen möchte. Während der Revolution Ägyptens waren mehrmals ägyptische Armeemitglieder auf Sinai getötet worden sowie Explosionen fanden in der Nähe der israelischen Grenze statt. Israel gab vor, dass bei erneuten Anschlägen auf Sinai die Insel von Israel besetzt werden müsse, was natürlich ein guter Vorwand für den Einmarsch auf die Halbinsel gewesen wäre. Das Spiel wird demnach im Sinne der israelischen Erweiterung des Landes weitergeführt.

Die israelische Planung : Probleme in Ländern schaffen

Der Plan Israels ist es, eine Aufteilung des Libanon zu erreichen, eine Spaltung Ägyptens und natürlich Syriens. Der Irak soll dreigeteilt werden. Das Splitten von Iran, Türkei, Pakistan und Somalias wird zusätzlich von dem Plan angestrebt und passt in das Konzept der israelischen Strategen. Ein weiterer Höhepunkt des Yinon-Plans ist die komplette Auflösung der nordafrikanischen Staaten. Die Grenzen der Länder sollen eine neue Struktur aufweisen.
Dieser Plan wurde als politisches Strategiepapier im Jahr 1996 von Richard Perle erarbeitet. Hinter dem Titel „Eine neue israelische Strategie für das Jahr 2000“ sollte der Plan für den damals regierenden Präsidenten Netanjahu nützlich sein. Der wirkliche Titel war jedoch : „Ein sauberer Bruch: Eine neue Strategie zur Sicherung des Reichs.“ Das Reich, ist in diesem Fall Israel, welche Vorstellungen jedoch eine Verbundenheit mit Hitlers Plänen aufweisen. Der Verfasser Perle sieht den Nahen und Mittleren Osten als das Herrschaftsgebiets Israels an und möchte natürlich mit dem Reich ein großes Gebiet schaffen.

Die Ziele

Das israelische Papier soll erreichen, dass bis zum Jahr 2000 oder etwas später, der Einfluss von Syrien komplett zurückgedrängt wird. Alle syrischen Bürger sollen aus Libanon gedrängt werden. Syrien soll durch die Türkei und Jordanien in eine instabile Lage gebracht werden. Dieser Vorgang wurde 2005 und 2010 durchgeführt. Zudem heißt es in dem Plan: »Israel kann seine strategische Umgebung in Zusammenarbeit mit der Türkei und Jordanien durch Schwächung, Eindämmung und sogar dadurch umgestalten, dass Syrien zurückgedrängt wird. Im Rahmen dieser Bemühungen kann man sich darauf konzentrieren, im Irak Saddam Hussein zu stürzen – ein wichtiges Ziel, auf das Israel eigenständig hinarbeiten sollte –, um so den syrischen Ambitionen in der Region entgegenzutreten.«[1]

Das Ziel, der Welt das wahre Gesicht des syrischen Regimes zu zeigen, konnte durch PR-Kampagnen für die Öffentlichkeit erreicht werden. 2009 erläuterten die Medien, dass Tel Aviv weltweit Kampagnen starten würden, um die iranischen Präsidentschaftswahlen ins negative Licht zu stellen, bevor diese begonnen haben. Demonstrationen vor iranischen Botschaften wurden organisiert. Die Unterstützung durch Israel bei einem Vorgang gegen Syrien, jedoch mit der Türkei und Jordanien auf seiner Seite, gehörten weiterhin zum Plan. Es soll mit arabischen Stämmen erreicht werden, gegen Syrien zu kämpfen, bis die Elite zerstört ist. Aufgrund der entwickelten grenzüberschreitenden Waffenschmuggel der Aufständischen in Syrien über jordanische und türkische Grenzen, stellt sich Israel gegen Syrien, Libyen und natürlich den Irak. Gegen diese Länder soll vorgegangen werden. Kriege werden nach dem Plan Israels natürlich hingenommen, um den neuen Nahen und Mittleren Osten zu erschaffen.

Kein Zufall in Ägypten

Koran und das Kreuz - Auseinandersetzungen zwischen Religionen wurden künstlich erschaffen

Die koptischen Christen in Ägypten wurden natürlich zur gleichen Zeit der Unruhen in Libyen und der Umstrukturierung im Sudan, Opfer von Angriffen. Das passierte, obwohl das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen nie als Problem angesehen wurde. Ganz im Gegenteil respektieren sich  Muslime und Christen in Ägypten, ohne dass sich die Menschen unterschiedlicher Religionen bekämpfen würden. Das ist kein Zufall! Ebenso wenig, dass die irakischen Christen ihr Land verlassen mussten, obwohl sie zu den ältesten Gemeinden der Welt gehörten. Sie wurden aus ihrer Heimat verdrängt und mussten den Irak verlassen. Sogar im Iran versuchten die Israelis vergeblich, die Iraner nach Israel zu bringen, die der jüdischen Religion angehören. Da es sich um die zweitgrößte jüdische Bevölkerung im Mittleren Osten handelt, konnte Israel sein Ziel nicht erreichen, da eine zu große Bindung zwischen dem Iran und den jüdischen Iranern bestand.

 Unbekannte Gruppen greifen die Zivilisten an

Unbekannte Scharfschützen, die in arabischen Ländern positioniert wurden, habe nicht nur syrische Bürger angegriffen sowie die syrische Armee. Christliche Gemeinden werden in Syrien, Ägypten und anderen arabischen Ländern von unbekannten Personen attackiert und getötet. Die Scharfschützen und Bombenleger, die eingesetzt werden, um Chaos und innere Auseinandersetzungen zu schaffen, werden gezielt positioniert. Es ist möglich, dass es sich um einen Zusammenschluss aus Angreifern handelt, die aus Israel, Jordanien, Frankreich, Türkei und anderer arabischer Länder kommen.

Christen sollen raus

Die Städte Brüssel, Washington und Tel Aviv wollen einen Zusammenschluss der Christen aus dem Nahen und Mittleren Osten erreichen, um diese aus den arabischen Ländern zu entfernen. Somit wären die arabischen Länder frei von Christen. Sarkozy soll in Paris mitgeteilt haben, dass die christlichen Gemeinden sich in der EU ansiedeln können. Geschichtlich gesehen sind das nicht nur 100 Schritte zurück in die Vergangenheit, da seit der Antike daran gearbeitet wurde, unterschiedliche Religionen in einem Staat zusammenleben zu lassen. Zusätzlich wäre das eine Ausgrenzung für diese Gruppe.

Das Vorhaben ist jedoch mit dem Yinon-Plan Israels deckend. Ein größerer Krieg wäre nicht weit hergeholt, für den versucht werden, die Grundsteine zu legen.

Afrika wird neu aufgeteilt

Israel möchte große Teile Afrikas für sich sichern, die einen großen Einfluss genießen. Das neue Umfeld für Israel  ist sehr wichtig. An der Balkanisierung des Sudans war Israel aus diesem Grund sehr stark interessiert und hat bereits sein Ziel mit der Spaltung des Sudans erhalten können. Es ist für Israel wichtig, eine Aufteilung der Staaten in Hinblick auf die Hautfarbe durchzuführen sowie der Religion. Trennungslinien zwischen dem Süden Afrikas und dem Norden Afrikas gehören hierbei zu den Spaltungsplänen. Bereits erreicht ist das Ziel im Sudan. Hier konnte der „afrikanische“ Südsudan und der „arabische“ Nordsudan erschaffen werden.

Weitere Spannungen werden durch Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen geschürt, um ein leichteres Spiel bei der Umsetzung des Plans Israels zu haben. Irak und Ägypten haben als Destabilisierer Libyens und Syriens gedient. Die weiteren Risse werden sich über Nordafrika bis nach Südostasien ziehen.

Feinde werden erschaffen, um offiziell gegen diese kämpfen zu können

Die religiöse Metapher des verheißenen Landes wurde auch vom Zionismus zur ideologischen Rechtfertigung des jüdischen Anspruches auf das ganze Palästina verwendet. Das beinhaltet einen Feind zu erschaffen, der zwar nicht sichtbar ist, den Menschen auf der Welt jedoch sehr gut bildlich beschrieben wird. Sogar die Tötung von Osama Bin Laden konnte nicht für die Öffentlichkeit ausreichend belegt werden. Wieso sollte Amerika den meist gesuchten Mann auf der Welt töten und nicht der Öffentlichkeit vor Augen halten, wie sie es bei Saddam Hussein getan haben? Bilder zierten das Internet zu Genüge von der Hinrichtung Saddams. Bei Osama bin Laden ist nur ein Foto gefunden worden, welches herumgereicht wurde. Der Glaube an eine Fotomontage, die durchaus Anfänger erstellen konnten, war sehr groß. Besonders unter den Muslimen war es klar, dass Amerika einen Geist gejagt hat, den sie zum eigenen Schutz erschaffen hatten.

Aktuell ist der Feind die Gruppe Hamas, die natürlich feindliche Geschütze auf Israel von Gaza abfeuern soll. Die Durchsuchung von ganz Palästina ist notwendig, um angeblich die unterirdischen Tunnel der Hamas zu bombardieren und zu zerstören. Es müssen demnach weiterhin offiziell in Gaza Bomben abgeworfen und Häuser zerstört werden, um die Feinde zu zerstören. Zumindest kann mit der Schaffung eines imaginären Feindes kein Land oder Bürger auf der Welt behaupten, dass Israel nur im eigenen Sinne handelt. Oder seit wann nutzen Länder Bomben zum eigenen Schutz, wenn der Auslöser „lediglich“ drei Jugendliche der eigenen Bevölkerung waren, die durch Ausländer getötet wurden?

Nachdem der Plan Israels deutlich erklärt wurde, können gerne weitere Recherchen angestellt werden, um den nicht weit verbreiteten Plan Israels zu analysieren. Wichtig ist, dass sich Fragen zum aktuellen Geschehen gestellt werden, um Israels Handlungen zu verstehen. Die Eingriffe und Veränderungen im Nahen und Mittleren Osten sprechen für die aktive Durchführung des Yinon-Plans, die im Sinne Israel.

Anmerkungen
[1] Richard Perle et al., A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm, Washington/Tel Aviv, Institute for Advanced Strategic and Political Studies (IASPS), 1996.

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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