Linker ProtestLinke Demonstration gegen Einheits-Feierlichkeiten in Dresden
| Artikel veröffentlicht: 02. Oktober 2016 18:09 Uhr | Artikel aktualisiert: 02. Oktober 2016 20:13 Uhr
Die Demonstration der linksradikalen Gruppe „Solidarity without limits“ gegen die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ist mit fast zwei Stunden Verspätung gestartet. Zuerst gelang es den Organisatoren nicht die 15 benötigten Ordner aufzutreiben.
Dresden. Die Demonstration der linksradikalen Gruppe „Solidarity without limits“ gegen die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ist mit fast zwei Stunden Verspätung gestartet. Zuerst gelang es den Organisatoren nicht, die 15 benötigten Ordner aufzutreiben. Dann ließ die Polizei die rund 750 Demonstranten nicht losziehen, weil Auflagen nicht eingehalten wurden. So bemängelten die Beamten, dass viele Teilnehmer vermummt waren und Seitentransparente mitgeführt wurden.
Gegen 17.45 setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Erst um 19 Uhr hatte der Zug den Postplatz erreicht. Zeitweilig verkehrten hier keine Straßenbahnen. Kurz nach 19.30 Uhr überquerten die Demonstranten die Marienbrücke. Die Route verläuft weiter in die Neustadt. Am Albertplatz fand um 20.15 eine Zwischenkundgebung statt.

„Solidarity without limits“ protestiert in Dresden
Die Polizei sichert die Demonstration mit einem Großaufgebot ab. Am Postplatz steht ein Wasserwerfer bereit. Bisher blieb die Lage ruhig und es gab keine besonderen Vorkommnisse. Allerdings melden Reporter der DNN einen Flaschenwurf auf Polizisten am Albertplatz.
Von hh, sl, cs


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