«Premium Friday» soll die Überarbeitung stoppen
In Japan arbeiten die Leute oft bis zum Umfallen. Damit Angestellte mehr Zeit für Spass und Konsum haben, lanciert die Regierung den «Premium Friday».
Die Japaner haben ein eigenes Wort für den Tod durch Überarbeitung: «Karoshi». Dass ein Land, in dem eine eigene Vokabel für diese Art des Ablebens existiert, ein Problem hat, zeigte vor wenigen Tagen auch der Chef eines japanischen Milliardenkonzerns.
Tadashi Ishii, CEO der Werbegagentur Dentsu, kündigte seinen Rücktritt an, nachdem Ermittlungen ergeben hatten, dass sich eine 24-jährige Angestellte wegen Überarbeitung das Leben genommen hatte.
Mehr Freizeit für Konsum
Nun will auch Japans Regierung etwas gegen die vielen Überstunden zahlreicher Angestellter tun. Zusammen mit 15 Wirtschaftsverbänden beginnt die Politik am 24. Februar mit der Kampagne «Premium Friday». Ihr Ziel: Am jeweils letzten Freitag im Monat sollen die Arbeitnehmer schon um 15 Uhr in den Feierabend gehen können.
Now carries a premium FRA Friday next February to Fri of the month Sun…http://news.guideme.jp/kiji/857516abe51939ac67f531cbf2817356

Wie viele Unternehmen bei der Kampagne mitmachen, ist noch unklar. Fest steht aber, dass der grösste Wirtschaftsverband Keidanren mit 1300 Mitgliedsunternehmen die Aktion unterstützt. Das Wirtschaftsministerium, das den «Premium Friday» vorantreibt, ist aber laut «Times» selbst ein Beispiel dafür, dass sich die strikte Arbeitsmoral in Japan nur schwer ändern lässt. Ob die Beamten des Ministeriums in den Genuss des freien Nachmittags kommen werden, sei noch offen.
Viele Überstunden, geringe Arbeitsproduktivität
In Japan gehört es zum guten Ton, möglichst viel zu arbeiten. Angestellte nehmen oft nur einen Teil ihrer bezahlten Ferientage. In mehr als 20 Prozent aller Betriebe leisten die Mitarbeiter gemäss Faz.net mehr als 80 Überstunden im Monat. Dennoch habe das Land innerhalb der G7-Mitgliedsstaaten die geringste Arbeitsproduktivität, schreibt das Portal.
Die Regierung bemüht sich seit längerem, das Arbeitsklima in den Unternehmen zu verbessern. Mit 16 Feiertagen hat Japan so viele gesetzliche Ruhetage wie kaum eine andere Nation. Im Dezember 2016 liess die Regierung zudem verlauten, sie wolle Firmen, deren Angestellte mehr als 80 Überstunden im Monat machen, öffentlich blossstellen. Dasselbe solle für Betriebe blühen, in denen Todesfälle durch Überarbeitung bekannt werden.
Gibt es in Ihrer Firma ähnliche Regelungen, die den Mitarbeitern zugute kommen? Oder schieben Sie Überstunden, bis Sie nicht mehr können? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren.
quelle(mlr)
Schlafende Angestellte gehören auf Tokios Bahnhöfen zum Alltag. Damit die Japaner weniger arbeiten und mehr Zeit für Spass und Konsum haben, soll an jedem letzten Freitag im Monat ab 15 Uhr Feierabend sein.

01/06/2017 at 16:18
Japan had a period of high economic growth since the defeat of WW 2.
At that time, working long hours, working for a company without holidays was a good thing with “loyalty”.
Right now, the times are changing, but bad practices remain.
In Japan, medical care has developed too much, medical insurance system is also excellent, so Aged lives long ages from 90 to 100 years old.
For that reason, an Aged who does not allow change of the times forever presses values in society.
So, in Japan, “current” does not change. It can not be changed.
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01/06/2017 at 18:16
I have full respect for Japanese valor
I know what it means to be successful it is always in consistency with a lot of work
Here in germany 40 hours in the week ,, also switzerland and austria, almost equal work, and who can not can not and in germany we have a very strong Sozieal insurance basis. Naturally, people all over the world are ill. Here is the difference where it is well-balanced man.
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01/06/2017 at 16:23
Dentsu is under the rule of Korean and American related. It is the biggest problem, such as employment of relation!!
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01/06/2017 at 18:19
They taught everything in a high school.
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