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Gesunde Zuckeralternativen

Zucker-Alternativen für DiabetikerAhornsirup, Agavensaft, Honig, Stevia: Natürliche und gesunde Süße.

Stevia, Honig und andere natürliche Süßmacher sind gesünder, kalorienärmer und besser für die Zähne. Wir haben unsere fünf süßen Favoriten unter den Zuckeralternativen gefunden.

Ohne Zucker würden Dessert, Fruchtjoghurt, Softdrink und Kuchen einfach nur fade schmecken. Doch leider macht die kristalline Süße einfach nur dick, verursacht Karies und steigert den Appetit auf mehr Naschzeug. Dabei gibt es Zuckeralternativen, die süßer und gesünder sind – nicht nur für Diabetiker.

die besten Zuckeralternativen

Zusätzlich erklärt Dr. Johannes Wimmer im Video,bei Praxisnet  welchen Effekt Fruchtzuckerintoleranz auf unseren Körper hat.

Dicksäfte bei Diabetes

Dicksäfte haben einen hohen Anteil an den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium und sind damit gesünder als der nährstofffreie Zucker. Der hochkonzentrierte Fruchtsaft besteht zu 65 Prozent aus Fruchtzucker und ist in etwa doppelt so süß wie Zucker. Trotzdem hat er weniger Auswirkungen auf den Blutzucker- und Insulinspiegel, ist also für Diabetiker und Abnehmwillige geeignet. Dicksäfte schmecken intensiv nach Frucht, am neutralsten ist Agavendicksaft. Er eignet sich hauptsächlich zum Süßen von Joghurt oder Müsli.
Schlapp durch Fruchtzuckerintoleranz

Aber warum brauchen wir eigentlich Zuckeralternativen?

Das Hauptproblem sind die Vorgänge, die Zucker im Körper auslöst: Nachdem wir Süßes in Form von Zucker oder Zuckeralternativen gegessen haben, wird das Hormon Insulin produziert. Es transportiert den Zucker aus der Nahrung in alle Zellen und Organe, diese gewinnen daraus Energie. Danach sackt der Insulinspiegel wieder ab – oft sogar unter den Ausgangswert. Obwohl wir Energie aufgenommen haben, bekommen wir wieder Hunger, denn Zucker macht – im Gegensatz zu anderen Nahrungsmitteln – nicht satt. Also essen wir erneut und nehmen mehr Energie auf, als wir brauchen. Der Körper lagert diese als Reserve in Fettzellen an.

Zucker aktiviert das Belohnungszentrum

Ein Teufelskreis entsteht, zumal Zucker – ähnlich wie Nikotin oder Alkohol – das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert: Wir wollen immer mehr davon. Und das ist umso fataler, weil die Industrie ihn ungehemmt in vielen Lebensmitteln als Geschmacksträger einsetzt. Mit Smoothies & Co. nehmen wir weit mehr Zucker auf, als wir denken – und mehr, als uns guttut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, täglich höchstens 50 bis 60 Gramm Zucker zu sich zu nehmen, also etwa 16 bis 20 Würfel. Die Realität ist: Pro Tag essen wir fast doppelt so viel!

Zuckeralternativen

Man muss nicht komplett auf zuckerhaltige Lebensmittel verzichten. Mit Zuckeralternativen können viele Lebensmittel aber ebenso gut gesüßt werden

Die Folgen: Jeder zweite Deutsche ist übergewichtig. Damit ist Zucker mitverantwortlich für viele Krankheiten, die durch zu hohes Körpergewicht entstehen, zum Beispiel Bluthochdruckund Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zum Schlaganfall. Damit nicht genug: Das süße Gift schwächt die Immunabwehr, begünstigt Leberkrankheiten (unter anderem Fettleber) – und fördert laut Studien sogar die Entstehung von Krebszellen.

Nie wieder Zucker?

Müssen wir also zukünftig auf das Stück Kuchen oder den Zucker im Kaffee verzichten? Nein, das Problem ist nicht die eine oder andere kleine Nascherei, sondern ein dauerhaftes Zuviel an Zucker. Und da lauern vor allem in Fertiggerichten und anderen industriell gefertigten Lebensmitteln Mengen. Experten raten, möglichst oft frisch zu kochen, weil es nicht nur gesünder ist, sondern man so auch besser den Überblick behält. Und natürlich ist es sinnvoll, sich bewusst zu machen, worin wie viel Zucker steckt. Wer schon ein Eis gegessen hat, sollte danach auf den Fruchtjoghurt verzichten. Auch ein Umschwenken auf Zuckeralternativen hilft.

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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