by:se/nz

Für einen Schöpfer ist’s ein Spiel,
mit dem, was er da simuliert.
Er macht es gern und mit Gefühl,
mit Regeln, die er auch einführt.
Auch wenn es nur Simulation,
so lebt doch jede Spielfigur
und die Figur erkennt dann schon,
Erkenntnis, das ist Leben pur.
Die Figur, die zum Schöpfer blickt,
glaubt ihren Gott in ihm zu sehen.
Den Gott, der sie stets lenkt geschickt,
in dessen Reich wolln sie eingehen.
In einem Spiel, das nicht verloren,
fühln sich Figuren Göttern gleich.
Durch sie wird auch ein Spiel geboren,
in dem sie Gott im Himmelreich
Ein Gott wird so durch Gott erzeugt.
doch er bleibt nur Figur des Spieles.
In dem er sich vor Göttern beugt,
erklärt er sich dann gläubig vieles.
Es schließt sich so der Kreis der Spiele,
durch Schöpfermacht im Weltenlauf.
Von Schöpfergötter gibt es viele,
drum hört das Kreisen niemals auf.
Das nachdenkliche Gedicht “Schöpfergötter“ von dielyriker
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