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7,3 AUF DER RICHTERSKALA: 61 Tote und 300 Verletzte bei schwerem Erdbeben in Iran und Irak

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7,3 AUF DER RICHTERSKALA: 30 Tote und 200 Verletzte bei schwerem Erdbeben in Iran und Irak

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Das Epizentrum des Erdbebens lag in der Grenzregion zwischen Irak und Iran.

Ein schweres Erdbeben hat die Grenzregion zwischen Iran und dem Nordirak erschüttert. Es soll mehrere Tote und Verletzte geben. In einigen Städten fiel der Strom aus.

Ein schweres Erdbeben hat die südlichen Kurdengebiete in der Grenzregion zwischen dem Iran und dem Nordirak erschüttert. Medienberichten zufolge gab es einige Tote und Dutzende Verletzte. Die Erdstöße am Sonntagabend hatten eine Stärke von 7,3, wie das Geoforschungszentrum Potsdam und die US-Erdbebenwarte USGS meldeten. Nach Angaben der deutschen Forschungsstelle lag das Zentrum des Bebens in etwa 34 Kilometern Tiefe in der iranischen Provinz Kermanschah; die amerikanischen Experten verorteten das Epizentrum etwas weiter westlich auf irakischer Seite der Grenze. Sicher ist: Es handelt sich um eine abgelegene Bergregion, die dünn besiedelt ist.

Das iranische Staatsfernsehen meldete, in der iranischen Grenzstadt Ghassre Schirin seien mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, es gebe bislang 20 Verletzte. Es wurden Rettungsteams in die Stadt geschickt, aber wegen des immer noch andauernden Stromausfalls in der Stadt könnten diese kurzfristig nicht effektiv eingesetzt werden – deswegen seien genauere Informationen schwierig. Die Rettungsarbeiten, dann auch mit Hubschraubern und Spürhunden, könnten erst beginnen, wenn es wieder hell wird. Es sei also unklar, ob noch Menschen unter den Trümmern sind.

Mehrere kurdische Medien berichteten, das Beben sei in zahlreichen kurdischen Städten und Provinzen wie Halabdscha, Erbil und Duhok zu spüren gewesen. Laut der Nachrichtenseite „Kurdistan24.net“ wurden in der Stadt Chanakin 16 Menschen mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht; in der Stadt Kore in der Provinz Erbil hätten Augenzeugen von zwei Todesopfern berichtet. Offiziell bestätigt wurden diese Zahlen zunächst nicht.

Der türkische Gesundheitsminister Ahmed Demircan bot dem Nordirak Hilfe an, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Das Beben soll Berichten zufolge auch in weit entfernten Gebieten zu spüren gewesen sein, so in Kuwait und in Teilen der Türkei. Die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) twitterte, man beobachte die Situation in der Erdbebenregion und halte sich für Einsätze bereit.

Quelle: dpa/faz

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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