NZ

Online Zeitung

Archäologie: international Funde Haben ein Geschichte von alt Ägypten bis heute.

Archäologie: international Funde Haben ein Geschichte von alt Ägypten bis heute.
byse/nz   Heute
Alt Egypt Ägypten Geschichte  Kultur Wissenschaft Sozial
Horror (Symbol)

Horror-Archäologie: Die grausigsten Funde aller Zeiten

CC0
PANORAMA

Zum Kurzlink
 0 2509921

Verbrannt, verschollen, lebendig begraben – manch archäologischer Fund von heute erzählt Horrorstorys über Menschen von damals. Das Portal „Naked Science“ zeigt eine Auswahl.

Die „Hexe“ aus Italien

Second Possible Girl” Unearthed in Italy archaeology.org/news/3896-1511

​Ein tragisches Beispiel dafür, wie im Mittelalter gegen Hexen vorgegangen wurde: 2015 wurde in Süditalien das Skelett einer jungen Frau aus dem 14./15. Jahrhundert entdeckt. Sie war noch ein Teenie, als sie verbrannt und anschließend in ein Erdloch geworfen wurde. Das Grab wurde mit schweren Steinplatten zugedeckt, auf dass die „Hexe“ nicht wiederauferstehe.

Die Archäologen haben die Gebeine untersucht und herausgefunden, dass die junge Frau an einer chronischen Krankheit litt: Sie fiel häufig in Ohnmacht, hatte ein bleiches Gesicht. Möglicherweise war ihre Krankheit für die Inquisitoren der Grund, sie als Hexe zu verurteilen – ein Schicksal, das Jeden und Jede im Mittelalter ereilen konnte.

Ötzi

Bild auf Twitter anzeigen

​Die wohl berühmteste Gletschermumie aller Zeiten wurde 1991 von deutschen Touristen in den Ötztaler Alpen entdeckt. Der Steinzeit-Mensch war so gut erhalten, dass er anfangs für einen verunglückten Bergsteiger gehalten wurde. Eine Untersuchung nach der Radiokarbonmethode ergab jedoch, dass Ötzi ganze 5.300 Jahre auf dem Buckel hat.Ein richtiger Horror-Fund war der Ötzi weniger wegen seines „außerirdischen“ Aussehens als vielmehr wegen einer Reihe von Todesfällen: Einige jener Menschen, die einmal mit Ötzi in Berührung gekommen waren, starben unnatürlichen Todes. Von einem Ötzi-Fluch war die Rede. Dieser Fluch lässt sich aber leicht entzaubern: Tausende Wissenschaftler und Spezialisten hatten die Mumie untersucht und berührt – die wenigsten von ihnen kamen um.

Die Babys von Aschkelon

Bild auf Twitter 

Bild auf Twitter anzeigen

A child burial is excavated at Ashkelon. The few children and infants buried in the cemetery were interred ……

​Dieser Fund lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: Tausende Baby-Knochen wurden 1988 im israelischen Aschkelon in einem Kanalisationsschacht unter einem altrömischen Badehaus entdeckt.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass dort gar kein Badehaus war, sondern eine Einrichtung, in der Neugeborene getötet wurden. Heute mag es sich barbarisch anhören, doch damals galten Babys kurz nach der Geburt noch als seelenlose Objekte. Erkannte ein Vater den Nachwuchs nicht an, konnte der Säugling einfach getötet werden.

Laut einer Theorie sind die toten Babys Kinder von Prostituierten, die in dem „Badehaus“ tätig waren.

Die Mumie von Qilakitsoq

Bild auf Twitter

Bild auf Twitter anzeigen

La   de 
En  se encontró esta momia de un bebé de seis meses que posiblemente fue enterrado  

​Eine verlassene Siedlung in West-Grönland erlangte traurige Berühmtheit, nachdem dort 1972 das eisige Grab einer Eskimo-Familie aus dem 15. Jahrhundert entdeckt worden war. Vier der Leichen sind außergewöhnlich gut erhalten, dank den Frosttemperaturen auf der Insel.

Besonders grausig ist die Mumie eines nur sechs Monate alten Säuglings: gemäß einer urzeitlichen Tradition dieses Volkes kann das Baby auch lebendig begraben worden sein.

Der Schrei

Bild auf Twitter

Bild auf Twitter anzeigen

The Fiendish Plot Behind The “Screaming Mummy”: http://interestin.gg/7P03PA 

​Dieser wundersame Fund geht auf das Konto des französischen Ägyptologen Gaston Maspero: 1886 entdeckte er die „schreiende Mumie“. Im Tal der Könige wurde der geheimnisvolle Unbekannte begraben – nach einem Pharao sieht er jedoch nicht aus: Zu schlicht ist sein Grab.

Seekuh-Skelett
© FOTO: NATURPARK KOMANDORSKIJ
Seltener Riesenfund in Russland: Forscher finden 5-Meter-Skelett – FOTOs

Am meisten staunen die Forscher über das Aussehen der Mumie: Ihr Gesicht ist so schmerzverzerrt, als ob sie jetzt noch leben und höllische Leiden ertragen würde. Wer aber war dieser Mensch?Einige Archäologen vermuten, es handele sich um den Sohn des Pharaos Ramses III. Nach einem Attentat auf den eigenen Vater soll er zum Giftbecher verurteilt worden sein, was den Schmerzensabdruck in seinem Gesicht erklären würde. Doch andere Wissenschaftler vermuten, der Mann sei lebendig begraben worden – sein Gesichtsausdruck ist das Abbild eines schrecklichen Todeskampfes. Die Grabstätte des Unglückseligen trug jedenfalls keinen Namen. Dadurch war dem Toten nach dem Glauben der Altägypter der Weg zur Unsterblichkeit im Jenseits verschlossen.

 

Unknown's avatar

Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

Comments are closed.