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Gesundheit Natur Antibiotika

Der griechische Historiker Herodot überliefert, dass beim Bau der ägyptischen Pyramiden Knoblauch (Allium sativum) zum Verzehr an die Arbeiter ausgegeben wurde, um sie vor Sumpffieber zu schützen. Und im Mittelalter galten die Knollen als Mittel gegen die Pest.
Erst im Zeitalter der Antibiotika verlor Knoblauch seine Bedeutung bei der Bekämpfung von Infektionen. Heute sind die stark riechenden Zwiebeln vor allem zur Vorbeugung von Arteriosklerose gebräuchlich. Denn zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Knoblauch den Pegel schädlicher Blutfette senken kann.
Zum Beispiel entwickeln sich bei Kaninchen, die mit Cholesterin-reicher Nahrung gefüttert werden, deutlich weniger Gefäßschädigungen, wenn die Tiere gleichzeitig Knoblauch pulver bekommen. An isolierten Leberzellen konnte zudem nachgewiesen werden, dass Knoblauch die Bildung von körpereigenem Cholesterin hemmen kann.
(Q)awl.ch
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