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Russischer Journalist in Kiew erschossen

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Russischer Journalist in Kiew erschossen

Arkadi Babtschenko galt als einer der bekanntesten russischen Kriegsreporter. Nach Angaben der ukrainischen Polizei hatte die Ehefrau des Journalisten ihn blutüberströmt in ihrer Wohnung entdeckt.

Ukraine, Kiew: Der russische Journalist Arkady Babchenko wurde erschossen (picture-alliance/dpa/R. Krivobok) Arkadi Babtschenko vor einigen Jahren am Moskauer Flughafen

Der 41-jährige Babtschenko verstarb noch im Krankenwagen. Babtschenkos Kollege Osman Pschayew schrieb auf seiner Facebook-Seite, der Journalist sei im Treppenhaus durch drei Schüsse in den Rücken getötet worden. Der Mord in der ukrainischen Hauptstadt Kiew stehe vermutlich in Verbindung mit seinen beruflichen Aktivitäten, erklärte ein Polizeisprecher.

 

Ukraine Kiew Polizei vor dem Haus des ermordeten Journalisten Arkady Babchenko (Reuters/V. Ogirenko) Polizisten vor dem Haus des ermordeten Journalisten Babtschenko

Berichte über Brutalitäten im Tschetschenien-Krieg

Babtschenko hatte in den 1990er Jahren als junger russischer Soldat im Tschetschenien-Krieg gedient. Als Buchautor machte er sich einen ersten Namen mit der Schilderung von Brutalitäten in der russischen Armee und im Kampf gegen die Rebellen.

In den vergangenen Jahren arbeitete der Journalist für mehrere oppositionelle Medien in Russland und äußerte sich sehr kritisch über die Regierungsarbeit von Präsident Wladimir Putin.

Drohungen gegen die Familie 

Babtschenko verließ Russland im Februar 2017. Er begründete den Schritt mit wiederholten Drohungen gegen ihn und seine Familie. Er befürchtete, inhaftiert zu werden. Der Reporter ging zunächst nach Prag, später nach Kiew. Dort arbeitete er zuletzt unter anderem für den krimtatarischen privaten TV-Sender ATR.

In der ukrainischen Hauptstadt ist es der dritte aufsehenerregende Mord an einem Journalisten innerhalb von vier Jahren. 2016 wurde der russische Reporter Pawel Scheremet durch eine Autobombe getötet, ebenfalls ein Kritiker des Kremls. 2015 wurde der ukrainische Journalist Oleg Busina ermordet. Beide Fälle sind ungeklärt.

se/jj (ap, rtr, afp, dpa)

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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