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Katastrophenalarm – Neue Details zu Löscharbeiten – keine Entwarnung

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Auf einem Raffineriegelände in der Nähe von Ingolstadt hat sich am Samstag eine Explosion erignet.

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Auf einem Raffineriegelände in der Nähe von Ingolstadt hat sich am Samstag eine Explosion erignet.

ÜBER 1800 MENSCHEN EVAKUIERT – VIDEO DER EXPLOSION

Explosion von Raffinerie: Katastrophenalarm – Neue Details zu Löscharbeiten – keine Entwarnung

Auf einem Raffineriegelände in der Nähe von Ingolstadt hat sich eine riesige Explosion ergeben. Über 2200 Anwohner werden evakuiert. Es gibt Verletzte. Trotz erster positiver Meldungen gibt es noch keine Entwarnung.
  • Am frühen Samstagmorgen ist eine Explosion der Region zwischen Vohburg und Ingolstadt im Landkreis Pfaffenhofen an der B16.
  • Ein Großbrand auf einem Raffineriegelände von Bayernnoil bricht aus. Über 600 Feuerwehr-, Rettungs- und Polizeikräfte sowie vom THW sind im Einsatz.
  • Über 1800 Menschen müssen am Morgen aus ihren Häusern evakuiert werden. Es gibt einen aktuellen Stand.
  • Die B16 ist gesperrt.
  • Das Landratsamt Pfaffenhofen hat Katastrophenalarm ausgelöst.
  • Die Evakuierungen sind laut Polizei abgeschlossen. Weitere Evakuierungen scheinen der Zeitpunkt nicht nötig. In der Umgebung, 140 Personen wurden vom BRK in Turnhallen untergebracht.
  • Der Einsatz läuft weiter auf Hochtouren.

+++ AKTUALISIEREN +++

12.34 Uhr: Ein aktuelles Bild vom Einsatzort:

12.03 Uhr: Die Polizei sagt: Der Brand ist unter Kontrolle

Eine aktuelle Meldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ist der Marke inzwischen Kontrolle. Die Lösungsarbeiten laufen weiterhin auf Hochtouren.

Von Entwarnung ist immer noch nicht zu sprechen: Absperrmaßnahmen und Gefahren-Warnungen bleiben weiterhin in Kraft. Rund 600 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienst sind im Einsatz.

Aktuell macht sich auch der Innenminister ein Bild der Lage vor Ort.

Großbrand nach Explosion auf Gas-Raffinerie bei Ingolstadt – Bilder

Großbrand auf RaffinerieGroßbrand auf RaffinerieGroßbrand auf RaffinerieGroßbrand auf Raffinerie

11.46 Uhr: Das BRK berichtet:

Insgesamt neun Personen wurden bei dieser Explosion verletzt. Eine Person wurde durch die Nähe zum Explosionsursprung schwerverletzt, hier kam es unter anderem zu Schnittverletzungen und schweren Verbrennungen im Gesicht.

Drei Personen wurden mittelschwer-, weitere fünf Personen leichtverletzt. Die verletzten Personen waren ausschließlich Mitarbeiter/-innen der Firma oder dort tätige externe Dienstleister. Die zunächst 25 als vermisst gemeldeten Personen wurden im Laufe des Einsatzes ausfindig gemacht.

Es werden keine weiteren Personen vermisst. Von Seiten der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Hilfsorganisationen, THW) sind 500 Einsatzkräfte im Einsatz.

Davon über 80 ehrenamtliche Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes. 2200 Bewohner/-innen mussten sicherheitshalber evakuiert werden.

140 Personen betreute das Bayerische Rote Kreuz in Turnhallen, die übrigen Evakuierten kamen anderweitig, beispielsweise bei Bekannten im Umland, unter. Bei Betreuungseinsätzen stellt das BRK den zu betreuenden Personen Getränke und kleinere Speisen, wie Suppen oder Eintöpfe, zur Verfügung. Insgesamt wurden bisher ca. 2000 warme und kalte Essensportionen ausgegeben.

11.33 Uhr: Die Bilder, die derzeit vom Inneren des Raffinerie-Geländes auf Twitter und Facebook kursieren, zeigen, wie groß die Wucht der Explosion gewesen sein muss. Wände der Bürogebäude rund um das explodierte Raffinerie-Gebäude sind eingedrückt. Die Fenster existieren nicht mehr. Schwere Regale im Inneren sind umgeworfen. Die gesamte Einrichtung wurde einmal durch den Raum geschleudert.

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Ein Twitter-User hat außerdem ein Video direkt von der Explosion ins Netz gestellt:

11.28 Uhr: Laut dem Bayerischen Rundfunk gibt es neue Informationen zu den Verletzten. Demnach wurden insgesamt neun Menschen verletzt. Dabei handelt es sich um Personen, die sich zum Zeitpunkt der Explosion auf dem Werksgelände aufhielten. Ein Betroffener wurde schwer verletzt, drei mittelschwer und fünf leicht.

11.19 Uhr: Laut dpa meldet das Landratsamt Pfaffenhofen, dass die Rauchwolke der Raffinerie keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalte. Gleichzeitig bleibt die Warnung, Türen und Fenster geschlossen zu halten, sowie sämtliche Klima- und Belüftungsanlagen auszuschalten, weiterhin bestehen, sieh unten:

11.13 Uhr: Die Polizei warnt die Bevölkerung:

Die Warnung, dass Fenster und Türen geschlossen bleiben müssen, richtet sich auch an die Orte südwestlich von Vohburg und Irsching. Insbesondere an die Gemeinden Langebruck, Reichtershofen und Manching.

Ferner bittet die Polizei, sich mit kleineren Schadensmeldungen, wie durch die Druckwelle geplatzte Scheiben, noch zurückzuhalten. Die Behörden haben gerade mit dem Großbrand noch gut zu tun. Der Einsatz läuft nach wie vor auf Hochtouren. Über 400 Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sind im Einsatz.

Polizei Oberbayern N

@polizeiOBN

Beim LRA Pfaffenhofen wurde ein zum in eingerichtet. Betroffene Anwohner können sich über die Tel.-Nr. 08441-27260 an das LRA wenden. Presseauskünfte werden dort nicht erteilt.

10.52 Uhr: Die Polizei stellt klar: Die evakuierten Personen können noch nicht zurück in ihre Häuser. Die dpa zitierte gegen 9 Uhr einen Polizei-Sprecher mit einer gegenteiligen Aussage.

10.39 Uhr: Hier auf Merkur.de* finden Sie eine große Auswahl an aktuellen Bildern von der Brand-Katastrophe nahe Ingolstadt.

10.17 Uhr: Die Evakuierungen sind laut Polizei Oberbayern Nord abgeschlossen. Weitere Evakuierungen sind derzeit nicht nötig. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann macht sich aktuell auf den Weg, um die Unglücksstelle zu besuchen.

10.05 Uhr:  „Die Feuerbekämpfung läuft auf vollen Touren“, so der Sprecher weiter. „Die Lage hat sich nur insofern entspannt, dass die Evakuierung der Anwohner nicht mehr nötig ist.“ Weiter gab es demnach mehrere Brandstellen auf dem Gelände, die Flammen waren nicht unter Kontrolle.

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von etwa 400 Kräften vor Ort.

9.53 Uhr: Radio IN hat aktuellere Bilder von den Löscharbeiten an der Raffinerie gepostet:

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fradioingolstadt%2Fposts%2F10156505662322744&width=500

09.30 Uhr: Behörde ruft Katastrophenalarm aus

Das Landratsamt Pfaffenhofen an der Ilm löste laut Polizei Katastrophenalarm aus. Dies sei eine Entscheidung der Einsatzleitung gewesen, damit die Kräfte optimal zusammenarbeiten können, sagt Hans-Peter Kammerer vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord.

Der Löscheinsatz läuft nach wie vor weiter auf Hochtouren.

9.26 Uhr: Ein Video des Großbrands kurz nach der Explosion:

Die Flammen sind weit übers Land sichtbar und leuchten gleißend hell – wie schrecklicher Sonnenaufgang:

Bilder vom Großbrand nach Explosion auf Raffinerie bei Ingolstadt

Die Polizei teilt außerdem aktuell mit: Wegen des Großbrands ist auch die B16 komplett gesperrt. Das Gebiet sollte am besten weiträumig umfahren werden. Es kommt zu Behinderungen.

Polizei Oberbayern N

@polizeiOBN

Wegen dem in ist unter anderem auch die gesperrt. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen. Bitte umfahrt das Gebiet weiträumig.

08.49 Uhr: Das berichtet die Polizei aktuell:

Heute in den frühen Morgenstunden kam es auf einem Raffineriegelände in Vohburg zu einer Detonation in einem Anlagenteil und anschließendem Großbrand auf dem Gelände.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei sind derzeit vor Ort im Einsatz. Bisher sind 8 verletzte Personen bekannt, davon wurden 3 mit mittelschweren bis schweren Verletzungen ins Krankenhaus verbracht.

Derzeit werden alle Anwohner gebeten weiterhin die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Bewohner aus Irsching und Teilen Vohburgs, rund 1800 Personen, evakuiert. Sie werden in der Turnhalle in Vohburg untergebracht und versorgt.

Die Löscharbeiten dauern an. Die Straßen rund um das Einsatzgebiet sind weiträumig durch die Feuerwehr abgesperrt.

08.45 Uhr: Das Gebiet, in dem die Anwohner evakuiert werden, bezieht sich auf den gesamten Ort Irsching sowie Teile der Stadt Vohburg.

08.38 Uhr: Nach aktuellen Informationen kam es gegen 05.15 Uhr in einem Anlagenteil der Raffinerie aus bisher zu der folgenschweren Detonation. Die Ursache ist nach wie vor unklar. Der Großeinsatz inklusive Löscharbeiten läuft nach wie vor auf Hochtouren. Die Polizei forderte alle Anwohner in einem Umkreis von 20 Kilometern dazu auf, wegen der Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Polizei Oberbayern N

@polizeiOBN

Die Straßen rund um den Brandort in sind weiträumig abgesperrt.Die Löscharbeiten dauern an. Mehr in der ersten Pressemeldung; https://www.polizei.bayern.de/oberbayern_nord/news/presse/aktuell/index.html/284641 

Die Firma Bayernoil betreibt laut Website seit 1967 in Vohburg eine Erdölraffinerie auf einem 127 Hektar großen Gelände.

08.01 Uhr: Nach einer Explosion und einem Großbrand auf dem Gelände der Firma Bayernoil müssen 1800 Menschen aus Vohburg an der Donau ihre Wohnungen verlassen. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme wegen der starken Rauchentwicklung, sagte ein Polizeisprecher. Acht Menschen seien verletzt worden. Drei wurden mit mittelschweren bis schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Auf dem Betriebsgelände östlich der Großstadt Ingolstadt gab es nach Polizeiangaben am frühen Samstagmorgen aus bislang ungeklärter Ursache eine Explosion, dann entwickelte sich ein Großbrand in der Flüssiggas- und Flüssigbenzinanlage des Gaskraftwerks. Mehr als 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten am Samstagmorgen noch an.

Erstmeldung, 6.33 Uhr

Vohburg an der Donau – Ein Großbrand auf dem Gelände einer Raffinerie der Firma Bayernoil hat nahe Ingolstadt einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Die Polizei sperrte das rund 130 Hektar große Gelände weiträumig ab, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord am Samstagmorgen sagte.

Damit solle auch verhindert werden, dass Schaulustige dem Geschehen zu nahe kommen und womöglich in Gefahr geraten. Mehr als 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Über verletzte Menschen war dem Sprecher noch nichts berichtet worden.

Auf dem Betriebsgelände östlich der Großstadt Ingolstadt liegen ein Gaskraftwerk und die Raffinerie von Bayernoil. Der Bayerische Rundfunk berichtete unter Berufung auf Polizeiangaben, dass die Flüssiggas- und Flüssigbenzinanlage des Gaskraftwerks brenne. Ein Teil der Bundesstraße 16 in der Nähe des Gaskraftwerks sei von der Polizei-Absperrung betroffen – der Verkehr werde umgeleitet.

Der Großbrand auf dem Raffineriegelände bei Ingolstadt hat einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei gelöst.

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Der Großbrand auf dem Raffineriegelände bei Ingolstadt hat einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst.

War das Feuer ausgelöscht Hut, Krieg zunächst unklar. Für Anwohner, die nach dem ersten Tag keine Erfahrung haben. Die Menschen sollen aber Fenster und Türen geschlossen halten.

Auf Videos, die Nutzer des Kurznachrichtendienstes Twitter im Internet verbreiteten, waren lodernde Flammen zu sehen. Eine Sprecherin der öffentlichen Polizei hat in einem ersten Satz eine Aussage gemacht.

Die Firma Bayernoil betagt laut Website seit 1967 in Vohburg eine Erdölraffinerie auf einem 127 Hektar großen Gelände.

dpa / AFP

Unknown's avatar

Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

8 thoughts on “Katastrophenalarm – Neue Details zu Löscharbeiten – keine Entwarnung

  1. I.S.'s avatar

    Schrecklich- mein Sohn wohnt in Ingolstadt.

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  2. annicaaktiv's avatar

    So schrecklich! 😦

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