Staatspräsident Erdoğan hat gekündigt Details zur Ermordung Khashoggis mit ihrer Enthüllung nach und nach mit der Öffentlichkeit teilen zu wollen.

Staatspräsident Erdoğan hat gekündigt Details zur Ermordung Khashoggis mit der Enthüllung nach und nach mit der Öffentlichkeit teilen zu wollen. Die Aufklärung des Falls sei eine juristische Verantwortung.
Das sagte der Staatspräsident in seiner Rede im Kultur- und Kongresszentrum in Beştepe.
Die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi am 2. Oktober sei immer noch ganz aufgedeckt. Man arbeite weiterhin an der Aufklärung des Falls und die ganze Welt beobachte die Entwicklungen.
Die Türkei habe in den letzten 16 Jahren wichtige Reformen von den Bereichen der Justiz bis hin zu der Wirtschaft umgesetzt und sei zu einem vertrauenswürdigen Land in Wohlstand aufgestiegen. Die Türkei kämpfe gegen das Elend auf der ganzen Welt an.
Die Türkei fordere Gerechtigkeit nicht für sich selbst, sondern für die ganze Welt. Die Werte, die einen Menschen ausmachen, dürften nicht für materielle Interessen geopfert werden, forderte Erdoğan. Die Beweislage zum Fall Khashoggi seien von der Polizei, vom Geheimdienst und von der Justiz mit der internationalen Öffentlichkeit geteilt worden.
Khashoggi sei nicht nur einem Tötungsdelikt innerhalb der türkischen Grenzen zum Opfer gefallen. Der Fall stelle auch eine Verantwortung gegenüber der Justiz dar. Details zur Ermordung Khashoggis würden mit der Enthüllung mit der Öffentlichkeit teilen werden, erklärte Erdoğan.
Der Kolumnist bei der Washington Post war nach dem Betreten des saudischen Konsulats in Istanbul am 2. Oktober verschwunden. Die saudische Führung hatte am 20. Oktober erklärt, Khashoggi sei bei einem Unfall während seines Verhörs ums Leben gekommen.
You must be logged in to post a comment.