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BKA: Operation PANGEA X – weltweiter Schlag gegen den Handel mit illegalen Arzneimitteln im Internet .

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Internationale Aktionswoche gegen illegalen Handel mit Arzneimitteln im Internet – Operation PANGEA XIDatum: 23. Oktober 2018Ausgabejahr: 2018

Insgesamt waren sich 116 Staaten sowie die Weltzollorganisation ( WZO ),  Europol , Pharmaunternehmen und internationale Zahlungs- und Zustellungsdienstleister an der von  INTERPOL  initiierten Operation PANGEA beteiligt.

Seit Ende der Operation PANGEA X im September letzten Jahres die Polizeibehörden im Zeitraum von Januar bis August 2018 in 132 Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber von 136 Internetseiten. Dazu kommen 305 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz sowie über 1.000 Verfahren wegen Verstößen gegen das Antidopinggesetz, der Zollfahndungsdienst im Jahr 2017 geführt hat.

Bildergebnis für Europol, Pharmaunternehmen

Die Hauptzollämter Frankfurt am Main, Gießen und Dresden legen in dieser Woche das Augenmerk auf die Kontrolle von Paketen, Päckchen und Briefen mit Arzneimitteln, insbesondere die Niederlassungen in Niederaula und in Radefeld. Dabei zogen die Zöllnerinnen und Zöllner insgesamt 1.209 ausländische Brief- und Paketsendungen mit rund 99.989 Tabletten, Kapseln und Ampullen aus dem Verkehr.
Rund achtzig Prozent der Sicherstellungen machten Potenzmittel aus. Daneben wurden verbotene Nahrungsergänzungsmittel sowie Beruhigungs- und Schmerzmittel konfisziert. Die meisten Sendungen stammten aus Indien, gefolgt von Hongkong, Polen und der Schweiz.

Durch den ständigen Zuwachs von Online-Marktplätzen und die Nutzung von Social Media für den Vertrieb steigt der Anteil krimineller Aktivitäten im Netz. Das wichtigste Ziel der Aktionswoche ist daher, das Angebot illegaler Produkte einzuschränken und die Bevölkerung für die akuten Gesundheitsgefahren zu sensibilisieren, die mit dem Arzneimittelkauf im Internet verbunden sind. Denn: Medikamente mit falschem Wirkstoffgehalt sowie Präparate mit gesundheitsgefährdenden Bestandteilen stellen ein nicht kalkulierbares Gesundheitsrisiko dar.

Für Verbraucher besteht außerdem die Gefahr, betrogen zu werden: Seriös erscheinende Online-Apotheken kassieren skrupellos das Geld ihrer Kunden, die entsprechende Warenlieferung erfolgt jedoch nicht. Eine weitere Gefahr lauert in “Werbe-E-Mails”, die über das Arzneimittelangebot hinaus Schadsoftware enthalten.

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ZKA und BKA raten daher: Kaufen Sie nur bei zugelassenen Online-Apotheken oder bei Ihrer Apotheke vor Ort. Damit können Sie das Risiko einer Gesundheitsgefahr minimieren. Hinweise zum sicheren Arzneimittelkauf im Internet finden Sie in einem Informationsflyer des BKA. Weitere zollrelevante Informationen zum Thema Arzneimittel finden Sie auf der Webseite des Zolls.

Besuchen Sie auch die Internetseiten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ( ABDA ), des Bundesverbands Deutscher Versandapotheken ( BVDVA ), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ( BZgA ) sowie der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten ( ZLG ).

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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