Wunderwerk, Nach 69 Jahre vereint & Ein Happy-End Extra-süß
69 Jahre lang lebte die Frau im Glauben, ihre Tochter bei der Geburt verloren zu haben. Was dann geschah, stellte ihr komplettes Leben auf den Kopf.

1949 war die US-Amerikanerin Genevieve Purinton schwanger geworden. Die damals 18-Jährige ging noch zur High School, war nicht verheiratet und ledig – zu der damaligen Zeit eine gar nicht so einfache Situation.
In einem Krankenhaus unweit von Chicago brachte sie ihre Tochter zur Welt. Doch diese bekam sie nie zu Gesicht, wie die „New York Times” berichtet. Die Ärzte erklärten ihr, dass die Kleine bei der Geburt gestorben sei.
Genevieve Purinton: „Hatte keine Ahnung, was ich da unterschreibe”
„Mir wurde gesagt, es sei ein Mädchen, aber sie sei tot”, so Purinton. Grob erinnere sie sich, ein paar Formulare unterschreiben zu müssen. Die 18-Jährige machte sich aber keine großen Gedanken, worum es sich dabei handeln könnte.
„Ich hatte keine Ahnung, was ich da unterschreibe”, beteuert sie.
Was sie nicht wusste: In Wahrheit handelte es sich bei den Dokumenten um Adoptionsunterlagen – denn Töchterchen Connie war noch am Leben, wurde aber von den Ärzten heimlich zu Adoptiveltern gegeben.

Connie Moultroup wächst bei Adoptiveltern auf
Unwissend wuchs das Mädchen auf, bekam von ihren Adoptiveltern immer unterschiedliche Geschichten erzählt, wie es zu ihrer Adoption gekommen sei.
Insgesamt 69 Jahre lebte Connie Moultroup in dem Glauben, keine leibliche Mutter zu haben. Sie nahm an, nur drei direkte Verwandte zu haben – ihre Tochter und ihre beiden Enkelkinder. Diese wiesen jedoch keine äußerlichen Ähnlichkeiten mit ihr auf.
Moultroup macht DNA-Test
Ihr Leben veränderte sich drastisch, als sie aus reiner Neugier entschied, einen DNA-Test zu machen. Durch diesen wurde sie an einen Cousin weitergeleitet, welcher dann eine Verbindung zwischen ihr und ihrer nun 88-jährigen Mutter herstellte.
Weder Mutter noch Tochter konnten dieses Wunder fassen. Mutter Genevieve war geschockt – hatte sie doch geglaubt, die letzte Überlebende ihrer direkten Familie zu sein. Ihre Elten und ihre acht Geschwister waren bereits tot.
Genevieve Purinton: „Du bist nicht tot”
Ihre Tochter Connie kam nach Florida, die beiden sahen sich nach über 69 Jahren das erste Mal in die Augen – und es gab eine „direkte Verbindung”, wie beide anschließend berichteten. „Du bist nicht tot”, waren die ersten Worte, die Genevieve über die Lippen brachte.
Nicht nur äußerlich ähneln sich Genevieve und Connie – in ihren so unabhängig voneinander verlaufenden Leben entwickelten sie sogar dieselben Leidenschaften.
Mutter (88) und Tochter (69) haben ähnliche Interessen
So lieben beide es, zu kochen und zu häkeln. Während Connie 34 Jahre lang als Hebamme gearbeitet hat, war dies auch lange Zeit der Traum ihrer Mutter Genevieve gewesen. Sie hatte sich diesen Traum aufgrund ihrer fehlenden College-Ausbildung aber nie verwirklichen können.
Wie schön, dass die beiden sich nach solch langer Zeit doch noch in die Arme schließen konnten. Als nächstes möchte Connie Moultroup ihre beiden Halbschwestern, die Töchter ihres leiblichen Vaters, in Pennsylvania treffen.
(ta)mapo))//BilderAnderenagenturen!!!
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