Warnstreiks in Deutschland weiten sich aus
Bei den Tarifverhandlungen konnte keine Einigung erzielt werden.
14.02.2019 ~ 15.02.2019

Die Warnstreiks in Deutschland im öffentlichen Dienst werden fortgesetzt. Auf Appell von verschiedenen Gewerkschaften haben in Berlin und zahlreichen weiteren Bundesländern tausende Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt.
Wie Gewerkschaften erklaerten, beteiligen sich an den Warnstreiks in Berlin etwa 12tausend Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, darunter Lehrer, Ausbilder, Sozialpädagogen, Polizisten und andere. Die streikenden Menschen versammelten sich auf dem Alexanderplatz und marschierten bis zum Brandenburger Tor.
In Sachsen legten 3.800, in Baden-Württemberg und Bayern jeweils 400 Beschäftigte die Arbeit nieder.
Hintergrund der bundesweiten Warnstreiks in diesen Tagen sind die laufenden Tarifverhandlungen um mehr Geld für Beschäftigte der Länder.
Die Gewerkschaften fordern bei den Tarifverhandlungen auch die Beschäftigung von zusätzlichen Mitarbeitern in Behörden und an Schulen.
Gewerkschaften wollen die Warnstreiks und Proteste in den kommenden Tagen fortsetzen.
Nach Ansicht von Verhandlungsführer und Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz haben die Gewerkschaften das Recht darauf, zum Streik aufzurufen. Aber er finde Streiks während den Tarifverhandlungen nicht richtig. Kollatz sei darüm bemüht, bei den Verhandlungen eine Lösung zu finden.

Die Gewerkschaften fordern für die mehr als eine Million Beschäftigten sechs Prozent mehr Einkommen, mindestens jedoch 200 Euro mehr im Monat.
Die zweite Runde der Tarifverhandlungen war gescheitert, nachdem Vertreter von Landesverwaltungen die Forderungen der Gewerkschaften zurückgewiesen haben.
Die dritte Runde der Tarifverhandlungen wird am 28. Februar beginnen.
Quellle//internetag
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