Merkel in Scharm El-Scheich
Nach Ansicht der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel hängt das Schicksal der Europäischen Union von dem Schicksal der Länder der Arabischen Liga ab.
25.02.2019 ~ 26.02.2019
Stockholm-Verhandlungen Hoffnungen erweckt Im Zusammenhang mit der humanitären Katastrophe im Jemen betonte Merkel

Nach Ansicht der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel hängt das Schicksal der Europäischen Union von dem Schicksal der Länder der Arabischen Liga ab.
Beim gemeinsamen Gipfeltreffen der EU und der Arabischen Liga im ägyptischen Scharm El-Scheich erklärte Merkel in ihrer Rede, weil es sehr viel zu beraten gebe sei der Gipfel sehr wichtig.
Merkel betonte, das Schicksal der EU hänge von dem Schicksal der Länder der Arabischen Liga ganz unmittelbar mit ab. Dies habe man im Zusammenhang mit den Themen Migration und Flucht erlebt. Der Ausbau der bilateralen Beziehungen sehr wichtig.
In Anlehnung an den wirtschaftlichen Wohlstand der arabischen Länder sagte die deutsche Bundeskanzlerin, wirtschaftlicher Aufschwung sei nur bei starken Zivilgesellschaften und der Einhaltung der Menschenrechte möglich.

Merkel zufolge stehe das Existenzrecht für Israel nicht zur Verhandlung und Deutschland sei für eine Zwei-Staaten-Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts.
Merkel sagte, einige arabische Länder müssten ihre Probleme nicht mit militärischen sondern politischen Maßnahmen lösen. Es gebe eine Reihe von gemeinsamen Herausforderungen wie zum Beispiel den Kampf gegen den Terrorismus.
Im Zusammenhang mit der humanitären Katastrophe im Jemen betonte Merkel, diesbezüglich hätten die Stockholm-Verhandlungen Hoffnungen erweckt. Aber es sei wichtig, dass in der Region eine langfristige Waffenruhe umgesetzt wird.
Angesichts der sechs Millionen Syrer, die das Land während des Bürgerkriegs verlassen hätten, werde ein politischer Veränderungsprozess benötigt. Die deutsche Kanzlerin bat die Länder der Arabischen Liga mit der EU auf diesen politischen Veränderungsprozess hinzuwirken.(trt)
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