Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof: Der getötete Junge wollte mit Mutter in den Urlaub fahren
31.07.2019 • 16:54 Uhr

Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof: Der getötete Junge wollte mit Mutter in den Urlaub fahren Quelle: globallookpress.
Ein Band mit der Aufschrift “Frankfurt trauert” liegt auf Gleis 7 des Frankfurter Hauptbahnhofs in einem Meer aus Blumen und Kuscheltieren.Nach der Attacke im Frankfurter Hauptbahnhof haben rund 400 Menschen mit einer Andacht an den getöteten Achtjährigen erinnert. Laut Medienbericht sei der Junge mit seiner Mutter auf dem Weg in den Urlaub gewesen, als ein Mann ihn vor einen Zug gestoßen hat.
Die öffentliche Andacht für den achtjährigen Jungen, der am Montagvormittag vor einen einfahrenden ICE gestoßen wurde, sollte am Dienstagabend in der Bahnhofshalle in der Nähe von Bahnsteig 7 abgehalten werden, doch wegen des erwarteten großen Andrangs wurde sie auf den Vorplatz verlegt. Rund 400 Menschen kamen. Der Tod des Kindes sei für die Angehörigen eine “sinnlose Katastrophe”, sagte der Leiter der Frankfurter Bahnhofsmission, Carsten Baumann.
Wir können nicht glauben, dass ein Leben sinnlos abbricht, das gerade erst begonnen hat.”
Baumann lud die Trauernden ein, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen. An dem Gottesdienst nahmen Vertreter der katholischen und evangelischen Gemeinden in Frankfurt teil – darunter auch Mitarbeiter der Bahnhofsmission und der eritreischen Kirchengemeinden Frankfurt. Neben dem Gottesdienst gab es auf dem Bahnhofsvorplatz auch zwei Mahnwachen unterschiedlicher politischer Gruppierungen. “Es gab einige hitzige Diskussionen, aber niemand ist den anderen angegangen”, sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei. Die Andacht selbst sei ruhig verlaufen, hieß es.
You must be logged in to post a comment.