Berliner Abend 01.05.2020

Die Berliner Polizei hat am Vorabend des 1. Mai in Berlin-Friedrichshain eine nicht genehmigte Versammlung von Demonstranten aufgelöst.
Einige Dutzend Menschen aus dem linksautonomen Spektrum hatten sich am Donnerstagabend trotz der Corona-Beschränkungen an der Rigaer Straße/Ecke Liebigstraße versammelt, Polizisten drängten sie von dem Platz weg.
Wegen der Corona-Krise sind in Berlin nur Kundgebungen mit maximal 20 Personen an festen Orten erlaubt.
Nicht erlaubte Demos strafbar
Innensenator Andreas Geisel hatte ein konsequentes und schnelles Vorgehen der Polizei gegen nicht genehmigte Demonstrationen angekündigt. Der Infektionsschutz müsse durchgesetzt werden. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen sei derzeit strafbar.
Linksradikale contra Polizei
Linke und linksradikale Gruppen hatten im Vorfeld deutlich gemacht, sie wollten mit spontanen Protesten an verschiedenen Orten die Polizei in Atem halten. Im Twitter-Account zum sogenannten Revolutionären 1. Mai hieß es, in der Walpurgisnacht wolle man den „Belagerungszustand“ durch die Polizei in Friedrichshain brechen.
Innensenator #Geisel organisiert eine #Corona-Party für Tausende Polizisten.
5000 Beamte aus der halben BRD werden in #Berlin zusammenkommen, gemeinsam zentral und eng untergebracht, vielfache distanzlose Kontakte haben und dann wieder zurückfahren. #Ischgl #R1MB #b0105 https://t.co/nmmxe9JbBK— Revolutionärer 1. Mai Berlin (@Rev1MaiBerlin) April 30, 2020
Quelle/Sputnik/am/dpa
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