A person can make you feel high,
Tierfreundschaft das Jahres 2015
TierfreundschaftTiger schmust mit ZiegenbockUngewöhnliche Freundschaft:Timur und Amur.

In einem russischen Zoo lässt eine Raubkatze ihr Futter am Leben. Der Beginn einer Freundschaft. Davon könne auch die Politik lernen, sagt der Zoowärter.
Wenn Zoowärter Dmitri Mesenzew von Timur, dem Ziegenbock, und Amur, dem Sibirischen Tiger, erzählt, dann ist von einem “Weihnachtsmärchen” die Rede.
Eigentlich sollte der Sibirische Tiger Amur, der im Zoo der russischen Stadt Wladiwostok lebt, den Ziegenbock Timur töten und verspeisen – Sibirische Tiger stehen auf Ziegen, heißt es. Deshalb warf das Zoopersonal seinem Tiger vor gut zwei Wochen den Ziegenbock ins Gehege. Und es passierte: nichts. Der Ziegenbock musste sich nur etwas gegen sein Schicksal wehren und schon ließ der Sibirische Tiger von ihm ab. Für ihn geht die Liebe zur Ziege offenbar so weit, dass er Timur am Leben ließ – und nun mit ihm durch das Gehege tollt. Sogar seinen überdachten Schlafplatz überlässt der Tiger dem Ziegenbock. Er schläft stattdessen auf der Hütte, wie man in diesem Video sehen kann.
Tiger und Ziege Von Futter zu FreundZum Video Artikel
(Video: Reuters, Foto: AFP, Foto: AFP)
Für den Zoo lohnt es sich
Der Zoo von Wladiwostok freut sich nun über ungewöhnlich viel Besuch. “Fernsehteams aus aller Welt kommen, und das Telefon steht nicht mehr still”, sagt Mesenzew. Für den Zoo kommt die internationale Aufmerksamkeit gerade recht. Wladiwostok liegt an der Pazifikküste im Osten Russlands, neun Flugstunden von der Hauptstadt Moskau entfernt. Bisher habe der Zoo nur sehr wenige Besucher, das Geld sei knapp, sagt Zoowärter Mesenzew.
Er will nun sogar Kameras am Gehege installieren, damit die Menschen auf der ganzen Welt den Alltag von Tiger und Ziegenbock verfolgen können. Hoffentlich schalten diese nicht im falschen Moment ein. Denn es ist nicht unbedingt gesagt, dass Timur ein langes Leben mit dem kuscheligen Tiger vergönnt sein wird. Ein Zoodirektor aus Nowosibirsk ist zumindest skeptisch, ob die Sache auf Dauer so romantisch bleibt: “Zu 80 Prozent wird Timur am Ende aufgefressen”, sagt er.
“Gefangenschaft stumpft die Instinkte der Tiere ab”
Pawel Fomenko vom World Wide Fund For Nature (WWF) erklärt, dass die besondere Freundschaft ohnehin nur in einem Zoo möglich ist. “Gefangenschaft stumpft die Instinkte ab. Zootiere wissen, dass es immer genug Essen gibt. Das ist in der Natur anders”, sagt er.
Der Zoodirektor Mesenzew will sich seiner Illusionen nicht berauben lassen. Für ihn sind Timur und Amur mehr als nur zwei befreundete Tiere. Sie stünden für mehr. So könnten der Tiger und der Ziegenbock auch ein Vorbild für die verfeindeten Mächte auf der Welt sein. Mesenzew sagt: “In Zeiten der Kriege in Syrien und in der Ostukraine zeigen die beiden, dass unterschiedliche Seiten friedlich koexistieren können.”
Welchen Staatschef er eher in der Rolle des Tigers und welchen als Ziegenbock sieht, das bleibt leider unbeantwortet. Wäre ja auch zu schön gewesen.
Afrika, Der mysteriöse Killer-See
Der Nyos-See in Kamerun ist besser bekannt als mysteriöser Killersee.
© picture-alliance / OKAPIA KG, Germany
Der mysteriöse Killer-See in Afrika: Plötzlicher Tod von 1.750 Menschen
1.750 Menschen starben in Kamerun im August 1986 urplötzlich, von einer Sekunde auf die andere. Schuld war der Nyos-See, der ein tödliches Geheimnis barg. Das ist zwar inzwischen gelüftet, die Gefahr ist aber nicht gebannt.
Der Nyos-See in Kamerun bietet einen wunderschönen Anblick: Er liegt auf einer Höhe von 100 Metern inmitten des Oku-Gebirges und ist fast kreisrund. Doch der 200 Meter tiefe Kratersee in Zentralafrika birgt ein tödliches Geheimnis.
Die Menschen in der Gegend erzählten sich das seit Jahrhunderten, aber Wissenschaftler nahmen die Geschichten nicht ernst – bis 1986. Denn dann passierte ein furchtbares Unglück, bei dem 1.750 Menschen und 2.000 Schafe, Rinder und Ziegen plötzlich und ohne jede Vorwarnung starben.
Gerade unterhielten sie sich noch oder bereiteten Essen zu, dann atmeten sie nicht mehr. Die Vögel fielen von den Bäumen, nicht einmal Fliegen saßen auf den Leichen, denn auch die Insekten waren gestorben. Der Nyos-See gilt seither als Killer-See.
Ein Blubbern und Brummen auf dem See
Tage vor der Katastrophe hatten Bauern ein merkwürdiges Blubbern an der Oberfläche des Sees bemerkt. Kurz bevor das Gas austrat, soll ein ungewöhnliches Brummen zu hören gewesen sein. Dann war plötzlich eine riesige Wasserfontäne zu sehen, zusammen mit einer weißen Wolke.
Aber niemand konnte ahnen, was das bedeutete. Denn nur Minuten später starben die Menschen in der Region, ganze Dörfer wurden ausgelöscht. 4.000 Bewohner überlebten die grausige Katastrophe zwar. Viele waren aber lange bewusstlos, manche erwachten erst Tage später.
Nach der Katastrophe wurden die Dörfer evakuiert, die Menschen leben heute in sicherer Entfernung zum See.
Szenario wie ein Giftgasangriff
Zunächst wusste aber niemand, was den plötzlichen Tod gebracht hatte. Es war in der ganzen Gegend totenstill, kein Vogel zwitscherte, kein Hund bellte. Das Szenario erinnerte an einen Giftgasangriff.
Schnell verbreiteten sich Gerüchte und Spekulationen. Überlebende glaubten an den Fluch eines Stammesführers. Der hatte drei Jahre zuvor kurz vor seinem Tod von seiner Familie verlangt, sein bestes Rind für den See zu opfern.
Doch die Angehörigen hielten sich nicht daran. Der Mann habe deshalb voller Wut die Gegend verflucht, so die Theorie. Andere dachten, dass die USA in Kamerun eine Neutronenbombe oder ein neuartiges Giftgas getestet hatten.
Schwindel und kein Gefühl in Armen und Beinen
Wissenschaftler fanden allerdings heraus, dass kein Fluch für den Tod der 1.700 Menschen verantwortlich war: Überlebende hatten berichtet, dass ihnen schwindelig geworden war, bevor sie in Ohnmacht fielen. Viele spürten ihre Arme und Beine nicht mehr. Was war also am 21. August 1986 geschehen?
1,6 Millionen Tonnen hochkonzentriertes Kohlendioxid waren aus der Tiefe des Sees unvermittelt an die Oberfläche gelangt. Von dort aus kroch das CO2 rasend schnell in die Täler, bis zu zehn Kilometer weit – lautlos und tödlich. Das Gas ist schwerer als Luft und verflüchtigt sich darum nicht. Befindet sich zu viel davon in der Atemluft, werden Menschen und Tiere bewusstlos, dann sterben sie.
Doch woher kam das Kohlenstoffdioxid so plötzlich? Physiker lösten das Rätsel: Das Wasser an der Oberfläche des Nyos ist warm und damit leicht. In der Tiefe dagegen bleibt das Wasser kälter und schwerer. Das hält das CO2 unten, die schweren Wassermassen wirken wie der Korken einer Flasche.
Normalerweise könnte das CO2 in kleineren Mengen von selbst entweichen, wenn sich die Oberfläche des Sees abkühlen würde. Doch in Kamerun gibt es keine kalte Jahreszeit. Das CO2 sammelte sich über Jahrhunderte an, offenbar entweicht es aus dem Vulkangestein auf dem Grund.
Gasgemisch gelangt explosionsartig nach oben
Im Unglücksjahr 1986 muss etwas passiert sein, was enormen Druck verursachte und die Wasserschichten durcheinanderwirbelte. Das Gasgemisch konnte explosionsartig nach oben entweichen – wie Sekt, wenn der Korken aus der Flasche gezogen wird.
Was genau die Katastrophe auslöste, ist aber unklar: Es könnte ein unterirdisches Erdbeben oder auch ein Erdrutsch gewesen sein. Die Wissenschaftler schlugen Alarm: Ein solches Drama konnte sich jederzeit wiederholen, denn der See speicherte auf seinem Grund weiter große Mengen an CO2. 2001 war es die doppelte Menge an Kohlendioxid, die 1986 zur Katastrophe geführt hatte.
Doch sie fanden eine Lösung: Seit 2001 wurden drei Rohre im See installiert, aus dem das CO2 aus der Tiefe in geringen Mengen austritt. So entstanden künstliche Geysire, die den See langsam entgasen.
Aber der See könnte eine noch viel größere Katastrophe über die Gegend bringen: Ein natürlicher Damm im Norden des Sees droht in den nächsten Jahren einzustürzen.
Das Vulkangestein wird immer brüchiger. Dann könnten die Wassermassen des Sees ein bis zu 60 Kilometer großes Gebiet überschwemmen und Abertausende Menschen töten.
Und auch an anderen Seen Afrikas könnte ein ähnliches Desaster geschehen wie 1986 am Nyos-See. Nur zwei Jahre vorher war ein Gasgemisch an einem See in der Nähe entwichen. Am Lake Monoun starben 37 Menschen.
Und der Kiwu-See an der Grenze zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ist 2.000-mal größer als der Nyos-See – und er enthält etwa tausendmal so viel Kohlendioxid.
OHa Guardiola verlässt FC Bayern
Pep Guardiola verlässt FC Bayern laut “Marca” mit Ziel Premier League
Hat sich Pep Guardiola entschieden, den FC Bayern nach dieser Saison zu verlassen? Das will zumindest die spanische Zeitung “Marca” erfahren haben. Demnach zieht es den Katalanen in die englische Premier League.
Bis zum Ende des Jahres will der FC Bayern bekannt geben, ob Pep Guardiola den Klub im Sommer 2016 verlassen wird oder nicht. Wie die spanische Zeitung “Marca” heute in ihrer Online-Ausgabe berichtet, hat der Katalane seine Entscheidung bereits getroffen.
Der 44-Jährige habe den Vereinsbossen demnach mitgeteilt, den Klub am Ende dieser Saison zu verlassen. Er sei auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Laut “Sport Bild” weiß Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge seit vergangener Woche Bescheid.
Guardiola wolle in dieser Spielzeit im dritten Anlauf versuchen, endlich mit dem FC Bayern die Champions League zu gewinnen, schreibt die “Marca”. Doch danach sei Schluss. Auch ein vermeintlich angebotenes Jahresgehalt von 20 Millionen Euro habe Guardiola nicht umstimmen können.
Wie die “Marca” weiter schreibt, zieht es Guardiola in die Premier League. Genauer gesagt: zu Manchester City. Dort arbeitet Txiki Begiristain, ein ehemaliger Teamkollege Guardiolas beim FC Barcelona, als Sportdirektor. (tfr)
Wespen töten strafbar?
Darf man Wespen oder Bienen töten?

Wespen sind wichtige Nützlinge. Sie ernähren sich vorwiegend von anderen Insekten wie Fliegen, Mücken und Blattläusen und schützen damit auch Nutzpflanzen vor Schädlingen. Sie leisten Landwirten wie Hobbygärtnern wichtige Dienste.
Es gibt in Deutschland über 10.000 Wespenarten, einige davon stehen auf der Roten Liste und gelten damit bereits als besonders gefährdet. Sie stechen nur, wenn sie sich angegriffen fühlen und sind daher regelmässig als harmlos anzusehen. Von den heimischen Hornissen- und Wespenarten können lediglich zwei Arten…
View original post 394 more words
Attacked and injured refugee children from classmates Several refugee children have been attacked and injured in a school in Wurzen from classmates
Last Updated: December 11, 2015, 20:08 clock
Spice up, sachsen. germany
Attacked and injured refugee children from classmates
Several refugee children have been attacked and injured in a school in Wurzen from classmates. As the Police Directorate Leipzig announced on Thursday, five children were spat upon by a group of eighth graders on Wednesday pelted with stones, pushed and jammed in a door. A nine year old girl suffered accordingly a Knochenabsplitterung in the right arm. Another 14 years old girl also had to be treated with bruises on her arm from the ambulance. The three other children were unharmed.
It must pause for thought if teachers and school management reach because of their experiences to assess, to hold talks with the parents of the aggressor partially for not effective and expedient.
From the police report
It was not the first incident
http://www.mdr.de/nachrichten/video315498.html
Shadows on the wall.
The school is…
View original post 223 more words
That the people wanted life must be equally responds
ان اراد الشعب الحياه لابد ان يثتجيب القدر
That the people wanted life must be equally responds
Da narod želi život mora biti jednako odgovara
Dass die Leute wollten muss Lebens gleichermaßen anspricht
То, что люди хотели жизнь должна быть в равной степени отвечает
Те, що люди хотіли життя має бути в рівній мірі відповідає
Que la gente quería la vida debe ser igualmente responde
Insanlar istediği hayat eşit yanıt olmalıdır
लोग चाहते थे कि जीवन समान रूप से प्रतिक्रिया करता होना चाहिए
Dadkii doonayay waa nolosha noqon siman jawaab
Che la gente voleva la vita deve essere ugualmente risponde
那人想要的生活必须同样响应
Dat die mense wou lewe moet ewe reageer
Insanlar istediği hayat eşit yanıt olmalıdır
که مردم می خواستند زندگی باید به همان اندازه پاسخ باشد
„Keine noch so außergewöhnlichen Situationen rechtfertigen Folter und andere Formen schlechter Behandlung.“
Wurde russische Maschine doch nicht von IS-Terroristen abgeschossen?
Wurde russische Maschine doch nicht von IS-Terroristen abgeschossen?
Laut der ägyptischen Regierung wurde die russische Maschine über dem Sinai nicht von Terroristen abgeschossen. Das berichtet der britische “Independent”.
Die britische Zeitung beruft sich dabei auf einen vorläufigen Untersuchungsbericht. Demnach gebe es bisher keine Erkenntnis, dass ein terroristischer Anschlag für den Absturz des russischen Passagierjets verantwortlich sei.
Bei dem Unglück am 31. Oktober starben über 200 Menschen.
Die Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) hatte sich zu dem Anschlag bekannt. Auch Russland und mehrere westliche Staaten gehen von einem Terroranschlag aus.
Mehr dazu in Kürze.
Toll.2015 global climate treaty concluded *

UN-Konferenz beschließt historischen Weltklimavertrag
Paris (dpa) – Jubel in Paris: Nach zweiwöchigen Verhandlungen haben sich nahezu alle Staaten der Welt auf einen historischen Klimaschutz-Vertrag geeinigt. Das verbindliche Abkommen wurde von Umweltschützern überwiegend positiv aufgenommen.
die forderten, die Klimaziele müssten jetzt schnell freiwillig erhöht werden, und zwar auch in Deutschland und in der EU. Schellnhuber erklärte: “Wenn Ministerin Barbara Hendricks sagt, wir wollen das 1,5-Grad-Ziel unterstützen, dann muss sofort der deutsche Klimaschutzplan nachgebessert werden. Dann muss man alles darin noch mal auf den Prüfstand stellen.”
Kritik kam vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Dessen Vorsitzender Hubert Weiger sagte, das Abkommen liefere “keine angemessenen Antworten auf die Klimakrise”. “Die Diskrepanz zwischen dem in Paris vereinbarten Temperaturziel und der tatsächlichen Klimapolitik der Staaten ist riesig.” © dpa
Fremdenfeindlichkeit bei der Polizei: Einzelfälle oder strukturelles Problem?
Nazi-Aufkleber auf dem Schlagstock, Weihnachtskugeln mit Hakenkreuzen beim Nachrichtendienst WhatsApp: Bei der Polizei gibt es rechtes Gedankengut. Sind das Einzelfälle? Und wie geht der Arbeitgeber damit um?
“Bitte flüchten Sie weiter! Es gibt hier nichts zu wohnen! Refugees not welcome!” Diese Sätze stehen auf einem Aufkleber, dessen Reste Antifa-Aktivisten Ende November auf dem Schlagstock eines Bereitschaftspolizisten in Gotha entdeckt haben.

Ein Bild davon luden sie auf ihrer Internetseite hoch. Der Beamte war bei einem Aufmarsch des rechtslastigen Bündnisses “Zukunft Landkreis Gotha” im Einsatz.
Es ist nicht der einzige Fall von fremdenfeindlichen Symbolen bei der Polizei, der an die Öffentlichkeit kommt: Anfang der 2000er Jahre etwa sollen zwei Beamte in Baden-Württemberg Mitglieder eines Ablegers des rassistischen Ku-Klux-Klans gewesen sein. Es gab zwar Disziplinarverfahren, aber sie blieben im Dienst.
Ein Bundespolizist in Hannover soll zwei Flüchtlinge misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt noch, die Bundespolizei hat nach Angaben des Sprechers Gero von Vegesack “disziplinarische Schritte veranlasst”.
Darüber hinaus macht er auf Anfrage der Redaktion keine Angaben.
In Hamburg sollen zwei Polizisten beim Nachrichtendienst WhatsApp ein Bild von Christbaumkugeln mit Hakenkreuzen verschickt haben. Und in Aachen sind im vergangenen Jahr zwei Polizeianwärter nach rassistischen Anfeindungen gegen eine Kommilitonin suspendiert worden.
Behörden und Gewerkschaften sprechen von Einzelfällen
Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), spricht gegenüber unserem Portal von “bedauerlichen Einzelfällen von Kollegen, die uns blamieren”. Es sei aber “kein Phänomen”.
Auch Jörg Radek, Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sieht darin kein strukturelles Problem. Dennoch betont er: “Jeder einzelne Fall ist zu viel.”
Ein Mann steht neben einer brennenden Barrikade bei Auseinandersetzunge zwischen linken Gegendemonstranten und der Polizei in Leipzig.
© picture alliance / dpa
Krawalle bei Neonazi-Demo in Leipzig: 69 Polizisten verletzt
Nach Angaben des thüringischen Innenministeriums sind Vorfälle wie der in Gotha selten, dasselbe sagt uns ein Sprecher in NRW. Aktuelle veröffentlichte Studien zum Thema gibt es nach Angaben der Experten nicht.
Zuletzt hatten Wissenschaftler Mitte der 90er Jahre im Auftrag der Innenministerkonferenz untersucht, wie die Polizei über Menschen mit ausländischen Wurzeln denkt. Die Studie ergab, dass fremdenfeindliche Einstellungen bei Polizisten zu dieser Zeit keine Einzelfälle waren.
Rund 20 Jahre später stellt die Flüchtlingssituation Polizeibeamte tagtäglich vor besondere Herausforderungen. Bietet gerade die angespannte Lage einen Nährboden für rassistische Vorurteile, wie sie der Bereitschaftspolizist in Gotha mehr oder weniger offen zur Schau getragen – und damit seinen Job riskiert hat?
“Wie groß das Problem heute ist, kann niemand wissen”, sagt uns Christoph Kopke, Professor für Politikwissenschaft und Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, an der auch Polizeibeamte studieren.
“Die Polizei ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Da wäre es verwunderlich, wenn es dort keine Rechten gibt.” Zudem machten Polizisten im Berufsalltag häufig negative Erfahrungen, das lasse Raum für Vorurteile.
“Die Sensibilität für das Thema ist gestiegen, Rechtsextremismus und Interkulturelles Training sind Themen in Aus- und Fortbildung”, sagt Kopke. Dabei sei die Polizei je nach Bundesland unterschiedlich gut aufgestellt.
Keine speziellen Präventionsprojekte
Konkrete Präventionsprojekte gibt es nicht. Rainer Wendt (DPolG) setzt zum einen auf die Ausbildung der Beamten, die “an den Werten des Grundgesetzes ausgerichtet ist”, zum anderen auf die Kollegen, “die die eigenen Reihen sauber halten”.
Jörg Radek von der GdP sieht beim Thema Prävention durchaus Handlungsbedarf. “Wir müssen die Kollegen widerstandsfähiger machen gegen die Verrohung der Gesellschaft – auch über die Körperschutzausrüstung hinaus.” Er denkt dabei an Supervisionsangebote. Radek sieht die Politik in der Pflicht, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.
Beamten, die als fremdenfeindlich auffallen, droht in gravierenden Fällen ein Disziplinarverfahren. Dies kann die zeitweise Suspendierung oder gar den Ausschluss aus dem Polizeidienst bedeuten. “Es heißt zwar immer Beamter auf Lebenszeit”, sagt Rainer Wendt.
Wer dem Ansehen des Amts schwer schadet, kann den Status aber verlieren, “und damit sämtliche Pensionsansprüche”. Nach dem Bundesbeamtengesetz endet das Beamtenverhältnis außerdem bei einer strafrechtlichen Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe ab einem Jahr.
Auch, wenn sie zur Bewährung ausgesetzt ist. Wie der Fall für den Polizisten in Gotha ausgeht, ist nach Angaben eines Sprechers zwei Wochen später noch unklar. Das Tragen des Aufklebers sei kein Straftatbestand, aber disziplinarrechtlich werde gegen den Kollegen ermittelt.
Front National kann keine Region in Frankreich gewinnen
Prognosen: Front National kann keine Region in Frankreich gewinnen
In der mit Spannung erwarteten zweiten Runde der französischen Regionalwahlen hat die rechtsextreme Front National von Parteichefin Marine Le Pen offenbar keine Region für sich gewinnen können.
Das berichtete der französische Fernsehsender BFMTV am Sonntagabend unter Berufung auf Prognosen der Institute OpinionWay und B2S.
Die Regionalwahlen waren die letzte landesweite Entscheidung vor der Präsidentschaftswahl 2017. Trotz der Erfolge im ersten Wahlgang hatte die Front National von Parteichefin Marine Le Penbereits in Umfragen hinten gelegen.
In der ersten Runde hatte die FN mit 27,7 Prozent ihr landesweit bestes Ergebnis erzielt – vor den Konservativen um Ex-Präsident Nicolas Sarkozy (26,7) und dem Bündnis der regierenden Sozialisten von Präsident François Hollande (23,1). In 6 von 17 Regionen lagen die Rechtsextremen vorn.















