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FC Bayern verteidigt Winter-Trainingslager in Katar

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Karl-Heinz Rummenigge hat die nahende Entscheidung für ein Trainingslager des FC Bayern in Katar nach Kritik verteidigt.

FC Bayern verteidigt Winter-Trainingslager in Katar

Aktualisiert am 13. Dezember 2015, 13:23 Uhr

München (dpa) – Karl-Heinz Rummenigge hat die nahende Entscheidung für ein Trainingslager des FC Bayern in Katar nach Kritik noch einmal verteidigt.

“Wir wissen, dass wir in ein Land fahren, in denen die Menschen teilweise eine andere Kultur als in Deutschland pflegen. Wir informieren uns”, sagte der Vorstandschef auf “Sportbild.de”. “Aber ein Trainingslager ist keine politische Äußerung. Niemand sollte Dinge vermischen, die nicht zusammen gehören.”

Im umstrittenen Ausrichterland der Weltmeisterschaft 2022 hatten die Bayern in der Vergangenheit mit den Bedingungen in der zum Training perfekten Aspire-Anlage gute Erfahrungen gemacht.

“Der FC Bayern hat, begünstigt durch die Erfolge seit 2010 in der Champions League, viele Anhänger in der ganzen Welt dazu gewonnen”, führte Rummenigge aus. Wer sich um diese Fans bemühe, müsse lernen, auch mit anderen Kulturen umzugehen. “Wir kommen als Sportler ja immer mit der Botschaft von Integration und freier Lebensgestaltung.”

“Das wissen unsere Partner im Katar“, sagte Rummenigge. “Sie kennen unsere Überzeugungen, zum Beispiel bei der Frage von Arbeiterrechten. Aber sie werden uns nur zuhören auf der Grundlage von Respekt und Vertrauen.” Deshalb spreche man mit ihnen und nicht über sie, erklärte Rummenigge. © dpa


Hochverdienter Heimsieg für Dortmund

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Aktualisiert am 13. Dezember 2015, 19:36 Uhr

Borussia Dortmund hat die Stellung als zweite Kraft im deutschen Fußball gefestigt und bleibt als einziges Team in Schlagdistanz zum Herbstmeister FC Bayern.

Der BVB fertigte die kriselnde Eintracht aus Frankfurt mit 4:1 (1:1) ab, verpasste dabei aber in knapp 50-minütiger Überzahl einen noch höheren Sieg. Vor dem letzten Hinrunden-Spieltag liegen die Dortmunder weiter fünf Punkte hinter dem Branchenführer aus München. Für die Hessen um Trainer Armin Veh rückt die Abstiegszone nach nur einem Sieg aus den letzten zwölf Bundesliga-Spielen immer näher.

Hochverdienter Heimsieg für Dortmund

Henrich Mchitarjan (24. Minute), Pierre-Emerick Aubameyang mit seinem 18. Saisontor (57.), Mats Hummels (61.) und Adrian Ramos (86.) sorgten vor 81 359 Zuschauern in der ausverkauften Arena für den hochverdienten Heimsieg des Tabellenzweiten. Aubameyang verschoss zudem einen Strafstoß (45.), nachdem zuvor Frankfurts Slobodan Medojevic wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot gesehen hatte. Die frühe Führung durch Alexander Meier (7.) genügte den Gästen nicht, um die 600. Niederlage in der Bundesliga zu verhindern. Kein Team hat im Oberhaus öfter verloren.

Drei Tage nach dem frustrierenden 0:1 gegen Saloniki im letzten Gruppenspiel der Europa League rotierte BVB-Coach Thomas Tuchel wieder zurück und bot seine Stammelf auf. Dagegen hatte Kollege Veh große Personalprobleme, neben zahlreichen Verletzten fehlten ihm auch noch die gesperrten Marco Russ, Marc Stendera und Carlos Zambrano.


NPD-Verbotsverfahren

 

NPD-Mitglieder demonstrieren in Rostock-Warnemünde am 05.12.2012 gegen ein mögliches Verbot ihrer Partei. Foto: Bernd Wüstneck/dpa

 08.12.2015: NPD-Verbotsverfahren

Eigentlich war das Thema fast schon wieder vom Medien-Radar verschwunden, ist der Fokus auf das rechte Milieu doch im Moment vielmehr auf Pegida und AfD gerichtet. Nun  hat das Bundesverfassungsgericht die ersten mündlichen Verhandlungstermine zum NPD-Verbotsverfahren angekündigt. Vor zwei Jahren hatten die Bundesländer einen Verbotsantrag gestellt. Während nun die Debatte um den Sinn und die Erfolgsaussichten des Verfahrens von neuem beginnt, hier ein paar  Hintergründe:

 

quelle/deutschlandfunk


Saudi-ArabienFrauen dürfen zum ersten Mal wählen

Es ist zwar nur eine Kommunalwahl heute in Saudi-Arabien, aber sie hat für die Frauen des Landes eine historische Bedeutung: Sie dürfen zum ersten Mal wählen und auch kandidieren. Es wurden sogar Kurse organisiert, wie man einen Wahlkampf organisiert. Der findet – auch aus Kostengründen – vorwiegend im Internet statt.

Von Karin Senz

Eine Gruppe von jungen Frauen in einer Einkaufspassage in der saudischen Hauptstadt Riad (dpa / picture alliance / Maxppp)

Eine Gruppe von jungen Frauen in der saudischen Hauptstadt Riad. Frauen dürfen jetzt erstmals wählen. (dpa/picture alliance/Maxppp)

Loujain sitzt im engen Kleid zuhause in Riad auf dem Sofa und triumphiert: “Ich bin zurück im Spiel. Das kämpfen hat sich gelohnt. Ich dachte ja, die ignorieren mich. Aber nein, die waren total nett zu mir. Und ich hab’ gelernt, hartnäckig zu bleiben, nicht aufzugeben. Der süße Geschmack des Sieges ist einfach nur wunderbar.”

Loujain, eine junge Frau aus gutem Hause hat schon weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Denn sie ist Auto gefahren – in Saudi Arabien für Frauen streng verboten. Zweieinhalb Monate saß sie dafür im Gefängnis. Jetzt hat sie wieder rebelliert. Sie wollte sich bei den landesweiten Kommunalwahlen aufstellen lassen, wurde aber erst abgelehnt. Aber sie wollte unbedingt dabei sein, wenn in ihrem Land Geschichte geschrieben wird. Zum aller ersten Mal dürfen Frauen heute wählen und sogar kandidieren. Der verstorbene König Adulllah hatte das schon vor vier Jahren festgelegt.

Auch Haifa nutzt die Chance. Sie hat extra einen Kurs besucht, wo ihr erklärt wurde, wie man einen Wahlkampf führt und was man dabei nicht darf. Interviews geben zum Beispiel: “Wegen der Chancengleichheit. Ich spreche ja sehr gut englisch, andere Kandidatinnen nicht. Das verschafft mir bei Interviews grade mit der internationalen Presse einen Vorteil. Ich dürfte allerdings Interviews geben, wenn ich dafür bezahle, also Wahlwerbung im Fernsehen.”

Aber Haifa winkt ab – viel zu teuer, das kann sich keine der 900 Kandidatinnen leisten und wahrscheinlich auch keiner der über 6.000 Kandidaten. Wahlkampfveranstaltungen machen für sie auch gar keinen Sinn. Nicht, weil sie ihr Mann hinfahren und wieder abholen müsste. Sie setzt auf andere Wahlwerbung: “Ich gehe online. Denn ich weiß, wenn ich irgendwo einen Saal miete, da kommt doch keiner. Die Leute heutzutage sind viel zu beschäftigt. Ich verschwende nur Zeit und Geld und erreiche mein Ziel doch nicht.” Also postet sie kleine Filme mit Ideen, was sie in der Stadt ändern würde. Denn Kommunalräte sind beispielsweise für öffentliche Parks, den Verkehr und die Müllabfuhr zuständig.

“Eine Ahnung davon, was es bedeutet, gleichberechtigt zu sein”

An diesen beiden ist das Experiment “Frauen zur Wahl” vorbeigezogen: “Ich hab’ da noch nichts davon gehört. Aber das ist doch eine nette Idee. Eigentlich ist das sogar eine große Sache. Ich hätte das mitkriegen sollen.” Eine junge Frau sitzt vollverschleiert im Frauenbereich eines Restaurants. Sie hat schon mitgekriegt, dass sich da was in Sachen Frauen-Wahlrecht getan hat. “Ich hab’ im Internet Wahlwerbung gesehen. Und auf Youtube reden die Leute auch drüber.”

“Ich hab’ auch davon gehört. Denn ich hab’ eine Nachricht auf’s Handy gekriegt, dass es nur noch ein Tag bis zur Wahl ist. Jetzt muss ich also planen, wann ich wählen gehe und auch wen.” Wahrscheinlich eine Frau, sagt er – die sind engagierter. Auch Loujains Wahlkampf spielt sich im Internet ab. Allerdings hat die Wahl für sie Symbolkraft – sie sieht darin einen Schritt hin zu mehr Rechten für Frauen. Kritiker sagen, Saudi-Arabien will mit der Wahl nur sein Image im Westen aufpolieren.

“Ich kann das verstehen. Aber ich glaube es ist wichtig, bei der Wahl mitzumachen. Denn es ist eine großartige Gelegenheit, die Position der Frauen zu stärken. Und sie bekommen wenigstens eine Ahnung davon, was es bedeutet, gleichberechtigt zu sein”, sagt Loujain. Bevor sie sich mit ihrem Fahrer auf den Weg zur Arbeit macht, natürlich nur mit Erlaubnis ihres Mannes – verschwindet ihr schickes, enges Kleid unter der weiten Abaja, einem schwarzen bodenlangen Mantel – noch eine Vorschrift für Frauen in Saudi Arabien.


Ukrainian declaration of love, pix of the year

 

Ukrainische Demokratie in der Rada – Wie sie lebt und schlägt (auf Jazenjuk)

Ukrainische Demokratie in der Rada - Wie sie lebt und schlägt (auf Jazenjuk)

On Friday, it has come in the Ukrainian parliament to a mass brawl. It all began, as Barna Oleh Stepanovych from block Petro Poroshenko during an address by the Ukrainian Prime Minister Arseniy Yatsenyuk approached these, he pressed a bunch of flowers in the hand and pulled him from the rostrum, as symbolic step of disempowerment. Then fists flew by almost all deputies

Am Freitag ist es im ukrainischen Parlament zu einer Massenschlägerei gekommen. Seinen Anfang nahm alles, als Barna Oleh Stepanovych vom Block Petro Poroschenko während einer Ansprache des ukrainischen Premiers Arsenij Jazenjuk auf diesen zutrat, ihm einen Blumenstrauß in die Hand drückte und ihm vom Rednerpult zog, als symbolischen Schritt der Entmachtung. Danach flogen die Fäuste von fast allen Abgeordneten.

 


SPD-Skandal in NRW? Angebliche Freundin von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD): Weisung an Uni hat Nachspiel?

Source: SPD-Skandal in NRW? Angebliche Freundin von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD): Weisung an Uni hat Nachspiel?


jeder neunte Student an deutschen Universitäten und Hochschulen stammt inzwischen aus dem Ausland

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Erstmals mehr als 300.000 Ausländer an deutschen Hochschulen

Bildergebnis für ausländer schule deutschlandBerlin, jeder neunte Student an deutschen Universitäten und Hochschulen stammt inzwischen aus dem Ausland – Tendenz steigend. Insgesamt waren es 2014 etwa 19.000 (plus 7 Prozent) mehr als im Vorjahr. Damit lag die Zahl erstmals über 300.000. Das geht aus dem Bericht „Wissenschaft weltoffen“ hervor, den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) am Mittwoch in Berlin vorstellte.

Der Anteil von Ausländern an den rund 2,7 Millionen Studierenden in Deutschland kletterte binnen Jahresfrist von 11,3 auf 11,5 Prozent. Ein Rekord wurde auch bei den ausländischen Studienanfängern erreicht – ihre Zahl stieg zuletzt auf über 100.000.

„Die Ausstrahlung der deutschen Hochschulen ist nicht nur sehr hoch – sie wächst“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) bei der Präsentation der Studie. Das Ziel der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern, bis 2020 auf dem Weg der weiteren Internationalisierung der deutschen Hochschulen sogar 350.000 ausländische Studierende hier…

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