Chinesische Händler stornieren Importe von US-Schweinefleisch
Chicago (Reuters) – China hat vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA Schweinefleisch-Importe verringert.
In derselben Woche, in der US-Präsident Donald Trump überraschend Zölle für Importe aus China im Wert von 200 Milliarden Dollar ankündigte, stornierten chinesische Händler Bestellungen von US-Schweinefleisch im Umfang von 3247 Tonnen.
Das geht aus Daten des US-Landwirtschaftsministeriums hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Dabei handelt es sich um die umfangreichste Annulierung von Schweinefleisch-Importen aus den USA seit über einem Jahr.
moz
Vor dem Handelskonflikte waren Hongkong und China zusammengenommen die zweitgrößten Abnehmer von in den Vereinigten Staaten produziertem Schweinefleisch. Die jetzt bekanntgewordene Stornierung stellt einen deutlichen Rückschlag für den Export von US-Schweinefleisch dar. Die Ausfuhren sind von entscheidender Bedeutung für die Fleischwirtschaft in den USA. Auf amerikanischer Seite ist der Agrarsektor am meisten betroffen von den gegenseitig erlassenen Zöllen und Handelsbeschränkungen.Unsere Werte.
von Guy Faulconbridge und Kylie MacLellan und Andrew MacAskill17 MAY 2019
Mays Brexit-Deal vor endgültigem Aus – Labour sagt “No”.
London (Reuters) – Die britische Premierministerin Theresa May steckt mit ihrem Plan für eine gütliche Scheidung von der Europäischen Union (EU) erneut fest.
Grund ist ein Abbruch der Gespräche über einen Kompromiss im Brexit-Streit mit der Labour-Opposition. Deren Chef Jeremy Corbyn erklärte die Bemühungen nach wochenlangen Verhandlungen am Freitag für gescheitert. “Wir haben es nicht geschafft, wichtige Unterschiede in den Positionen zu überbrücken”, schrieb Corbyn in einem Brief an May. Seine Partei werde das Austrittsabkommen im Parlament ablehnen. Damit droht May und dem von ihr ausgehandelten Brexit-Deal mit der EU bei dem Anfang Juni geplanten Votum die vierte und wohl entscheidende Niederlage. EU-Partner reagierten entsetzt.
Damit liegt Mays Brexit-Strategie in Scherben. Die Gespräche mit der ungeliebten sozialdemokratischen Opposition waren einer der letzten Auswege. Mit der Hoffnung auf einen Durchbruch überzeugte sie Mitte April die EU-Staats- und Regierungschefs der verbleibenden 27-EU-Mitglieder auf einem Gipfel, dem Vereinigten Königreich einen weiteren Aufschub des Brexits bis zum 31. Oktober einzuräumen. Ursprünglich sollte Großbritannien nach mehr als 45 Jahren Mitgliedschaft am 29. März aus der EU ausscheiden. Nun muss das Land an der Wahl zum Europäischen Parlament kommende Woche teilnehmen, die dort am Donnerstag stattfindet.
Natürliche Anti-Aging-Mittel: Diese Pflanzen sind viel besser als Botox!
Zugegeben, wir alle könnten gut auf Falten als Alterserscheinung verzichten. Doch um diese so lange wie möglich hinauszuzögern, muss man nicht auf Botox setzen. Kokos-wassre, Kokosmilch, Kokosnuss-Crème und Kokos-Gesichtsmaske: Die tropische Super-frucht versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und hilft dabei, eine natürliche Schutzbarriere aufzubauen. Oder Sie setzen gleich auf das kostbare Kokosöl, um Ihr Gesicht über Nacht zu pflegen.(web)
Polizei findet 18 Tüten mit Leichenteilen im Westen von Mexiko
Aktualisiert am 18. Mai 2019, 09:49 Uhr
Die Sicherheitskräfte haben im Westen von Mexiko eine grausige Entdeckung gemacht: Bei der Durchsuchung eines Bauernhofs im Bundesstaat Jalisco fanden die Beamten 18 Plastiktüten und Behälter mit Leichenteilen.
“Im Moment können wir noch nicht mit Gewissheit sagen, um wie viele Tote es sich handelt”, sagte der örtliche Generalstaatsanwalt Gerardo Octavio Solís am Freitag. “Auf den ersten Blick müssen wir aber davon ausgehen, dass es viele Leichenteile sind.”
Die Polizei hatte die Finca nahe der Ortschaft Tlajomulco durchsucht, nachdem sie in der Nähe ein gefesselter Mann um Hilfe gebeten hatte. Er war zuvor aus dem Gehöft geflohen. Bei der Razzia befreiten die Beamten zwei weitere Entführungsopfer und nahmen drei Verdächtige fest. Bei der Durchsuchung fanden sie Waffen und Werkzeug, das offenbar zum Zerstückeln der Leichen genutzt worden war.
was sieht ein arm-seele fragt keine , Schönes Wochenende !!
Sozialnetzwerk
sie kann viel sehen aus dem Armut archive, das ist beste Versicherung gegen jeder Notstand. es gibt keine arme und keine reicher , ein hat es mehr davon als den andren nicht, ein Tat die armen, armen Leute sehen, sie lachen auch sehr gerne, oder,(se/nz)
Syrien wirft Israel Angriffe in der Nähe von Damaskus vor
Die syrische Luftwaffe hat “leichte Objekte” aus Israel ins Visier genommen, berichtete die offizielle Nachrichtenagentur SANA. Einwohner der Hauptstadt Damaskus sagten, sie hätten mehrere Explosionen gehört.
Die österreichische Parlamentarierin Martha Bismann (oben in bild) protestierte am Mittwoch gegen die Verabschiedung eines Gesetzes, das Mädchen das Tragen von Kopftüchern in Grundschulen und im Parlament verbietet. Österreichische muslimische Gruppen forderten das Verfassungsgericht auf, das Verbot aufzuheben.
“Ja, sieh mich an, was hat sich deiner Meinung nach geändert? Eine muslimische Frau kann lernen”, sagte der österreichische Abgeordnete den Reportern, nachdem er das Kopftuch getragen hatte.
Gab auf der Tagung der Generalversammlung (Parlament) hitzige Debatte über die Rechnung, die die Stimmen der rechten Freiheitlichen Partei und der Konservativen Partei (Mitte-Rechts) bestanden, trotz der Abstimmung und „News“ sozialdemokratischen Oppositionspartei gegen ihn.
Abgeordneten der Opposition sagten, dass das Kopftuchverbot in Grundschulen, das Gesetz wird nicht in der Fusion helfen, und wird zu einer Diskriminierung führen.
Eingeführt von der Regierung Im Gegensatz dazu sagt die rechtsextremistische Regierung, dass das Ziel des Kopftuchverbots ist für den Prozess der Entwicklung und Harmonie der Schüler beizutragen, sagte er Stellvertreter Rudolf Tashenr gehört die konservative Partei, sagte, das Gesetz „notwendig Mädchen aus der Sklaverei zu schützen.“
Die Regierung erklärte, dass das Verbot nicht den Turban von Sikhs auf ihren Köpfen und Kapuze von den Juden getragen Set nicht enthalten und weist darauf hin, dass das Verbot „all das Kleid mit einer ideologischen oder religiösen Einfluss für den Kopf“ umfasst, ohne das Wort Hijab zu geben. Das neue Gesetz sieht Geldstrafen für Familien vor, die gegen das 440-Yuruwa-Verbot verstoßen.
Angekündigt zivilen Organisationen, die von der Islamischen Gruppe in Österreich führte, wird es an das Verfassungsgericht berufen, das Gesetz aufzuheben, weil es das Prinzip der Gleichheit in der Verfassung widerspricht, und beschrieb die österreichische muslimische Organisation des Projekts als „beschämend“ und „die Taktik der Aufmerksamkeit auf sich ziehen.“
“Es ist keine Politik zu entscheiden, was die Leute anziehen sollen”, sagte die Wiener Bürgermeisterin Michelle Wadeig während einer Ramadan-Frühstücksparty am Dienstag.
Die geschätzte Zahl der Muslime in Österreich im Jahr 2017 um etwa siebenhunderttausend, fast 8% der Bevölkerung zum Zeitpunkt Buchhaltung, meist türkischer Herkunft kam in den sechziger und siebziger Jahren und ließ sich dort zu arbeiten.
In einem ähnlichen Zusammenhang die Bundesregierung Beauftragter für auswärtige Angelegenheiten, sagte, die Integration von Anette Weidmann Banane an der deutschen Bild-Zeitung, sagte, dass Berlin erwägt ein Verbot des Schülers Auferlegung die Hijab in der Primärstufe trägt, und fügte hinzu, dass „es absurd ist ein Schleier junge Mädchen zu tragen.“
Tot oder lebendig: DDR-Republikflucht über Bulgarien
Von Ästen umwachsen und der Witterung gezeichnet stehen in Bulgarien noch immer Teile der alten Ostblock-Sperranlage. Diese Grenze wollte der Ostberliner Hendrik Voigtländer überwinden. Ein gefährliches Unterfangen.
Die alte Landstraße führt quer durch das Strandzha-Gebirge: Es ist die alte Strecke von der Küstenstadt Burgas, über Malko Tarnovo, die kleine Stadt direkt an der türkischen Grenze, bis nach Istanbul. Bis 1994 war das die einzige Fernstraße im südöstlichsten Teil Bulgariens, die in das Nachbarland führte. Heute wird sie selten befahren, nur die wenigen Einwohner der umliegenden Dörfer nutzen noch diesen alten Weg.
“Zweitausend Kilometer von der DDR entfernt, das war eine der Überlegungen, wirst Du Dich gut anziehen, also westlich, dann stellen wir uns an die Straße von Burgas nach Istanbul: Türken ohne Ende, Highway, vierspurig und irgendein Türke würde dich schon mitnehmen”, denkt sich damals Hendrik Voigtländer. Doch die Realität ist eine andere…
Überreste der alten Sperranlage an der bulgarisch-türkischen Grenze
Einfach nur weg – in den Westen
Eigentlich hat Hendrik Voigtländer ein gutes Leben in der DDR: Er arbeitet als Elektroinstallateur und nutzt jede Gelegenheit, um zu reisen. Polen, Ungarn, Russland, Bulgarien – er hat schon alles gesehen. Eines Tages stellt er einen Reiseantrag bei der FDJ-Kreisleitung. Er will nach Kuba. Es dauert nicht lange, dann kommt die Absage.
Der Grund: Er habe nicht an allen FDJ-Nachmittagen teilgenommen. “Aber wenn du da hingegangen bist, dann erzählte dir der Direktor, wie schön es in Amsterdam auf dem Flughafen sei. Er darf da hin. Wir dürfen da nicht hin. Das ist schon ein komisches System. Wenn ich bei diesen Nachmittagen gefragt hätte, warum er denn dahin darf und wir nicht , dann hätten sie mich natürlich rausgeworfen. Also habe ich die Frage gelassen”, erinnert sich Hendrik Voigtländer.
Es ist Anfang 1988 als ihn ein Schulfreund fragt, ob er mit ihm nach Bulgarien reisen will. Doch Bulgarien soll nicht die Endstation ihrer Reise sein. Sie wollen fliehen – über die bulgarisch-türkische Grenze in den Westen.
Bulgarien ist ein beliebtes Reiseziel deutscher Touristen – damals wie heute
Bulgarien – Reiseparadies für die einen, das Tor zur Freiheit für die anderen
Lange Küstenstreifen, leckeres Essen, heiße Sommertage – vor allem der Goldstrand im Norden und der Sonnenstand im Süden Bulgariens locken damals viele Urlauber aus den ehemaligen Ostblockstaaten an. Die Zahl der DDR-Touristen steigt stetig. Sind es 1980 noch knapp 20.000 DDR-Touristen, so besuchen 1988 bereits 30.000 das Land am Schwarzen Meer.
Hendrik Voigtländer ist einer von ihnen. In Burgas gelandet, fahren er und sein Freund in den etwa zehn Kilometer entfernten Kurort Sonnenstrand. Es ist Spätsommerwetter, warm und trocken. Sie haben viel Spaß, spielen Tennis, befreunden sich mit einer Familie aus Hamburg, gehen aus. So sorglos verbringen sie die ersten zehn Tage ihres Urlaubs.
Bis zum 3. Oktober…
Es ist ein Montag. Ein Jahr später wird die Mauer fallen, und exakt zwei Jahre später ist Deutschland wiedervereint. Doch davon wagt zu diesem Zeitpunkt, niemand zu träumen. Der Plan steht fest. An diesem Tag stehen die beiden früh auf – um 6:30 Uhr. An der Rezeption sagen sie, dass sie einen Spaziergang im Gebirge machen wollen. Sie nehmen nichts mit, jeweils nur eine Flasche Wasser, Goldkettchen um den Hals, Armbanduhr. Sie sind schick gekleidet.
“Wir liefen in Richtung Istanbul entlang der Straße, von der ich geträumt hatte. Vierspurig, Highway, Türken ohne Ende. Das Problem: Da fuhr gar kein Türke lang. Das war das ganze Gegenteil. Nach einer Stunde kommt auf der linken Seite – sehr interessant – auf der linken Seite, ein Schild. Darauf: Istanbul 350 Kilometer. Der Schulfreund war etwas übergewichtig. Ich habe ihn gefragt: ‘Dicker willst du jetzt mit mir 350 Kilometer bis nach Istanbul laufen – mit einer Trinkflasche, die wir schon zur Hälfte ausgetrunken haben?’ “, erinnert sich Voigtländer.
Hendrik Voigtländer vor dem Denkmal für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft im ehemaligen Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen in Berlin
Nach drei Stunden kommt aus Richtung Burgas ein Bus. Sie entscheiden sich, den Bus anzuhalten. Auf die Frage des Fahrers, woher sie kommen würden, antwortet Voigtländer: Aus Hamburg. “Es stand ja nicht eingraviert in der Stirn ‘DDR’. Wir fahren also in Richtung Istanbul zu dritt. Ich hatte den Busfahrer zweimal gefragt, ob das hier die Straße nach Istanbul wäre. Wir haben nicht Russisch gesprochen, damit er nicht vermutet, dass wir aus der DDR kommen. Englisch sprach er nicht. Nach circa 20 Kilometern kam auf der rechten Seite ein Grenzhäuschen der bulgarischen Armee. Die winkten uns weiter. Ich strahlte schon wie ein Honigkuchenpferd. Jetzt sind es noch 330 Kilometer. Nach circa 40-50-60 Metern fuhr der Busfahrer aber rechts ran.”
Stoyan Todorov hat an jenem 3. Oktober 1988 Dienst. Er fährt mit einem Jeep die Grenzzone ab. Er bekommt ein Signal und eilt zum Einsatz: 13 km von der Grenze entfernt, in der Nähe des Dorfes Balgare. Am Straßenrand stehen Hendrik Voigtländer und sein Schulfreund – DDR-Flüchtlinge. Stoyan Todorov und sein Kollege stülpen den Deutschen Säcke über den Kopf und verfrachten sie ins Auto.
Es sei seine Pflicht gewesen, so Todorov. “Denn bei jeder erfolgreichen Grenzverletzung, also Flucht, wo wir sie nicht fassen konnten, musste das komplette Team auf dem roten Teppich in Sofia Rede und Antwort stehen: Wir mussten erklären, wieso das passieren konnte. Und die Grenzsoldaten wurden sanktioniert. So war das Gesetz.” Jemanden erschossen habe er nicht, “nur angeschossen”. 30 Jahre lang habe er nicht über die Zeit vor 1989 gesprochen. Er ist sichtlich nervös. Seinen Namen will er nicht bekannt geben. Stoyan heißt eigentlich anders.
Schwierige Auseinandersetzung
Grenzer wie Stoyan Todorov wurden rechtlich nie belangt. Selbst als Hinterbliebene von deutschen Opfern, die an der Grenze erschossen wurden, versucht haben, ein Gerichtsverfahren in Bulgarien anzustoßen, hat die Staatsanwaltschaft nicht reagiert.
In den 60ern und 70ern Jahren ging in der DDR das Gerücht um, die bulgarische Grenze sei leicht zu überqueren. Getarnt als Touristen machten sich viele DDR-Bürger auf nach Bulgarien. Je südlicher desto größer seien die Löcher im Eisernen Vorhang, so damals die Hoffnung vieler. Einigen glückte die Flucht, doch für die meisten endete sie mit einer Freiheitsstrafe oder dem Tod, denn die bulgarische Grenze wurde strengstens bewacht.
Durch das Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen führen heute ehemalige Häftlinge – einer von ihnen ist Hendrik Voigtländer
Seit 1989 erfüllt die alte Sperranlage an der Grenze keine Funktion mehr. Ende der 1990er Jahre wurde sie endgültig zurückgebaut. Doch an schwer zugänglichen Stellen im Wald finden sich immer noch Überreste – vom Wald zurückerobert, fast unsichtbar für den unachtsamen Spaziergänger. Der hohe Grenzzaun wurde damals mit einem stillen Alarm ausgerüstet. Sobald der Zaun angefasst wurde, löste ein Signal beim nächsten Wachposten aus.
Zusätzlich gab es Kontrollstreifen auf beiden Seiten des Zauns. Dieser geharkte Ackerboden diente den Grenzsoldaten zur Spurensicherung, um unerlaubtes Betreten des Bereichs leicht zu entdecken. Sollte es einigen dennoch gelungen sein den Zaun zu überwinden, so befand man sich noch längst nicht in Freiheit. Denn diese Grenzanlage stand etwa zwei Kilometer vor der eigentlichen Grenze. Flüchtige sollten so gezielt getäuscht werden und nach der Grenzüberwindung leicht zu fassen sein.
Zusätzlich wurde ein Gebiet von sechs bis 15 Kilometern von der Grenze ins Landesinnere zur Grenzzone erklärt. Alles wurde streng bewacht: Bereits 1951 und im Sommer des darauffolgenden Jahres wurde der Befehl erlassen, die den Gebrauch der Waffe festschrieben, und zwar auch gegen Personen, die aus einem Nachbarstaat die Staatsgrenze gesetzwidrig überquerten. Und die nicht dem Befehl der Grenzeinheit Folge leisteten.
Die neue EU-Grenze zwischen Bulgarien und der Türkei befindet sich unweit der alten Ostblock-Grenze
Nach dem Fall der kommunistischen Regime blieb dieses Kapitel bulgarischer Geschichte unerforscht, ungelesen, ungewollt. Die Schulbücher befassen sich nur sehr sporadisch mit der Zeit zwischen 1944-1989. Über die Folterlager der kommunistischen Partei Bulgariens wird in der Gesellschaft nicht gesprochen.
Hendrik und Stoyan – 30 Jahre danach
Nach dem Verhör in der bulgarischen Grenzstadt Malko Tarnovo landet Hendrik Voigtländer zunächst im Gefängnis in Burgas. Nach neun Tagen wird er in ein anderes Gefängnis in Sofia verlegt, wo er zwei Monate verbringt. In einer kleinen Zelle mit zwei anderen Personen, auf engstem Raum, ohne Kanalisation. Nur alle paar Tage gibt es frisches Trinkwasser.
Danach wird er in Begleitung von Stasi-Mitarbeitern in die DDR und dort in das Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen überführt. Dort verbringt er mehrere Wochen in Haft bevor er erneut verlegt wird. Schließlich löst ihn die Bundesrepublik kurz vor dem Mauerfall aus.
Stoyan Todorv ist heute Mitte 60, ein kleiner Mann, etwa 1,60m groß, mit weißem Haar. Er ist Rentner und lebt mit seiner Frau immer noch in der kleinen Grenzstadt Malko Tarnovo. Er hat zwei Söhne: Der ältere ist ebenfalls Grenzer geworden. Er bewacht nun die neue Außengrenze der EU.
DW: DIE REDAKTION EMPFIEHLT
Christopher Nehring: “Die bulgarische Grenze war brandgefährlich”Bis zum Mauerfall haben mindestens 2000 DDR-Bürger versucht, über Bulgarien in den Westen zu fliehen. Die meisten wurden gefasst – einige davon getötet. Historiker Christopher Nehring im DW-Interview. (11.04.2019) Uschi Brüning: “Jazz ist eine freie Musik”Sie sang Schlager, ehe aus ihr die berühmteste Jazzsängerin der DDR wurde. In ihrer Autobiografie erzählt die 71-Jährige, wie die Freiheit des Jazz ihr Leben prägte. Uschi Brüning im Gespräch mit der DW. (24.02.2019) Palast der Republik: Abriss eines DDR-MonumentsDer Palast der Republik war das Machtsymbol der DDR: Sitz der Volkskammer, Bühne für SED-Parteitage sowie für große Konzerte und TV-Aufzeichnungen. 2003 beschloss der Bundestag: Honeckers Protzbau soll weg. (08.03.2019)
Unfall Flugzeugabsturz südlich des Dubai International Airport Vier Ausländer bei Flugzeugabsturz in Dubai getötet
Vor 29 Minuten
Dubai Flughafen Verkehr leicht verspätet und einige Flüge durch Flugzeugabsturz umgeleitet (Reuters)
Drei Briten und ein Südafrikaner kamen gestern bei einem kleinen Flugzeugabsturz südlich des Dubai International Airport ums Leben, teilten die Behörden der VAE mit. Der Vorfall führte zur Umleitung einiger Flüge und zu einer leichten Verzögerung des Flughafenverkehrs.
Die in Dubai ansässige Dubai Civil Aviation Organization teilte in einer Erklärung mit, dass das im Vereinigten Königreich registrierte Flugzeug D-42 eine Flugmission zur Inspektion der Bodennavigationsausrüstung am Flughafen Dubai absolvierte und die Kommission den Vorfall weiterhin untersuchte und der Flugverkehr am Flughafen Dubai normal war .
Bei dem Unfall kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, der Pilot und sein Adjutant. Das Flugzeug des US-Technologie-Giganten Honeywell stürzte aufgrund einer technischen Störung ab.
Der Dubai International Airport ist gemessen an der Anzahl der Passagiere einer der größten Flughäfen der Welt.Quelle: Agenturen
In Politik Berkdar Erdogan Der Phönix Dron Flugzeug
Flugzeug aus der türkischen Industrie während der lokalen Messe 2017 (Getty Images)
Die Türkei ist in die zweite Ära der Drohnenindustrie eingetreten und konkurriert mit Ländern wie den Vereinigten Staaten und Großbritannien als größtem Hersteller und Anwender dieses tödlichen Flugzeugtyps.
Laut Standort ist der Ingenieur Seljuk Berkdar, Sohn von Präsident Recep Tayyip Erdogan, der Mann, der hinter dem Projekt zur Herstellung des Flugzeugs in der Türkei steht.
In einem ausführlichen Bericht schrieb der in Istanbul lebende Journalist Omar Farooq, dass die Türkei nicht länger einer der Entwickler der neuesten Drohnen ist, sondern das einzige Land, das sie auf ihrem Territorium gegen ihre Bürger einsetzt.
Rolle bei Operationen Dem Bericht zufolge setzte die Türkei diese Flugzeuge ein, um islamische Staatskämpfer in Syrien entlang der Grenze zum Irak und zum Iran anzugreifen.
Farouk sagte in seinem Bericht über Chris Woods, einen Journalisten, der die Operationen der Drohnen der Welt seit mehr als 10 Jahren verfolgt, und den Direktor der britischen Regierungsorganisation Irrows, dass es vielen Ländern und sogar nichtstaatlichen Akteuren gelungen sei, die Flugzeuge mit Waffen auszustatten und sie jetzt innen und außen einzusetzen Grenzen.
“Wir befinden uns jetzt zweifellos in der Ära der zweiten Drohnen, der Ära der Verbreitung dieses Flugzeugtyps”, sagte Woods.
Auch wenn große Industrieländer für unbemannte Flugzeuge wie die Vereinigten Staaten und China beschlossen haben, den Verkauf von bewaffneten Marines zu beschränken, “ist der Geist aus der Flasche gekommen, da er jetzt repliziert werden kann”, berichtete Intersport.
Der Vater der Türkei, wenn das türkische Programm zur Herstellung des tödlichen Marschflugzeugs “spiritueller Vater” ist, heißt er Seljuk Berkdar.
Im Jahr 2005 konnte Berkdar eine Gruppe türkischer Beamter zur Teilnahme an einer Show eines vor Ort hergestellten Drons überreden. Berkdar, 26, studierte Elektrotechnik an einer türkischen Universität und erwarb einen Master-Abschluss an der University of Pennsylvania, bevor er 2007 in sein Land zurückkehrte, um seine Karriere zu beenden.
Freie syrische Armee marschiert im Februar 2018 in Afrin nördlich von Syrien (Reuters)
Bevor Berkard der Gruppe von Beamten sein Flugzeug anbot, arbeitete die türkische Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie (TAI), eine Abteilung des türkischen Verteidigungsministeriums, bereits an einem Programm zur Herstellung der Technologie.
Staatliche Bürokraten in Ankara – vor allem innerhalb des damals mächtigen Militärs – sagten jedoch, es sei klüger, diese Flugzeuge von den Vereinigten Staaten und Israel zu kaufen, als sie vor Ort weiterzuentwickeln.
Die erste Ära des Daron Laut Intersport-Bericht hat die Türkei das Alter der ersten Drohnen auf die alte Art erreicht, als sie 1996 sechs unbewaffnete Flugzeuge von General Atommix kaufte und sie gegen PKK-Kämpfer im Südosten des Landes einsetzte.
2006 kaufte die Türkei 10 Drohnen vom Typ Heron aus Israel. Aber es dauerte fünf Jahre, bis Israel die Flugzeuge übergeben hatte.
Anschließend beschuldigte Ankara die Israelis, die Maschinen und Kameras dieser Drohnen absichtlich sabotiert und zur Reparatur nach Israel zurückgebracht zu haben, und es dauerte erneut mehrere Jahre, bis Tel Aviv die Arbeit erledigt hatte.
Die von der Türkei erhaltenen Heron-Flugzeuge wurden jedoch zunächst von israelischem Personal gesteuert, was türkische Beamte dazu veranlasste, zu bezweifeln, dass die von ihnen aufgenommenen Bilder heimlich an den israelischen Geheimdienst geschickt wurden. Auf dieser Basis waren die Heron-Flugzeuge nicht die von der Türkei gesuchte Lösung.
Der Phönix war, dass Amatet Turkey 2010 ein hausgemachtes Marionettenflugzeug enthüllte, das das Heron-Flugzeug ersetzte. Das Flugzeug heißt Anka und bedeutet “Phoenix”, eine Familie unbemannter Luftfahrzeuge, die von der türkischen Luft- und Raumfahrtindustrie hergestellt werden.
Der ANCA-Flügel ist 56 Fuß lang und kann 10.000 Kilometer fliegen und 24 Stunden ununterbrochen fliegen, aber er ähnelt einem unbewaffneten Reiher, was bedeutet, dass laut Intersport-Bericht ein Schlüsselring fehlt.
In dem Bericht wurde weiter auf die Umstände eingegangen, unter denen die Türkei eigene Flugzeuge herstellte. Während die Türkei im Jahr 2011 darauf vertraute, dass die USA Bilder der US-amerikanischen Predator-Flugzeuge über die Bewegungen von PKK-Kämpfern liefern, weigerten sich letztere, ihnen den Flugzeugtyp unter dem Vorwand zur Verfügung zu stellen, dass sie befürchten, dass diese Flugzeuge ein Sicherheitsproblem für Israel darstellen, obwohl dies in Ankara der Fall ist Der andere ist ein NATO-Mitglied wie Washington.
Seljuk Berkdar war jedoch vor seinem Projekt zunächst mit Hindernissen konfrontiert, da er vom Militär seines Landes keine Erlaubnis zum Testen seiner mit scharfer Munition ausgestatteten Drohnen erhalten konnte.
Omar Farouk behauptet, dass hochrangige türkische Armeeoffiziere, “die oft nicht aufgrund ihrer Verdienste, sondern aufgrund ihrer Missachtung der islamischen Riten befördert werden”, Misstrauen gegenüber Familien wie der Berkdar-Familie äußerten, die er als “fromme Muslime” bezeichnet.
Der frühere US-Verteidigungsminister Ashton Carter von Incirlik in der Türkei spricht im Dezember mit einem Flugzeug der Associated Press vor den US-Streitkräften.
Das Rückgrat des Flugbetriebs Nachdem es ihm jedoch gelungen war, seinem Land einen eigenen Dron-Jet zu verleihen und dessen Abhängigkeit von Israel zu kritisieren, wurde Perkard in seiner Heimat zu einer Berühmtheit.
Die Berkdar TB2 ist heute das Rückgrat des türkischen Flugbetriebs. Sie fliegt bis zu 24 Stunden lang auf einer Höhe von 26.000 Fuß, ist jedoch auf bodengestützte Kommunikation angewiesen.
Der Berkkard TB2 kann Gewichte von bis zu 30 kg tragen und bietet den Vorteil der Nachtaufklärung sowie die Möglichkeit, Überwachungs-, Erkundungs- und sofortige Zerstörungsmissionen durchzuführen.
Es ist zu einer fast permanenten Präsenz am Himmel im Südosten der Türkei geworden, da es kein Tag mehr ist, an dem ein Militärflugzeug – und häufig eine TB – 2 auf ein Ziel abgefeuert wird oder der Standort eines der Ziele für die Aufnahme der F-16 oder eines Hubschraubers ermittelt wird Bombardiere es.
Kultur Symbol Lautoffiziellen Quellen -Im unbenannte Report- des „TP 2“ Flugzeug ausgestattettürkischemgemacht Bomben gezielt getötet 449 Menschen inNordwestenSyrieninZeit von Januar bis April / April 2018.
Auch im Nordirak wurden Dutzende von Menschen getötet, darunter die PKK-Führer, die Ankara seit Jahrzehnten aufspürt. In der mehrheitlich kurdischen Südosttürkei sind seit 2016 mindestens 400 Menschen bei Luftangriffen von Marinesoldaten ums Leben gekommen.
Die Angriffe waren im Land sehr beliebt und haben die Drohnen zu einer “kulturellen Ikone” gemacht, wie es Omar Farouk in seinem Bericht über Interspect ausdrückte.Quelle: Intersput
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