Gipfel von EU und Arabischer LigaAppelle zur Kooperation
EU-Ratspräsident Tusk hat an die Länder der Arabischen Liga appelliert, Probleme und Herausforderungen gemeinsam mit den Europäern anzugehen.
Man müsse zusammenarbeiten und dürfe das nicht den weit entfernten Weltmächten überlassen, sagte Tusk beim ersten Gipfeltreffen der Europäischen Union und der Arabischen Liga im ägyptischen Scharm el Scheich.
Die Gastgeberländer rief er zu Offenheit und Toleranz auf. Das könne dazu beitragen, friedliche und stabile Gesellschaften zu schaffen, die weniger anfällig für die Botschaften des gewalttätigen Extremismus seien. Ägyptens Präsident abd alfatah elsisi plädierte dafür, gemeinsam gegen den Terrorismus vorzugehen, der sich wie eine Plage in der Welt verbreite.
An dem zweitägigen Treffen am Roten Meer nehmen fast 50 Könige, Präsidenten, Emire und andere Regierungsvertreter teil. Am Abend traf Bundeskanzlerin Merkel am Tagungsort ein.
BotswanaJagd auf Elefanten könnte wieder erlaubt werden
23. Februar 2019
Ein Elefant mit zwei Jungtieren. (picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod)
In Botswana lebt die größte Elefantenpopulation der Welt. Schätzungen zufolge sollen es mehr als 130 000 Tiere sein.
Aber diese Zahl könnte sich bald verringern. Die Regierung des südafrikanischen Landes denkt darüber nach, die Großwildjagd wieder zu erlauben. Als Grund nennt sie den wachsenden Konflikt zwischen Kleinbauern und Tieren.
Seit 2014 war es in Botswana verboten, Elefanten und andere gefährdete Tiere zu jagen. Die neue Regierung hat letztes Jahr aber einen Ausschuss beauftragt, das Gesetz zu überprüfen.
Der Ausschuss hat sich jetzt dafür ausgesprochen, das Jagdverbot zu kippen und die begrenzte Jagd auf Elefanten wieder zu erlauben.
Ermittler zeigen beschlagnahmtes Elfenbein in Togos Hauptstadt Lomé im August 2013 (picture alliance / dpa
Die Regierung berät jetzt noch über die Empfehlung des Ausschusses. Tierschützer reagieren empört. Sie sprechen von einer Katastrophe und warnen vor großen Einbußen beim Tourismus. Botswana ist ein beliebtes Safari-Reiseziel für ausländische Touristen.dfl)
StudieBundesländer im Osten für Asylbewerber zehnmal gefährlicher
24. Februar 2019
Ein
Bus mit Geflüchteten trifft 2015 in der Notunterkunft in einem
ehemaligen Baumarkt in Heidenau ein. Anschließend kam es zur
rechtsextremen Exzessen. (Picture Alliance / dpa / Arno Burgi)
Ostdeutschland ist für Asylsuchende deutlich gefährlicher als Westdeutschland.
Laut einer Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim ist das Risiko für Asylbewerber, Opfer eines Hassverbrechens zu werden, in den ostdeutschen Bundesländern zehn Mal so hoch wie im Westen.
Den Forschern zufolge gilt dabei grundsätzlich, dass die Anzahl der Zuwanderer dafür nicht entscheidend ist. Entscheidend sei vielmehr, wie viel Erfahrungen die Einheimischen in der Vergangenheit mit Zuwanderern gesammelt hätten.
Auch die wirtschaftlichen Bedingungen vor Ort spielen laut Co-Autor Martin Lange nur eine untergeordnete Rolle. Demnach haben Hassverbrechen gegen Ausländer „in erster Linie keine wirtschaftlichen Motive“.
presseforum //Hakenkreuz-Schmierereien, körperliche Angriffe und Brandanschläge
Fremdenfeindliche Tendenzen ließen sich deshalb nicht mit Wirtschaftsförderung, höheren Löhnen und neuen Wohnungen bekämpfen, so Lange. Wichtiger sei es, in Regionen mit begrenzter Migrationserfahrung das Bewusstsein und das Mitgefühl der Einheimischen zu stärken.
„Fremdenfeindliche Sichtweisen verfestigen sich“
Die Autoren der Studie legen auch nahe, dass Hassverbrechen eher in Regionen begangen würden, in denen es vergleichbare Straftaten schon früher gegeben habe und in denen „fremdenfeindliche Sichtweisen verfestigt zu sein scheinen“. Dort reichten schon wenige Asylsuchende aus, um Hasskriminalität verstärkt hervorzurufen.
Unter Hasskriminalität im Sinne der Studie werden politisch motivierte Taten wie Volksverhetzung, Hakenkreuz-Schmierereien, körperliche Angriffe und Brandanschläge verstanden.
Für ihre Untersuchung hatten die Mannheimer Forscher 1.155 Vorfälle aus den Jahren 2013 bis 2015 betrachtet. Damals war die Zahl der Angriffe pro 100.000 Einwohner mit 9,76 in der Region Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am höchsten, gefolgt vom brandenburgischen Landkreis Uckermark und vom Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Laut Studie gab es in diesem Zeitraum bundesweit 118 Kreise, in denen kein einziger Übergriff auf Asylsuchende gemeldet wurde. Von diesen 118 Kreisen liegen nur 4 in den östlichen Bundesländern.(dlf)
Vorarlbergerin starb, weil ihr das Handy in die Badewanne fiel
Die
junge Frau lud das Mobiltelefon auf und benutzte es gleichzeitig. Als
es ins Badewasser fiel, erlitt die Vorarlbergerin einen tödlichen
Stromschlag.
– Eine junge Erwachsene ist im Vorarlberger Unterland vor rund einer Woche beim Hantieren mit ihrem Handy in der Badewanne ums Leben gekommen. Sie lud das Handy auf und benutzte es gleichzeitig, als das Mobiltelefon ins Wasser fiel.
Dabei erlitt die junge Frau einen tödlichen Stromschlag, berichtete am Mittwoch ORF Radio Vorarlberg. Die Polizei bestätigte der APA den Todesfall auf Anfrage.
Die
junge Frau wurde tot in der Badewanne gefunden, für sie kam jede Hilfe
zu spät. Das Unglück dürfte sich deshalb ereignet haben, weil die
Steckdose, über die die Frau ihr Handy lud, nicht geerdet war. Bei nicht
geerdeten Steckdosen könne es passieren, dass „nichts auslöse“, wenn
ein Gerät einen Fehler habe und der Benutzer damit in den Stromkreis
gerate, erklärte der gerichtlich beeidigte
Elektrotechnik-Sachverständige Willi Brugger gegenüber dem Radio.
Laut Brugger ist die Benützung von Mobiltelefonen im Badezimmer im Zusammenhang mit geerdeten Steckdosen ungefährlich. Gleichzeitig warnte er aber auch vor billig produziertem Handyzubehör von Drittanbietern. Es sei darauf zu achten, dass die Artikel mit einem „CE“-Zeichen zertifiziert seien und damit den europäischen Normen entsprechen. tt.com(APA)
Vatikan Kampf gegen sexuellen Missbrauch aufgerufen.
Zum Abschluss der Anti-Missbrauchskonferenz hat der Papst ein Ende der Vertuschung versprochen und zum Kampf gegen sexuellen Missbrauch aufgerufen.
Allerdings zeigte er bei seiner Rede im Vatikan keine konkreten Schritte auf, wie die Kirche zu diesem Ziel kommen will. Opferverbände sind enttäuscht.
Es mag schwer zu glauben sein, aber in der fernen Vergangenheit verwirrten die Felsen unsere Vorfahren. Wie arbeiten sie Warum gibt es so viele Größen?
Vor etwa zwei Millionen Jahren nahm ein prähistorischer menschlicher Nachkomme einen Stein und begann, ihn als Werkzeug zu benutzen. Als schrecklicher Modetrend wurde diese Praxis schnell populär.
In kurzer Zeit wollte jeder seine eigenen Steine und begann sie dann zu schärfen und für die Jagd zu verwenden. Es war eine herrliche Zeit.
Es gibt nur drei Arten von Primaten, die Werkzeuge verwenden Schimpansen, bärtigen Cappuccino und Langschwanzmakaken.
Diese Population von Weißkopf-Cappuccinos auf der Insel Hikarone in Panama ist in den letzten 6 Millionen Jahren von ihren Brüdern unabhängig.
Dies ist ein ziemlich großes Ereignis. Es ist zwar ziemlich einfach, zu YouTube zu gehen und viele Videos von Primaten mit Werkzeugen zu finden.
Denken Sie jedoch daran, dass dies eine wilde Population ist und dass gefangene Tiere die Verwendung von Werkzeugen viel schneller zu entwickeln scheinen, da sie über ausreichend Zeit und Material verfügen und es gibt keine Raubtiere.
Die Forscher glauben, dass diese Cappuccino-Population einzigartig ist, da es auf der Insel Hikarone keine anderen natürlichen Raubtiere gibt, was bedeutet, dass Cappuccinos Zeit haben, zu arbeiten und die Verwendung von Werkzeugen zu perfektionieren.
Was die Nachrichten noch interessanter macht, ist, dass die Praxis trotz ähnlicher Lebensräume noch nicht auf den Rest der Insel ausgedehnt wurde. Nur wenige Männer in einem bestimmten Teil der Insel haben die Fähigkeiten entwickelt und scheinen unterrichtet worden zu sein.
Vielleicht können diese Affen die Verwendung des Werkzeugs erweitern? Das ist wahrscheinlich mit unseren Vorfahren vor zwei Millionen Jahren passiert.
Quelle//http://terra-mystica.jimdo.com Fakulteti.mk Dozentin: Ivana Kuzmanoska Vorbereitet von: Biljana Arsovska
Aussicht auf dauerhaften Frieden, der von Tag zu Tag im Gaza und in der West Bank verblasst, warnt der UN-Gesandte
Frieden und Sicherheit Nahost Gaza Westbank Israil
Das Gespenst der Gewalt und des Radikalismus in den besetzten palästinensischen Gebieten wächst und die Aussicht auf dauerhaften Frieden schwindet von Tag zu Tag, sagte ein hochrangiger UN-Gesandter in der Region am Mittwoch vor dem Sicherheitsrat.
Der Rat wurde von Nickolay Mladenov, Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, sowie von Ursula Mueller, stellvertretender Generalsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, unterrichtet.
UN-Foto / Loey Felipe Nickolay Mladenov (auf dem Bildschirm), UN-Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, informiert den Sicherheitsrat über die Lage im Nahen Osten und die Palästinenserfrage. (Datei)
In einer düsteren Einschätzung bezeichnete Mladenov die Hoffnung auf eine friedliche Zwei-Staaten-Lösung als „schlank“. Extremisten seien auf dem Vormarsch und die Gefahr eines Krieges sei groß, erklärte er.
Vor diesem Hintergrund besteht die unmittelbare Herausforderung darin, eine wirtschaftliche und humanitäre Implosion im Westjordanland und im Gazastreifen zu verhindern.
Das palästinensische Volk brauche mehr denn je die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, da eine Reihe von Problemen einen “schweren Tribut” auf die Menschen in Gaza und im Westjordanland ausüben. Dazu gehören anhaltende Gewalt, mangelnde Fortschritte auf dem Weg zum Frieden, finanzieller Druck und einseitige Maßnahmen der israelischen Regierung.
Herr Mladenov zitierte eine vor kurzem erfolgte Entscheidung Israels, etwa 140 Millionen US-Dollar an Steuereinnahmen für Palästinenser (das Äquivalent des Geldes, das an Palästinenser gezahlt wird, die wegen Terrorismus oder sicherheitsrelevanter Straftaten verurteilt wurden, sowie deren Familien) und die Entscheidung der Regierung der Vereinigten Staaten an Einstellung der Finanzierung des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) als Faktoren, die die finanzielle Instabilität im besetzten palästinensischen Gebiet fördern.
UN-Foto / Loey Felipe Ursula Müller, stellvertretende Generalsekretärin für humanitäre Angelegenheiten und stellvertretende Koordinatorin für Soforthilfe im Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), spricht vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zur Lage im Nahen Osten.
Frau Müller beschrieb auch die „zunehmende Anfälligkeit“ der Palästinenser in Gaza, wobei Gehälter für Beschäftigte des öffentlichen Sektors gekürzt oder einbehalten wurden, darunter im Gesundheits- und Bildungssektor, die Arbeitslosigkeit bei über 50 Prozent und die Tatsache, dass die meisten Bürger mit Lebensmitteln zu tun haben Unsicherheit.
Das Welternährungsprogramm (World Food Programme, WFP) hat die Förderkürzungen gezwungen, die Unterstützung für rund 27.000 Menschen einzustellen und die Rationen auf weitere 166.000 Begünstigte zu senken. Es gebe immer noch eine erhebliche Finanzierungslücke, und sie forderte die Mitgliedstaaten auf, ihre Unterstützung für humanitäre Operationen zu verstärken und zu verstärken
Israel zerstört Zwei-Staaten-Lösung: Tel Aviv beschließt historischen Siedlungsbau in West Bank rt/deutsch
Eine Reihe politischer Schritte, sagte Mladenov, sei für die Errichtung des Friedens notwendig, einschließlich der Beendigung der Ausweisung von Land für die ausschließlich israelische Nutzung sowie der Beendigung des israelischen Siedlungsbaus und der Expansion und der Schaffung von Möglichkeiten für Palästinensische Entwicklung in der Westbank. Im gesamten Westjordanland wurden die Zerstörungen und Sicherstellungen von palästinensischen Strukturen fortgeführt. Rund 900 Palästinenser in Ostjerusalem waren der Räumung ausgesetzt.
Der Sonderbeauftragte verurteilte in den letzten Monaten Gewalt und Terror in der Region, bei der 40 von Israel getötete Kinder starben und 18 Raketen von palästinensischen Kämpfern auf Israel abgefeuert wurden. Er hat im vergangenen Jahr einen Aufschwung der Siedlergewalt erlebt, berichtet er. Es wurden 20 Vorfälle registriert, bei denen israelische Siedler Palästinenser verletzten oder deren Eigentum beschädigten.
Die Opferzahlen “dehnen die Kapazitäten der Gesundheitsdienstleister aus”, sagte Frau Müller, wodurch das gesamte System dem Zusammenbruch drohte: “Seit Beginn der Demonstrationen im März 2018 wurden mehr als 27.000 Palästinenser verletzt mehr als 6.000 von ihnen mit lebender Munition. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben seit Beginn der Massendemonstrationen 122 Amputationen stattgefunden, darunter 21 Amputationen für Kinder. “
Eine internationale Gemeinschaft, die sich für die Unterstützung beider Parteien, der Führung und des politischen Willens zur Veränderung einsetzt, ist, so Mladenov, von vorrangiger Bedeutung, und bis sie gefunden werden, “werden Palästinenser und Israelis weiterhin in ein zunehmend gefährliches Gebiet geraten.” (un/news)
Alle Sprachen der Welt sind schön, ja das hat jeder gesagt , in seine sprache, aber wer das kann, ich bewunder nur ein auf diesen welt und der ist unsre lieben gott, hat es uns so unterschidlich erschafen.
wie viel andre lebewiese die auch (Tiere) übererdisch und untererdisch,haben ihr eigne sprache. dank an lieben gott, für seine machtigkeit. ich danke ihnen sehr, und wünsch ihnen glücklich friedevolls wochenende, frieden ist die beste sprache der welt.se/nz.von salah elnemr
Bundeskabinett Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung gebilligt
22>20. Februar 2019
Einkaufen im Supermarkt (dpa Themendienst)
Das Bundeskabinett hat die Vorschläge von Ernährungsministerin Klöckner zur Eindämmung von Lebensmittelverschwendung gebilligt.
Sie beinhalten unter anderem Millioneninvestitionen in die Entwicklung intelligenter Verpackungen. Diese sollen künftig anzeigen, ob Nahrungsmittel noch genießbar sind, etwa über einen Farbverlauf. Die CDU-Politikerin appellierte zudem an Unternehmen und Verbraucher, Lebensmittelabläufe zu minimieren.
Bis 2030 will Klöckner die Lebensmittelabfälle halbieren. Kritik kam von Umweltverbänden. Ein Paket aus rein freiwilligen Maßnahmen reiche nicht aus, erklärte der BUND. Notwendig sei ein Gesetz gegen Lebensmittel-Verschwendung.
Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels: Märkte sensibilisieren
Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels begrüßte die Strategie der Bundesregierung. Man unterstütze den freiwilligen Ansatz, sagte Verbandssprecher Böttcher im Deutschlandfunk. Vorgehensweisen, die freiwillig wunderbar funktionierten, müssten nicht gesetztlich reguliert werden.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Lebensmittelhandel und den Tafeln verlaufe sehr gut. Zugleich räumte Böttcher ein, dass es weiterhin Bedarf gebe, die Verluste weiter zu reduzieren.
sbv Bild/ Schweizer Bauernverband
So könnten Märkte weiter sensibilisiert werden, noch besser mit Tafeln zusammenzuarbeiten oder Produkte verbilligt zu verkaufen statt wegzuwerfen.
Klöckner zufolge werden allein in Deutschland jedes Jahr elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen, für deren Produktion zuvor Böden beansprucht und Wasser und Energie benötigt wurden. Dies sei eine Menge, „die zwei Mal den Bodensee füllen könnte“.
UN PhotoRupert Colville, spokesperson for the UN High Commissioner for Human Rights (OHCHR).
In Ägypten wurden in diesem Monat bereits fünfzehn Todeskandidaten hingerichtet, seitdem von vielen behauptet wird, dass sie gefoltert wurden, um ein Geständnis zu erlangen, sagte das UN-Menschenrechtsbüro OHCHR am Freitag.
Nach Angaben des OHCHR wurden am Mittwoch neun Personen hingerichtet, und sechs weitere Personen wurden Anfang des Monats der Todesstrafe unterworfen.
Die Urteile wurden nach der Ermordung des obersten Anklägers Ägyptens, Hisham Barakat, sowie des Generalstaatsanwaltes Nabil Farrag und des Richtersohns verurteilt.
“Es sind alles Tötungen, bei denen die Todesstrafe nach internationalem Recht zulässig ist, obwohl wir, wie Sie wissen, nachdrücklich fordern, dass unser gemeinsamer Standpunkt bei der UN die Abschaffung der Todesstrafe fördert”, sagte der Sprecher des OHCHR, Rupert Colville. “Aber hier geht es um ein faires Gerichtsverfahren, um Folter, erzwungene Geständnisse und so weiter.”
Eine Reihe anderer Personen befinden sich im Todestrakt “und drohen unmittelbar der Hinrichtung”, nachdem sie seit ähnlichen Foltervorwürfen abgelehnt wurden. Sagte Colville.
In einem Appell an die ägyptischen Behörden, alle Hinrichtungen zu stoppen, machte er geltend, dass, wo die Todesstrafe noch zulässig sei, die Gerichtsverfahren “die höchsten Standards der Fairness und des ordnungsgemäßen Verfahrens” erfüllen müssten, um Justizirrtümer zu verhindern.
“In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Fällen, in denen Einzelpersonen unter ähnlichen Umständen in Ägypten verurteilt wurden, weil beunruhigende Berichte über das Fehlen eines Gerichtsverfahrens vorlagen”, sagte er gegenüber Journalisten in Genf.
Am 20. Februar wurden neun Personen wegen ihrer Beteiligung an der Ermordung des ägyptischen Generalstaatsanwalts Hisham Barakat im Jahr 2015 hingerichtet.
“Während des Prozesses wurden detaillierte Berichte über die Folter, die angeblich zur Erlangung von Geständnissen verwendet wurden, angeblich von den Gerichten ohne angemessene Rücksichtnahme missachtet.” Sagte Colville.
Am 13. Februar wurden drei weitere Personen gehängt, nachdem sie 2013 den Mord an einem Polizeibeamten, General Nabil Farrag, nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros verweigert hatten.
Eine Woche zuvor, am 7. Februar, wurden drei Männer im Zusammenhang mit der Ermordung des Sohnes eines Richters im Jahr 2014 hingerichtet.
“Alle hatten vor den Gerichten behauptet, sie seien verschwunden oder würden längere Zeit unstillbar bleiben und wurden gefoltert, um sie zu den Verbrechen gestehen zu lassen.” Colville erklärte es.
Die Anschuldigungen folgen einer Untersuchung des UN-Ausschusses gegen Folter, die im Juni 2017 zu dem Schluss kam, dass Folter in Ägypten “systematisch praktiziert” wird, fügte er hinzu.
Die Entwicklung spiegelt eine ähnliche Berufung des OHCHR im Januar 2018 in Kairo wider, nachdem behauptet wurde, dass in einer Woche 20 Personen hingerichtet worden seien.
Italienischer Student zu Tode gefoltert – Ärzte protestieren – Tausende willkürlich verhaftet – viele wollen auswandern
Der
Italiener Giulio Regeni hatte in Ägypten für seine Doktorarbeit über
Gewerkschaften und das ägyptische Arbeitsrecht gearbeitet. Nach seiner
Verhaftung war er neun Tage „verschwunden“. Am 3. Februar 2016 wurde
seine halb entkleidete und verstümmelte Leiche gefunden. Ihm waren unter
anderem die Fuß- und Fingernägel ausgerissen worden. Die ägyptische
Polizei sprach von einem „Verkehrsunfall“.
Ägypten hat eine neue, bisher nicht gekannte Ebene von Gewalt und Willkür durch die Regierung erreicht. Bisher waren ausschließlich Ägypter Opfer von willkürlichen Verhaftungen, systematischer Folter, „Verschwinden“ in Haft und politischem motiviertem Mord. Doch mit dem Tod des italienischen Doktoranden Giulio Regeni hat der ägyptische „Sicherheits“-Apparat ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Regenis Mörder hatten ihm die Ohren abgeschnitten und seine Finger- und Fußnägel herausgerissen. Sein Körper war übersät mit Brandmalen und Schnittwunden. Der Polizeichef von Giseh sprach von einem „Verkehrsunfall“. Erst als das Außenministerium in Rom den ägyptischen Botschafter einbestellte, willigten die ägyptischen Behörden ein, den Leichnam obduzieren zu lassen.
Die Untersuchungen von Experten der italienischen Polizei, von Interpol und die Autopsie durch italienische Gerichtsmediziner in Rom bestätigten, dass Regeni gefoltert worden war und brachten weitere grausige Befunde zu Tage: Unter anderem Elektroschocks an den Genitalien, sieben Rippenbrüche, gebrochene Oberarme und Schulterblätter.
Der Tod trat offenbar durch Gehirnblutung nach einem heftigen Schlag ein. Italiens Innenminister Angelino Alfano sprach von “unmenschlicher, animalischer, inakzeptabler Gewalt”, die dem Opfer zugefügt worden sei.
Die ägyptische Regierung gab die Version des „Verkehrsunfalls“ auf, sprach dann von „kriminellen“ Verstrickungen und behauptete schließlich das Dschihadisten die Mörder seien – doch nichts deutet in diese Richtung.
I have created this site to help people have fun in the kitchen. I write about enjoying life both in and out of my kitchen. Life is short! Make the most of it and enjoy!
You must be logged in to post a comment.