
Die „Revolutionären 1. Mai-Demo“ im vergangenen Jahr. Foto: dpa
Traditionsgemäß wird am „Tag der Arbeit“ in der Hamburg demonstriert. Neben dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), hat auch der vom Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestufte „Rote Aufbruch“ zu einer Demo am 1. Mai aufgerufen.
Unter dem Motto „Solidarität – Vielfalt – Gerechtigkeit“ veranstaltet der DGB am Dienstag, den 1. Mai, ab 11 Uhr seine traditionelle 1.-Mai-Demo. Treffpunkt ist der S-Bahnhof Ohlsdorf, von dort aus soll es über die Fuhlsbüttler Straße zum Museum der Arbeit gehen. Dort soll um 12 Uhr eine Kundgebung stattfinden. Anschließend wird es ein Konzert mit Bernadette La Hengst geben.
1. Mai im LiveblogDas Wichtigste zum Tag der Arbeit
Die Berliner tanzten friedlich und ausgelassen in den Mai. Am Tag der Arbeit beginnen ab 10 Uhr die Großdemonstrationen, spätestens ab 18 Uhr könnte es kritisch werden. Alle Infos im Liveblog.

Allein in Berlin sind rund um den Feiertag 5300 Polizisten aus der Hauptstadt, aus neun anderen Bundesländern sowie der Bundespolizei im Einsatz.
Weitere DGB-Demos sind in Bergedorf (ab 10 Uhr, Treffpunkt: Lohbrügger Markt, Kundgebung um 11 Uhr/Rathauspark) und Harburg (ab 10 Uhr, Treffpunkt: Hamburger Marktplatz, Kundgebung um 11 Uhr/Kulturzentrum Rieckhof) geplant.
„Revolutionäre 1. Mai-Demo“: Polizei erwartet friedlichen Verlauf
Unter dem Motto „Kapitalismus – immer noch scheiße! Heraus zum 1. Mai!“ wollen Linke am Tag der Arbeit (ab 18.00 Uhr) vom Hauptbahnhof nach Wandsbek ziehen. Zur „Revolutionären 1. Mai-Demo“ sind laut Polizei 1500 Teilnehmer angemeldet.
Hinter der Demonstration steht der Rote Aufbruch, der vom Landesamt für Verfassungsschutz als gewaltorientiert eingestuft wird. Die Organisatoren sehen ihre Demo als Alternative zur klassischen Mai-Demo des DGB.
Nachdem die „Revolutionäre 1. Mai-Demonstration“ im vergangenen Jahr ohne nennenswerte Zwischenfälle blieb, erwartet die Polizei auch in diesem Jahr einem friedlichen Verlauf. Dennoch werde der Demonstrationszug mit ausreichend Kräften begleitet, sagte ein Sprecher.
Wegen der schweren Krawalle um den G20-Gipfel im vergangenen Jahr im Schanzenviertel – an denen auch „gewaltbereite Partytouristen“ ihren Anteil gehabt hätten -, werde die Polizei auch dort Präsenz zeigen.
Polizei zeigte bereits am Montagabend deutlich Präsenz
Für eine offene Gesellschaft frei vom konservativen Geschlechterverständnis haben am Montagabend nach Polizeiangaben rund 300 Menschen im Schanzenviertel demonstriert.

Der Demonstrationszug unter dem Motto „Take back the Night“, dem sich überwiegend Frauen anschlossen, zog vom linksautonomen Kulturzentrum Rote Flora in Richtung „Park Fiction“ in St. Pauli.
Einen Tag vor dem 1. Mai zeigte die Polizei im Schanzenviertel deutlich Präsenz. In der Vergangenheit war es wiederholt auch schon in der Walpurgisnacht zu Ausschreitungen rund um die Rote Flora gekommen. Am Montag verlief der Abend zunächst entspannt und friedlich.
heute 10:32 Uhr (due/dpa) Quelle: https://www.mopo.de/30099754 ©2018
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