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Eilmeldung!!! Verbindungen nach Saudi-Arabien: Fifa-Boss-Anlage Ausverkauf fast alle Rechte an dubiose Investoren.

Infantino zur WM 2022 mit 48 Teams: Chancen sind sicherlich klein

AFP / SID / Alberto PIZZOLIInfantino zur WM 2022 mit 48 Mannschaften: “Chancen sind sicherlich klein” Freitag, 16.11.2018, 17:12

Fifa-Präsident Gianni Infantino täuscht laut einem Medienbericht über den wahren Hintergrund eines geplanten 25-Milliarden-Dollar-Deals. Investoren sollten demzufolge nicht nur zwei neue Turnierformate erhalten, sondern fast alle Rechte der Fifa. Infantino selbst wäre Aufsichtsratschef der neuen Firma. Das berichten die “Süddeutsche Zeitung” und der WDR.Täglich den neuesten
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Seit März 2018 drängt Infantino dem Bericht zufolge den Fifa-Vorstand zu dem Beschluss, zwei neue Turnierformate zu schaffen: eine Weltliga für Nationalteams sowie eine auf 24 Mannschaften erweiterte Klub-WM. Im Gegenzug für die Vermarktung dieser Turniere würden Investoren 25 Milliarden US-Dollar für zwölf Jahre anbieten. Darüber, wer diese Investoren sind, machte Infantino mit Verweis auf eine Verschwiegenheitserklärung bisher allerdings keine Angaben. Vor allem deshalb ließen die Vorstandsmitglieder der Fifa ihren Präsidenten in der Sache bereits mehrmals abblitzen.

Auch Rechte an Weltmeisterschaften betroffen

Wie aus Dokumenten hervorgehen soll, die der „Süddeutschen Zeitung“ vorliegen und die gemeinsam mit dem WDR ausgewertet wurden, geht es bei dem geplanten Mega-Deal allerdings um weit mehr als um zwei neue Turnierformate: Geplant ist laut einer geheimen Absichtserklärung der Ausverkauf fast sämtlicher Rechte: Digital- und Archiv-Rechte, Filme und Videos, Satelliten- und Netzübertragungen, Merchandising und Spielrechte, jede Produktion in High Definition und 3-D-Format, Computerspiele, alles „Virtuelle und jedes andere Format, das noch weltweit entwickelt wird“.

Auch Rechte an zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften seien mit einbezogen. Würde der Ende März ausgearbeitete Plan umgesetzt, hätte in Zukunft ein Finanzkonsortium das Sagen über die Vermarktung des Weltfußballs – die Fifa bliebe als leere Hülle zurück.

Verbindungen nach Saudi-Arabien

Bei den geplanten neuen Partnern der Fifa soll es sich um den britischen Investmentberater „SB Investment Advisers Limited (SBIA)“  sowie die in London ansässige Investmentfirma „Centricus Partners LP“ handeln. SBIA ist eine 100-prozentige Tochter des japanischen Technikkonzerns SoftBank Gruppe, das Konsortium pflegt enge Drähte zu Saudi-Arabien. Centricus hat Anbindung an die großen Privatfonds der Welt, insbesondere an SoftBank und saudische Anleger.

Wesentliche Entscheidungen könnten in Zukunft unter Mitwirkung Saudi-Arabiens gefällt werden, bis hin zu der Frage, wo künftige Fußball-Weltmeisterschaften stattfinden.

Fifa behauptet, das Dokument sei veraltet

Die Fifa teilte SZ und WDR auf Anfrage mit, dass das Dokument veraltet sei und nur eines von vielen Hunderten, das beim Weltverband im Umlauf sei.

Gegen diese Darstellung spricht der Bericht des langjährigen Hausjurist der Fifa, Marco Villiger sowie seiner Stellvertreter Jörg Vollmüller in einer internen Expertise einer vernichtende Analyse dieser konkreten Pläne. Der Plan berge für die Fifa geltenden Risiken und Nachteile, heißt es in einem 16-seitigen „Memo“, der „Süddeutschen Zeitung“. Beide Juristen haben die Fifa inzwischen verlassen.(Q)Focus)

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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