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Präsident Macron; Die Rückgabe von Kunstwerke solle unverzüglich erfolgen

Frankreich gibt 26 Kunstwerke an Benin zurück

25. November 2018

Französische Kunsthistorikerin Benedicte Savoy (R) und senegalesischer Ökonom Felwine Sarr (L) am 21.03.2018 in Paris. - Die zwei Akademiker wurden von Emmanuel Macron beauftragt einen Leitfaden für Frankreich zum Umgang mit kolonialen Objekten herauszugeben (AFP / ALAIN JOCARD )

Der senegalesische Ökonom Felwine Sarr und die französische Kunsthistorikerin Benedicte Savoy haben einen Leitfaden für den Umgang mit kolonialen Objekten erarbeitet. (AFP / ALAIN JOCARD )dlf

Frankreich gibt 26 Kunstwerke an den westafrikanischen Staat Benin zurück.

Den Entschluss traf Präsident Macron, nachdem ihm der Kolonialismus-Bericht der beiden Experten Bénédicte Savoy und Felwine Sarr vorgelegt wurde. Die Rückgabe solle unverzüglich erfolgen, teilte der Elysée-Palast mit. Bei den Werken handelt es sich um Artefakte, die die französische Armee im Zuge der Eroberung des Landes nach Frankreich gebracht hatte. Benin fordert schon seit langem die Rückgabe. 

Bildergebnis für Kunstwerke an den westafrikanischen Staat Benin zurück.

Den Leitfaden für den Umgang mit kolonialen Objekten hatte Macron im März bei der französischen Kunsthistorikern Savoy und dem senegalesischen Ökonomen Sarr in Auftrag gegeben. Sie empfehlen, alle aus der Kolonialzeit stammenden Kunstwerke an die afrikanischen Herkunftsländer zurückzugeben.

Bildergebnis für Kunstwerke an den westafrikanischen Staat Benin zurück.

Schätzungen zufolge sollen sich rund 70.000 Artefakte aus dem Afrika südlich der Sahara in den Sammlungen des Pariser Musée Quai Branly befinden und mehr als 17.000 in rund 100 weiteren Museen

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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