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ZYPERN: Zyperns Justizminister tritt nach Kritik an Ermittlungen zurück.

Mordserie an Gastarbeiterin auf Zyperns hinterlist viel Öffnen fragen,

Justizminister Rücktritt ist unzureichend, Zyperns Schämen sich
Es ist eine schwere Zeit, denn ich bin nur zum Arbeiten hier. Niemand verdient so ein Schicksal, keine Frau, kein Mädchen.

Im Zusammenhang mit dem Serienmord auf Zypern ist Justizminister Ionás Nikoláou zurückgetreten. Grund sei die in letzter Zeit lauter gewordene Kritik an den Ermittlungsergebnissen.

Er sagte, er finde es nicht fair, wenn für die Untersuchung des Falls allein die Regierung und der Minister verantwortlich gemacht würden: “Jeder weiß oder hätte wissen müssen, dass der Justizminister nicht an diesen Ermittlungen beteiligt ist”.

Präsident Níkos Anastasiádis akzeptierte den Rücktritt.

Ein 35-jähriger Offizier der zyprischen Armee hatte gestanden, fünf Frauen und zwei Mädchen getötet zu haben. Die meisten seiner Opfer soll der Mann in einem Baggersee verscharrt haben. Unterdessen setzte die Polizei die Suche nach drei Leichen fort.

Mord an 7 Frauen aus dem Ausland: Wurde nicht genug ermittelt?

Nach dem Schock darüber, dass es auf Zypern offenbar einen Serienmöder gibt, wird jetzt auch Kritik laut. Die Behörden wird zum Vorwurf gemacht, sie hätten nach dem Verschwinden von ausländischen Arbeiterinnen nicht genug ermittelt.

Der 35-jährige Hauptmann der Armee soll die Morde an sieben Frauen gestanden haben. An diesem Samstag wurde er einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Nicht genug ermittelt, weil es billige Arbeitskräfte aus dem Ausland waren?

Die Morde beleuchten auch das Problem der schlecht bezahlten Arbeitskräfte. Viele der knapp eine Million Zyprer im griechischsprachigen Teil der Insel sind geschockt.

“Ich schäme mich, auf Zypern zu leben, und ich bin hier, um den Opfern meine Unterstützung zu zeigen.”

Die Opfer waren aus dem Ausland nach Zypern gekommen, um dort zu arbeiten – aus Rumänien oder so wie diese Frau von den Philippinen.

“Es ist eine schwere Zeit, denn ich bin nur zum Arbeiten hier. Niemand verdient so ein Schicksal, keine Frau, kein Mädchen.”

Die Rumänin wurde zusammen mit ihrer acht Jahre alten Tochter getötet.


Auf Zypern hat ein Serienmörder gestanden, fünf Frauen und zwei Kinder umgebracht zu haben. Mittlerweile sind die Morde bereits zum Präsidentenfall geworden.

Zyperns Präsident Anastasiádis meldet sich zu Wort

In einer offiziellen Erklärung von Zyperns Präsident Níkos Anastasiádis heißt es, er sei voll tiefer Trauer.Zudem wolle er alles tun, damit die Morde an den unschuldigen Frauen und Kindern aufgeklärt werden.

Die meisten der Frauen kommen aus Asien, eine Mutter und ihr Kind stammen aus Rumänien. Der Täter, ein 35-jähriger Offizier der zyprischen Armee, soll die Frauen im Internet auf einer Online-Dating-Plattformkennengelernt haben.

Ermittler befürchten noch mehr Morde

Die Leichen hat der Mann unter anderem in verlassenen Gruben versteckt. Noch hat die Polizei nicht alle Opfer gefunden. Die Ermittler befürchten auch, dass der Mann noch mehr Frauen ermordet hat, als er bislang gestand. Das berichteten zyprische Medien übereinstimmend.

Es ist der erste Fall eines Serienmörders auf der Mittelmeer Insel Zypern.

quellen Medienagenturen//Euronews

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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