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Deutschland und Frankreich fordern den Iran auf, Tanker unter britischer Flagge freizulassen

Deutschland und Frankreich fordern den Iran auf, Tanker unter britischer Flagge freizulassen

Veröffentlicht vor 3 Stunden am 20 Juli 2019

Stena Impero, ein Schiff mit britischer Flagge, das Stena Bulk gehört, ist in diesem undatierten Handzettelfoto im Hafen von Bandar Abbas zu sehen. – Reuters Bild

Berlin Deutschland und Frankreich haben heute den Iran aufgefordert, einen britischen Öltanker, den es in der Straße von Hormuz beschlagnahmt hat, unverzüglich freizulassen.

Die gestrige Gefangennahme des schwedischen Stena Impero unter britischer Flagge durch das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarde war eine “gefährliche weitere Verschärfung einer bereits angespannten Situation”, heißt es in einer Erklärung des deutschen Außenministeriums.

“Ein solches Vorgehen behindert eine notwendige Deeskalation der Spannungen in der Golfregion”, fügte das französische Außenministerium hinzu.

Sowohl Deutschland als auch Frankreich verurteilten die Einnahme der Stena Impero und die Beschlagnahme eines kleineren unter panamaischer Flagge fahrenden Tankers zu Beginn dieser Woche und äußerten Bedenken hinsichtlich der Handelsschifffahrt im Golf und in der Straße von Hormuz.

Beide unterstrichen ihre Solidarität mit Großbritannien.

“Wir fordern den Iran auf, die Schiffe unverzüglich freizulassen”, sagte das deutsche Ministerium.

In der Erklärung des französischen Ministeriums heißt es: “Wir fordern die iranischen Behörden auf, das (britische) Schiff und seine Besatzung schnell freizulassen und die Grundsätze der Navigationsfreiheit im Golf zu respektieren.”

Großbritannien, Deutschland und Frankreich waren die führenden europäischen Mächte, die im Gegenzug zur Aufhebung der Sanktionen mit dem Iran verhandelt haben, sein Atomprogramm im Rahmen eines Abkommens von 2015 einzudämmen. 

Die USA haben sich aus dem Abkommen zurückgezogen und Sanktionen verhängt, um den Iran daran zu hindern, sein Öl zu exportieren, von dem ein Großteil durch die Straße von Hormus fließt.

Bisher hatten Großbritannien, Deutschland und Frankreich versucht, das Abkommen mit dem Iran am Leben zu erhalten, indem sie einen Handelsmechanismus eingerichtet haben, der nicht den US-Sanktionen unterworfen war. Die zunehmenden militärischen Spannungen am Golf haben dies jedoch gefährdet. – (ots / PRNewswire) – Reuters

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Author: Nilzeitung

Danke für ihren Besuch.!!"dieser Seite im Aufbau". Es stimmt, dass es keine Freiheit ohne Pressefreiheit gibt. Wahrer Frieden des Journalismus ist eine der Säulen der Demokratie (Salah El-Nemr) se/nz.

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