Wollte Frankreichs Innenminister einen Terroranschlag vertuschen?
5.10.2019 • 17:55 Uhr

Quelle: AFP © Bertrand GuayFranzösische Soldaten riegeln den Bereich um das Polizeipräsidium ab, in dem am 3. Oktober ein radikalisierter Islam-Konvertit vier Polizisten getötet hat.
Nach der Messerattacke in einem Pariser Polizeipräsidium sickern immer mehr Details über den Täter an die Öffentlichkeit. Aber auch Innenminister Christophe Castaner gerät nun unter Druck, nachdem er sich anfänglich weigerte, von einem Terroranschlag zu sprechen.
Nach dem Mord an vier Polizisten wurde spekuliert, dass es sich um einen internen Streit zwischen dem mutmaßlichen Täter, einem 45-jährigen IT-Spezialisten, und dem Polizeihauptquartier von Paris gehandelt haben könnte. Innenminister Castaner sprach sogar davon, dass es sich bei dem Angriff um einen “mörderischen Parcours” handelte und dass “der Mann niemals Verhaltensauffälligkeiten gezeigt” habe. Einen Terroranschlag sah er in dieser Tat nicht.
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