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Achtung Achtung in Wassermelone, Pflanzenschutzmitteln gefunden.

Aktualisiert am 09. Juni 2020, 13:25 Uhr

Ein Lieferant des Discounters Aldi Nord hat in Eigenuntersuchungen in Melonen aus Spanien Rückstande des Pflanzenschutzmittels Oxamyl gefunden. © bitprojects

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Aldi Nord muss “Mini-Wassermelonen” zurückrufen. © Aldi Nord

Aktuelle Rückrufe: Pflanzenschutzmittel in Wassermelonen – Aldi Nord muss Produkt zurückrufen.

Aktualisiert am 07. Juni 2020, 14:39 Uhr

Aldi Nord muss die “Mini-Wassermelone” zurückrufen. In dem Produkt könnte sich laut dem Hersteller Pflanzenschutzmittel befinden. Aktuelle Produktwarnungen im Überblick.

7. Juni 2020: Pflanzenschutzmittel in Wassermelone festgestellt.

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Aldi Nord muss “Mini-Wassermelonen” zurückrufen. © Aldi Nord

Aldi Nord muss die “Mini-Wassermelone, Kl.1” zurückrufen. Der Hersteller “Catman North GmbH” hatte in einer Probe Rückstände des Pflanzenschutzmittels Oxamyl nachgewiesen.

Die Discounter-Kette warnt, man solle die Artikel vorsorglich nicht mehr verzehren. Der Artikel wurde bei den Aldi Gesellschaften Greven, Herten, Hesel, Lehrte-Sievershausen, Lingen, Radevormwald, Salzgitter und Weyhe verkauft und kann zurückgegeben werden.

29. Mai 2020: Schilddrüsenmedikament von Hexal zurückgerufen

Der Hersteller Hexal ruft die Tabletten “L-Thyrox Hexal 100 Mikrogramm Tabletten, 100 Stück” zurück. Bei der Charge KK2878, verwendbar bis 06/2021, könnte man nicht ausschließen, dass die Blister “auf der Rückseite mit der Angabe ’25 µg’ bedruckt” seien, heißt es auf der Webseite des Herstellers. Enthalten seien aber trotzdem die Tabletten mit 100 µg Wirkstoff.

  • Name des Produkts: L-Thyrox HEXAL 100 Mikrogramm Tabletten, 100 Stück
  • Charge: KK2878
  • Verwendbar bis: 06/2021
  • Hersteller: Hexal AG

28. Mai 2020: Lidl Österreich ruft Wurstwaren zurück

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Lidl Österreich muss mehrere Wurstwaren zurückrufen. © Lidl Österreich 

In der “Wiesentaler AMA Extrawurst leicht, geschnitten 200g” wurden Listerien nachgewiesen, daher werden mehrere Produkte des Herstellers “Steirische Manufaktur für Feinschmecker Josef Reiner GmbH & Co KG” vorsorglich zurückgerufen. Erhältlich waren die Produkte bei Lidl Österreich.

Listerien können unter anderem Magen- und Darmerkrankungen hervorrufen. Betroffen sind folgende Produkte mit dem Haltbarkeitsdatum bis 11.06.2020:

  • Wiesentaler AMA Extrawurst leicht, geschnitten, 200g
  • Wiesentaler AMA Feine Extrawurst, geschnitten, 200g
  • Wiesentaler AMA Spargel Extrawurst, geschnitten, 200g
  • Wiesentaler AMA Jausenwurst, geschnitten, 120g
  • Wiesentaler AMA Pikante Käsewurst, geschnitten, 80g
  • Wiesentaler AMA 3-fach Aufschnitt (Zarte Käsewurst, Feinste Krakauer, Pikante Extrawurst), 500g

Zudem betroffen sind die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.06.2020:

  • Wiesentaler AMA Schinkenwurst, geschnitten, 125g
  • Wiesentaler AMA Schinkenwurst mit Pfefferrand, geschnitten, 125g
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Vier Pflaster-Produkte von Hansaplast sind von dem Rückruf betroffen. © Beiersdorf / Hansaplast

27. Mai 2020: Beiersdorf ruft vier Pflaster-Produkte zurück

Das Unternehmen Beiersdorf ruft vorsorglich einige Pflaster-Produkte der Marke Hansaplast zurück, die nach dem 30. April verkauft worden sind. Hintergrund sei das Risiko einer potenziellen mikrobiellen Verunreinigung, teilte das Unternehmen mit.

Die Rückruf-Aktion beziehe sich auf vier Meterware-Produkte, also Pflaster zum individuell Zuschneiden: Classic 1mx6cm und 1mx8cm, Sensitive 1mx6cm sowie Elastic 1mx6cm.

  • Name und Charge des Produkts: Hansaplast CLASSIC 1mx6cm, Chargenummer: 01624321, 01624323, 01664440 / Hansaplast CLASSIC 1mx8cm, Chargenummer: 01514290 / Hansaplast ELASTIC 1mx6cm, Chargenummer: 01434235, 01624322 / Hansaplast SENSITIVE 1mx6cm, Chargennummer: 01624324, 01714443, 01714448
  • Hersteller: Beiersdorf

22. Mai 2020: “Zötler Russ’n Halbe” kann bersten

Die Zötler-Brauerei ruft ihr Bier “Zötler Russ’n Halbe” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.01.2021 zurück. Es kann laut Hersteller nicht ausgeschlossen werden, dass in der Flasche noch vitale Hefezellen seien. Dies kann zu einem erhöhten Druck und gegebenenfalls zum Bersten der Flasche führen.

Wer das Bier schon getrunken hat, der müsse sich aber laut Zötler keine Sorgen machen.

  • Name des Produkts: “Zötler Russ’n Halbe”
  • Hersteller: Privat-Brauerei Zötler GmbH
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 02.01.2021

20. Mai 2020: Alnatura ruft getrocknete Kichererbsen zurück

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In den getrockneten Kichererbsen von Alnatura können Fremdkörper aus Glas sein. © Alnatura 

Vorsorglich ruft Alnatura seine “Alnatura Kichererbsen getrocknet” zurück. Es könnten sich in dem 500-Gramm-Beutel “Fremdkörper aus Glas in einzelnen Packungen des Produktes befinden”, heißt es auf der Webseite.

Betroffen sind die Produkte mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 14.01.2021 und 27.01.2021. Wer eine solche Packung zu Hause hat, kann sie im Markt umtauschen.

  • Name des Produkts: Alnatura Kichererbsen getrocknet
  • Hersteller: Alnatura Produktions- und Handels GmbH
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.01.2021 und 27.02.2021

20. Mai 2020: Blaue Folienstücke in Lidl-Wurst

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Lidl muss eine Salami des Herstellers Schwarz Cranz GmbH & Co. KG zurückrufen. © Lidl 

Ein Wursthersteller ruft einen Salami-Snack zurück, der in mehreren Bundesländern beim Discounter Lidl verkauft wurde. Es handele sich um das Produkt “Dulano Delikatess Mini Salami-Snack sort. classic, 250g” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.05.20, der Losnummer L2325031007 und dem Identitätskennzeichen DE NI 10921 EG.

“Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt blaue Folienstücke enthalten sind. Aus diesem Grund sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren.”

Das vom Rückruf betroffene Produkt des Herstellers Schwarz Cranz GmbH & Co. KG mit Sitz in Neu Wulmstorf (Niedersachsen) wurde in Teilen von Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Es könne in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden.

  • Name des Produkts: Dulano Delikatess Mini Salami-Snack sort. classic, 250g
  • Hersteller: Schwarz Cranz GmbH & Co. KG
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 31.05.20

18. Mai 2020: Listerien in Schweizer Käse entdeckt

Die Käserei Vogel AG hat im Rahmen von internen Kontrollen Bakterien im Käse sowie in der Produktionsstätte nachgewiesen. Vor dem Verzehr der Produkte wird nun gewarnt, da der Konsum die Gesundheit gefährden kann.

Laut Produktwarnung.eu sind die betroffenen Produkte in der ganzen Schweiz in den Verkauf gelangt. Einer Meldung des europäischen Schnellwarnsystems RASFF zufolge wurden die Waren aber wahrscheinlich auch bereits nach Deutschland exportiert – weshalb hierzulande ebenfalls eine Warnung ausgesprochen wird.

Folgende Produkte des Betriebs Käserei Vogel mit der Betriebsnummer CH-5707 sind betroffen:

  • Bärlauch-Rahmkäse
  • Bio Knoblauch-Rahmkäse
  • Bio Pfeffer-Rahmkäse
  • Bio Schafbergkäse
  • Bio Schafbrie
  • Bio Schafmutschli
  • Bio Ziegenkäse
  • Bio Brie
  • Brie de-luxe/Brie Bloc
  • Brie Tomate
  • Brie Carré
  • Chnobli Chäs
  • Grottenkäse
  • Pfeffer-Rahmkäse “Don Pepe”
  • Rauch-Chäsli
  • Steinerberger Bio Bergkäse
  • Steinerberger Mutschli
  • Steinerberger viertelfett
  • Tell Geisskäse
  • Ur-Schwyzer Bergkäse (Swiss Knife Valley)
  • Urschwyzer halbfett
  • Urschwyzer Kräuterkäse
  • Wildspitz-Bergkäse
  • Wildspitzkäse Bio Rahm
  • Ziegenfrischkäse
  • Ziegenkäse A.X.V.

Für Schwangere stellen Listerien eine besondere Gefahr dar, denn die Bakterien können sich negativ auf Kind und Mutter auswirken. Bei gesunden Erwachsenen kann die sogenannte Listeriose, die durch die Infektion mit den Bakterien hervorgerufen wird, auch symptomfrei verlaufen. Oft kommt es aber zu grippeähnlichen Symptomen, wie beispielsweise Fieber oder Muskelschmerzen.

Author: Nilzeitung

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