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PK; Junge Mann Erschoss einen anderen, der wegen Gotteslästerung vor Gericht stand, sagte ein Polizist.

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1 von 3Polizisten versammeln sich am Mittwoch, dem 29. Juli 2020, in Peshawar, Pakistan, an einem Eingangstor des Bezirksgerichts, nachdem Tahir Shamim Ahmad, der vor Gericht beschuldigt wurde, den Islam beleidigt zu haben, getötet worden war. Ein junger pakistanischer Muslim betrat einen Gerichtssaal im Nordwesten Stadt Peshawar und erschoss einen muslimischen Mitmenschen Ahmad, der wegen Gotteslästerung vor Gericht stand, sagte ein Polizist. (AP Foto / Muhammad Sajjad)

PESHAWAR, Pakistan – Ein junger pakistanischer Muslim betrat am Mittwoch einen Gerichtssaal in der nordwestlichen Stadt Peshawar und erschoss einen anderen Muslim, der wegen Gotteslästerung vor Gericht stand, sagte ein Polizist.

Es war nicht sofort klar, wie es dem als Khalid Khan identifizierten Angreifer gelang, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen vor Gericht zu gelangen. Der Angreifer wurde anschließend festgenommen.

Der vor Gericht stehende Mann, Tahir Shamim Ahmad, hatte behauptet, er sei der Prophet des Islam und wurde vor zwei Jahren wegen Blasphemie verhaftet, so der Polizist Azmat Khan. Ahmad starb, bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

Blasphemie ist in Pakistan ein äußerst kontroverses Thema, bei dem Personen, die wegen des Verbrechens verurteilt wurden, zu lebenslanger Haft oder Todesstrafe verurteilt werden können. Aber Menschenmengen und Einzelpersonen in Pakistan nehmen das Gesetz oft selbst in die Hand.

Während die Behörden noch kein Todesurteil wegen Gotteslästerung verhängen müssen, kann selbst die bloße Anschuldigung zu Unruhen führen. Nationale und internationale Menschenrechtsgruppen sagen, dass Blasphemievorwürfe oft verwendet wurden, um religiöse Minderheiten einzuschüchtern und persönliche Punkte zu regeln.

Ein Punjab-Gouverneur wurde 2011 von seiner eigenen Wache getötet, nachdem er eine Christin, Asia Bibi, verteidigt hatte, der Blasphemie vorgeworfen wurde.

Sie wurde freigesprochen, nachdem sie acht Jahre in der Todeszelle verbracht hatte, was die Aufmerksamkeit der internationalen Medien auf sich zog.

Angesichts der Morddrohungen islamischer Extremisten nach ihrer Freilassung flog sie letztes Jahr nach Kanada, um sich ihren Töchtern anzuschließen.

Quelle/AP

Author: Nilzeitung

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